Kategorie: Aktuell

  • Open Source Cookies und KI-Agenten: Insights vom JoomlaCamp 2026 aus Essen.

    Open Source Cookies und KI-Agenten: Insights vom JoomlaCamp 2026 aus Essen.

    Ich melde mich mal mit ein paar Tagen Abstand zum JoomlaCamp 2026 im Essener Unperfekthaus zurück. Wer mich kennt, weiß: Ich bin bei goneo im PM und Marketing unterwegs. Wer mich kennt, weiß: Als PM bei einem Hoster wie goneo bin ich eher Fan von klaren Strukturen und Roadmaps.

    Deswegen war ich anfangs – ich gebe es zu – etwas skeptisch, was das Format angeht. Es war nämlich eine Unkonferenz (oder Barcamp, für die Retros unter uns). Das heißt: Kein festes Programm, keine vorab gebuchten Speaker-Slots.

    Stattdessen hieß es am Morgen: „So Leute, was habt ihr im Gepäck?

    Gelebte Agilität in Reinform

    Corkboard with handwritten notes and tally marks, displaying a schedule with topics and times
    Der Tagesplan für den Businessday beim JoomlaCamp 2026: Themen wurden von der Community gesammelt und nahe Echtzeit den Räumen zugewiesen.

    Das Bild, das ihr hier seht, war der„Masterplan“ für den Businessday. Jeder, der was zu sagen hatte, hat sein Thema auf eine Karte geschrieben, kurz gepitcht, und die Community hat abgestimmt. Der Gastgeber hat das fast in Echtzeit in die Räume und Zeitslots einsortiert.

    Was vielleicht nach Chaos klingt, hat erstaunlich gut funktioniert. Warum? Weil dadurch genau die Themen auf den Tisch kamen, die uns jetzt unter den Nägeln brennen – und nicht das, was ein Marketing-Team vor sechs Monaten in eine Agenda gepresst hat.

    Für mich als Marketer bei einem Hoster ist das wie eine Fokusgruppe auf Steroiden. Ich sehe ungefiltert, wo die Reise hingeht. Hier ist mein „Professional Take“ – ohne Marketing-Sprech, dafür mit Substanz.

    Als Hoster sind wir per se CMS-agnostisch. Ob du WordPress, Typo3 oder eben Joomla auf unsere Server wirfst, ist uns erst mal egal – solange es performant läuft und die Support-Kollegen nicht mit Sicherheitslücken in den Wahnsinn getrieben werden.

    Wer das Gebäude Unperfekthaus kennt, weiß: Das ist ein verwinkeltes Labyrinth, viereinhalb Stockwerke hoch aus Kreativität und renoviertem Retro-Ruhrpott-Charme mit offene Dachterrassen und nettem Restaurant/Bar in der Lobby.

    Das richtige Setting für das, was wir da besprochen haben. Während draußen die Welt über „NeoCoulds“ buzzworded und Claude als KI-Hype abfeiert, haben wir uns im Business-Track mal mehr oder weniger trocken angeschaut, wo die Reise für Joomla bis 2028 hingeht.

    Hier also mein Recap – ein bisschen tiefer unter die Haube geschaut, als man es im Hochglanz-Prospekt lesen würde.

    Wenn man zwei Tage in Essen mit der Joomla-Core-Prominenz in den Räumen sitzt, ändert sich der Blickwinkel. Aus der Hoster-Perspektive ist Joomla nämlich gerade verdammt spannend geworden. 

    Cookies, Lizenzen und der deutsche „Engine Room“

    Echt jetzt: Jemand hat „Open Source Cookies“ mitgebracht. Mürbeteig mit beiliegender Zutatenliste und Lizenz. Klingt nach einem Nerd-Witz, ist aber eigentlich das perfekte Sinnbild für diese Community. Man will jetzt wissen, was drin ist. Keine Blackbox ansteuern. 

    In Essen wurde klar: Die deutsche und europäische Community ist das Rückgrat der Entwicklung bei Jooma. Wenn Sigrid Gramlinger (ihres Zeichens Joomla Department Coordinator Production) über die Roadmap spricht, Consent Management Ansätze abfragt oder Benjamin Trenkle (CMS Maintenance Team Leader) die AI Policy erklärt, dann merkst du: Hier geht es nicht um „schnell mal was hinklatschen“, sondern um Rechtssicherheit und professionelle Standards.

    Das kann als typisch deutsch gelesen werden, im besten Sinne heißt das: Der German Stack. Die Leute hier bauen den „Engine Room“ – auch für den europäischen Mittelstand.

    Wie ein CMS-agnostischer Hoster heute auf Joomla schaut

    Wir bei goneo beobachten den Markt der Webanwendungen genau. Open-Source ist ein Faktor. Während andere Systeme sich in Richtung „Closed Ecosystems“ oder Plugin-Pagebuilder-Monster entwickeln, hat Joomla in Essen eine ganz andere Richtung eingeschlagen: Stabilität durch Struktur.

    Security & Lifecycle: Der „Boring can be sexy“-Faktor

    Aus Marketing-Sicht klingt „Sicherheit“ oft langweilig. Für uns als Hoster-Provider ist es das Fundament. In Essen ging es auch um Compliance.

    • Mein Take: Joomla 5 und 6 sind „Secure by Design“. Für uns als deutsches Unternehmen ist das Gold wert. Wir brauchen Partner und Communities, die DSGVO nicht als Hindernis, sondern als Standard akzeptieren und wahrnehmen. Die Sessions haben gezeigt: Die Leute bauen hier komplexe Business-Lösungen, keine Hobby-Blogs. Das ist die Zielgruppe, die wir bei goneo mit unseren Paketen ansprechen wollen.
    • Sicherheitsdenke bedeutet für uns: Weniger gehackte Instanzen, weniger Stress mit automatisierten Bots. Das ist für einen Hoster ein riesiges Plus bei den Betriebskosten (TCO). 

    Die Technik: Von der „Insel“ zum „Hub“

    Früher war Joomla eine Art Insel, ein eigener Ansatz, eigene Workflows. Heute ist es eine API-first Schaltzentrale. Verfolgt man die Sessions von Marc Dechèvre von Woluweb aus Brüssel, dann wird das sehr deutlich.

    1. MCP (Model Context Protocol) – Der Gamechanger

    Besonders krass waren die Sessions von David Jardin (Joomla Security Liaison)  und Stefan Wendhausen (Joomla CMS Release Team Leader) zum Model Context Protocol (MCP). Der Clou: Damit können KI-Modelle wie ChatGPT oder Claude direkt mit den Daten in Joomla „kommunizieren“. 

