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Phisher fischen – Alltags-Cybercrime im Hosting Webprofessionals Podcast -powered by goneo

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität ist keine abstrakte Theorie aus dem Lehrbuch, sondern knallhartes, automatisiertes Business. Kriminelle suchen keine großen Konzerne – sie suchen leichte Opfer im Web. Egal ob kleiner Blog oder regionaler Online-Shop: Wer seine Updates vernachlässigt, liefert Bots eine offene Einladung. Markus führt heute allein durch die Episode und teilt erschreckende, aber lehrreiche Fälle aus dem Support-Alltag bei goneo. Wir analysieren die aktuellen Marktdaten der Bitkom und des BSI, die den gigantischen Schaden für die Wirtschaft untermauern, und erklären das perfide Geschäftsmodell „Access-as-a-Service“, das hinter den koordinierten Angriffswellen steckt. Außerdem gibt es wieder volle Transparenz gemäß des EU AI Acts für unsere KI-gestützten Elemente im Intro. Im Fokus steht der unsichtbare Einbruch: Veraltete Plugins und Themes in Systemen wie WordPress oder Joomla sind die Haupteinfallstore. Markus erklärt detailliert, wie Angreifer Mailer-Skripte einschleusen, um unbemerkt Millionen Spam-Mails über deinen Account zu jagen, was die mühsam aufgebaute Domain-Reputation bei Google und Microsoft binnen Stunden ruiniert. Besonders perfide wird es beim **Kuckucksei im Unterverzeichnis**: Phisher nutzen gut bewertete Bestandsdomains, um gefälschte DHL- oder PayPal-Loginseiten zu verstecken. Wir decken die Funktionsweise mobiler URL-Redirects auf und zeigen, wie gekaperte WooCommerce-Installationen zu illegalen Fakeshops umfunktioniert werden, was für den ahnungslosen Betreiber massiven rechtlichen Ärger bedeuten kann. Kapitelübersicht mit Zeitstempeln: 00:00 – Intro: Der Köder, offene Karten und der Transparenzhinweis nach dem EU AI Act 04:15 – Kapitel 1: Die nackten Zahlen des Grauens – Bitkom-Studien und automatisierte Bots 09:30 – Kapitel 2: Der unsichtbare Einbruch – CMS-Schwachstellen und das Risiko alter Plugins 15:10 – Kapitel 3: Die Spam-Schleuder im Keller – Wie Mailer-Skripte Server-Reputationen ruinieren 21:45 – Kapitel 4: Das Kuckucksei im Unterverzeichnis – Credential Harvesting unter falscher Flagge 27:20 – Kapitel 5: Die Brücke ins Nichts – URL Redirects und das tückische Conditional Cloaking 33:05 – Kapitel 6: Die Fakeshops und der Kreditkarten-Klau – Wenn die Polizei an der Tür klopft 38:40 – Kapitel 7: Das Business-Modell hinter der Kriminalität – Schattenwirtschaft und Access-as-a-Service 39:44 – Interlude: Der Phishing-Warn-Song (Vollständiger KI-Track gegen den falschen Klick) 42:55 – Kapitel 8: Markus’ Survival-Guide – Auto-Updates, 2FA und die 3-2-1-Backup-Regel 47:50 – Outro: Boring Technology aus Minden, digitale Souveränität und Ausblick auf nächste Woche Schütze deine digitale Existenz, räume deinen Webspace auf und setze auf verlässliche Infrastruktur. Besuche uns auf goneo.de. Wir bieten felsenfestes Hosting aus Minden mit regionalen Servern in Frankfurt, betrieben mit 100 % Ökostrom. Technik ohne Drama, die dir den Rücken freihält. Bleib unabhängig! Shownotes & Links aus der Sendung: goneo Webmacher Blog: social.goneo.de Cyber.gov.au (ACSC Advisory): Large-scale exploitation campaign targeting website CMS Bitkom e.V. Studienbericht: Wirtschaftsschutz 2025 – Daten zur Cyberkriminalität Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: BSI-Lagebericht zur IT-Sicherheit Europäische Kommission: Der EU AI Act – Gesetzestext zu Transparenzpflichten Folge goneo auf der Plattform deiner Wahl: Social Hub goneo: social.goneo.de LinkedIn: goneo Internet GmbH auf LinkedIn YouTube: goneo YouTube-Kanal Instagram: @goneo.de auf Instagram X (ehemals Twitter): @goneo auf X Facebook: goneo auf Facebook
  1. Phisher fischen – Alltags-Cybercrime im Hosting
  2. Das agentische Web und das EU-Dilemma
  3. Das fragmentierte Netz
  4. Wenn Bots dein Business kapern
  5. Das Mullenweg-Dilemma: Warum Vibecoding bricht und deine Souveränität gewinnt

