Kategorie: Allgemein

  • Vulnpocalypse

    Vulnpocalypse

    Was nicht in die Folge passte

    In Episode 162 des goneo Webmacher & Webprofessionals Podcasts geht es um die Vulnpocalypse: KI findet Sicherheitslücken schneller, als Menschen sie stopfen. 27 Minuten reichen für die wichtigsten Beweisstücke, aber nicht für alles, was wir recherchiert haben. Hier kommt der Rest.

    Kurz zur Erinnerung, was in der Folge steckt: die Nachmessung zu PHP2Shell, bei der Deutschland die meisten verwundbaren Websites Europas und die niedrigste Patch-Quote hat. Ein Linux-Root-Exploit, den ein Forschungsmodell von Claude geschrieben hat. Container-Ausbrüche, KI-Agenten auf Abwegen, offene MCP-Server und der 6,3-Milliarden-Diebstahl bei Binance. Dazu Frankreichs Gigabyte-Steuer und drei News in drei Minuten zu Rechenzentren, Börse und KI-Laboren.

    Zur Folge: Episode 162 – Vulnpocalypse

    Was wir weggelassen haben – und warum

    Manche Geschichten waren zu spät, manche zu technisch, manche schlicht zu unsicher. Hier ist, was auf dem Schneidetisch liegen geblieben ist.

    Die widerlegte Exponential Time Hypothesis. Ende Oktober haben OpenAI und Anthropic fast zeitgleich behauptet, ihre Modelle hätten eine fast 30 Jahre alte Annahme der Informatik widerlegt. Sie besagt, dass manche Rechenprobleme sich nur lösen lassen, indem man nahezu alle Möglichkeiten durchprobiert. Einige Berichte machten daraus gleich „Risse im Fundament der Verschlüsselung“. Das haben wir bewusst nicht übernommen. Die Beweise werden gerade von Fachleuten geprüft, und selbst wenn sie stimmen, bringt das für die Praxis erst bei absurd großen Problemen etwas. Dein HTTPS-Zertifikat ist davon heute nicht betroffen.

    NIS2. Die neue EU-Richtlinie zur Cybersicherheit ist in Deutschland ein großes Thema. Sie betrifft aber vor allem mittlere und große Unternehmen in bestimmten Branchen. Für die meisten Vereinsseiten, Freelancer und kleinen Shops ist die DSGVO der relevante Rahmen. Deshalb haben wir uns auf die 72-Stunden-Meldepflicht bei Datenpannen beschränkt.

    Die Gasturbinen von xAI. In Memphis betreibt Elon Musks KI-Firma ein Rechenzentrum mit Strom aus Dutzenden Gasturbinen. Die Bürgerrechtsorganisation NAACP klagt, weil die Turbinen ohne die nötigen Genehmigungen gelaufen sein sollen. Ein Bundesgericht hat die Klage Ende Oktober zugelassen. Ein starkes Bild für den Energiehunger der KI, aber die Folge war schon voll.

    Die Hintergründe zu Claude Mythos. Der Begriff Vulnpocalypse ist im April aufgekommen, als Anthropic sein Modell Claude Mythos zunächst nur ausgewählten Partnern gegeben hat, damit die ihre Software vorab absichern. Das zugehörige Programm heißt Project Glasswing. Wer tiefer einsteigen will, findet in den Links unten Lesestoff.

    Die Zahlenschlacht an der Börse. Im Netz kursieren viele Zahlen zu Indexgewichten und Tagesverlusten einzelner Tech-Aktien. Einen Teil davon konnten wir nicht sauber belegen. Was nicht belegbar war, haben wir lieber weggelassen, als es mit Nachdruck vorzulesen.

    Fragen, die offen bleiben

    Nicht alles lässt sich in einer Folge beantworten. Diese Fragen nehmen wir mit, und wir freuen uns, wenn du mitdiskutierst.

    Wer haftet, wenn ein KI-Agent Mist baut? Die Bank of America sagt: Wer seinem Agenten das Passwort gibt, ist für dessen Handlungen selbst verantwortlich. Wie das in Europa vor Gericht ausgeht, ist offen. Die EU-Zahlungsregeln verlangen, dass Kunden ihre Zugangsdaten schützen. Ob ein Passwort im KI-Assistenten noch „geschützt“ ist, hat bisher niemand entschieden.

    Hilft KI am Ende mehr den Verteidigern oder den Angreifern? Dieselben Modelle, die Lücken finden, können auch Patches schreiben. Der Engpass ist aber selten das Finden, sondern das Einspielen. Wenn in Deutschland nach PHP2Shell nur knapp sechs Prozent der verwundbaren Seiten nachgebessert haben, liegt das nicht an fehlender KI, sondern an fehlender Routine.

    Warum patcht Deutschland so langsam? Die Messung zeigt das Ergebnis, nicht die Ursache. Unsere Vermutung: viele Seiten, die einmal gebaut und dann vergessen wurden. Wenn du eine bessere Erklärung hast, schreib sie uns.

    Wie viel Verantwortung tragen die KI-Labore selbst? Ein Claude-Testlauf hat einen erfundenen Mordhinweis an die Polizei geschickt, ein OpenAI-Agent ist aus seiner Testumgebung ausgebrochen. Beide Firmen haben die Vorfälle offengelegt, die Polizei in Philadelphia kritisierte aber zwei Monate Verzögerung. Wie schnell muss so eine Meldung kommen?

    Kommt die Gigabyte-Steuer – und kommt sie auch zu uns? In Frankreich hängt sie am Haushalt, der Senat kann sie noch streichen. Aber die Idee, Datenverkehr zu besteuern, ist in der Welt. Was hieße das für Open-Source-Projekte, für Podcasts, für jeden, der Downloads anbietet?

    Ist lokale KI wirklich die bessere Wahl? Ollama und Co. sparen Token und halten Daten im Haus. Dafür brauchst du ordentliche Hardware und musst die Modelle selbst aktuell halten. Für wen lohnt sich das, und ab wann?

    Schreib uns deine Antworten auf social.goneo.de. Die besten Einwände greifen wir in einer der nächsten Folgen auf.

    Shownotes kommentiert

    Alle Quellen aus der Folge, jeweils mit einem Satz, warum sich der Klick lohnt.

    Zum Begriff

    Sicherheit

    Captcha-Alternativen

    • ALTCHA Open Source – Proof of Work ohne Cookies, läuft auch auf normalem Webspace. Vor dem Umstieg auf Version 2 des WordPress-Plugins erst auf einer Kopie testen.
    • Anubis auf GitHub – der Türsteher vor dem Webserver. Nur für eigene Server mit Root-Zugriff, nicht fürs Webhosting-Paket.

    Steuern

    3 News in 3 Minuten

    Bei goneo

    Fediverse-Reaktionen
  • Brauchst du wirklich React?

    Brauchst du wirklich React?

    Ein Rundgang durch das Web-Museum

    Wenn man heute auf Tech-Events, in Coworking-Spaces oder in Entwicklerforen über Webhosting spricht, dauert es meist nicht lange, bis dieser Blick kommt.

    „Ach, LAMP? Linux, Apache, MySQL, PHP? Das ist doch Web-Museum.“

    Stimmt. Willkommen im Web-Museum!

    Aber vielleicht stehen dort nicht nur verstaubte Exponate herum. Vielleicht liegen dort auch ein paar Werkzeuge, die deshalb so lange überlebt haben, weil sie zuverlässig funktionieren. Auch dann, wenn der Hype weitergezogen ist.

    In Episode 161 des goneo Webmacher Podcasts geht es genau darum: Brauchst du für dein Webprojekt wirklich React, Next.js, Vite, Supabase, serverless Functions, Edge Rendering und eine Build-Pipeline, die sich anfühlt wie ein kleines Raumfahrtprogramm?

    Oder reicht für sehr viele Projekte etwas deutlich Bodenständigeres: ein solides Backend, semantisches HTML, PHP, MySQL, ein verlässlicher Webspace und ein Setup, das nicht bei jeder kleinen Änderung nach DevOps, Dependency-Management und Container-Orchestrierung ruft?

    Kurz gesagt: Wir machen einen Rundgang durchs Web-Museum. Und stellen fest: Manche Ausstellungsstücke sind erstaunlich lebendig.

    Saal 1: Die Vibe-Coding-Illusion

    Starten wir im ersten Ausstellungsraum der Moderne. Hier stehen die aktuellen Lieblinge der Szene: Tools wie v0, Lovable oder Bolt.new.

    Du gibst einen Prompt ein, wartest kurz, und schon entsteht eine schicke Oberfläche. Tailwind-Klassen, Icons, Animationen, Komponentenstruktur, dunkler Modus, Dashboard-Optik. Das fühlt sich beeindruckend an. Fast wie Magie.

    Der Haken: Unter der Haube entsteht sehr häufig genau derselbe Stack. React-Komponenten, Vite oder Next.js, dazu irgendeine Cloud-Datenbank, häufig Supabase, plus ein ganzer Schwung npm-Pakete.

    Das passiert nicht unbedingt, weil diese Architektur für dein konkretes Projekt die beste Wahl ist. Es passiert, weil Large Language Models aus dem schöpfen, worüber Entwicklerinnen und Entwickler in den letzten Jahren besonders viel geschrieben haben. Und über React, Next.js und moderne JavaScript-Toolchains wurde sehr viel geschrieben.

    Für einen Prototypen ist das wunderbar. Für eine Demo sogar beeindruckend. Die ersten 70 Prozent wirken schnell, elegant und produktiv.

    Dann kommt Tag zwei.