    DIe Hoster-Perspektive: Wenn Joomla zum Headless-Hub für KI-Agenten wird, ändert das die Lastprofile auf unseren Servern. Wir bei goneo müssen hier Infrastruktur bieten, die diese API-Dauerfeuer weglächelt. Marc Dechèvre (Automatisierungsexperte) hat das mit Make-Workflows und der Joomla-API direkt in die Praxis übersetzt. Krass, was da an Effizienz drinsteckt.

    • Was das für uns bedeutet: Wenn Joomla-Instanzen anfangen, über MCP direkt mit KI-Modellen zu kommunizieren, verschiebt sich die Last auf den Servern Richtung I/O. Wir reden weniger über RAM-lastiges PHP-Rendering, sondern über API-Calls und automatisierte Workflows (Callout an Marc Dechèvre für die Demo mit Make).
    • Die Erkenntnis: Joomla entwickelt sich weg vom reinen Anzeigewerkzeug hin zum Content-Hub. Für goneo heißt das: Wir müssen unsere Infrastruktur genau auf diese API-First-Szenarien optimieren.
      MCP ist für Joomla technisch gesehen ein Sprung. Statt dass wir mühsam jedes KI-Tool per Hand anbinden, bietet Joomla eine standardisierte Schnittstelle.
    • Der Benefit: Claude, ChatGPT oder lokale LLMs können direkt mit den Joomla-Daten sprechen.
    • Use Case: Du tippst: „Analysiere die Tabelle mit den Zugriffszahlen und schreib mir basierend auf den bestperformenden Beiträgen drei Teaser-Texte für die Startseite.“ Das passiert ab 2026 nativ, ohne dass du Daten händisch kopieren musst.

    2. agents.md und die neue KI-Policy

    Agents.md ist quasi eine maschinenlesbare Anleitung für KI-Coding-Agenten in nahezu flachem Text. Wenn eine KI beim Coden hilft, muss sie die Struktur von Joomla verstehen. Das steht in der md-Datei. Mit diesem Standard stellen wir sicher, dass KI-generierter Code nicht den Core zerschießt. Pragmatismus schlägt hier Angst. Wir nutzen die Tools, aber kontrollieren die Qualität. Agents helfen beim Coden und Warten helfen. Für uns bedeutet das: Die Einstiegshürde für komplexe Projekte sinkt, während die Code-Qualität durch KI-Reviews steigt.

    Roadmap 2028: Was ist in der Pipeline?

    Ich habe mir die Pläne für die nächsten zwei Jahre angeschaut. Wer glaubt, Joomla ruht sich auf Version 5 oder 6 aus, irrt. Die Roadmap bis 2028 fokussiert sich auf drei neue Kernpunkte:

    Feature-BereichErwartung bis 2028Warum das wichtig ist
    Structured ContentTiefe Integration von Custom Fields in den Core-Workflow.Weniger Abhängigkeit von Overrides, sauberere Datenbanken.
    Performance 2.0Native Unterstützung für modernste Bildformate und Edge-Caching.Google Core Web Vitals werden noch strenger; Joomla liefert Out-of-the-Box.
    AI Integration„AI-Assisted Site Building“ im Backend.Kunden können Content-Strukturen per Prompt vorschlagen lassen.

    Was kommt da auf uns und auf Anwender zu?

    • Structured Data & Custom Fields: Das ist der Tod des „Frickel-Overhead“. Joomla wird im Core so sauber, dass wir im Hosting weniger Caching-Tricks anwenden müssen, weil die Datenbankabfragen effizienter werden.
    • Mein Take: Das wird die Art, wie wir Content managen, komplett disruptieren. Wenn das CMS zum „Knowledge Hub“ wird, brauchen wir Infrastrukturen, die solche massiven API-Abfragen weglächeln.
    • PHP-Evolution: Joomla ist immer vorne mit dabei, wenn es um neue PHP-Versionen geht. Das pusht uns, unsere Plattformen aktuell zu halten, wovon am Ende alle unsere Kunden profitieren – egal welches CMS sie nutzen.

    Wer trägt das Ganze eigentlich? (Governance & Business)

    Manchmal wird man gefragt: „Markus, wer garantiert mir eigentlich, dass es Joomla in fünf Jahren noch gibt?“

    Für uns bei goneo ist die Stabilität eines Projekts wichtig. Joomla wird von Open Source Matters (OSM) verwaltet.  Das ist kein Ein-Mann-Betrieb.

    OSM ist eine Non-Profit-Organisation, nach US-Recht eine 501(c)(3)), die 2005 gegründet wurde, als sich Joomla von Mambo abgespalten hat. Wenn es um Lizenzen, Markenrechte (Trademarks) oder Verträge geht, tritt OSM als juristische Person auf. Ohne OSM gäbe es niemanden, dem die Marke „Joomla“ gehört – und das wäre im Business-Umfeld ein totales Risiko.

    OSM verwaltet die Gelder. Sponsoring-Einnahmen, Spenden und Einnahmen aus dem Partner-Programm fließen hier rein und werden für die Infrastruktur (Server, Downloads, Marketing) wieder ausgegeben.

    Es gibt ein Board of Directors, das strikt nach Ressorts getrennt ist (Marketing, Finance, Programs). Das Ganze ist demokratisch organisiert.

    • Ich habe mir auch mal die Board-Rollen und die Organisation angeschaut.
    • Mein Fazit: Das ist eine extrem solide, demokratische Struktur. Es gibt keinen „Single Point of Failure“ durch einen Investor, der plötzlich den Geldhahn zudreht. Diese Unabhängigkeit ist für einen Hoster wie goneo ein wichtiges Argument für die langfristige Empfehlung an unsere Kunden.

    Und: Es gibt auch keinen CEO, der morgen beschließt, die Preise um 300% zu erhöhen oder das Projekt an eine Heuschrecke zu verscherbeln. Joomla gehört eigentlich allen.

    Aus unternehmerischer Perspektive kann man eine gewisse  Investment-Sicherheit ableiten. Allerdings fehlt sichtlich ein kommerzieller Arm in einer Welt, in der SaaS-Tools kommen und gehen. Joomla wirkt wie der der Fels in der Brandung – ist ja auch gerad wie goneo 20 Jahre alt geworden.

    Es scheint mit OSM zu funktionieren.  Die Rollen im Board sind klar verteilt. Dass Leute wie Sigrid oder Benjamin tief involviert sind, gibt Hostern das Vertrauen, dass Joomla auch 2028 noch die Engine für anspruchsvolle Business-Websites sein kann.