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Der Webhosting- und Webmacher Podcast erscheint alle 10 Tage. . Jede Episode hat eine Laufzeit von ca. 20 Minuten. Ideal, um auf den Weg ins Büro, beim Warten auf die Bahn oder bei der Fahrt im Bus Informationen aufzunehmen, die dich weiterbringen.

Wir wollen, dass du Erfolg mit deiner Webseite hast und du den Erfolg vergrößern kannst. Finde hier die richtigen Hebel, um mehr Zugriffe zu generieren, mehr Leads und mehr Sales. Erhalte Tipps, wie du mit Bordmitteln weiterkommst, ohne sofort die großen Geldkoffer bei Agenturen abstellen zu müssen. Die Dinge, die wir im Podcast vermitteln, sollen dir auch helfen, dich mit anderen auszutauschen, mit Webdesignern und Entwicklern eine gemeinsame Sprache zu finden.

Hier ist die umgetextete Version in Du-Ansprache. Ich habe dabei nicht nur „Sie“ ersetzt, sondern die Formulierungen an vielen Stellen etwas natürlicher für eine lockere Blog-/Podcast-Seite gemacht.

Seitentitel

Sarahs Tech-Tipps aus dem goneo Podcast

Meta-Description

Sarahs Tech-Ecke sammelt praktische Werkzeuge für mehr digitale Souveränität: eigene Bluesky-Domain, lokale KI mit Ollama und AnythingLLM, datenschutzfreundliche Webanalyse mit etracker sowie moderne Websites mit WordPress und Joomla.

Sarah’s Tech

Werkzeuge für ein freies, eigenes Netz

Ständig ruft irgendwo im Internet jemand das nächste große Ding aus: neue Frameworks, neue Clouds, neue KI-Abos, neue Plattform-Regeln. In Sarahs Tech-Ecke im goneo Podcast drehen wir die Lautstärke bewusst herunter.

Hier geht es nicht um Hype. Hier geht es um Werkzeuge, die du wirklich nutzen kannst: für deine Website, deine Domain, deine Daten, deine Kommunikation und deinen digitalen Alltag.

Wir zeigen dir Tools und Services, mit denen du unabhängiger wirst, ohne gleich Systemadministratorin, Entwickler oder Linux-Profi sein zu müssen. Keine Kubernetes-Vorlesung, kein Buzzword-Bingo, kein Fachchinesisch. Stattdessen: verständliches Web-Handwerk für Menschen, die ihr digitales Zuhause selbst gestalten möchten.

Unser roter Faden: Deine Domain, deine Website und deine Daten gehören in deine Hand. goneo liefert dafür die solide Grundlage: Hosting in Deutschland, einfache Verwaltung, transparente Technik und eine klare Nähe zu Open Source, Datenschutz und digitaler Selbstbestimmung.

Warum diese Tech-Tipps wichtig sind

Viele Online-Dienste sind bequem. Aber Bequemlichkeit hat oft einen Preis: Du machst dich abhängig von Plattformen, deren Regeln du nicht bestimmst. Du gibst Daten an Systeme, die du nicht kontrollierst. Oder du baust deine Sichtbarkeit auf fremdem Boden auf.