    Plötzlich braucht das Projekt echte Geschäftslogik. Nutzerrechte. Rollen. Formulare, die nicht nur hübsch aussehen, sondern Daten sauber validieren. Fehlerbehandlung. E-Mail-Versand. Importfunktionen. Datenschutz. Backups. Zugriffskontrolle. Vielleicht sogar ein paar Sonderfälle aus dem echten Leben.

    Und auf einmal steht da nicht mehr der schöne Prototyp. Da steht ein verteiltes System mit hunderten oder tausenden Abhängigkeiten, mehreren Diensten, Build-Prozessen, Secrets, API-Keys und einer Architektur, die gepflegt werden will.

    Das ist der Moment, in dem aus „mal eben gebaut“ sehr schnell „wer betreibt das jetzt eigentlich zuverlässig?“ wird.

    Saal 2: Das Performance-Märchen der Single-Page-App

    Eines der großen Versprechen moderner JavaScript-Frameworks lautet: Single-Page-Applications sind schneller.

    Das kann stimmen. Muss aber nicht.

    Gerade auf leistungsstarken Entwickler-Laptops mit schnellem Netz sehen viele Anwendungen hervorragend aus. Die eigentliche Frage ist aber: Wie verhalten sie sich auf echten Geräten, in echten Netzen, bei echten Nutzerinnen und Nutzern?

    Hier wird es spannend. Denn seit Google mit Core Web Vitals wie INP, also Interaction to Next Paint, die Reaktionsfähigkeit von Websites stärker bewertet, geraten viele moderne JavaScript-Architekturen unter Druck.

    Das Problem hat einen Namen: Hydration.

    Viele moderne Frameworks rendern zunächst HTML auf dem Server, damit Suchmaschinen und Browser schnell etwas sehen. Danach muss der Browser jedoch JavaScript herunterladen, parsen und ausführen. Anschließend wird die Komponentenlogik wieder mit dem bereits vorhandenen DOM verbunden.

    Das ist technisch clever. Aber es kostet Zeit, Speicher und Rechenleistung. Besonders auf Smartphones.

    Während der Browser damit beschäftigt ist, Megabytes an JavaScript zu verarbeiten, fühlt sich die Seite für Nutzerinnen und Nutzer unter Umständen träge an. Ein Button ist sichtbar, reagiert aber noch nicht. Ein Menü ist da, öffnet sich aber verzögert. Die Oberfläche sieht fertig aus, ist es aber noch nicht.

    Ein klassisches PHP-Backend macht vieles einfacher: Der Server liefert HTML aus. Ein Link ist ein Link. Ein Formular ist ein Formular. Der Browser kann damit sofort umgehen. Für sehr viele Websites, Shops, Blogs, Portale und Unternehmensseiten ist das kein Rückschritt, sondern ein Vorteil.

    Nicht spektakulär. Aber schnell, robust und verständlich.

    Saal 3: Shared-Nothing statt Dauerzustand

    Weiter geht es in die Maschinenhalle des Web-Museums. Dort steht ein Prinzip, das lange als altmodisch belächelt wurde: Shared-Nothing.

    PHP-FPM arbeitet vereinfacht gesagt so: Ein Request kommt rein, ein Worker verarbeitet ihn, Speicher wird verwendet, die Antwort geht raus, der Request ist erledigt. Danach wird aufgeräumt.

    Das klingt unspektakulär. Ist aber ein großer Stabilitätsvorteil.

    Denn Fehler können sich nicht so leicht über viele Requests hinweg ansammeln. Wenn eine einzelne Anfrage Speicher belegt, wird dieser nach der Verarbeitung wieder freigegeben. Der nächste Request startet weitgehend frisch.

    Bei langlebigen Node.js-Prozessen sieht das anders aus. Hier läuft ein Prozess dauerhaft. Wenn irgendwo Speicherreferenzen hängen bleiben, wenn ein Cache unkontrolliert wächst oder wenn eine Closure mehr festhält als gedacht, kann sich das über Stunden oder Tage aufschaukeln. Irgendwann greift im schlimmsten Fall der OOM-Killer des Betriebssystems ein. Der Container stirbt. Die Anwendung ist weg.

    Auf Plattformen, die Micro-Instanzen regelmäßig neu starten, fällt das oft weniger auf. Wer solche Anwendungen aber selbst betreibt, merkt schnell: Betrieb ist ein eigenes Thema. Und zwar keines, das man nach dem ersten erfolgreichen Deploy einfach vergessen sollte.

    Das heißt nicht, dass Node.js schlecht ist. Es heißt nur: Die Architektur bringt andere Betriebsrisiken mit. Und diese Risiken muss man kennen, wenn man ein Projekt langfristig zuverlässig betreiben will.

    Saal 4: Die npm-Supply-Chain als Risikofaktor

    Der nächste Saal ist nicht ganz so gemütlich. Hier geht es um Abhängigkeiten.

    Das npm-Ökosystem ist riesig, lebendig und produktiv. Es ist aber auch ein attraktives Ziel für Angriffe. Je mehr Pakete ein Projekt einbindet, desto größer wird die Angriffsfläche. Besonders dann, wenn selbst Kleinigkeiten über externe Bibliotheken gelöst werden.

    Natürlich gilt das nicht nur für JavaScript. Auch PHP, Python, Ruby oder andere Ökosysteme kennen Supply-Chain-Risiken. Aber im npm-Umfeld sind Paketketten oft besonders tief. Ein direkt eingebundenes Paket bringt weitere Pakete mit, diese wiederum weitere, und am Ende hängt ein Projekt an einer langen Kette von Maintainer-Accounts, Build-Skripten und Versionen.

    Für Teams mit Security-Prozessen, Monitoring, Audits und klaren Update-Routinen ist das handhabbar. Für kleine Unternehmen, Vereine, Freelancer oder interne Projekte sieht die Sache anders aus.

    Wenn ein Projekt eigentlich nur ein Kontaktformular, eine Produktseite, ein Login, ein kleines Portal oder ein redaktionelles System braucht, ist die Frage berechtigt: Muss dafür wirklich ein komplexer JavaScript-Stack mit massiver Dependency-Struktur her?

    Oder reicht ein überschaubarer, bewährter Ansatz mit Server-Rendering, klarer Datenbankanbindung und möglichst wenigen beweglichen Teilen?

    Saal 5: Choose Boring Technology

    Dan McKinleys berühmter Grundsatz „Choose Boring Technology“ ist aktueller denn je.

    Die Idee dahinter: Jedes Projekt hat nur ein begrenztes Budget für technische Experimente. Wer dieses Budget schon für Build-Systeme, Framework-Wechsel, Dependency-Konflikte, Hosting-Spezialfälle und Deployment-Pipelines verbraucht, hat weniger Energie für das eigentliche Produkt.

    Für viele Webprojekte ist Technologie kein Selbstzweck. Die Website soll informieren, verkaufen, Leads generieren, Buchungen ermöglichen, Inhalte bereitstellen oder interne Abläufe vereinfachen.

    Dafür braucht es nicht immer den neuesten Stack. Oft braucht es:

    • kurze Ladezeiten
    • zuverlässigen Betrieb
    • einfache Wartung
    • klare Datenstrukturen
    • gute Auffindbarkeit
    • Datenschutz
    • bezahlbare Infrastruktur
    • ein System, das auch nach zwei Jahren noch verstanden wird

    Genau hier spielen klassische Hosting-Setups ihre Stärke aus. PHP, MySQL, Apache oder Nginx, WordPress, Joomla, TYPO3, Laravel, Symfony und ähnliche Werkzeuge sind nicht deshalb verbreitet, weil niemand etwas Neues kennt. Sie sind verbreitet, weil sie für viele Anwendungsfälle wirtschaftlich, stabil und gut betreibbar sind.

    Das ist Pragmatismus.

    Moderne Reaktivität ohne JavaScript-Overkill

    Natürlich bedeutet das nicht, dass moderne Nutzererlebnisse tabu sind. Niemand möchte zurück zu schwerfälligen Formularseiten, bei denen jede Kleinigkeit einen kompletten Seitenwechsel auslöst.

    Aber zwischen „gar keine Interaktivität“ und „alles als React-App“ liegt ein großer Bereich.

    Werkzeuge wie HTMX, Symfony UX mit Turbo und Stimulus oder Laravel Livewire zeigen, dass sich moderne Bedienkonzepte auch mit serverseitigen Architekturen verbinden lassen. Viele Interaktionen lassen sich damit elegant lösen, ohne gleich die gesamte Anwendung in den Browser zu verlagern.

    Das Ergebnis: weniger JavaScript, weniger Hydration-Overhead, weniger Abhängigkeiten und trotzdem eine Oberfläche, die sich modern anfühlt.

    Für hochgradig interaktive Browser-Software wie Figma, komplexe Whiteboards, Echtzeit-Editoren oder sehr zustandsintensive Anwendungen ist React absolut nachvollziehbar. Dort spielt ein komponentenbasierter Frontend-Ansatz seine Stärken aus.

    Aber für die meisten Webprojekte? Unternehmensseiten, Magazine, Blogs, Shops, Buchungssysteme, KMU-Portale, Vereinsseiten, Landingpages, interne Tools?

    Da ist React oft nicht die Voraussetzung für Erfolg. Manchmal ist es sogar zusätzlicher Ballast.

    Der LAMP-Stack ist nicht tot.
    Er ist langweilig gut.

    Vielleicht ist das die eigentliche Pointe unseres Rundgangs: Der LAMP-Stack wirkt nicht modern, weil er nicht ständig neu erklärt werden muss.