    Mein Fazit aus Essen

    JoomlaCamp 2026 war ein Augenöffner. Die Organisation und die Akteuere zeigen sich pragmatisch, hochprofessionell und haben den KI-Wandel voll auf dem Schirm. Für goneo bedeutet das: Wir werden unsere Hosting-Pakete noch spezifischer auf diese API- und KI-Workflows optimieren müssen.

    Joomla 2026 fühlt sich nun weniger wie ein CMS an, mehr wie ein Enterprise-Framework. Oder – um ein anderes Bild zu wählen – wie ein gut gewarteter Motor, unaufgeregt, zuverlässig, aber mit der neuen KI-Einspritzung (MCP), so dass es jetzt richtig anziehen kann. Alle Sprachbilder haben eins gemeinsam: Sie sind mindestens leicht schief, aber sie illustrieren: Man bastelt nicht, man baut Architekturen. Und Joomla ist das Fundament, das stabil bleibt, während sich die KI-Welt drumherum dreht.

    Viele Diskussionen drehten sich um Skalierbarkeit und über das YOOtheme Pro Template als Shining Star und Industriestandard für effizientes Design. Auch ein interessanter Impuls: Playwright für automatisiertes Testing. Dirketen Nutzwert lieferten Leute, die nicht der Joomla-Organisation angehören, sondern vielleicht eine Agentur betreibenm, wie zum Beispiel Peter Martin von db8 aus den Niederlanden mit der Präsentation seiner Sammlung netter Tools (nicht nur) für Joomla

    Um auf den Punkt zu kommen: Wir bei goneo bleiben natürlich CMS-agnostisch, weil wir die Wahlfreiheit lieben. Aber nach diesem Joomlacamp in Essen muss ich sagen: Joomla hat seinen Platz in der Professional-Ecke mehr als verdient. Wer Struktur sucht und keine Lust auf „Lock-in-Effekte“ hat, kommt 2026 an Joomla nicht vorbei.

    Die Diskussionen am Board und in den Sessions zeichnen ein klares Bild für die nächsten zwei Jahre:

    1. AI-Native Features: Nicht nur ein Plugin, sondern tiefe Integration im Core.
    2. Positioning: Ein Marketing- & Positionierungs-Experte einer Agentur hat eine interessante Debatte angestoßen: Wo liegt der Wert des Developers, wenn die KI den Code schreibt? Fragen, die man auch im Hause goneo hört. Antwort: In der Architektur und der Strategie.

    Wie sieht’s bei dir aus? Hast du schon eine Strategie, wie du die neuen MCP-Möglichkeiten in deine Kundenprojekte integrierst, oder ist das für dich noch zu weit weg?

    Schreib mir mal – oder noch besser: Sollen wir mal gemeinsam schauen, wie wir deine aktuelle Joomla-Instanz auf die Roadmap 2028 vorbereiten?

    Fragen, die dieser Text beantworten kann

    Wo fand das JoomlaCamp 2026 statt?

    Das Event wurde im Unperfekthaus in Essen abgehalten.

    Welches Veranstaltungsformat wurde für das JoomlaCamp gewählt?

    Es handelte sich um eine Unkonferenz (auch bekannt als Barcamp), bei der es kein festes Programm oder vorab gebuchte Sprecher-Slots gab.

    Wer berichtet in diesem Text über seine Erfahrungen?

    Der Autor ist im Bereich Produktmanagement (PM) und Marketing bei dem Hostinganbieter goneo tätig.

    Warum war der Autor dem Format gegenüber zunächst skeptisch eingestellt?

    Aufgrund seiner beruflichen Rolle als Produktmanager bevorzugt er normalerweise klare Strukturen und feststehende Roadmaps, was im Gegensatz zum offenen Konzept einer Unkonferenz steht.

  • goneo Managed Server im Reality-Check: Für wen wir unser goneo-Setup bauen (und für wen nicht)

    goneo Managed Server im Reality-Check: Für wen wir unser goneo-Setup bauen (und für wen nicht)

    Markus Käkenmeister, PM & Marketing goneoWenn wir in der Szene über Managed Server sprechen, scheiden sich oft die Geister. Die einen wollen den kompletten Administrations-Overhead loswerden, die anderen haben Angst vor Kontrollverlust.

    Als PM bei goneo stehe ich oft genau in diesem Spannungsfeld: Ist unser Setup etwas, das man echten Power-Usern und Agenturen guten Gewissens hinstellen kann, oder stoßen die Jungs und Mädels da direkt an die Decke?

    Na ja, man muss genau hinschauen. Wir bauen dieses Produkt für eine sehr spezifische Nische. Hier ist meine schonungslose Analyse unserer eigenen Pain Points und Sweet Spots.

    Die Basics: Was bei uns echt gut funktioniert

    Unser Kern-Pitch ist der „Sorgenfrei“-Aspekt. Wir übernehmen die OS-Administration (Debian), Security-Updates und das Patch-Management. Für Agenturen, die Kundenprojekte hosten und kein eigenes Linux-Security-Hardening betreiben wollen, ist das ein massiver Zeitvorteil. Auch kleinste Firmen profitieren, wo niemand in Vollzeit im IT-Management als Systemadministrator beschäftigt werden kann.

    • Ressourcen: Dedizierte CPU und RAM, gepaart mit SSDs. Das ist für mich Pflicht, um „Noisy Neighbor“-Effekte für unsere Kunden auszuschließen.

      Heißt auch: Das PHP Memory Limit kann man auf 1GB (1024M über die user.ini-Datei) hochsetzen.
    • Standort & Compliance: RZ in Frankfurt, nah am DE-CIX. Latenzen sind top, DSGVO-Häkchen ist dran. Für viele Corporate-Kunden, die bei uns hosten, heutzutage ein hartes K.o.-Kriterium.

      Was auch zählt: DE-CIX hat 3.756 verbundene ASNs, eine Kapa von 218 Tbit und kommt im Peak auf 26,98 Tbit/s. (Stand Februar 2026). Unsere RZs sind da angeschlossen und nicht weit weg.
    • Tech-Stack: PHP bis 8.4 (bald 8.5), Python, Perl, SSH-Zugriff. Solide Basis-Tools für Entwickler sind out-of-the-box da.

