Kategorie: Managed Server

  • Zeitenwende in der digitalen Kommunikation: Warum der goneo Matrixserver die notwendige Antwort auf die Krise von 2026 für Freelancer und KMU ist

    Zeitenwende in der digitalen Kommunikation: Warum der goneo Matrixserver die notwendige Antwort auf die Krise von 2026 für Freelancer und KMU ist

    Die Ereignisse im März 2026 markieren eine drastische Zäsur in der globalen Echtzeitkommunikation. Eine beispiellose Welle koordinierter Cyberangriffe auf Dienste, die bisher als unantastbar galten – namentlich Signal und WhatsApp –, hat die strukturellen Schwächen zentralisierter Plattformen offengelegt.

    In diesem Kontext erweist sich der goneo Matrixserver als die maßgebliche technologische Lösung, um digitale Souveränität und Sicherheit in einer zunehmend hybriden Bedrohungslage zu gewährleisten.

    Die Analyse der Bedrohungslage im März 2026

    Gemäß den Berichten der niederländischen Geheimdienste MIVD und AIVD wurde eine großflächige Kampagne staatlich unterstützter Akteure aus der Russischen Föderation identifiziert.

    Das Ziel dieser Operation war die gezielte Kompromittierung der Konten von Würdenträgern, Militärpersonal und Journalisten.

    Diese Vorfälle sind nicht als isolierte technische Anomalien zu bewerten. Vielmehr demonstrieren sie, dass selbst hochgradig verschlüsselte Systeme versagen, wenn die administrative Hoheit bei ausländischen Anbietern liegt und das Vertrauen der Nutzer durch soziale Manipulation untergraben wird.

    Gerade der exzellente Ruf von Signal hinsichtlich der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) wurde paradoxerweise zum Ziel für Täuschungsmanöver. Angreifer agierten als legitime Support-Entitäten, um Nutzer zur Preisgabe von Sicherheitscodes zu verleiten. Dieser „Vertrauens-Hack“ umgeht die technische Integrität des Protokolls an der menschlichen Schnittstelle. Für Akteure, die sich getreu dem Motto „INSPIRED BY THE FEAR OF BEING AVERAGE“ gegen das sicherheitstechnische Mittelmaß entscheiden, ist der Aufbau souveräner Infrastrukturen daher zwingend erforderlich.

    • 9. März 2026: Veröffentlichung der Cybersecurity Advisory durch MIVD und AIVD
      Die niederländischen Geheimdienste (Militärischer Nachrichtendienst MIVD und Allgemeiner Nachrichten- und Sicherheitsdienst AIVD) gaben eine dringende Warnung vor einer großangelegten Phishing-Kampagne heraus. Diese richtete sich gezielt gegen die Messaging-Apps Signal und WhatsApp.
    • Identifizierung staatlicher Akteure
      In der Mitteilung wurden explizit russische Staatshacker für die Angriffe verantwortlich gemacht. Die Kampagne zielte darauf ab, Konten von Regierungsbeamten, Angehörigen des Militärs und Journalisten zu übernehmen, um Zugriff auf sensible Informationen zu erhalten.
    • Methodik des „Linked Devices“-Hacks
      Die Angreifer nutzten die Funktion „Gekoppelte Geräte“ aus. Durch das Versenden maliziöser QR-Codes oder Links gelang es ihnen, eigene Endgeräte unbemerkt mit den Konten der Opfer zu verknüpfen. In der Folge konnten sie Nachrichten in Echtzeit mitlesen, ohne die Verschlüsselung technisch brechen zu müssen.
    • Identifizierung staatlicher Akteure In der Mitteilung wurden explizit russische Staatshacker für die Angriffe verantwortlich gemacht. Die Kampagne zielte darauf ab, Konten von Regierungsbeamten, Angehörigen des Militärs und Journalisten zu übernehmen, um Zugriff auf sensible Informationen zu erhalten.

    Quellen

    Diese Vorfälle untermauern die Notwendigkeit für Lösungen wie den goneo Matrix Homeserver, da dieser durch Funktionen wie die strikte Geräteverifizierung (Cross-Signing) und die Option des Inselbetriebs genau jene Angriffsvektoren blockiert, die bei den zentralisierten Diensten im März 2026 erfolgreich ausgenutzt wurden.