Sarahs Tech-Tipps setzen genau hier an. Wir stellen Werkzeuge vor, die dir mehr Kontrolle geben:

  • eine eigene Identität im Social Web mit deiner Domain als Bluesky-Handle
  • KI auf dem eigenen Rechner mit Ollama und AnythingLLM
  • Webanalyse ohne unnötiges Tracking-Gefühl mit etracker
  • solide Websites mit bewährten CMS-Lösungen wie WordPress und Joomla

Das klingt technischer, als es ist. Genau deshalb erklären wir jeden Schritt so, dass auch Einsteigerinnen und Einsteiger gut mitkommen.

Unsere Tech-Tipps im Überblick

1. Deine eigene Identität im Netz

Tool: Bluesky Custom Domain Handle über das AT Protocol
Für wen? Für alle, die im Social Web nicht nur eine Plattform-Adresse, sondern eine eigene, wiedererkennbare Identität nutzen möchten.

Wenn du bei Bluesky ein Konto anlegst, bekommst du normalerweise einen Handle wie name.bsky.social. Das funktioniert, gehört aber sichtbar zur Plattform. Eleganter ist ein Handle mit deiner eigenen Domain, zum Beispiel deinname.de oder social.deinname.de.

Im AT Protocol sind Handles als Domainnamen gedacht. Die Domain verweist technisch auf eine dezentrale Kennung, eine sogenannte DID. DID steht für „Decentralized Identifier“, also eine eindeutige Kennung, die nicht einfach nur ein Benutzername in einer Datenbank ist. Das AT Protocol beschreibt Handles als Domainnamen, die auf eine DID auflösen; diese DID verweist wiederum auf technische Informationen zum Konto. Die Auflösung kann über einen DNS-TXT-Eintrag oder über eine spezielle HTTPS-Datei erfolgen. Quelle: atproto.com

Dein Gewinn: Deine Domain wird zu deinem digitalen Namensschild. Menschen erkennen sofort, dass das Konto wirklich zu dir, deinem Projekt, deiner Marke oder deiner Organisation gehört. Du baust deine Identität nicht ausschließlich auf einer Plattform auf, sondern auf deiner eigenen Domain.

Deine eigene Bluesky-Identität mit deiner Domain

Was ist das Problem?

Auf klassischen Social-Media-Plattformen bist du meistens Mieterin oder Mieter. Du bekommst einen Benutzernamen, postest Inhalte und baust Reichweite auf. Aber die Plattform bestimmt die Regeln: Sichtbarkeit, Moderation, Schnittstellen, Werbung, Algorithmus und manchmal sogar, ob ein Account gesperrt wird.

Eine eigene Domain ist anders. Sie ist digitaler Grundbesitz. Wenn du deine Domain als Bluesky-Handle nutzt, wird deine Webadresse zu deiner Social-Identität.

Was macht das AT Protocol?

Das AT Protocol ist die technische Grundlage hinter Bluesky. Es trennt den sichtbaren Namen, also den Handle, von der tieferen technischen Kennung des Kontos. Der sichtbare Handle kann eine Domain sein. Die technische Kennung dahinter ist die DID.

Einfach gesagt:

  • Die Domain ist das, was Menschen sehen und sich merken können.
  • Die DID ist die eindeutige technische Kennung im Hintergrund.
  • Der DNS-Eintrag beweist, dass du die Domain kontrollierst.

DNS steht für „Domain Name System“. Es ist das Adressbuch des Internets. Normalerweise sorgt DNS dafür, dass eine Domain wie example.de auf den passenden Server zeigt. Für Bluesky kannst du zusätzlich einen TXT-Eintrag setzen. TXT-Einträge sind Textinformationen im DNS. Damit beweist du: „Diese Domain gehört zu mir, und sie darf als mein Bluesky-Handle verwendet werden.“

So gehst du vor

1. Domain auswählen

Nutze am besten eine Domain, die langfristig zu dir passt. Für Personen kann das der eigene Name sein. Für Unternehmen, Vereine oder Projekte ist die Hauptdomain sinnvoll.

2. Bluesky-Einstellungen öffnen

In Bluesky gehst du in die Einstellungen deines Kontos und änderst den Handle. Dort kannst du angeben, dass du eine eigene Domain verwenden möchtest.