    Linux, Apache, MySQL und PHP sind keine Tech-Show. Sie sind Infrastruktur. Sie laufen, sie sind verstanden, sie sind dokumentiert, sie sind bezahlbar und sie lassen sich auf klassischem Webspace zuverlässig betreiben.

    Für viele Website-Betreiberinnen und Website-Betreiber ist genau das entscheidend. Nicht, ob der Stack auf der nächsten Konferenz Applaus bekommt. Sondern ob das Projekt schnell lädt, sicher läuft, gut auffindbar ist und ohne unnötigen Administrationsaufwand gepflegt werden kann.

    Bei goneo gehört diese Art von pragmatischem Web seit vielen Jahren zum Alltag: Webhosting, PHP, MySQL, Domains, E-Mail, SSL und Server in Deutschland. Keine große Show, sondern eine verlässliche Grundlage für echte Webprojekte.

    Und ja: Das darf man Web-Museum nennen.

    Solange die Ausstellungsstücke funktionieren, schnell sind und ihre Aufgabe zuverlässig erfüllen, ist das gar kein schlechtes Museum.

    Fazit: React ist ein Werkzeug, keine Pflicht

    Die Frage lautet also nicht: Ist React gut oder schlecht?

    Die bessere Frage lautet: Braucht dein Projekt React wirklich?

    Wenn du eine komplexe, zustandsintensive Anwendung im Browser baust, kann React genau richtig sein. Wenn du ein Team hast, das diesen Stack sicher betreiben kann, spricht nichts dagegen.

    Wenn du aber eine Website, ein Portal, einen Shop, ein Magazin oder ein solides KMU-System betreibst, lohnt sich ein nüchterner Blick. Vielleicht brauchst du keine maximale Frontend-Komplexität. Vielleicht brauchst du einfach eine stabile technische Basis, gute Performance, Datenschutz, klare Wartbarkeit und ein Setup, das auch ohne Spezialteam zuverlässig funktioniert.

    Manchmal ist die beste Technologie nicht die aufregendste.

    Manchmal ist sie einfach die, die läuft.

    🎧 Mehr dazu gibt es in Episode 161 des goneo Webmacher Podcasts: „Brauchst du wirklich React? Ein Rundgang durch das Web-Museum“ auf social.goneo.de.

    Fediverse-Reaktionen
  • „Die eigene Domain ist wie ein Eintrag im Grundbuch“

    „Die eigene Domain ist wie ein Eintrag im Grundbuch“

    Warum dein Name im Netz nicht nur ein Zettel an der Tür ist

    Wann hast du das letzte Mal eine Webadresse von Hand in die Adresszeile getippt? So richtig Buchstabe für Buchstabe, mit www davor und .de dahinter?

    Vermutlich ist das ewig her.

    (mehr …)
  • Deswegen ist deine Website im KI-Zeitalter dein wertvollstes Asset

    Deswegen ist deine Website im KI-Zeitalter dein wertvollstes Asset

    Deine digitale Identität im Netz:
    Eigene Domain plus Website plus Social Media Handles

    Wie oft hast du in den letzten Monaten gehört, dass die klassische Website tot wäre? Gefühlt an jeder digitalen Ecke ruft irgendein selbsternannter Tech-Guru das Ende des offenen Webs aus.

    Dank ChatGPT, Claude und Co. tippt man sich heute per „Vibecoding“ mal eben eine App auf der Couch zusammen. Und überhaupt: Wenn Suchmaschinen bald ohnehin alle Antworten direkt ausspucken, warum sollte ein ambitionierter Webseitenbetreiber wie du überhaupt noch Zeit und Geld in eine eigene Domain stecken? Lass uns damit aufräumen!

    Ich sage dir klipp und klar: Wer jetzt seine Website einmottet, begeht den größten Fehler seines digitalen Lebens. Als jemand, die tagtäglich zwischen Marketing und Dev jongliert, sage ich dir: Lass uns das Thema mal ganz ohne Hype-Brille, aber mit einer gehörigen Portion IT-Realismus zerlegen. Spoiler: Es lohnt sich mehr denn je, in die eigene Plattform zu investieren – vorausgesetzt, du professionalisierst dich richtig und öffnest dich auch für die echten Traffic-Kanäle der Zukunft.

    Der Riesen-Fehlschluss: Woher wissen die Bots eigentlich alles?

    Klar, der organische Traffic über die klassische Google-Suche verändert sich spürbar. Aber schauen wir uns das mal ganz nüchtern an: Viele der Klicks von früher waren doch eh nur heißer Dampf – Leute haben kurz gescannt und waren wieder weg.

    Wenn in Zukunft smarte KI-Agenten für uns das Netz nach Lösungen durchsuchen, brauchen diese Bots eine Sache ganz dringend: saubere, strukturierte und verlässliche Daten. Wir hatten das Thema erst neulich hier im Blog: Wer morgen noch stattfinden will, muss das Thema GEO (Generative Engine Optimization) auf dem Schirm haben – das ist das neue SEO für KI-Modelle!

    Die KI saugt sich ihre Infos schließlich nicht aus den Fingern. Wenn du im Netz keine eigene Website mit klaren Daten mehr hast, existierst du für die LLMs der Zukunft schlichtweg nicht. Kein Futter, kein Bot! Deine Website ist das offizielle Daten-Fundament, von dem sich die KIs ihr Wissen abholen, um dich überhaupt als Antwort vorzuschlagen. Keine eigene Website zu haben bedeutet im Jahr 2026 also: Du wirst im digitalen Nirwana unsichtbar.

    Raus aus den Walled Gardens: Warum Meta und LinkedIn nicht reichen

    Versteh mich nicht falsch: LinkedIn und die Meta-Plattformen (Instagram, Threads und Co.) sind nett für die schnelle Reichweite. Aber sie sind digitale Einbahnstraßen auf gemietetem Grund. Morgen ändert ein Konzern den Algorithmus, sperrt dein Konto oder dreht an der Monetarisierungsschraube – und deine mühsam aufgebaute Reichweite ist weg. Das ist unendlich mittelmäßig!

    Du musst sichtbar führen, um den Unterschied zu machen.

    Ayra Mudessir in INSPIRED BY THE FEAR OF BEING AVERAGE: A Teenager’s Guide to Success

    Für uns im Web bedeutet das: Nutze Social Media für den echten Dialog und die menschliche Nähe. Aber mach dich nicht von den Gatekeepern abhängig.

    Mein flammender Appell an dich, wenn du dein Web-Business wirklich professionalisieren willst: Schau über den Tellerrand hinaus und setze auf das dezentrale Web! Egal ob Bluesky, das Fediverse mit ActivityPub oder ATmosphre mit dem zugrundeliegenden ATproto – hier entsteht gerade die echte digitale Unabhängigkeit. Mit we social kommt demnächst sogar eine europäische Plattform auf die Welt.

    Dank offener Protokolle wie ATproto kannst du dein Social-Media-Handle direkt mit deiner eigenen Domain verifizieren. Deine Domain wird so zu deinem offiziellen, fälschungssicheren Ausweis im Netz. Sie validiert deine digitale Identität. Du verbindest also die virale Power von dezentralen Netzwerken direkt mit deiner eigenen Website-Zentrale. Keine Algorithmus-Willkür, volle Datenhoheit!

    Fürs Branding ist also gesorgt. Nun gilt es, die User aus der Social-Media-App auf die eigene Website zu holen, denn hier findet die Conversion statt, das heißt, ein Kauf, ein Newsletterabo etc. Das ist die Herausforderung. Das bedeutet Arbeit. Aber auch zu seligen SEO-Zeiten war Arbeit nötig: Linkaufbau, Keywordstuffing, WDF*IDF … 🙂

    Das „Tag Zwei“-Problem: Warum reines Vibecoding bricht

    Vielleicht hast du die glänzenden Demovideos zum Thema „Vibecoding“ gesehen: Satz eintippen, boom – Website steht. Klingt wie ein Traum, wird im echten Business-Alltag ab Tag zwei aber schnell zum Albtraum.

    Was passiert nämlich, wenn dein Business wächst, du dich weiter professionalisieren willst und eine ganz spezifische Änderung brauchst? Wenn sich ein Formular exakt verschieben soll?

    Du fütterst die KI mit neuen Anweisungen, sie schreibt den Code um, vergisst im Hintergrund alte Abhängigkeiten und das ganze Ding wird zu einem unberechenbaren, zerbrechlichen Kartenhaus. Das erzeugt massive technische Schulden, potenzielle Sicherheitslücken und am Ende einfach unendlich viel Frust. Professionelles Web-Handwerk sieht anders aus.

    Der goldene Mittelweg: Die goneo easyPage

    Wir bei goneo glauben an solides, faires Web-Handwerk und an die Devise, die wir hier im Blog schon oft vertreten haben: Menschen wollen publizieren, nicht permanent programmieren.

    Deshalb gibt es goneo easyPage den perfekten Mittelweg gebaut. Du brauchst kein Informatikstudium und musst dich nicht mit kaputter Code-Architektur rumschlagen, um eine professionelle, stabile Plattform zu betreiben:

    • KI-Slam beim Start: Lass dir deine Seite ganz bequem und mega schnell per Prompt erstellen.
    • Absolute Stabilität am Tag zwei: Wenn du später etwas ändern willst, nutzt du einfach den rock-soliden visuellen Editor. Du ziehst dir die Elemente manuell per Drag-and-Drop genau dorthin, wo du sie brauchst – ohne dass ein unberechenbares Sprachmodell im Hintergrund den ganzen Code neu würfelt. Genial, oder?
    • 100 % Datensouveränität: Die easyPage läuft komplett auf unseren eigenen Servern in Frankfurt. Keine Abo-Fallen, keine Abhängigkeit von plötzlichen US-Exportbeschränkungen.