    Wo IT-Pros bei uns genauer hinschauen müssen

    Wenn wir tiefer in die API- und Infrastruktur-Welt abtauchen, müssen wir als Anbieter auch ehrlich kommunizieren, wo die Limitierungen eines deutschen Managed-Setups liegen:

    • Support & SLAs: Unser Telefon-Support ist für die Geschäftszeiten (Mo-Fr, 9-18 Uhr) ausgelegt. Zwar monitoren unsere Techniker proaktiv 24/7, aber wenn dir Samstagmorgen der Shop wegbricht, fehlt der direkte Draht zum 1st-Level. Wer Enterprise-SLAs für hochverfügbare Systeme sucht, muss das wissen.
    • Konfiguration: Eingeschränkter SSH-Zugriff. Kein Root. Wer spezielle Kernel-Module oder extrem exotische Stacks kompilieren muss, rennt bei unserem Managed-Ansatz vor eine Wand.
    • Backup-Strategie: Das war lange Zeit ein echter Kritikpunkt (kostenpflichtige Restores; das steht leider noch hier und da auf Affiliate- und Vergleichsseiten). Wir haben reagiert und mittlerweile ein Self-Service-Tool integriert. Aber klar: Im Vergleich zu modernen Cloud-native Snapshots mit endloser Retention-Time fühlt sich das für manche noch etwas starr an.
    • Identity Crisis: Unser Setting inklusive UI erinnert stark an klassisches Webhosting. Wir können aber mit Fug und Recht und technisch sauber kommunizieren, dass der Kunde hier wirklich dedizierte Ressourcen hat und nicht nur ein massiv aufgebohrtes Shared-Hosting-Paket fährt. Die VMs werden auch nicht überbucht. Das ist aber tatsächlich eine ständige Challenge im Produktmarketing.

    Der Benchmark: Was kostet der Spaß bei den Hyperscalern?

    Zum Vergleich – was legt man für eine nackte VPS-Instanz („Virtual Private Server“ oder „VM“) bei den großen Hyperscalern auf den Tisch, wenn man alles selbst baut?

    Hier ein Vergleich bei Big-Tech. Die Namen will ich nicht nennen, aber jeder kann mit einem entsprechenden Prompt selber recherchieren lassen (auch eine schöne erste oder zweite Aufgabe für dein OpenClaw).

    Hier ist eine eigene Zusammenfassung der monatlichen Kosten für eine typische, kleine VM-Instanz (2 vCPU, 3 GB RAM, 100 GB SSD, 100 GB Traffic, 5 .de-Domains) in der Region Frankfurt beziehunsgweise West-Europa:

    Monatliche Kostenschätzung (in USD)

    KostenpositionBig Techie A Big Techie BBig Techie C
    VM-Instanz$30,37$40,88$24,67
    200 GB SSD$16,00$30,00$34,00
    Öffentliche IPv4$3,65$2,92$3,00
    5x .de-Domains$3,75$5,00$5,00
    DNS Hosting$2,50$2,50$1,00
    Traffic (100 GB)$0,00$0,00$0,00
    Gesamt pro Monat$56,27$81,30$67,67

    Erläuterungen zu den Kosten:

    • Es gibt einen Anbieter, der am günstigsten bei den Speicherkosten ist, dank eigener technologischer Halbleiter-Entwicklung.
    • Ein anderer bietet die günstigste reine Rechenleistung, ist aber beim SSD-Speicher deutlich teurer.
    • Noch ein anderer schneidet am teuersten in diesem Vergleich ab, da SSD-Speicher in festen Stufen abgerechnet wird (hier eine 256 GB Disk für 200 GB Bedarf unterstellt).
    • Traffic ist in der Tabelle mit 0,00 Dollar dargestellt, da diese 100 GB i/o im kostenlosen Bereich liegen, „free tier“ nennen die Techies das. Bei goneo wird der Traffic überhaupt nicht berechnet, auch nicht ab 100,01 GB. Und dann ist dann sind bei goneo noch eine Handvoll .de-Domains dauerhaft inklusive, E-Mail-Postfächer sowieso, mit extra Mailspeicher.

    Dazu muss man sagen: Diese Preise in der Tabelle gelten für die monatliche Abrechnung ohne feste Bindung (oft „On-Demand „genannt). Wenn du die Instanz da für 1 oder 3 Jahre fest reservierst, können die Kosten für die VM bei allen Anbietern um ca. 35 % bis 60 % sinken. Die Kosten für Domains und IP-Adressen bleiben dabei in der Regel gleich.

    Ganz wichtig außerdem: Bei den Hyperscalern kommen Traffic-Kosten, Storage (EBS/Managed Disks) und eventuelle Snapshot-Gebühren noch on top! Sogar die öffentliche IP Adresse kostet extra, Monat für Monat. Zudem werden die Preise in Euro pro Stunde angegeben, damit erscheinen die Features als Pfennigartikel. Aber bedenke: Ein Monat hat – so wird normalerweise gerechnet – 730 Stunden.

    Und das Entscheidende: Das ist alles 100% unmanaged. Du bist der Admin, der Chief Security Officer und verantwortlich für alles. Wenn der Server nachts kompromittiert wird, ist das allein dein Problem.

    Fazit

    Wir haben das goneo-Setup für Agenturen, Freelancer, Poweruser und KMUs gebaut, die eine performante, deutsche Plattform suchen und schlichtweg null Bock auf Server-Maintenance haben.

    Das funktioniert extrem gut.

    Für DevOps-Puristen, die ihre Infrastruktur komplett als „Infrastructure as Code“ via API provisionieren und 24/7-Live-Support für globale Deployments brauchen, sind wir ehrlicherweise das falsche Tool.

    Mich würde eure Meinung als Techies interessieren: Wie seht ihr das? Wo zieht ihr bei euren Projekten die Grenze zwischen „Managed sorgenfrei“ und voller Root-Kontrolle?

  • Matrix 2026: Warum die Zukunft deiner Chat-App in „Rust“ geschrieben ist

    Matrix 2026: Warum die Zukunft deiner Chat-App in „Rust“ geschrieben ist

    Wir stehen 2026 an einem Punkt, an dem Matrix endgültig die Kinderkrankheiten hinter sich lässt. Wer bisher dachte, Open-Source-Messenger seien nur was für Frickler, die gerne auf Ladebalken starren, sollte jetzt genau aufpassen.

    Die FOSDEM 2026 hat geliefert, und was dort präsentiert wurde, ist für jeden, der einen Matrix-Server bei goneo hostet, ein echtes Performance-Versprechen.

    Hier ist ein kurzer Deep Dive in den „State of the Union“ von Matrix – und warum dein Setup bei goneo gerade einen massiven Boost bekommt.


    Visionär vs. Realistin: Warum dieses Team das Protokoll in die Cloud-Oberliga katapultiert

    Wer die Entwicklung von Matrix in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß: Das Protokoll war immer mächtig, aber die Clients fühlten sich – seinen wir ehrlich – manchmal… sagen wir: „gemütlich“ an.