    Strukturelle Defizite zentralisierter Messenger-Dienste

    Grafik, die zwei Kommunikationsmodelle vergleicht: links zentralisierte Systeme wie WhatsApp/Signal mit einem zentralen Server und den Hinweis auf die Möglichkeit eines Hacks, rechts ein dezentrales System (Matrix) mit mehreren verbundenen Homeservern.
    Vergleich von zentralisierten und dezentralisierten Kommunikationssystemen: die Risiken eines zentralen Servers und die Sicherheitsvorteile eines dezentralisierten Netzwerks.

    Die Dominanz von Plattformen wie WhatsApp und Signal basiert auf einem Modell der Zentralisierung. Diese sogenannten „Walled Gardens“ bieten zwar Benutzerfreundlichkeit, stellen jedoch ein erhebliches Risiko dar:

    • Skalierbarkeit von Angriffen: Ein Zugriff auf die zentrale Infrastruktur betrifft potenziell Millionen von Nutzern simultan.
    • Metadaten-Exposition: Während Signal Metadaten minimiert, basiert das Geschäftsmodell von WhatsApp (Meta) auf deren Verwertung. Diese Daten erlauben tiefgreifende Rückschlüsse auf operative Strukturen.
    • Die Erosion der E2EE-Sicherheit: Die russische Kampagne nutzte Funktionen wie „gekoppelte Geräte“. Durch manipulierte QR-Codes verknüpften Angreifer eigene Geräte mit den Konten der Opfer. Die Verschlüsselung bleibt hierbei wirkungslos, da der Angreifer zu einem legitimen Endpunkt im System wird.

    Übersicht der Angriffsvektoren 2026

    AngriffsvektorTechnischer MechanismusPsychologische Wirkung
    Fake Support BotsImitation offizieller Chatbots zur PIN-Abfrage.Erhöhtes Sicherheitsgefühl mindert Skepsis.
    QR-Code HijackingVerknüpfung von Angreifer-Geräten via maliziöse Codes.Der Nutzer bemerkt keine Prozessänderung.
    StatusänderungenAnzeige als „Deleted Account“ zur Tarnung in Gruppen.Täuscht das Ausscheiden eines Teilnehmers vor.
    SMS-PhishingAbfangen des Verifizierungscodes bei Neuregistrierung.Ermöglicht die komplette Identitätsübernahme.

    Zudem fehlt es Unternehmen und Behörden bei Consumer-Apps an granularen administrativen Kontrollen. Das Phänomen der „Shadow IT“ gefährdet die Einhaltung der DSGVO sowie gesetzlicher Archivierungspflichten, da Nutzer nicht zentral gesperrt oder Compliance-Richtlinien erzwungen werden können.


    Das Matrix-Protokoll: Architektur der digitalen Souveränität

    Matrix ist ein offener Standard für dezentrale, interoperable Kommunikation. Er bricht Monopole auf und gibt die Datenhoheit an den Nutzer zurück.

    Dezentralisierung als Schutzschild

    Der fundamentale Unterschied liegt in der föderierten Struktur. Nutzer registrieren sich bei einem „Homeserver“. In einer Organisation, die einen eigenen goneo Matrixserver betreibt, verlassen interne Daten diesen geschützten Raum niemals unkontrolliert. Dies bietet:

    1. Resilienz: Kein „Single Point of Failure“.
    2. Hoheit über Metadaten: Speicherung auf dem eigenen Server statt in den USA.
    3. Identität: Nutzer-IDs basieren auf eigenen Domains (z. B. @name:firma.de), was Professionalität schafft und die Abhängigkeit von Mobilfunknummern beendet.

    Kryptographische Exzellenz: Olm und Megolm

    Matrix nutzt die Protokolle Olm und Megolm, eine Weiterentwicklung des Signal-Protokolls, optimiert für föderierte Netze. Die „Double Ratchet“-Verschlüsselung garantiert „Forward Secrecy“: Jede Nachricht generiert neue Schlüssel, sodass zukünftige Kompromittierungen vergangene Kommunikation nicht gefährden.