    Die beste IT ist die, über die man im Alltag überhaupt nicht nachdenken muss, weil sie dir einfach geräuschlos den Rücken freihält, während du neue, unabhängige Trafficquellen im Fediverse (wir haben schon mehrmals über das Fediverse geschrieben) und in ATmosphere (AT-Protokoll)für deine Website erschließt.

    Die bekannteste App für das ATproto, wie man das AT-Protokoll auch nennt, ist Bluesky. Aber da das Protokoll offen ist, kannst du einen eigenen Browser bauen (hier macht Vibecoding sicher mal Sinn)oder eine der zahlreichen Open-Source-Apps nutzen. Wenn du einen Eindruck davon gewinnen willst, was jede Sekunde durch die „ATmosphere“ fliegt, öffene im Browser diesen Blick auf den „firehose„, den Datenstrom aus zehntausenden Messages pro Sekunde weltweit.

    Screenshot https://www.atproto-browser.dev/ mit Blick in den aktuellen Datenstrom firehose

    In der Grundeinstellung werden nur zwei Sekunden gecached und fünf Messages angezeigt. Du kannst aber in den Einstellungen die Werte verändern und gezielt nach einem Handle (einer „Adresse“) suchen.

    Möchtest du dein eigener Türsteher im Netz werden? Dann nutz die Möglichkeiten, deine Identität mit deiner Domain zu validieren. Mehr als einen TXT-Eintrag in den Domainparametern brauchst du nicht.

    Schau dich um auf goneo.de – ganz ohne nervige Chatbots, dafür mit echtem Support durch kompetente Menschen direkt aus Minden. Bleibt unabhängig, professionalisiert eure Präsenz und lasst euch die Datenhoheit nicht abluxen!

    Um dieses Thema geht es auch in der Episode „Warum Vibecoding bricht und deine Souveränität gewinnt“ auf Apple Podcast, Spotify, Amazon Music und als RSS-Feed für den Podcatcher deiner Wahl.

  • Das Ende der digitalen Leibeigenschaft: Warum das AT-Protokoll und W Social deine Website wieder zur Zentrale machen

    Das Ende der digitalen Leibeigenschaft: Warum das AT-Protokoll und W Social deine Website wieder zur Zentrale machen

    Vielleicht hast du es auch gespürt. In den letzten Monaten ist es im offenen Netz seltsam ruhig geworden. Während die Tech-Giganten in Übersee sich gegenseitig mit KI-generiertem Einheitsbrei überbieten und die organische Reichweite traditioneller Webseiten im Juni 2026 im Keller liegt, passiert im Hintergrund etwas Wunderschönes. Ein leises, aber ernstzunehmendes Beben. Das dezentrale Web formiert sich neu – und es baut einen Hafen für uns Webmacher. Zumindest besteht jetzt eine Chance dafür.

    Schauen wir der Realität ungeschminkt ins Auge: Im alten Web 2.0 haben wir die Kontrolle über unsere Inhalte komplett abgegeben. Wir sind zu digitalen Pächtern auf dem Land von Plattform-Monopolisten geworden.

    • Zuerst hat uns der Google-Algorithmus zu Sklaven der Suchmaschinenoptimierung gemacht.
    • Dann drosselte Meta externe Links, um die User in der eigenen App einzusperren.
    • Und heute? Mit der flächendeckenden Einführung von KI-Suchantworten wird der Content direkt auf der Suchseite abgegriffen.

    Die Klicks bleiben aus. Werbefinanziertes oder rein reichweitenbasiertes Publishing ist in diesen Silos kein gesundes Business-Modell mehr. Es ist pure Abhängigkeit.

    Doch genau hier entsteht gerade die Gegenbewegung. Ihr Name: Die ATmosphere.

    Die europäische Antwort: W Social und das Fundament der Unabhängigkeit

    Mitten in diesem Reichweiten-Vakuum betritt ein extrem ambitioniertes Projekt die Bühne: W Social. Initiiert in Schweden, geleitet von europäischen Tech- und Medienköpfen, versteht sich die Plattform als die europäische, datenschutzkonforme Antwort auf X und Meta.

    Das Besondere? W Social setzt auf ein kryptografisches Verfahren, das eine einfache Regel durchsetzt: Verified Humans Only. Keine Botnetze, keine Troll-Armeen, die deine Kommentarspalten fluten und deine Marketing-Ressourcen verbrennen. Reine, echte menschliche Interaktion. Zu 100 Prozent in Europa gehostet, voll DSGVO-konform.

    Aber das eigentliche technologische Kunstwerk liegt darunter. W Social baut nicht das nächste geschlossene Silo. Es setzt nativ auf das offene, dezentrale AT-Protokoll.

    Die Souveränitäts-Garantie

    Bisher galt im Netz: Deine Daten gehören der Plattform. Wenn du gehst, fängst du bei null an. Das AT-Protokoll bricht dieses ungeschriebene Gesetz und trennt deine digitale Identität komplett vom Server-Anbieter und den Algorithmen. Wenn dir eine Plattform oder ein Hoster nicht mehr passt, ziehst du mit all deinen Beiträgen, deinen Daten und all deinen Followern einfach nahtlos um. Du bist kein digitales Freiwild mehr – du besitzt deine digitale Existenz wieder selbst.

    Deine eigene Domain wird zur digitalen Zentrale

    Für uns Webmacher und Webseitenbetreiber bietet diese neue Infrastruktur drei massive Hebel, die unsere Arbeit fundamental verändern:

    • Identität durch Handwerk (DNS): Im AT-Protokoll dient dein Domainname als dein Social-Media-Handle. Statt @deinefirma auf einer fremden Plattform verifizierst du einfach deine eigene Domain (z.B. deinedomain.de) direkt aus deinem Hosting-Paket heraus. Das schafft sofortiges, maximales Vertrauen. Deine Domain ist nicht mehr nur eine Visitenkarte – sie ist dein digitaler Reisepass.
    • Content-Syndication ohne Gatekeeper: Automattic hat für WordPress das Plugin ATmosphere veröffentlicht. Wenn du dieses Werkzeug aktivierst, speist du deine Blogartikel direkt und nativ in den weltweiten, offenen Datenstrom – den sogenannten Firehose – ein. Jede App, jeder Client im Netzwerk kann deinen Inhalt im vollen Textformat auslesen. Kein Betteln um Algorithmen-Gunst, keine künstliche Drosselung von Links.
    • Custom Feeds als Marketing-Tool: Im AT-Protokoll kann jeder eigene, algorithmisch kuratierte Feeds bereitstellen. Als Webseitenbetreiber lieferst du so nicht nur deine eigenen Inhalte aus, sondern kuratierst die besten Beiträge deiner gesamten Nische. Nutzer abonnieren deinen Feed, und der Wert deiner Marke steigt, weil du die Schnittstelle zur Community bist.

    Ein Blick durch die pragmatische Brille

    Als dein Hoster, der seit Jahrzehnten auf solides Handwerk statt auf Hype-Zyklen setzt, bleiben wir jedoch realistisch. Wir haben es hier mit einem klassischen Henne-Ei-Problem zu tun. Während die US-Konzerne Milliarden Menschen bewegen, sprechen wir in der ATmosphere aktuell von einstelligen Millionen. Ein kommerzielles Projekt muss genau kalkulieren, wo es seine Entwicklungszeit hineinsteckt.

    Zudem birgt die dezentrale Freiheit auch operative Herausforderungen. Nur weil das Protokoll Links nicht künstlich drosselt, heißt das nicht, dass User ihre vertrauten Client-Apps verlassen wollen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu kostenlosen Content-Lieferanten für die Apps anderer werden, ohne dass der Traffic auf unseren eigenen Angeboten landet. Und auch die rechtliche Moderations-Hölle vor dem Hintergrund des europäischen Digital Services Act (DSA) bei eigenen Feeds muss erst noch durchschritten werden.

    Alles steht und fällt in diesen Wochen mit dem Onboarding. Wenn die separate Verifizierungs-App „W Identity“ beim User-Interface patzt und der Identitäts-Scan für den normalen Nutzer zu komplex wird, droht der Usability-Tod, bevor die Public Beta richtig warmgelaufen ist. Datenschutz ist ein wunderbares Argument für eine Tech-Bubble – aber der Massenmarkt wechselt nur, wenn der Komfort stimmt.

    Infografik zur Funktionsweise des dezentralen AT-Protokolls: Visuelle Darstellung, wie Benutzeridentität über die eigene Domain via DNS verifiziert wird und Daten auf einem persönlichen Datenserver (PDS) statt in US-Silos gespeichert werden. Gezeigt wird der globale Echtzeit-Datenstrom (Firehose), der Inhalte direkt an verschiedene Client-Anwendungen wie W Social oder Bluesky überträgt, sowie der nahtlose, verlustfreie Umzug von Identität und Followern zwischen Server-Anbietern.
    Das AT-Protokoll auf einen Blick: Deine Domain wird zur Zentrale, deine Daten liegen sicher auf deinem Server und der Inhalt fließt frei von Plattform-Willkür durch das Netz. So sieht digitale Unabhängigkeit aus.

    Warum sich der Einstieg jetzt trotzdem lohnt

    Warum betreiben wir bei goneo also den Aufwand und spiegeln unsere Identität in diesem neuen Netz? Weil W Social strategisch einen entscheidenden Fehler des bisherigen Fediverse vermeidet: Es krankt nicht an technologischer Sperrigkeit, sondern sucht die Brücke in den europäischen Massenmarkt.