    Wenn man hunderte Räume synchronisieren musste, konnte man zwischendurch fast einen Kaffee kochen. Damit ist jetzt Schluss. Auf der diesjährigen FOSDEM in Brüssel haben die Köpfe hinter dem Projekt, Matthew Hodgson und Amandine Le Pape, die Roadmap für ein Ökosystem skizziert, das technisch in einer ganz neuen Liga spielt.

    Die Köpfe hinter dem Code: Zwischen Vision und Pragmatismus

    Es ist immer wieder faszinierend, das Duo an der Spitze zu beobachten. Matthew, der Tech-Lead, ist der Typ, der sich nachts um drei wahrscheinlich lieber mit kryptografischen Details von „Finality“ beschäftigt als zu schlafen.

    Er gab auf der Bühne sogar offen zu, dass er für die Präsentation ein paar Grafiken von Kollegen „geliehen“ hat – unter anderem das Paper von Keegan zu den neuen Konsens-Mechanismen. Das ist dieser typische Hacker-Spirit: Der Code zählt, nicht die PowerPoint-Etikette.

    Auf der anderen Seite haben wir Amandine Le Pape. Sie ist die Strategin, die Matrix in die Ministerien und Großkonzerne bringt. Ob der BW-Messenger für die Bundeswehr oder staatliche Infrastrukturen in Frankreich und Schweden – Amandine sorgt dafür, dass aus einem nerdigen Protokoll eine echte Alternative zu proprietären Silos wird.

    Dass die beiden ein eingespieltes Team sind, merkt man spätestens dann, wenn Matthew sich beim „Shieldy Chat“-Diagramm verheddert und Amandine ihn trocken korrigiert. Sympathisch, menschlich, aber technisch absolut „on point“.

    Der Rust-Umbau: Hubraum für deien Matrix-Apps

    Die wichtigste Nachricht für alle goneo-Nutzer: Die Ära der trägen Web-Wrapper ist vorbei. Der neue Goldstandard heißt Rust.

    Warum ist das relevant? Bisher musste jede Matrix-App (iOS, Android, Web) die komplexe Logik für Verschlüsselung und Synchronisation selbst implementieren – meistens in JavaScript, was nicht gerade für Effizienzrekorde bekannt ist. Jetzt wandert dieser gesamte „Motor“ in ein zentrales SDK, das in Rust geschrieben ist.

    Rust bietet zwei Dinge, die im Messaging-Bereich kritisch sind: Speichersicherheit (weniger Abstürze/Exploits) und brutale Geschwindigkeit.

    • Element X Web (Projekt „Aurora“): Das ist die Web-Version, auf die wir alle gewartet haben. Sie „sitzt“ direkt auf dem Rust-SDK und fühlt sich so snappy an wie eine native App. Kein ewiges „Initial Sync“ mehr.
    • Nexus: Ein extrem spannender Hybrid. Hier wird Flutter für die schicke Optik genutzt, während die Logik in Go läuft. Matthew scherzte, dass die Flutter-Erfinder das so sicher nicht geplant hatten – aber hey, wenn es funktioniert und schnell ist, nehmen wir das mit.
    • Shieldy Chat: Ein weiteres Beispiel für die neue Generation – Kotlin für die UI, Rust unter der Haube.

    Das bedeutet für dich als Nutzer oder Nutzerin: Egal, welches Device du nimmst, um dich mit deinem goneo-Matrix-Server zu verbinden – die User Experience wird 2026 massiv flüssiger.

    Echt krass zu sehen, wie sich das Feld der ‚Newcomers‘ füllt. Das Ökosystem lebt und die technologische Sackgasse der langsamen Apps ist endgültig Geschichte.

    Ein Screenshot der FOSDEM 2026 Präsentation von Matrix. Gezeigt wird ein Schichtenmodell der neuen Client-Architektur („...and newcomers!“). Ganz unten bilden Programmiersprachen wie Go, Rust (mit dem Krabben-Logo), Dart, Kotlin, C++ und Web die Basis. Darüber liegen die SDKs, wobei das matrix-rust-sdk den größten Platz einnimmt. Die mittlere Ebene zeigt Frameworks wie Flutter, React und Kotlin Multiplatform. Ganz oben stehen die neuen Apps: Nexus, SchildiChat Revenge, Element X Web (Aurora) und Mages. Rechts unten im Bild sind die Referenten Matthew Hodgson und Amandine Le Pape auf der Bühne zu sehen, daneben das FOSDEM-Logo.
    Die neue Matrix-Architektur 2026: Rust rückt als zentrales SDK in den Fokus und bildet das Hochleistungs-Fundament für die nächste Generation schneller, nativer Clients wie Element X und Nexus.

    Der Blick unter die Haube: Das Schichtenmodell der Performance

    „Wenn man sich die Folie von der FOSDEM anschaut (siehe oben), wird eines klar: Die Architektur von Matrix hat sich radikal professionalisiert. Früher war alles ein monolithischer Block, heute arbeitet man mit einem sauberen Layer-Modell. Unten siehst du das Fundament – und da dominiert das matrix-rust-sdk.

    Das ist kein Zufall. Die Entwickler haben verstanden, dass man eine gemeinsame, hochperformante Basis braucht, auf der dann moderne Frameworks wie Flutter, React oder Kotlin Multiplatform aufsetzen können. Für dich als goneo-Nutzer bedeutet das konkret:

    • Nexus nutzt die Optik von Flutter, aber die Power von Go.
    • Element X Web (Aurora) bringt endlich echtes Desktop-Feeling in den Browser, weil es direkt auf dem Rust-Kern sitzt.
    • SchildiChat Revenge zeigt, wie man mit Kotlin und Rust eine UI baut, die nicht mehr ruckelt.

    Echt krass zu sehen, wie sich das Feld der ‚Newcomers‘ füllt. Das Ökosystem lebt und die technologische Sackgasse der langsamen Apps ist endgültig Geschichte.“

    Der Server-Stammbaum: Synapse bleibt der „Godfather“

    Wenn wir über Server reden, führt kein Weg an der Grafik von Patrick Cloke vorbei, die auf der FOSDEM für Aufsehen sorgte: Der Matrix-Stammbaum. Ganz oben, als Urvater und immer noch wichtigster Knotenpunkt, steht Synapse.