    Der goneo Matrix Homeserver: Sicherheit „Made in Germany“

    Der Betrieb eines Matrix-Servers erfordert üblicherweise tiefgehende Kenntnisse in Linux-Administration und Datenbankmanagement. Die Lösung von goneo eliminiert diese Komplexität als „Managed Service“. Dies ist ideal für Anwender, die keine Kapazitäten für langwierige technische Arbeiten, im informellen Sinne als „Maloche“ bezeichnet, aufwenden möchten.

    Illustration eines Servers, umgeben von einem Schutzschild. Ein Techniker arbeitet am Server, während ein Roboter davor warnt: 'Phishing-Angriff abgewiesen'. Zwei Personen mit Laptops zeigen unterschiedliche Emotionen, eine gestresst, die andere nachdenklich. Kommunikationssymbole mit verschlüsselten Nachrichten sind sichtbar.
    Illustration zur Cybersecurity: Schutz vor Phishing-Angriffen und sichere Datenkommunikation.

    Datensouveränität und Nachhaltigkeit

    • Standort Deutschland: Alle Server befinden sich in hochsicheren deutschen Rechenzentren, geschützt vor dem US CLOUD Act.
    • Keine „Fiesematenten“ (wie man im Westfälischen sagt): goneo übernimmt das Setup, Wartung und Updates der Synapse-Software sowie die Konfiguration von SSL-Zertifikaten.
    • Ökologische Verantwortung: Der Betrieb erfolgt zu 100 % mit klimaneutralem Strom aus erneuerbaren Quellen.

    Tarifmodelle im Überblick

    TarifKapazitätPreis (mtl.)
    Messenger Server Basic5 Benutzer, 20 GB Speicher4 €
    Messenger Server Advanced20 Benutzer, 50 GB Speicher, inkl. Federation6 €
    Messenger Server All-in50 Benutzer, 250 GB Speicher14 €

    Alle Pakete beinhalten eine eigene .de-Domain oder die Einbindung einer Subdomain.


    Flexibilität und Resilienz gegen Social Engineering

    Matrix bietet durch die Trennung von Protokoll und App eine freie Client-Wahl, darunter Element (X), FluffyChat, Cinny oder SchildyChat. Die Registrierung erfolgt ohne private Mobilfunknummer, was die Privatsphäre massiv schützt.

    Gegen Angriffe wie jene im März 2026 bietet Matrix effektive Schutzmechanismen:

    • Cross-Signing und Geräteverifizierung: Neue Geräte müssen durch bestehende Geräte via QR-Code oder Emoji-Abgleich verifiziert werden. Ein bloßer PIN-Abgriff reicht für den Zugriff auf verschlüsselte Inhalte nicht aus.
    • Inselbetrieb: Für Hochsicherheitsumgebungen kann der Server so konfiguriert werden, dass keine Kommunikation mit externen Servern stattfindet – ein digitaler Bunker gegen externe Support-Bots.

    Kulturelle Dimension und technischer Ausblick – wie geht es weiter mit Matrix?

    Die Entscheidung für einen eigenen Server ist auch ein Ausdruck von Individualität und dem Streben nach Exzellenz. Ähnlich wie eine gelungene kulinarische Fusion vereint Matrix globale Zusammenarbeit („Harmonie“) mit strikter Sicherheit („Regelbasiertheit“).

    Mit dem Aufkommen von Matrix 2.0 und Technologien wie Sliding Sync erreicht das System eine Performance, die mit WhatsApp (Startzeiten unter 500ms) gleichzieht. Zudem ist das Protokoll durch seine dezentrale Natur bereits heute für die Migration auf Post-Quantum-Sicherheitsalgorithmen gerüstet.

    Strategische Empfehlungen

    Unternehmen, egal ob mini, groß oder klein, sollten angesichts der aktuellen Bedrohungslage folgende Schritte einleiten:

    1. Inventur: Identifikation von „Shadow IT“ in der Kommunikation.
    2. Pilotprojekt: Start mit einem goneo Messenger Server Advanced.
    3. Integration: Nutzung der Firmen-ID für maximale Vertrauensbildung.
    4. Brücken: Einsatz von Matrix-Bridges für den notwendigen Kundenkontakt via WhatsApp, ohne Metadaten auf Mitarbeitergeräten zu exponieren.