3. Domain oder Subdomain festlegen

Du kannst die Hauptdomain verwenden, zum Beispiel beispiel.de, oder eine Subdomain wie sarah.beispiel.de oder social.beispiel.de. Für Teams sind Subdomains oft praktischer.

4. TXT-Eintrag im DNS setzen

Bluesky zeigt dir einen Wert an, der meist mit did= beginnt. Diesen Wert trägst du als TXT-Eintrag in den DNS-Einstellungen deiner Domain ein. Bei der Hauptdomain wird in vielen Anleitungen _atproto als Hostname verwendet; bei Subdomains entsprechend eine Variante mit dem Subdomain-Namen.

5. Warten und prüfen

DNS-Änderungen sind nicht immer sofort weltweit sichtbar. Manchmal dauert es nur Minuten, manchmal länger. Danach klickst du in Bluesky auf „Verify“ oder „Prüfen“.

6. Handle bestätigen

Wenn Bluesky den DNS-Eintrag findet, wird deine Domain als Handle aktiviert.

Unser Praxistipp

Wenn du deine Hauptdomain bereits für deine Website nutzt, überlege genau, ob du den Bluesky-Handle direkt auf der Hauptdomain oder lieber auf einer Subdomain verwenden möchtest. Für Personen ist name.de sehr stark. Für Organisationen kann social.name.de übersichtlicher sein.

Linkziele für die Kachel

  • AT Protocol: Identity
  • Bluesky-Hilfe: Domain als Handle verwenden
  • goneo Domains

2. KI, die lokal bei dir läuft

Tools: Ollama und AnythingLLM
Für wen? Für alle, die KI ausprobieren möchten, ohne private Dokumente, interne Notizen oder Kundendaten ungeprüft an externe KI-Dienste zu senden.

Ollama ist ein Werkzeug, mit dem du große Sprachmodelle lokal ausführen kannst. Ein Sprachmodell ist die eigentliche KI-Komponente, die Texte versteht, Antworten formuliert, Code erklärt oder Inhalte zusammenfasst. AnythingLLM ist die freundlichere Oberfläche darüber: Du kannst Workspaces anlegen, Dokumente hinzufügen und mit deinen eigenen Unterlagen chatten.

AnythingLLM beschreibt die Desktop-App als nicht SaaS, also nicht als klassischen Cloud-Dienst, und bietet eine lokale Desktop-Nutzung an. Ollama kann laut Dokumentation zudem in einem lokalen Modus betrieben werden, bei dem Cloud-Funktionen deaktiviert sind. Wichtig ist: Diese Datensouveränität gilt dann, wenn du bewusst lokale Modelle und lokale Einstellungen nutzt und keine externen KI-Anbieter einbindest. Quelle: anythingllm.com

Dein Gewinn: Du kannst KI praktisch testen, ohne direkt eine Cloud-Abhängigkeit aufzubauen. Dein Rechner rechnet, deine Dokumente bleiben auf deinem System. Für sensible Inhalte ist das ein großer Unterschied.

Lokale KI mit Ollama und AnythingLLM

Was ist das Problem?

KI-Assistenten sind praktisch. Sie schreiben Entwürfe, erklären Code, fassen Dokumente zusammen und helfen beim Strukturieren von Gedanken. Aber viele KI-Dienste laufen in der Cloud. Das bedeutet: Deine Eingaben werden an externe Server übertragen.

Bei allgemeinen Fragen ist das oft unkritisch. Bei internen Dokumenten, Kundeninformationen, Verträgen, Konzepten, Zugangsdaten, medizinischen Daten oder vertraulichen Projektunterlagen sieht das anders aus.

Was macht Ollama?

Ollama ist die Laufzeitumgebung für lokale Sprachmodelle. Laufzeitumgebung bedeutet: Ollama kümmert sich darum, dass ein KI-Modell auf deinem Rechner gestartet und angesprochen werden kann.

Du kannst dir das wie einen kleinen Motor vorstellen. Das Modell ist der Motorblock, Ollama sorgt dafür, dass er überhaupt läuft und Befehle entgegennimmt.