    Wenn W Social durch seine verifizierte User-Basis eine saubere, bot-freie Umgebung schafft, steigt der Wert dieser Reichweite für Unternehmen rasant. Höhere Datenqualität bedeutet am Ende des Tages einen echten, unverfälschten ROI für deine Kommunikation.

    Und das Beste: Dank der technologischen Offenheit musst du keine neuen, proprietären APIs für jede neue Plattform integrieren. Du bindest deine WordPress- oder Joomla-Installation einmal sauber an das Protokoll an – und bespielst die gesamte ATmosphere automatisch mit. Du erreichst die Menschen, ohne jemals die Kontrolle über deine Daten abzugeben.

    Wer jetzt im Juni 2026 mit einer via DNS verifizierten Domain und funktionierenden Content-Feeds in der Public Beta startet, sammelt unschätzbares Know-how für das Web der Zukunft. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Aber es ist die erste reale Chance seit 15 Jahren, sich aus der digitalen Leibeigenschaft der Silos zu emanzipieren.

    Wir bei goneo halten dir dafür den Rücken frei. Mit felsenfechter Infrastruktur, 100 % Ökostrom aus unserem Rechenzentrum in Frankfurt und dem guten Gefühl, dass deine Daten dort liegen, wo sie hingehören: In deinen Händen.

    Fragen und Antworten zur ATmosphere und zu W Social

    Was ist das AT-Protokoll und wie revolutioniert es die Content-Distribution?

    Das AT-Protokoll (Authenticated Transfer Protocol) ist ein offenes, dezentrales Netzwerkprotokoll, das digitale Identität, Daten-Hosting und Algorithmen voneinander trennt. Für Webseitenbetreiber bedeutet dies absolute Unabhängigkeit: Inhalte werden direkt in einen globalen, offenen Datenstrom (Firehose) eingespeist, statt von den geschlossenen Algorithmen der US-Plattform-Silos gedrosselt oder blockiert zu werden.

    Wie funktioniert das WordPress-Plugin „ATmosphere“?

    Das von Automattic bereitgestellte Plugin „ATmosphere“ verbindet deine WordPress-Seite nativ mit dem dezentralen Netzwerk. Sobald du einen Blogbeitrag veröffentlichst, wird der gesamte Text automatisch in den globalen Datenstrom eingespeist. Jede kompatible App und jeder Client im Netzwerk kann diesen Inhalt auslesen, wodurch deine Reichweite unabhängig von klassischen Social-Media-Plattformen skaliert.

    Warum wird meine eigene Domain im dezentralen Web zum Social-Media-Handle?

    Das AT-Protokoll nutzt das bestehende Domain-Name-System (DNS) zur Identitätsverifizierung. Statt eines generischen Benutzernamens auf einer fremden Plattform (wie @plattformname) verifizierst du deine eigene Domain (z. B. goneo.de) als Profil-Handle. Dies sorgt für maximales Branding, schafft sofortiges Vertrauen und macht deine eigene Website wieder zur unumstrittenen digitalen Zentrale.

    Was unterscheidet W Social von anderen dezentralen Netzwerken wie dem Fediverse?

    Während das klassische Fediverse oft an technologischer Sperrigkeit leidet, schlägt W Social die Brücke in den europäischen Massenmarkt. Es kombiniert die Offenheit des AT-Protokolls mit einem datenschutzkonformen Zero-Knowledge-Verfahren nach dem Prinzip „Verified Humans Only“. Dadurch werden Botnetze und KI-Spam architektonisch ausgeschlossen, was die Datenqualität und den ROI für Unternehmen massiv erhöht.

    Lohnt sich der Einstieg in die ATmosphere jetzt schon für Webseitenbetreiber?

    Ja. Wer sich frühzeitig mit einer via DNS verifizierten Domain und funktionierenden Content-Feeds positioniert, sichert sich wertvolle First-Mover-Vorteile in einem rechtssicheren, rein europäischen Raum. Auch wenn es sich um einen Marathon und keinen Sprint handelt, schaffst du so schon heute nachhaltige digitale Unabhängigkeit von den großen Gatekeepern.

    Wann ist der Launch-Termin von W Social

    W Social will am 17.6.2026 einen Public Beta Launch starten. Bis dahin kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen. Damit kann man sich auch das Wunsch-Handle sichern, sofern es noch frei ist.

    Kann man ältere Beiträge im Firehose suchen?

    Um es ganz direkt und ungeschminkt aus der Perspektive des Hosting-Handwerks zu sagen: Nein, der rohe Firehose vergisst sekündlich alles, was war. Er ist ein reiner Echtzeit-Stream – ein digitaler Fluss, der nur das Jetzt kennt.

    Wenn du ein Tool wie Firesky öffnest, siehst du die Daten in der Sekunde an dir vorbeirauschen, in der sie weltweit generiert werden. Sobald ein Post vom Bildschirm rutscht, ist er für den Firehose Geschichte. Der rohe Datenstrom speichert nichts; er leitet nur weiter.

    Aber – und hier kommt das faszinierende Zusammenspiel aus dezentraler Infrastruktur und cleverer Software-Architektur: Man kann alte Inhalte in der ATmosphere suchen, aber nicht im Firehose selbst, sondern über sogenannte Relays und Indexer.

    Wie sehe ich Inhalte, die vor längerer Zeit gepostet wurden?


    Damit du dich nicht mit der technischen Komplexität von Datenbaken und Protokoll-Architektur quälen musst, lässt sich das Prinzip ganz einfach und jargonfrei so erklären:
    Der Firehose ist wie ein globaler Radiosender, der ununterbrochen live sendet. Wenn du wissen willst, was gestern lief, nützt es nichts, das Radio jetzt einzuschalten. Du brauchst jemanden, der die Sendung aufgezeichnet und indexiert hat.

    Im AT-Protokoll übernehmen das die sogenannten Relays (auch AppView-Server genannt):
    Sie „hören“ dem Firehose rund um die Uhr zu.
    Sie saugen alle Daten ab, ordnen sie ordentlich in felsenfeste Datenbanken ein und machen sie durchsuchbar.
    Wenn du in einer App wie Bluesky oder W Social nach einem alten Post aus dem Mai oder nach einem bestimmten Hashtag suchst, fragt deine App im Hintergrund genau diese Indexer ab.

    Hier schließt sich der Kreis zum Versprechen der totalen Unabhängigkeit: Im alten Web 2.0 hat eine einzige US-Plattform entschieden, wer deine alten Beiträge sehen darf, wie lange sie auffindbar sind und welcher Algorithmus sie im Archiv vergräbt.
    In der ATmosphere ist das Archiv demokratisiert:
    Deine Daten liegen dauerhaft und sicher auf deinem eigenen Speicherplatz (dem PDS).

    Unabhängige Indexer bereiten diese Daten lediglich für die Suche auf.

    Wenn dir ein Suchanbieter oder ein Client nicht mehr gefällt, wechselst du einfach die App. Deine alten Inhalte bleiben über deine Domain verifiziert und für die gesamte Welt auffindbar.
    Du musst also kein Datenbank-Spezialist sein, um im dezentralen Netz Spuren zu hinterlassen. Du schreibst einfach deinen Content auf deiner WordPress-Seite, und die dezentrale Infrastruktur sorgt im Hintergrund dafür, dass er sowohl im Live-Rauschen des Jetzt als auch in den Archiven von morgen exakt dort landet, wo er hingehört: In den Händen deiner Community.

  • Neues WHOIS – wozu der ganze Terz?

    Neues WHOIS – wozu der ganze Terz?

    Im Dezember 2025 wurde das WHOIS-System für Domains wieder auf den Kopf gestellt. Nochmal, wie zuletzt bei der Scharfschaltung der DSGVO als es bei Domains darum ging, keine postalischen Adressen von Privatleuten mehr zu veröffentlichen.

    Grund dafür ist aktuell die EU-Richtlinie NIS-2, die für mehr Transparenz und Sicherheit im Netz sorgen soll.

    Bevor wir ins Detail gehen, lasst uns doch mal zurückschauen auf die Anfänge der Domain-Verwaltung und wie sich das Ganze entwickelt hat.

    Von der Hosts-Datei zum Domain Name System (DNS)

    In den wilden Anfangstagen des Internets, genauer gesagt im ARPANET, gab es noch kein zentrales System zur Namensauflösung.

    Stattdessen nutzten Computer eine simple Textdatei namens HOSTS.TXT, die Hostnamen IP-Adressen zuordnete. Diese Datei wurde manuell gepflegt und über das Netzwerk verteilt. Mit dem Wachstum des Internets wurde dieses System jedoch schnell unpraktikabel.

    1983 kam dann das Domain Name System (DNS) ins Spiel, das die Namensauflösung automatisierte und skalierbar machte.

    Dennoch existiert die Hosts-Datei bis heute in Betriebssystemen wie Windows und kann für spezielle Zwecke genutzt werden, etwa um bestimmte Webseiten zu blockieren oder lokale Netzwerke zu konfigurieren.

    Die Geburt der DENIC

    Mit dem Internet-Boom in Deutschland wurde die Verwaltung der .de-Domains immer wichtiger. 1986 wurde die Länderkennung .de in die IANA-Datenbank eingetragen. Anfangs übernahm der Netzbetreiber CSNET in den USA die Verwaltung. 1988 wanderte diese Aufgabe an die Universität Dortmund, wo der Name DENIC entstand.

    1996 schlossen sich 37 deutsche Internet Service Provider zusammen und gründeten die DENIC eG als Genossenschaft, um die Verwaltung der .de-Domains professionell zu organisieren. Seitdem hat sich die DENIC zu einer der größten Domainverwaltungen weltweit entwickelt.