    Die Cyberangriffe von 2026 verdeutlichen: Die Kontrolle über die eigene digitale Identität ist unbezahlbar. Die Einrichtung eines goneo Matrix Homeservers ist effizient und beendet die Abhängigkeit von unsicheren Drittanbietern.


    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum goneo Matrix Homeserver

    Warum ist der goneo Matrix Homeserver sicherer als WhatsApp oder Signal?

    Der entscheidende Unterschied liegt in der Dezentralisierung. Während WhatsApp und Signal als „Walled Gardens“ fungieren, bei denen ein zentraler Anbieter die volle Kontrolle über Infrastruktur und Metadaten behält, bietet Matrix eine föderierte Struktur. Die im März 2026 beobachteten Angriffe zeigten, dass zentrale Server massive Single Points of Failure darstellen. Mit einem eigenen Homeserver bei goneo verbleiben die Metadaten in Ihrer Hoheit und sind durch deutsche Datenschutzstandards geschützt, anstatt auf US-Servern aggregiert zu werden.

    Welche Rolle spielt der Serverstandort Deutschland für meine Datensicherheit?

    Durch den physischen Standort der Hardware in hochsicheren deutschen Rechenzentren unterliegt Ihre Kommunikation der DSGVO. Dies bietet einen rechtlichen Schutzraum gegenüber dem US CLOUD Act, der amerikanischen Behörden den Zugriff auf Daten von US-Unternehmen erlaubt – unabhängig davon, wo diese gespeichert sind. Für Unternehmen und Behörden ist dieser Faktor essenziell, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen und industrielle Spionage zu erschweren.

    Benötige ich technisches Fachwissen, um einen Matrix-Server bei goneo zu betreiben?

    Nein. Der goneo Matrix Homeserver ist ein Managed Service. Während die eigenständige Administration eines Synapse-Servers tiefgehende Kenntnisse in Linux, Datenbankmanagement und SSL-Konfiguration erfordert, übernimmt goneo das komplette Setup, die Wartung sowie alle relevanten Sicherheitsupdates. Sie können sich somit auf die Nutzung konzentrieren, ohne die technische Hintergrundarbeit leisten zu müssen.

    Wie schützt das Matrix-Protokoll vor Social-Engineering-Angriffen wie dem „Linked Devices“-Hack?

    Matrix nutzt ein Verfahren namens Cross-Signing und Geräteverifizierung. Im Gegensatz zu vielen Consumer-Apps ist ein neues Gerät im Matrix-Netzwerk zunächst nicht vertrauenswürdig. Es kann verschlüsselte Nachrichten erst lesen, nachdem es von einem bereits bestehenden Gerät des Nutzers (z. B. durch Emoji-Vergleich oder QR-Code) verifiziert wurde. Ein Angreifer, der lediglich einen Verifizierungscode abgreift, erhält ohne diese physische oder sitzungsbasierte Bestätigung keinen Zugriff auf die Kommunikationsinhalte.

  • goneo Managed Server im Reality-Check: Für wen wir unser goneo-Setup bauen (und für wen nicht)

    goneo Managed Server im Reality-Check: Für wen wir unser goneo-Setup bauen (und für wen nicht)

    Markus Käkenmeister, PM & Marketing goneoWenn wir in der Szene über Managed Server sprechen, scheiden sich oft die Geister. Die einen wollen den kompletten Administrations-Overhead loswerden, die anderen haben Angst vor Kontrollverlust.

    Als PM bei goneo stehe ich oft genau in diesem Spannungsfeld: Ist unser Setup etwas, das man echten Power-Usern und Agenturen guten Gewissens hinstellen kann, oder stoßen die Jungs und Mädels da direkt an die Decke?

    Na ja, man muss genau hinschauen. Wir bauen dieses Produkt für eine sehr spezifische Nische. Hier ist meine schonungslose Analyse unserer eigenen Pain Points und Sweet Spots.