    Ein komplexes Zeitstrahl-Diagramm mit dem Titel „Homeservers“. Es zeigt die Entwicklungsgeschichte (Lineage) zahlreicher Matrix-Server-Implementierungen von 2014 bis 2026. Ganz oben startet die Linie für „synapse-legacy“ und „synapse“, die sich als durchgehender, dominanter Pfad durch das gesamte Diagramm zieht. Viele andere Server wie Dendrite, Conduit oder Construct zweigen ab oder laufen parallel. Die Grafik ist als YouTube-Screenshot der FOSDEM 26 zu sehen, unten rechts stehen Matthew Hodgson und Amandine Le Pape auf der Bühne.
    Der Matrix-Stammbaum: Diese Übersicht von Patrick Cloke zeigt eindrucksvoll die Evolution der Homeserver. Während viele Projekte kamen und gingen, bleibt Synapse (ganz oben) seit 2014 die unangefochtene Referenz und der technologische „Godfather“ des Ökosystems.
    Quelle: patrick.cloke.us/homeserver-spec-versions/

    Wenn du dir diese Grafik ansiehst, verstehst du sofort, warum wir bei goneo auf Synapse setzen. Es ist die rote Linie, die sich seit den Anfängen von Matrix durchzieht. Während andere Server-Implementierungen oft spezialisierte Nischen bedienen oder experimentellen Charakter haben, ist Synapse der Fels in der Brandung. Patrick Cloke hat hier saubere Arbeit geleistet und die ‚Lineage‘ visualisiert – man sieht quasi schwarz auf weiß (oder bunt auf beige), dass die Basis, auf der dein goneo-Server läuft, sicherlich mit die solideste Historie im ganzen Game hat.

    Leise Kritik an BigTech

    Auch Konzerne wie Cloudflare versuchen sich an Matrix. Cloudflare wurde im Zusammenhang mit dem „Family Tree“ (Stammbaum) der Matrix-Server erwähnt, in dieser Grafik, die alle jemals existierenden Matrix-Server-Projekte auflistete.

    Die Matrix Foundation hat nach eigenem Bekunden nichts dagegen, wenn Big Player die Technologie nutzen – im Gegenteil, das ist ja das Ziel. Das Problem bei dem „Matrix on Cloudflare Workers“-Projekt war nach Matrix-Darstellung vielmehr ein klassischer Fall von „gut gemeint, aber schlecht gemacht“:

    Der BigTech-Player hat einen Blogpost veröffentlicht, der eine Matrix-Implementierung auf Basis von serverlosen Cloudflare Workers zeigte, dabei aber massiv über das Ziel hinausschoss.

    Matthew Hodgson stellte auf der FOSDEM (und im offiziellen Blog) klar, dass der Code zwar eine coole Demo für die Funktionsweise von Cloudflare Workers ist, aber im Kern wesentliche Matrix-Features wie die sichere Föderation, Berechtigungsprüfungen (Power Levels) oder das Event-Graph-Modell komplett fehlen. Es war quasi ein Dateisystem ohne Zugriffskontrolle – technisch interessant, aber meilenweit von einem produktionsreifen Server entfernt.

    Die Referenz

    Besonders pikant: Matthew vermutet, dass hier eine KI (LLM) zum Prototyping eines unbekannten Protokolls genutzt wurde, ohne die Ergebnisse auf fachliche Korrektheit zu prüfen, was in der Community für ordentlich Gegenwind sorgte.

    Am Ende können wir das für goneo-Kunden eine Bestätigung nehmen: Während große Konzerne noch mit (fehlerhaften) Prototypen experimentieren, setzen wir mit Synapse auf die Architektur, die diese komplexen Sicherheits- und Konsensmechanismen wirklich beherrscht.

    Seit dem Start 2014 hat sich viel getan, aber Synapse bleibt die Referenzimplementierung. Für goneo-Kunden ist das eine gute Nachricht: Wir setzen auf das Original. Synapse ist die „rote Linie“ in der Entwicklung – hier landen neue Features zuerst, hier ist die Stabilität am höchsten.

    Zwei technische Begriffe kannst du dir merken, auch wenn du kein Sysadmin bist: Project Hydra und Finality.

    • Finality (Endgültigkeit): Bisher war die Historie in Matrix-Räumen oft ein endloser Graph, der Serverressourcen fraß. Mit dem Konzept der „Epochen“ kann alte Historie nun quasi versiegelt werden. Das spart massiv Speicherplatz auf dem Server. Für ein Hosting-Angebot wie bei goneo ist das ein Gamechanger, weil die Datenbanken nicht mehr unkontrolliert anschwellen.
    • Hydra: Damit wird das Protokoll robuster gegen asynchrone Verläufe (die berüchtigten State Resets). Kurz gesagt: Ihr Chat bleibt konsistent, egal wie viele User gleichzeitig tippen.

    Was hast du konkret davon?

    Vielleicht fragst dich dabei: „Ok, schön für die Devs, aber was bringt mir das im Alltag?“

    1. Stabilität: Durch die Konzentration auf Synapse als stabilen Anker läuft der goneo-Matrix-Server zuverlässiger denn je. Wir experimentieren nicht mit Alpha-Software, sondern nutzen den Standard.
    2. Performance: Dank der Rust-SDKs werden die Apps auf dem Smartphone Akku-schonender und reagieren sofort. Die Zeiten, in denen man beim Öffnen der App erst mal drei Sekunden warten musste, dürften vorbei sein.
    3. Zukunftssicherheit: Matrix stellt im Hintergrund auf Public Keys um. Das klingt kryptisch, sorgt aber dafür, dass deine Identität langfristig besser geschützt ist und die DSGVO-Konformität (Stichwort: Recht auf Vergessenwerden) technisch sauberer gelöst werden kann.

    Mein Fazit: Matrix wird erwachsener

    Wir verlassen die Phase des Experimentierens. Matrix 2026 ist eine hochperformante Infrastruktur, die dank Rust und Projekten wie Hydra endlich die Geschwindigkeit liefert, die moderne Business-Kommunikation erfordert.

    Wer heute einen Matrix-Server bei goneo betreibt, sitzt in der ersten Reihe. Wir haben die Souveränität von Open Source, kombiniert mit der Geschwindigkeit von High-End-Software.

    Hast du mal einen der neuen Rust-basierten Clients ausprobiert? Oder bleibst du bei der klassischen Web-Oberfläche wie in Element-Web? Lass uns drüber diskutieren – APIs sind offen, die Zukunft auch.

    Interesse geweckt? Schau dir unser Matrix-Hosting-Paket an und starte in eine neue Ära der souveränen Kommunikation. Echt jetzt, es lohnt sich!


    Fragen und Antworten zu den neuen Entwicklungen bei Matrix

    Warum sollte ich Element X oder andere Rust-basierte Clients nutzen?