    Andere Registries weltweit

    Mit der rasanten Expansion des Internets in den 1980er und 1990er Jahren wurde die Notwendigkeit deutlich, für jedes Land eigene Verwaltungsstellen für ihre jeweiligen länderspezifischen Top-Level-Domains (ccTLDs) zu etablieren. Diese Registries sind für die Verwaltung und den Betrieb der ccTLDs verantwortlich und gewährleisten die korrekte Zuordnung von Domainnamen zu IP-Adressen.

    In vielen Ländern wurden die Registries entweder von staatlichen Stellen, Universitäten oder gemeinnützigen Organisationen gegründet. Einige Beispiele sind Nominet UK für .uk in Großbritannien und AFNIC für .fr in Frankreich. Diese Organisationen sind für die Verwaltung der jeweiligen ccTLDs verantwortlich und stellen sicher, dass die Domains korrekt funktionieren und den Nutzern zur Verfügung stehen. (en.wikipedia.org)

    Die Gründung dieser Registries war ein entscheidender Schritt, um die Struktur des Internets zu organisieren und den Nutzern weltweit den Zugang zu länderspezifischen Domains zu ermöglichen.

    WHOIS – Was steckt dahinter?

    Domainnamen wurden wichtig. Und wertvoll. Sie mussten weltweit einmalig sein. Eine Domain darf nicht zweimal vergeben werden. Daher brauchte man eine Echtzeit-Abfrage, um herauszufinden, ob ein bestimmter Name schon registiert ist und wenn ja, von wem? Wer kümmert sich technisch darum, wer administrativ, wer ist verantwortlich?

    WHOIS ist ein Protokoll und zugleich ein international verwendeter Begriff für eine öffentlich einsehbare Datenbank, die Informationen über die Inhaber von Domains enthält. Abgefragt werden können je nach Domain-Endung (TLD) in der Regel Angaben wie Name, Adresse, Kontaktdaten des Domaininhabers, technischer Ansprechpartner sowie der Registrar (das ist der Anbieter, bei dem die Domain registriert wurde).

    Warum ist WHOIS wichtig?

    Das WHOIS-System erfüllt mehrere zentrale Funktionen:

    • Transparenz im Internet: Es ermöglicht die Identifikation von Domain-Inhabern.
    • Bekämpfung von Cyberkriminalität: Behörden können bei Missbrauchsfällen schneller reagieren.
    • Schutz von Markenrechten und geistigem Eigentum: Unternehmen können überprüfen, ob ihre Marken unrechtmäßig genutzt werden.
    • Ermöglichung schneller Kontaktaufnahme bei technischen Problemen: Technische Ansprechpartner können bei Störungen direkt kontaktiert werden.

    Wer entscheidet, was im WHOIS sichtbar ist?

    Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass jede Domain-Registry völlig frei entscheiden kann, welche WHOIS-Daten sie veröffentlicht. Tatsächlich ist das international klar geregelt und unterscheidet sich nach Domain-Endung (TLD):

    • Generische TLDs (gTLDs): wie .com, .net, .org werden von internationalen Organisationen wie der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) reguliert.
    • Länderspezifische TLDs (ccTLDs): wie .de für Deutschland, .at für Österreich haben eigene nationale Vergabestellen (Registries) wie die DENIC oder NIC.AT, die auf Basis der europäischen und nationalen Gesetzgebung agieren.

    Regelungen basieren – in Europa maßgeblich – auf Datenschutzgesetzen wie der DSGVO sowie ab 2024 auf der NIS-2-Richtlinie. Die Gestaltungsspielräume der Registries sind also begrenzt und müssen rechtliche sowie technische Standards berücksichtigen.

    Was ändert sich durch dieses NIS-2?

    Die neue EU-Richtlinie NIS-2 bringt erhebliche Veränderungen im Umgang mit WHOIS-Daten:

    • Verifizierte WHOIS-Daten: Domain-Inhaber müssen ihre Identität sauber nachweisen. Falsche Angaben oder Fantasienamen sind künftig ausgeschlossen. Das Ziel: besserer Schutz vor Cybercrime, Identitätsmissbrauch und DNS-Missbrauch.
    • Erweiterter Zugang für “berechtigte Anfragen”: Bestimmte Personengruppen oder Behörden (z.B. Polizei, Ermittlungsbehörden, IT-Sicherheitsfirmen) erhalten einen privilegierten Zugang zu vollständigen WHOIS-Daten – auch dann, wenn diese nicht für jedermann einsehbar sind.
    • Datenschutz bleibt erhalten: Für den öffentlichen Zugriff werden weiterhin nur die notwendigsten Daten angezeigt, besonders für Privatpersonen. Die bisherigen Verfahren zur “WHOIS-Privatsphäre” (Stichwort “Domain Privacy”) stehen weiterhin im Einklang mit Datenschutzgesetzen.
    • Verpflichtende Pflege aktueller Daten: Die Inhaber sind verpflichtet, aktuelle und korrekte Angaben vorzuhalten und diese regelmäßig zu prüfen.

    Umstellung auf ein neues Protokoll: RDAP

    Im Zuge der NIS-2-Richtlinie wurde das traditionelle WHOIS-Protokoll durch das modernere Registration Data Access Protocol (RDAP) ersetzt.

    RDAP bietet erweiterte Funktionen, darunter standardisierte Datenformate und sichere Zugriffsmöglichkeiten, die den aktuellen Datenschutzanforderungen besser gerecht werden. Diese Umstellung ermöglicht eine effizientere und sicherere Abfrage von Domain-Registrierungsdaten.

    So sieht der Datenfluss aus

    Als Registrar ist nun goneo stärker in der Pflicht, die vom Domaininhaber bereitgestellten Daten zu prüfen.

    Anfangs wird für die Erzeugung der die Eingabe aus der Bestellung übernommen. Wenn die Domain registriert ist, kann der Domaininhaber über eine Änderung der Handles andere Informationen eintragen. Dies ist im goneo-Kundencenter möglich.

    1. Domaininhaber / Kunde 2. Registrar: goneo Prüfung OK? Nein Ja 3. Registry: DENIC 4. WHOIS / RDAP Öffentlich: Anonymisiert Behörden: Vollständig
    StationAktionNIS-2 Relevanz
    1. DomaininhaberÄnderung der Daten im goneo-Kundencenter.Eigenverantwort-liche Datenpflege.
    2. Registrar (goneo)Validierung der Identität und Formatprüfung.Neu: Aktive Verifizierungs-pflicht.
    3. Registry (DENIC)Übermittlung via EPP-Schnittstelle und Speicherung.Zentrale Datenbank-Integrität.
    4. WHOIS / RDAPAnzeige für die Öffentlichkeit oder Behörden.Neu: Differenzierter Datenzugriff.

    Wie kann man eigene WHOIS-Daten ändern?

    Die Verwaltung der Domain-Daten erfolgt über sogenannte Handles. Das sind Datensätze, die alle relevanten Angaben zu einer Person oder Organisation zusammenfassen – beispielsweise bei goneo.

    Änderungen der Daten (z.B. Adresse, Telefonnummer, Name des Ansprechpartners) kannst du jederzeit über dein goneo-Kundencenter im Bereich “Experten Funktionen” selbst durchführen.

    Die Änderungen werden dann automatisch an die Registry weitergegeben und im WHOIS aktualisiert.

    Was bedeutet das für Privatpersonen?

    Gerade Privatmenschen fürchten die Veröffentlichung persönlicher Daten im Internet. Hier gibt es seit Einführung der DSGVO klare Schutzmechanismen. Für Privatleute werden in der Regel keine oder nur stark limitierte Daten öffentlich angezeigt:

    • Name, Adresse, Telefonnummer sind für Privatkunden meist nicht im öffentlichen WHOIS sichtbar.
    • Betreiber von geschäftlichen Websites (im Sinne des Digitale-Dienste-Gesetzes) müssen jedoch weiterhin ein Impressum bereithalten.
    • Domain Privacy Services können – je nach Endung – zusätzlich genutzt werden, um die Veröffentlichung persönlicher Daten öffentlich zu vermeiden. Ausnahme: Für Ermittlungszwecke kann im Bedarfsfall auf die hinterlegten Daten zugegriffen werden.

    Früher: Admin-C, heute: Inhaber und Kontakte

    Früher war insbesondere bei deutschen .de-Domains der sogenannte Admin-C eine Schlüsselfigur: Die „administrative Kontaktperson“ oder auch der „Domaininhaber vor Ort“. Diese Rolle wurde mit der neuen Datenschutzgesetzgebung (DSGVO) einst abgeschafft:

    • Bei .de-Domains gibt es keinen Admin-C mehr (seit 2018).
    • Bei anderen TLDs ist die Rolle noch teilweise vorhanden, etwa bei einigen generischen TLDs nach internationalen Vorgaben (wie .com oder .org), sofern von der Registry (z.B. Verisign bei .com) gefordert.

    Heute ist primär der Domaininhaber (Owner) relevant. Zusätzlich gibt es – je nach Registry – noch “technische Kontakte” (Tech-C), “zonenverantwortliche Kontakte” (Zone-C), “Rechnungskontakte” (Billing-C), etc.

    Die “Typen” im WHOIS erklärt

    Im WHOIS werden unterschiedliche Kontaktarten (“Typen”) hinterlegt:

    • Owner: Der rechtliche Inhaber der Domain, kann eine natürliche oder juristische Person sein.
    • Admin-C: Früher administrativer Ansprechpartner, heute meist obsolet.
    • Tech-C: Technischer Ansprechpartner, oft der Provider selbst.
    • Billing-C: Ansprechpartner für Rechnungsangelegenheiten.