Typische Aufgaben:

  • Modelle herunterladen
  • Modelle starten
  • Fragen an das Modell senden
  • Antworten lokal erzeugen
  • Modelle für andere Programme bereitstellen

Ollama stellt eine Modellbibliothek bereit und bietet Installationswege für Windows, macOS und Linux. Die Dokumentation beschreibt außerdem, wie Cloud-Funktionen deaktiviert werden können, wenn du Ollama bewusst lokal betreiben möchtest. Quelle: docs.ollama.com

Was macht AnythingLLM?

AnythingLLM ist die Benutzeroberfläche, mit der lokale KI für normale Arbeitsabläufe deutlich angenehmer wird. Statt Befehle im Terminal einzugeben, arbeitest du in einer App.

Du kannst dort zum Beispiel:

  • einen Workspace für ein Thema anlegen
  • PDF-Dateien, Textdokumente oder Notizen hinzufügen
  • Fragen zu diesen Dokumenten stellen
  • Zusammenfassungen erzeugen
  • Ideen, Gliederungen und Entwürfe vorbereiten
  • lokale Modelle über Ollama nutzen

Besonders spannend ist RAG. RAG steht für „Retrieval Augmented Generation“. Das bedeutet: Die KI antwortet nicht nur aus ihrem allgemeinen Trainingswissen, sondern sucht zuerst in deinen bereitgestellten Dokumenten nach relevanten Stellen und nutzt diese als Kontext. Einfach gesagt: Du gibst der KI deinen eigenen Aktenordner, und die KI beantwortet Fragen auf Basis dieses Ordners.

So gehst du vor

1. Rechner prüfen

Lokale KI braucht Arbeitsspeicher und Rechenleistung. Für erste Tests reichen oft kleinere Modelle. Für größere Modelle, lange Dokumente oder schnelle Antworten hilft eine moderne Grafikkarte oder ein leistungsstarker Apple-Silicon-Mac. Unsere Faustregel: Erst klein anfangen, dann steigern.

2. Ollama installieren

Lade Ollama von der offiziellen Website herunter und installiere es. Unter macOS und Windows gibt es eine App, unter Linux wird häufig über die Kommandozeile installiert.

3. Ein erstes Modell laden

Starte mit einem kleineren, verbreiteten Modell. Für erste Experimente eignen sich kompakte Modelle besser als riesige Modelle, weil sie schneller starten und weniger Speicher brauchen.

4. AnythingLLM Desktop installieren

Installiere AnythingLLM Desktop und wähle als KI-Anbieter Ollama aus.

5. Workspace anlegen

Lege einen Workspace an, zum Beispiel „Website-Texte“, „Kundensupport“, „Produktwissen“ oder „Podcast-Recherche“.

6. Dokumente hinzufügen

Lade nur Dateien hoch, die du wirklich in diesem lokalen System nutzen möchtest. Auch lokale KI sollte nicht mit unnötigen sensiblen Daten gefüttert werden.

7. Testfragen stellen

Beginne mit einfachen Fragen: „Fasse dieses Dokument in fünf Punkten zusammen.“ Oder: „Welche offenen Fragen bleiben nach diesem Konzept?“

8. Cloud-Funktionen bewusst prüfen

Achte darauf, ob du wirklich lokale Modelle nutzt. AnythingLLM kann je nach Einstellung auch externe Anbieter einbinden. Für Datensouveränität wählst du lokale Anbieter und deaktivierst nicht benötigte Cloud-Funktionen.

Unser Praxistipp

Nutze lokale KI nicht als allwissende Wahrheit, sondern als sehr fleißige Assistenz. Lass dir helfen, aber prüfe Aussagen, Zahlen, Rechtsfragen und technische Empfehlungen immer noch einmal. KI kann überzeugend klingen und trotzdem falsch liegen.

3. Webanalyse ohne schlechtes Gewissen

Tool: etracker
Für wen? Für Website-Betreiberinnen und Website-Betreiber, die wissen möchten, was auf ihrer Website funktioniert, aber keine datenhungrige Tracking-Maschine einsetzen wollen.