    Die Basics: Was bei uns echt gut funktioniert

    Unser Kern-Pitch ist der „Sorgenfrei“-Aspekt. Wir übernehmen die OS-Administration (Debian), Security-Updates und das Patch-Management. Für Agenturen, die Kundenprojekte hosten und kein eigenes Linux-Security-Hardening betreiben wollen, ist das ein massiver Zeitvorteil. Auch kleinste Firmen profitieren, wo niemand in Vollzeit im IT-Management als Systemadministrator beschäftigt werden kann.

    • Ressourcen: Dedizierte CPU und RAM, gepaart mit SSDs. Das ist für mich Pflicht, um „Noisy Neighbor“-Effekte für unsere Kunden auszuschließen.

      Heißt auch: Das PHP Memory Limit kann man auf 1GB (1024M über die user.ini-Datei) hochsetzen.
    • Standort & Compliance: RZ in Frankfurt, nah am DE-CIX. Latenzen sind top, DSGVO-Häkchen ist dran. Für viele Corporate-Kunden, die bei uns hosten, heutzutage ein hartes K.o.-Kriterium.

      Was auch zählt: DE-CIX hat 3.756 verbundene ASNs, eine Kapa von 218 Tbit und kommt im Peak auf 26,98 Tbit/s. (Stand Februar 2026). Unsere RZs sind da angeschlossen und nicht weit weg.
    • Tech-Stack: PHP bis 8.4 (bald 8.5), Python, Perl, SSH-Zugriff. Solide Basis-Tools für Entwickler sind out-of-the-box da.

    Wo IT-Pros bei uns genauer hinschauen müssen

    Wenn wir tiefer in die API- und Infrastruktur-Welt abtauchen, müssen wir als Anbieter auch ehrlich kommunizieren, wo die Limitierungen eines deutschen Managed-Setups liegen:

    • Support & SLAs: Unser Telefon-Support ist für die Geschäftszeiten (Mo-Fr, 9-18 Uhr) ausgelegt. Zwar monitoren unsere Techniker proaktiv 24/7, aber wenn dir Samstagmorgen der Shop wegbricht, fehlt der direkte Draht zum 1st-Level. Wer Enterprise-SLAs für hochverfügbare Systeme sucht, muss das wissen.
    • Konfiguration: Eingeschränkter SSH-Zugriff. Kein Root. Wer spezielle Kernel-Module oder extrem exotische Stacks kompilieren muss, rennt bei unserem Managed-Ansatz vor eine Wand.
    • Backup-Strategie: Das war lange Zeit ein echter Kritikpunkt (kostenpflichtige Restores; das steht leider noch hier und da auf Affiliate- und Vergleichsseiten). Wir haben reagiert und mittlerweile ein Self-Service-Tool integriert. Aber klar: Im Vergleich zu modernen Cloud-native Snapshots mit endloser Retention-Time fühlt sich das für manche noch etwas starr an.
    • Identity Crisis: Unser Setting inklusive UI erinnert stark an klassisches Webhosting. Wir können aber mit Fug und Recht und technisch sauber kommunizieren, dass der Kunde hier wirklich dedizierte Ressourcen hat und nicht nur ein massiv aufgebohrtes Shared-Hosting-Paket fährt. Die VMs werden auch nicht überbucht. Das ist aber tatsächlich eine ständige Challenge im Produktmarketing.

    Der Benchmark: Was kostet der Spaß bei den Hyperscalern?

    Zum Vergleich – was legt man für eine nackte VPS-Instanz („Virtual Private Server“ oder „VM“) bei den großen Hyperscalern auf den Tisch, wenn man alles selbst baut?

    Hier ein Vergleich bei Big-Tech. Die Namen will ich nicht nennen, aber jeder kann mit einem entsprechenden Prompt selber recherchieren lassen (auch eine schöne erste oder zweite Aufgabe für dein OpenClaw).