    Welche Typen angezeigt werden, hängt von der jeweiligen Registry und der Endung ab.

    Vorteile einer eigenen Domain – nicht nur für Unternehmen

    Die Registrierung einer eigenen Domain bietet immense Vorteile – auch für Privatleute:

    • Unabhängigkeit: Du bist unabhängig von Plattformen wie Instagram oder Facebook.
    • Professionelle E-Mail: Eine eigene E-Mail-Adresse (z.B. vorname@nachname.de) wirkt seriöser als Freemail-Dienste. Eben weil man erfahren kann, wer hinter der Sender-Domain steht. Du hast Kontrolle über deinen Namen und deine Daten, statt Werbung und eingeschränkten Support zu akzeptieren.
    • Online-Präsenz und Auffindbarkeit: Mit einer eigenen Website bist du stets auffindbar und bestimmst selbst, welche Inhalte sichtbar sind – anders als bei einem bloßen Instagram-Redirect, bei dem du nur die Nutzer einer Plattform erreichst und deine Sichtbarkeit jederzeit weg sein kann.
  • goneo social

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  • goneo Webhosting im Test bei hosttest – So schneidet unser Angebot ab

    goneo Webhosting im Test bei hosttest – So schneidet unser Angebot ab

    In einem umfangreichen und unabhängigen Test hat hosttest das goneo Webhosting-Angebot unter die Lupe genommen – mit erfreulichem Ergebnis: 

    Besonders in den Bereichen Performance, Funktionsumfang und Preis-Leistungs-Verhältnis konnte goneo punkten. Der getestete Tarif „Webhosting Start“ schneidet mit einer Gesamtbewertung von 4,2 von 5 Sternen ab. Damit gehört goneo zu den empfehlenswerten Webhostern für preisbewusste Anwender, die Wert auf zuverlässige Technik und faire Konditionen legen.

    Das sagt hosttest: „Starker Funktionsumfang zu einem fairen Preis“

    Bereits im Einstiegstarif „Webhosting Start“ profitieren goneo-Kunden von einer soliden technischen Grundlage: schneller SSD-Webspace, kostenlose SSL-Zertifikate für alle Domains und eine breite Unterstützung wichtiger Webhosting-Standards wie PHP, MySQL, Cronjobs sowie Perl und Python. Die Möglichkeit, externe Domains flexibel einzubinden, erhöht den Handlungsspielraum zusätzlich. 

    Besonders erwähnenswert sei laut hosttest: Der Speicherplatz für Webseiten und E-Mails wird getrennt bereitgestellt, sodass in den höheren Tarifen bis zu 100 GB reiner E-Mail-Speicher zur Verfügung stehen – ein echter Mehrwert für anspruchsvollere Projekte. Auch die klare Tarifstruktur ohne versteckte Zusatzkosten oder Einrichtungsgebühren wurde im Test positiv hervorgehoben.

    Performance hat überzeugt

    Bei der Performance konnte goneo im Test auf ganzer Linie überzeugen: Mit einer Uptime von 100 %, einem sehr guten TTFB-Wert (Time to First Byte) von 0,099 Sekunden sowie extrem kurzen Ladezeiten bei LCP (0,87 s) und Pagespeed (0,213 s) liefert goneo messbare Spitzenwerte. Besonders positiv fiel dabei auf, dass die Ergebnisse auf eine solide Serverinfrastruktur mit Rechenzentren in Deutschland zurückzuführen sind – ein klarer Vorteil für Projekte mit Zielgruppe im deutschsprachigen Raum. Die Messungen wurden unter realitätsnahen Bedingungen anhand einer WordPress-Testinstallation durchgeführt. In der Testkategorie „Performance“ erreichte goneo daher die Höchstwertung von 5 von 5 Punkten und positionierte sich im direkten Vergleich mit anderen Anbietern in der Spitzengruppe.

    Benutzerfreundliche Verwaltung – Fragen zum Bestellungablauf

    Die Verwaltung des Webhostings erfolgt über ein intuitiv bedienbares Kundenportal, das auch Einsteigern den Einstieg erleichtert. Die Einrichtung einer WordPress-Seite klappte im Test reibungslos per clickStart-Installer. Kritikpunkte gab es jedoch beim Bestellprozess: Dieser wirkt aus Sicht des Testers etwas altmodisch und erlaubt ausschließlich die Bezahlung per Bankeinzug. Wir bei goneo begründen diese Entscheidung mit dem Ziel, transparente und schlanke Prozesse zu ermöglichen und gleichzeitig zusätzliche Kosten durch externe Zahlungsdienstleister zu vermeiden. Auch die damit verbundene Bonitätsprüfung verstehen wir als Maßnahme zum Schutz vor Missbrauch und Zahlungsausfällen.

    goneo Webhosting Test zeigt: Support mit guter Qualität – eine Nachfrage zur Erreichbarkeit

    Marco Keul von Hosttest

    Betreiber & Gründer von hosttest: Bereits 2006 gründete Marco Keul hosttest, mit dem Ziel den Hosting-Markt im Dach-Raum transparent & vergleichbar zu machen. Wenig später waren mehrere Hundert Anbieter verzeichnet. In den darauf folgenden Jahren wuchs die Plattform zu einer der größten deutschsprachigen Vergleichsplattformen.

    Im Test wurde der goneo Kundenservice als hilfsbereit und fachlich kompetent wahrgenommen. Während der Geschäftszeiten stehen Hotline und E-Mail als Kontaktwege zur Verfügung, ergänzt durch eine sehr ausführliche Onlinehilfe. Im Test kam es allerdings zu längeren Wartezeiten – goneo hat darauf reagiert und erklärt, dass bewusst auf ein internes Team gesetzt wird, das eng mit der Technik zusammenarbeitet, anstatt auf externe Callcenter zurückzugreifen. Das sorgt zwar für hohe Qualität, kann aber bei personellen Engpässen zu Verzögerungen führen. Die gute Nachricht: Wir arbeiten bereits an Optimierungen – mit KI-gestützter Unterstützung und einem neuen Live-Chat, der den goneo Support künftig noch schneller machen soll.

    Test-Fazit: goneo bietet ein rundes Gesamtpaket

    Insgesamt zeigt der Test: goneo bietet ein solides Webhosting-Paket mit sehr guter Leistung und attraktiven Preisen, besonders für Nutzer, die eine deutsche Infrastruktur und klare Tarifmodelle bevorzugen. Der Webhoster richtet sich an pragmatische Kunden, die auf bewährte Technik und ein hohes Maß an Verlässlichkeit setzen. Mit einer Gesamtwertung von 4,2 Sternen bestätigt Hosttest die Qualität des Angebots – und wir freuen uns über das positive Feedback.

    Der vollständige goneo Webhosting Testbericht ist bei hosttest verfügbar.

  • Das bewegte die Tech-Branche 2025 bisher: Misogynie, KI und das OMR Festival

    Das bewegte die Tech-Branche 2025 bisher: Misogynie, KI und das OMR Festival

    2025 ist das Jahr, in dem Tech-Verantwortung mehr als nur ein Schlagwort ist – es ist eine Notwendigkeit. Unser kürzlich veröffentlichter goneo-Podcast taucht tief in die Tech-Landschaft ein und beleuchtet die Herausforderungen, die durch die steigende Online-Misogynie und die tiefgreifenden Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz entstehen. In einer Zeit, in der Algorithmen nicht nur unsere Online-Erfahrungen, sondern auch unsere gesellschaftlichen Werte formen, fordert die Tech-Verantwortung uns dazu auf, bewusster und ethischer mit Technologie umzugehen. Erlebt, wie das OMR Festival 2025 als Bühne für diese entscheidenden Diskussionen dient und warum es für Webprofis essenziell ist, sich in dieser digitalen Ära zurechtzufinden.

    Verantwortung in der digitalen Wildnis: Misogynie und die Manosphäre

    Die goneo-Podcast-Episode 127 nimmt ein Thema ins Visier, das vielen sauer aufstößt: der Aufstieg der Online-Misogynie und der Manosphäre. Wer schon mal in den Untiefen des Internets gegraben hat, weiß, dass es dort nicht immer nach Rosen duftet. Eine Studie von der University College London (UCL) stellt fest: Algorithmen auf Plattformen wie TikTok sind wahre Verstärker für frauenfeindliche Inhalte. Innerhalb weniger Tage könnte der Anteil solcher Inhalte von 13 % auf krasse 56 % ansteigen. Verrückt, oder?

    Diese Algorithmen sind auf maximale Interaktion getrimmt, ganz ohne Rücksicht auf Verluste – sei es wahr, moralisch korrekt oder nicht. Je kontroverser der Inhalt, desto mehr Klicks, likes und shares hagelt es. Besonders junge Männer geraten ins Visier dieser digitalen Puppenspieler, verführt durch Influencer wie Andrew Tate, der das toxische Narrativ aufs Parkett bringt.

    Tate verkauft ein schiefes Bild: männliche Promiskuität als prima Sache, Frauen dafür zur Rechenschaft ziehen – eine Gleichung, die gewaltig schiefläuft. Schulen berichten von einem Anstieg an Sexismus und Belästigungen im Schülerspektrum. Die Frustration durch Online-Dating zieht Jugendliche in die Fänge toxischer Vorbilder. Aber Scott Galloway hat eine Lösung parat: Engagierte Väter statt toxische Influencer oder zerrbildhafte Inkarnationen traditioneller Männlichkeitsideale (TMI)!