Webanalyse beantwortet einfache, aber wichtige Fragen: Welche Seiten werden gelesen? Wo springen Besucherinnen und Besucher ab? Welche Inhalte bringen Anfragen, Verkäufe oder Newsletter-Anmeldungen? Ohne solche Daten optimierst du im Blindflug.

etracker positioniert sich als Google-Analytics-Alternative „Made in Germany“ und bewirbt etracker analytics mit einwilligungsfreier, DSGVO- und TDDDG-konformer Nutzung im Standardmodus. Nach Angaben von etracker und ePrivacyseal ist der cookieless Standardmodus ohne vorherige Einwilligung nutzbar. Das ersetzt keine individuelle Rechtsberatung, ist aber für viele deutsche Website-Projekte ein deutlich pragmatischerer Einstieg in datenschutzfreundliche Webanalyse. Quelle: etracker.com

Dein Gewinn: Du erhältst verlässliche Kennzahlen, ohne deine Besucherinnen und Besucher mit unnötigen Cookie-Barrieren zu überfordern. Nicht kostenlos, keine Open Source Lösung.

Wichtige Kennzahlen: Besuche, wichtigste Seiten, Quellen, Kontaktformular-Klicks und Conversion-Ziele.

Was ist das Problem?

Viele Website-Betreiberinnen und Website-Betreiber wissen zu wenig über ihre eigene Website. Du siehst vielleicht, dass Anfragen hereinkommen. Aber weißt du auch:

  • Welche Seite bringt die meisten Besucherinnen und Besucher?
  • Welche Inhalte werden wirklich gelesen?
  • Wo brechen Menschen ab?
  • Welche Kampagne funktioniert?
  • Welche Suchbegriffe oder Quellen bringen relevante Zugriffe?
  • Welche Seiten solltest du verbessern?

Ohne Analyse optimierst du nach Bauchgefühl. Das kann funktionieren, ist aber riskant.

Was macht etracker?

etracker analytics misst Website-Nutzung. Also zum Beispiel Besuche, Seitenaufrufe, Quellen, Kampagnen, Conversions und Inhalte. Conversion bedeutet: Eine gewünschte Handlung findet statt, etwa eine Anfrage, ein Kauf, ein Klick auf einen Button oder eine Newsletter-Anmeldung.

Der wichtige Punkt: etracker setzt im Standard auf eine datenschutzfreundliche Messmethode. Nach eigenen Angaben ist etracker analytics im cookieless Standardmodus einwilligungsfrei nach DSGVO und TDDDG nutzbar. TDDDG steht für Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz und regelt unter anderem den Zugriff auf Informationen auf Endgeräten. Quelle: etracker.com

Warum ist das für goneo-Nutzerinnen und -Nutzer interessant?

Viele goneo-Nutzerinnen und -Nutzer betreiben kleinere und mittlere Websites: Firmenwebseiten, Blogs, Vereinsseiten, Projektseiten, Landingpages oder Onlineshops. Genau dort ist eine schlanke, verständliche Analyse besonders hilfreich.

Du brauchst nicht zwingend ein überdimensioniertes Marketing-Setup. Du brauchst zuerst klare Antworten:

  • Wird meine Website gefunden?
  • Welche Inhalte funktionieren?
  • Welche Seiten brauchen bessere Texte?
  • Wird mein Kontaktformular genutzt?
  • Lohnt sich meine Kampagne?
  • Welche Themen interessieren meine Zielgruppe?

So gehst du vor

1. Ziel festlegen

Bevor du Tracking einbaust, definierst du, was Erfolg bedeutet. Mehr Besucherinnen und Besucher allein sind nicht immer das Ziel. Vielleicht möchtest du mehr Anfragen, mehr Downloads, mehr Shop-Bestellungen oder mehr Newsletter-Anmeldungen.

2. etracker-Konto einrichten

Lege ein Konto an und hinterlege deine Website.