    Hier ist eine eigene Zusammenfassung der monatlichen Kosten für eine typische, kleine VM-Instanz (2 vCPU, 3 GB RAM, 100 GB SSD, 100 GB Traffic, 5 .de-Domains) in der Region Frankfurt beziehunsgweise West-Europa:

    Monatliche Kostenschätzung (in USD)

    KostenpositionBig Techie A Big Techie BBig Techie C
    VM-Instanz$30,37$40,88$24,67
    200 GB SSD$16,00$30,00$34,00
    Öffentliche IPv4$3,65$2,92$3,00
    5x .de-Domains$3,75$5,00$5,00
    DNS Hosting$2,50$2,50$1,00
    Traffic (100 GB)$0,00$0,00$0,00
    Gesamt pro Monat$56,27$81,30$67,67

    Erläuterungen zu den Kosten:

    • Es gibt einen Anbieter, der am günstigsten bei den Speicherkosten ist, dank eigener technologischer Halbleiter-Entwicklung.
    • Ein anderer bietet die günstigste reine Rechenleistung, ist aber beim SSD-Speicher deutlich teurer.
    • Noch ein anderer schneidet am teuersten in diesem Vergleich ab, da SSD-Speicher in festen Stufen abgerechnet wird (hier eine 256 GB Disk für 200 GB Bedarf unterstellt).
    • Traffic ist in der Tabelle mit 0,00 Dollar dargestellt, da diese 100 GB i/o im kostenlosen Bereich liegen, „free tier“ nennen die Techies das. Bei goneo wird der Traffic überhaupt nicht berechnet, auch nicht ab 100,01 GB. Und dann ist dann sind bei goneo noch eine Handvoll .de-Domains dauerhaft inklusive, E-Mail-Postfächer sowieso, mit extra Mailspeicher.

    Dazu muss man sagen: Diese Preise in der Tabelle gelten für die monatliche Abrechnung ohne feste Bindung (oft „On-Demand „genannt). Wenn du die Instanz da für 1 oder 3 Jahre fest reservierst, können die Kosten für die VM bei allen Anbietern um ca. 35 % bis 60 % sinken. Die Kosten für Domains und IP-Adressen bleiben dabei in der Regel gleich.

    Ganz wichtig außerdem: Bei den Hyperscalern kommen Traffic-Kosten, Storage (EBS/Managed Disks) und eventuelle Snapshot-Gebühren noch on top! Sogar die öffentliche IP Adresse kostet extra, Monat für Monat. Zudem werden die Preise in Euro pro Stunde angegeben, damit erscheinen die Features als Pfennigartikel. Aber bedenke: Ein Monat hat – so wird normalerweise gerechnet – 730 Stunden.

    Und das Entscheidende: Das ist alles 100% unmanaged. Du bist der Admin, der Chief Security Officer und verantwortlich für alles. Wenn der Server nachts kompromittiert wird, ist das allein dein Problem.

    Fazit

    Wir haben das goneo-Setup für Agenturen, Freelancer, Poweruser und KMUs gebaut, die eine performante, deutsche Plattform suchen und schlichtweg null Bock auf Server-Maintenance haben.

    Das funktioniert extrem gut.

    Für DevOps-Puristen, die ihre Infrastruktur komplett als „Infrastructure as Code“ via API provisionieren und 24/7-Live-Support für globale Deployments brauchen, sind wir ehrlicherweise das falsche Tool.

    Mich würde eure Meinung als Techies interessieren: Wie seht ihr das? Wo zieht ihr bei euren Projekten die Grenze zwischen „Managed sorgenfrei“ und voller Root-Kontrolle?

  • Gemeinsam stark: Wie dich goneo mit einem Managed Server entlastet

    Gemeinsam stark: Wie dich goneo mit einem Managed Server entlastet

    Wir stehen kurz vor einem Update, das die Vorteile eines Managed Server-Angebots bei goneo einmal mehr unterstreicht: Am 14. Februar 2024 führen wir ein wichtiges Update durch, das die Sicherheit und Leistung des Managed Server Angebots weiter verbessert. Doch das Beste daran? Du musst dich um nichts kümmern – unser goneo-Serverteam übernimmt die gesamte Arbeit für dich. Eine Info an unsere Kunden, die ein „Webserver“-Produkt gebucht haben, geht raus.

    Erfahre, warum ein Managed Server auch für dich eine gute Wahl sein kann.

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  • Geteilte Server

    Geteilte Server

    Was ist der Unterschied zwischen einem gemanagten Server und einem „normalen“ Server?