    Ganz ehrlich: Weil du keine Zeit zu verschenken willst. Rust-basierte Clients wie Element X nutzen ein zentrales SDK für die schwere Rechenarbeit (Verschlüsselung, Sync). Das macht die Apps spürbar schneller, schont den Akku deines Smartphones und verhindert die Gedenksekunde beim Öffnen von großen Räumen.

    Mein Server läuft auf Synapse – ist das veraltet, wenn alle von Rust reden?

    Absolut nicht. Synapse ist und bleibt der „Godfather“ und die Referenzimplementierung. Während Rust die Clients revolutioniert, sorgt Synapse auf der Serverseite für die nötige Stabilität und erhält neue Features wie „Finality“ zuerst. Mit Synapse bei goneo sitzt du auf der sichersten und am aktivsten entwickelten Basis.

    Was genau bringt mir das Konzept der „Finality“ auf meinem Server?

    Das ist ein echtes Effizienz-Wunder. Durch die Unterteilung der Raum-Historie in abgeschlossene „Epochen“ kann alte Historie versiegelt werden. Das spart massiv Speicherplatz in Ihrer Datenbank und macht Backups sowie die Server-Performance deutlich schlanker.

    Kann ich mit meinem goneo-Server auch mit Nutzern auf Cloudflare kommunizieren?

    Theoretisch ja, aber Vorsicht: Die aktuellen Cloudflare-Experimente sind oft nur unvollständige Prototypen ohne echte Föderations-Logik oder Rechteverwaltung. Matrix hat Cloudflare zwar im Ökosystem begrüßt, warnt aber vor der Nutzung solcher „Server“ in produktiven Umgebungen. Bleibe bei einem stabilen Synapse-Setup, wenn dir Datensicherheit wichtig ist.

    Was bedeutet „Inselbetrieb“ im Vergleich zu „Föderation“?

    Das ist eine strategische Entscheidung: Im Inselbetrieb bleibt dein Server komplett isoliert – Kommunikation findet nur zwischen den eigenen Usern statt, was maximale Sicherheit für interne Firmendaten bietet. Die Föderation hingegen öffnet das Tor zur Welt: Du kannst mit jedem anderen Matrix-Nutzer weltweit chatten, genau wie beim E-Mail-System.

  • E2EE vs. Usability: Warum dein Messenger-Frust kein Zufall ist (und wie wir das lösen)

    E2EE vs. Usability: Warum dein Messenger-Frust kein Zufall ist (und wie wir das lösen)

    Manchmal fühlt sich moderne Technik wie ein schlechter Trade-off an. Du willst Sicherheit, kriegst aber Komplexität. Ein aktueller Artikel von Element analysiert messerscharf: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) macht „einfache“ Probleme plötzlich verdammt hart.

    Wenn der Server deine Nachrichten nicht lesen kann, kann er sie dir auch nicht mal eben „nachreichen“, wenn du dein Handy wechselst. Aber schauen wir uns mal die harten Fakten an, wo die Konkurrenz schwächelt und warum Matrix hier den Standard setzt.

    1. Die Geräte-Falle: Warum „Primary Device“ ein Auslaufmodell ist

    Die meisten E2EE-Apps haben ein massives Problem mit Multi-Device-Szenarien.

    • WhatsApp & Signal: Hier gibt es immer ein „Haupt-Handy“. Verlierst du das oder ist es länger als 14 Tage offline (bei WhatsApp Companion Mode), wird es nervig. Maximal vier Geräte? Echt jetzt?
    • Threema & Wire: Entweder limitiert auf wenige Instanzen oder man muss Backups manuell von A nach B schieben. Wer hat im Business-Alltag Zeit für manuelles Export-Import-Gefrickel?

    Der Matrix-Fakt: Element kennt keine künstlichen Limits. Ob du 10 Browser-Tabs, drei Tablets und zwei Smartphones nutzt – alle sind gleichberechtigt. Das ist echtes Multi-Device, ohne dass ein „Master“ im Hintergrund sterben darf.

    2. Die Historien-Lücke: Was passiert bei „Logout“?

    Das ist der Punkt, an dem es oft hakt. Bei vielen Apps sind Nachrichten, die gesendet wurden, während du ausgeloggt warst, einfach weg oder nur schwer wiederherzustellen.

    • Signal: Keine Zustellung von Nachrichten, die während einer App-Absenz gesendet wurden.
    • WhatsApp: Historie oft nur für die letzten 24 Stunden bei neuen Geräten (und auch nur, wenn der Admin der Gruppe online ist, um die Schlüssel neu zu verteilen).

    Die Lösung bei Matrix: Durch das Prinzip der Device Dehydration (noch in Beta, aber richtungsweisend) wird quasi ein virtuelles Gerät auf dem Server geparkt. Das empfängt verschlüsselt deine Keys, auch wenn du überall offline bist. Sobald du dich einloggst, zieht sich dein Client die Schlüssel und die Historie ist da. Nahtlos.

    3. Business-Case: Das „Slack-Problem“ bei E2EE

    Stell dir vor, du lädst einen neuen Mitarbeiter in einen Projekt-Channel ein und er sieht… nichts. Keine alten Absprachen, keine Dokumente. Das ist der Tod für die Produktivität.

    • Signal/Threema: Neue Mitglieder sehen keine Historie. Punkt.
    • Matrix/Element: Hier kannst du pro Raum konfigurieren: Darf der Neue alles sehen? Nur ab Beitritt? Das ist echtes Access-Management, wie man es von Teams oder Slack kennt – aber eben E2EE-verschlüsselt.

    Warum das goneo Matrix-Angebot der logische Schritt ist

    Wir hosten für dich nicht einfach nur eine App, sondern eine Infrastruktur für digitale Souveränität.

    • Vorteil für Organisationen: Ihr nutzt das „Identity Shield“-Prinzip. Eure Nutzer-IDs sind an eure Domain gekoppelt. Wenn ein Mitarbeiter geht, bleibt die Kontrolle über den Account im Unternehmen. Das ist professionelles Lifecycle-Management.
    • Vorteil für Privatleute: Ihr seid kein Produkt von US-Werbealgorithmen. Eure Metadaten (wer spricht wann mit wem) landen in unserem deutschen Rechenzentrum, nicht im Silicon Valley.
    • Recovery leicht gemacht: Ja, E2EE braucht einen Recovery Key (48 Zeichen). Aber bei einem Managed Server von goneo ist das Setup so gestrafft, dass du direkt beim Start durch den Prozess geführt wirst. Einmal in den Passwort-Manager kopiert, und du bist safe.

    Fazit: Pragmatismus schlägt Paranoia

    Sicherheit darf nicht so kompliziert sein, dass die Leute sie abschalten oder auf unsichere Alternativen ausweichen. Matrix bietet mit Element die einzige Architektur, die Usability auf Enterprise-Niveau mit maximaler Verschlüsselung vereint.