3. Tracking-Code einbauen

etracker stellt einen Website-Code bereit. Dieser Code muss im HTML-Quelltext deiner Website im Kopfbereich eingebunden werden. Die etracker-Hilfe beschreibt die Einbindung zwischen öffnendem und schließendem head-Tag. Quelle: help.etracker.com

4. WordPress-Plugin nutzen

Für WordPress und WooCommerce gibt es ein etracker analytics Plugin. Dieses hilft laut etracker dabei, den Tracking-Code mit wenigen Klicks einzurichten und kann auch Reporting im WordPress-Backend bereitstellen. Quelle: help.etracker.com

5. Joomla manuell oder über Template einbinden

Für Joomla beschreibt etracker die Einbindung über das Template beziehungsweise den Kopfbereich der Website. Je nach Template kann der genaue Weg variieren. Quelle: help.etracker.com

6. Datenschutzhinweise aktualisieren

Auch wenn eine Lösung einwilligungsfrei eingesetzt werden kann, solltest du transparent informieren. Ergänze deine Datenschutzerklärung und prüfe, ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung erforderlich ist. Das ist keine Rechtsberatung, sondern eine sinnvolle Standardmaßnahme.

7. Wichtige Kennzahlen prüfen

Schau nicht jeden Tag nervös auf jede Zahl. Besser: Prüfe einmal pro Woche oder Monat, welche Seiten gewinnen, welche Seiten verlieren und welche Inhalte verbessert werden sollten.

Unser Praxistipp

Miss nicht alles, nur weil es möglich ist. Miss das, was du wirklich brauchst. Für kleine Websites reichen oft

4. WordPress und Joomla: das unaufgeregte Dream-Team

Tools: WordPress und Joomla
Für wen? Für alle, die eine moderne Website betreiben möchten, ohne jedem Framework-Hype hinterherzulaufen.

WordPress und Joomla sind keine neuen, glitzernden Trendtools. Genau das ist ihre Stärke. Beide Systeme sind bewährt, gut dokumentiert, weit verbreitet und für viele Projekte völlig ausreichend: Blogs, Unternehmensseiten, Vereinsseiten, Magazine, Wissensbereiche, Landingpages und vieles mehr.

Aktuell ist wichtig: Joomla 6 ist inzwischen die neue Hauptlinie, während Joomla 5 weiterhin Sicherheits- und Bugfix-Releases erhält. Joomla veröffentlichte am 7. Juli 2026 Sicherheits- und Fehlerkorrekturen für Joomla 6.1.2 und Joomla 5.4.7. Für WordPress gilt laut offizieller Dokumentation: Die offiziell unterstützte Version ist grundsätzlich die jeweils letzte Major-Version. Quelle: joomla.org

Bei goneo kannst du WordPress und Joomla über clickStart installieren. goneo nennt beide Systeme in der Liste der über clickStart verfügbaren CMS-Anwendungen, und alle goneo Webhosting-Pakete sind laut Produktinformationen für WordPress und Joomla geeignet. Quelle: goneo.de

Dein Gewinn: Du arbeitest mit stabilen, bekannten Systemen, die du nicht bei jedem Trendwechsel neu lernen musst. Das spart Zeit, Nerven und Kosten.

WordPress und Joomla modern nutzen

Was ist das Problem?

In der Tech-Welt wird oft so getan, als sei eine Lösung nur gut, wenn sie neu, kompliziert und möglichst schwer zu erklären ist. Für echte Webprojekte stimmt das selten.

Die meisten Websites brauchen keine exotische Eigenentwicklung. Sie brauchen:

  • stabile Technik
  • schnelle Ladezeiten
  • einfache Inhaltspflege
  • gute Erweiterbarkeit
  • Updates
  • Backups
  • SSL
  • eine verlässliche Domain
  • Hosting, das zum Projekt passt

Genau hier sind WordPress und Joomla stark.

Was ist ein CMS?

CMS steht für Content Management System. Das bedeutet: Du kannst Inhalte verwalten, ohne jede Seite von Hand in HTML schreiben zu müssen. HTML ist die Auszeichnungssprache, aus der Webseiten bestehen. Ein CMS legt Inhalte meist in einer Datenbank ab und erzeugt daraus die fertigen Webseiten.

Ein CMS hilft dir bei:

  • Seiten und Beiträgen
  • Bildern und Medien
  • Menüs
  • Benutzerrechten
  • Designs und Templates
  • Erweiterungen
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Mehrsprachigkeit
  • Formularen
  • Onlineshop-Funktionen, je nach Erweiterung

Wann passt WordPress?