    OMR 2025: Die Tech-Olympiade der Zukunft

    Und dann haben wir Episode 128, die auf das OMR Festival 2025 fokussiert. Mit über 70.000 Besuchern ist es der Place-to-be für alle, die in digitalen Bytes denken. Erstaunliche Trends und tiefgründige Diskussionen machen Hamburg zur digitalen Schaltzentrale.

    In der Keynote „State of the German Internet“ brachten Philipp Westermeyer und Roland Eisenbrand es auf den Punkt: Die Content-Schwemme, zumeist minderwertig und KI-generiert, macht es schwer, sich als seriöser Anbieter zu behaupten. Die Folge? Eine kollektive Sehnsucht nach Authentizität. Menschen wollen reale, fühlende Interaktionen – keine kalten Algorithmus-Aufführungen.

    Die Message der beiden Episoden könnte nicht klarer sein: Mit großer Power kommt auch große Verantwortung. Technologie ist nicht bloß kalter Code – sie ist das Fundament unserer Kultur und hat weitreichende Konsequenzen, die uns alle betreffen. Webprofis sollten daher tief in die Materie eintauchen und die Tools und Inhalte klug und bewusst verwenden. Der Einfluss ihrer Arbeit reicht weiter, als so mancher denkt. Gelebte Tech-Verantwortung.

    Wie KI und Technologie die Zukunft prägen – Verantwortung ist Key

    In einer Welt, die durch KI revolutioniert wird, ist Verantwortungsbewusstsein das A und O. Auf dem OMR war KI allgegenwärtig, nicht nur als technische Spielerei, sondern auch als ethische Herausforderung. Die Funktion von Klarna im Kundenservice zeigt, dass grundlegendes Vertrauen unerlässlich bleibt – egal ob Mensch oder Maschine. Sascha Lobos Podcast, „Tech, KI und Schmetterlinge“, setzt ein Spotlight auf gesellschaftliche Konsequenzen von KI. Innovationsapostel Frank Thelen ruft zu mehr Mut in Europa auf. Damit nicht genug – Acts wie Jan Delay und GZus sorgten für Festival-Feels.

    Warum das für Webprofis wichtig ist

    Die wichtigen Fragen: Warum betrifft das Webprofis? Die Tools und Algorithmen von heute bieten ungeahnte Chancen, aber auch Herausforderungen. Episode 127 zeigt, wie Algorithmen Hass verstärken können. Episode 128 beleuchtet die Barrieren der KI-Masseninhaltsproduktion. Authentizität bleibt in beiden Fällen essentiell. Vertrauen ist die Währung der digitalen Welt, unabhängig davon, ob man Kunden oder Communities adressiert.

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    Mitmachen, diskutieren und die Zukunft mitgestalten

    Der Aufruf ist klar: Lasst uns die digitale Zukunft gemeinsam gestalten! An den Diskussionen um diese Podcasts kann jeder teilnehmen. Die aktuellen Episoden sind nur einen Mausklick entfernt auf goneo.de/blog/podcast. Updates auf den Punkt? Einfach unseren Podcast auf Apple Podcasts, Spotify, YouTube, LinkedIn, Instagram und Mastodon abonnieren.

    Welches Bild formt Verantwortung für die Tech-Branche in euren Köpfen? Wo seht ihr Chancen und Herausforderungen durch KI, und wie begegnet ihr den gesellschaftlichen Fragen, die sich daraus ergeben? Wir sind gespannt auf eure Einblicke via Twitter (@goneo) oder per E-Mail an info@goneoserver.de.

    Bleibt dran für den nächsten Schritt: Ein Spin-off-Podcast, der tiefer in die Tech-Galaxie eintaucht und die Schnittstellen von Technologie und Gesellschaft erforscht.

    Bis zur nächsten Frequenzverschiebung im Webprofessionals-Podcast, powered by goneo.de – Webhosting mit Zukunft.  In der dynamischen Taktik der Digitalisierung entscheiden wir heute, wie die Welt von morgen aussieht.

    Links: Rückblick auf OMR 2025 (Ressourcen)

    Persönliche Eindrücke und Kritik (Ressourcen):

    Themen und Trends der OMR 2025 (Ressourcen):

    Einblicke von Speakern (Ressourcen):

  • Podcast-126: Kundenumfrage, OMR, die Bedeutung der Manosphäre

    Podcast-126: Kundenumfrage, OMR, die Bedeutung der Manosphäre

    Anfang Mai 2025 war es wieder so weit: In Episode 126 des goneo-Podcasts haben wir wieder einige Aspekte der digitalen Welt unter die Lupe genommen. Von den Ergebnissen unserer Kundenumfrage über die Highlights der OMR 2024 bis hin zu einem Ausblick auf OMR 2025 und SXSW London – und einem Teaser zur Manosphäre. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse für euch Webmacher und Tech-Begeisterte!

    Ein Blick auf unsere Webmacher: Die goneo-Kundenumfrage

    Wir haben unsere Kunden gefragt: Wer seid ihr, und wie läuft’s bei euch? Die Antworten geben spannende Einblicke: 73% betreiben mindestens eine Website, 34% sogar mehrere – das zeigt, dass viele unserer Kunden echte Profis, Freelancer oder kleine Unternehmen sind. Interessant: 37% betreiben keine Website. Sind das Domain-Sammler oder Projektierer? Markus vermutet Letzteres, und als Hoster sehen wir oft, dass Domains erst mal geparkt werden.

    Beim Traffic wird’s klar: 52% haben unter 100 Besucher pro Tag, nur 5% erreichen über 1000. Unsere Zielgruppe sind also kleine bis mittlere Websites – Blogs, lokale KMUs, Nischenprojekte. Für uns bei goneo heißt das: Wir setzen weiter auf skalierbare Lösungen, die auch kleine Player unterstützen.

    Und wie wirkt sich KI auf den Traffic aus? Nur 27% spüren einen Rückgang durch KI-Zusammenfassungen (6,3% deutlich, 20,6% vermuten es), aber 39,6% können es nicht einschätzen. Die Auswirkungen sind noch diffus, besonders bei kleineren Websites. Ein Punkt für uns: Tutorials und Tools könnten hier helfen, damit unsere Kunden KI-Suchen besser nutzen können. Mehr zur Umfrage und Daten dazu in diesem Blogbeitrag.

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    OMR 2024: Ein Rückblick

    Ein Jahr zurück zur OMR 2024 in Hamburg – was für ein Event! Die Keynote von Philipp Westermeyer und Roland Eisenbrand mit „Mediocrity is now free“ hat uns damals schon beeindruckt. KI als Disruptor war das große Thema: Sie beschleunigt SEO-Analysen, Social Ads und mehr. Daten waren der Star – Kundenbewertungen für Targeting, Reddit als Qualitätsfilter für OpenAI, und kreative Ideen wie Lidls Rap-Kassierer mit Millionen Views. TikTok wurde als Suchmaschine gehypt, aber es gab auch Warnungen: Deepfakes, Vertrauensverlust und die globale Tech-Dominanz der USA (und jetzt auch Chinas) setzen Deutschland unter Druck. Ein Takeaway: Content muss herausstechen, auch gegen KI-Snippets.

    Ausblick: OMR 2025 und SXSW London

    Die OMR 2025 steht vor der Tür – und sie wird groß! Mit Speakern wie Serena Williams, Kai Pflaume und Sascha Lobo geht’s um Videopodcasts, YouTube-Trends und KI. Reddit bleibt ein zentrales Thema, und Social Media wird noch wichtiger. Für uns als Hoster stellt sich die Frage: Wie unterstützen wir unsere Kunden, in dieser Welt sichtbar zu bleiben?

    Dann SXSW London im Juni 2025 – das erste Mal in Europa! Für 595-1000 Pfund (ca. 700-1173 Euro) gibt’s einen Mix aus Tech, Kultur und Gesellschaft: Sessions wie „What Does It Mean to Be Male in Modern Times“ oder „Conquering the Loneliness Epidemic“ mit Gillian Anderson. Ein spannendes Event, das Inspiration und Diskussion verspricht – aber ein großes Thema fehlt: die Manosphäre.

    Manosphäre: Ein heißes Eisen

    Apropos Manosphäre – Markus und ich haben das Thema angeteasert, und es wird eine eigene Folge dazu geben. Die Manosphäre, mit Influencern wie Andrew Tate oder Sneako, verbreitet toxische Botschaften: Männer als Opfer, Frauen als unterlegen. Studien zeigen alarmierende Folgen: mehr Sexismus in Schulen und steigendes Online-Harassment, angetrieben von Algorithmen auf Plattformen wie Rumble oder X. Warum schweigen Events wie OMR und SXSW dazu? Wir finden: Das müssen wir als Web-Profis verstehen, denn Plattformen prägen Kultur – und wir sind Teil dieses Spiels. Freut euch auf die Extra-Folge!

    Podcast Episode 126: Kommende Tech-Events in Hamburg und London

    Fazit: Was nehmen wir mit?

    Episode 126 zeigt, wie vielfältig die digitale Welt ist – von den Bedürfnissen unserer Kunden über die Trends auf Events bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Manosphäre. Als Hoster wollen wir euch unterstützen: mit zuverlässigem Hosting, europäischer Souveränität und bald auch mehr Ressourcen zu KI und Barrierefreiheit (versprochen, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz kommt noch!).

    Was meint ihr? Sollten Events wie OMR oder SXSW die Manosphäre thematisieren? Und wie erlebt ihr den Einfluss von KI auf euren Traffic? Schreibt uns an info@goneoserver.de oder kommentiert unten – wir freuen uns auf eure Gedanken! Hört die volle Episode auf Spotify, YouTube oder eurer liebsten Podcast-Plattform und bleibt dran für die Manosphäre-Folge.

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