    Oft fragen uns Kunden, die nach einem Server für ihrer Webprojekte Ausschau halten, wo denn der Unterschied wäre zwischen einem „Managed Server“ und einem „eigenen Server“.

    Wenn man eine tl;dr-Anwort auf diese Frage sucht, dann könnte diese so lauten: Wenn du den Unterschied nicht kennst, ist ein Managed Server das richtige für dich.

    Nun die Langform: Dröseln wir also die Systematik der Benennungen etwas auf (mit Podcast-Episode dazu).

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  • goneo Webserver: Plus 50 Prozent Performance nach Update von Hard- und Software

    goneo Webserver: Plus 50 Prozent Performance nach Update von Hard- und Software

    Nach einem umfangreichen Hard- und Softwareupdate haben sich Leistungsindikatoren wie Time to first Byte massiv verbessert. Die monatlichen Kosten bleiben für den Kunden stabil.

    Wer eine von goneo betreute virtuelle Maschine bucht oder bereits betreibt, kann mit einem Performancesprung rechnen. Seit Juli 2020 kommt neue Hostsystem-Hardware mit 100 Prozent SSD zum Einsatz. Zudem hat goneo das Virtualisierungssystem gewechselt. Jetzt steht nicht nur die Version 8 der Datenbanktechnologie MySQL zur Verfügung, die Server liefern Webseiten nun mit http/2 aus.

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  • Hardwareupdate: Neues Hostsystem für goneo Managed Server

    Hardwareupdate: Neues Hostsystem für goneo Managed Server

    Zur Zeit laufen die Arbeiten an der Erneuerung der Hardware für goneo Managed Server-Produkte auf Hochtouren. Dies bezieht sich auf die Produkte mit der Benennung „goneo Webserver Business“ und „goneo Webserver“. goneo tauscht die Hardware und das Virtualisierungssystem aus.   

    Für Kunde und Nutzer dieses Produkts bedeutet dies: 

    • Websites mit http/2 ausliefern
    • Aktuelle PHP7 – Releases  nutzen
    • MySQL8 nutzen
    • Bessere Gesamtperformance, mehr Speed

    Die virtuellen Serverprodukte von goneo verhalten sich wie Webhostingpakete und sind entsprechend einfach zu nutzen. Die Server werden technisch von goneo verwaltet und betreut. Das bedeutet, dass Betriebssystemupdates und Sicherheitspatches von goneo eingespielt werden. Als Nutzer oder Kunde muss man sich nicht um Updates des Linux-Systems kümmern. Mehr über unsere virtuellen managed Server hier.

    Was Serverkunden von goneo jetzt wissen und beachten sollten… ➡️

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  • Dropbox schließt inaktive Konten – OwnCloud kann Alternative sein

    Der Onlinespeicherdienst Dropbox hat vor einiger Zeit damit begonnen, Konten zu schließen, in die sich der Eigentümer mit seiner E-Mailadresse seit geraumer Zeit nicht mehr eingeloggt hat.
    In einer Mail kündigt Dropbox an, den Gratisaccount zu schließen und die darin befindlichen Daten zu löschen. Wer über Alternativen nachdenkt, der kommt an OwnCloud nicht vorbei.
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  • Shared oder dediziert? Welche Servervariante ist die richtige?

    Shared oder dediziert? Welche Servervariante ist die richtige?

    Wir werden oft gefragt, wo denn der wichtigste Unterschied zwischen einem Shared Hosting Paket und einem eigenen Server (einem dedizierten Server) liegt.

    Kurz gesagt: Der Mieter eines eigenen Servers nutzt die gesamte Maschine alleine. Das schlägt zwar mit höheren Kosten zu Buche, ist aber für viele Anwendungsgebiete das Mittel der Wahl. Als Betreiber einer Website oder Webanwendung bist du sicher, dass die Seite schnell und sicher läuft.

    Für Webanwendungen, Blogs oder Onlineshops ist ein eigener Server sicher eine echte Option. Und wenn dieser Server vom Anbieter verwaltet wird, ist der Umgang damit auch nicht schwieriger als der eines kleinen Webhosting-Pakets. Diese dedizierten Server, um die goneo sich kümmert, sind die Managed Server.

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