WordPress ist besonders stark, wenn du schnell veröffentlichen möchtest. Es eignet sich sehr gut für Blogs, Unternehmensseiten, Landingpages, Magazine, kleine Shops mit WooCommerce und Projekte, bei denen Redakteurinnen und Redakteure regelmäßig Inhalte pflegen.

WordPress passt gut, wenn du:

  • schnell starten möchtest
  • viele Themes und Plugins nutzen willst
  • Beiträge, News oder Ratgeber veröffentlichst
  • eine einfache redaktionelle Oberfläche möchtest
  • ein großes Ökosystem schätzt
  • viele Anleitungen und Hilfen im Netz nutzen möchtest

Wann passt Joomla?

Joomla ist ebenfalls ein etabliertes CMS und spielt seine Stärke besonders bei klar strukturierten Websites aus. Es bietet von Haus aus viele Funktionen für Kategorien, Menüs, Zugriffsrechte und strukturierte Inhalte.

Joomla passt gut, wenn du:

  • eine Website mit klarer Inhaltsstruktur planst
  • mehrere Inhaltsbereiche sauber trennen möchtest
  • feinere Rechte und Rollen brauchst
  • Portal- oder Vereinsstrukturen abbilden willst
  • langfristig ein flexibles CMS einsetzen möchtest

Was ist mit Joomla 5 und Joomla 6?

Im ursprünglichen Konzept steht Joomla 5. Wichtig für die Aktualisierung der Seite: Joomla 6 ist inzwischen verfügbar, Joomla 5 erhält weiterhin Sicherheits- und Bugfix-Releases. Wir sollten deshalb auf der Seite nicht so tun, als sei Joomla 5 die neue Hauptlinie. Besser ist die Formulierung: „Joomla 5/6“ oder „moderne Joomla-Versionen“. Die Joomla-Projektseite meldete im Juli 2026 Sicherheits- und Bugfix-Releases für Joomla 6.1.2 und Joomla 5.4.7. Quelle: joomla.org

So startest du bei goneo

1. Hosting-Paket auswählen

Wähle ein Paket, das zu deinem Projekt passt. Eine kleine Website braucht weniger Ressourcen als ein Shop oder ein stark besuchtes Portal.

2. Domain verbinden

Deine Domain ist die Adresse deines Projekts. Sie sollte leicht zu merken, dauerhaft nutzbar und klar mit deinem Namen, deiner Marke oder deinem Thema verbunden sein.

3. CMS per clickStart installieren

goneo clickStart bietet WordPress und Joomla als installierbare Anwendungen an. Das erspart dir das manuelle Hochladen vieler Dateien per FTP. FTP steht für File Transfer Protocol und ist ein Verfahren, um Dateien auf den Webspace zu übertragen. clickStart nimmt dir diesen Schritt weitgehend ab. Quelle: goneo.de

4. SSL aktivieren

SSL beziehungsweise TLS verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Website. Besucherinnen und Besucher erkennen das an https in der Adresszeile.

5. Theme oder Template auswählen

Wähle ein Design, das zu deinem Inhalt passt. Nicht das spektakulärste Design ist automatisch das beste. Wichtig sind Lesbarkeit, Geschwindigkeit und gute Bedienung auf Smartphones.

6. Nur notwendige Erweiterungen installieren

Jedes Plugin und jede Erweiterung kann hilfreich sein, aber auch Pflegeaufwand und Sicherheitsrisiken erhöhen. Installiere nur, was du wirklich brauchst.

7. Updates einplanen

Ein CMS ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebendes System. Plane Updates für CMS, Plugins, Erweiterungen und Themes ein.

8. Backups nutzen

Vor größeren Änderungen solltest du eine Sicherung haben. So kannst du zurück, wenn ein Update oder eine Änderung Probleme macht.

Unser Praxistipp

Wenn du gerade startest und schnell sichtbare Ergebnisse brauchst, ist WordPress oft der einfachste Einstieg.