    Frage an euch: Wie oft habt ihr schon Chat-Verläufe beim Handywechsel verloren? Mit einem eigenen Matrix-Server passiert euch das nicht mehr.

  • Warum goneo auf Joomla setzt – und diesen Blog trotzdem mit WordPress schreibt

    Warum goneo auf Joomla setzt – und diesen Blog trotzdem mit WordPress schreibt

    Ein Blick hinter die Kulissen unserer neuen Web-Architektur: Über Atomic Design, digitale Souveränität und warum wir Technologie nicht dogmatisch, sondern pragmatisch wählen.

    Es ist offiziell: Die neue goneo Corporate Website ist live. Sie ist schnell, sie ist modern, und wer einen Blick in den Quellcode wirft, wird vielleicht überrascht sein. Wir setzen dort nicht auf den globalen Marktführer. Wir setzen auf Joomla 5.4, das T4 Framework und das JA Stark Template.

    Moment mal – liest du das hier nicht gerade auf einem WordPress-Blog? Ganz genau. Und das ist kein Widerspruch, sondern Strategie.

    Die Elefanten im Raum: 40% Marktanteil und die WordPress-Power

    Wir wissen natürlich genau, in welcher Welt wir leben. Mehr als 40% aller Websites weltweit basieren heute auf WordPress. Das System, einst als kleiner Blog gestartet, ist heute das Betriebssystem des Webs. Ob als kommerzieller Service bei WordPress.com oder als Self-Hosted-Variante mit mächtigen Pagebuildern wie Elementor oder Divi: WordPress ist der Standard.

    Deshalb läuft unser eigener Blog und unser Social Hub social.goneo.de ganz bewusst auf WordPress. Wir wollen weiter Teil dieses gigantischen Ökosystems sein, die Plugins testen, die unsere Kunden nutzen, und unsere Expertise in der WordPress-Welt stetig ausbauen. Wir lieben die Dynamik, die Community und die schiere Unendlichkeit der Möglichkeiten, die WordPress bietet.

    Aber für unsere Hauptseite – das Herzstück unserer Infrastruktur – haben wir uns für einen anderen Weg entschieden. Einen europäischen Weg.

    Warum Joomla 5.4 für uns „Enterprise“ bedeutet

    Für unsere Corporate Site hatten wir Anforderungen, die über das klassische Blogging hinausgingen. Wir wollten eine Architektur, die Sicherheit, Datenschutz und modulare Entwicklung (Atomic Design) nativ verbindet.

    Hier hat uns Joomla 5.4 überzeugt – und zwar nicht aus Nostalgie, sondern wegen harter Fakten:

    1. Architektur statt Baukasten (Atomic Design)

    Mit dem T4 Framework unter der Haube arbeiten wir nach dem Atomic Design Prinzip. Wir bauen keine „Seiten“, wir konstruieren Systeme aus Atomen (Buttons), Molekülen (Suchfelder) und Organismen (komplette Header). Das sorgt für extrem sauberen Code, schnelle Ladezeiten und eine Wartbarkeit, die bei komplexen Unternehmensseiten Gold wert ist.

    2. Ein europäisches Statement (Digitale Souveränität)

    Joomla hat seine Wurzeln tief in Europa. Nach der legendären Abspaltung vom australischen Mambo-Projekt im Jahr 2005 wurde Open Source Matters gegründet, um sicherzustellen, dass der Code der Gemeinschaft gehört – und nicht Investoren. In Zeiten von DSGVO und der Diskussion um digitale Unabhängigkeit ist Joomla ein Statement. Es liefert „Privacy by Design“ ab Werk, ohne dass wir erst zehn Plugins installieren müssen, um datenschutzkonform zu sein.

    3. Die Lektionen der Vergangenheit

    Wir sind ehrlich: Wir erinnern uns noch gut an die Zeit um 2011/2012. Damals glühten bei uns die Telefone, weil Sicherheitslücken in alten Joomla-Versionen (Media Manager) Shops und Seiten lahmlegten. Wir haben damals mit unseren Kunden gelitten, die an komplizierten Updates verzweifelten. Aber genau deshalb ist unsere Wahl heute so fundiert. Wir haben genau hingeschaut: Joomla hat gelernt. Die Architektur ist gehärtet, Updates laufen automatisiert, der Code ist bereit für PHP 8.x und Enterprise-Anforderungen.

    Fazit: Das richtige Werkzeug für den richtigen Job

    Bei goneo glauben wir nicht an Glaubenskriege zwischen CMS-Systemen. Wir glauben an das passende Werkzeug.

    • Für Content, Community und schnelle News: WordPress (wie hier im Blog). Es ist unschlagbar in der Verbreitung und Einfachheit.
    • Für komplexe Strukturen, Daten-Souveränität und striktes MVC-Design: Joomla 5.4 (wie auf unserer Hauptseite).

    Wir laden euch ein, beide Welten bei uns zu erleben. Klickt euch durch die neue goneo.de, spürt die Performance des T4 Frameworks – und dann kommt gerne wieder hierher zurück, um zu lesen, was es Neues gibt.

    Wie seht ihr das? Nutzt ihr auch verschiedene Systeme für verschiedene Zwecke, oder seid ihr „One-CMS-Only“? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Mehr Sichtbarkeit für deine Website: So bringst du SEO – und GEO! – aufs nächste Level

    Mehr Sichtbarkeit für deine Website: So bringst du SEO – und GEO! – aufs nächste Level

    Kennt ihr dieses Gefühl? Ihr steckt mega viel Herzblut (und vielleicht den einen oder anderen langen Abend) in eure Website und trotzdem verirrren sich nur sporadisch Besucherinnen oder gar Kundinnen auf eure Seite.

    Aber hey, keine Panik – genau darum reden wir heute mal Tacheles: Wie kannst du deine Website so optimieren, dass sie nicht nur Google, sondern auch die neuen schlauen KI-Suchmaschinen abholt? Willkommen zu unserem goneo-SEO-und-GEO-Überblick!

    Was bedeutet SEO – und warum ist das überhaupt wichtig?

    Also, ein bisschen SEO muss schon sein, sonst verschwindet deine Website irgendwo zwischen all den anderen 273.654 Mitbewerber*innen im Netz. SEO steht für „Search Engine Optimization“ („Suchmaschinenoptimierung“ auf gut Deutsch) und hilft dabei, dass deine Seite ganz oben bei Google, Bing & Co landet. Und warum willst du das? Weil Besucher von Suchmaschinen meistens direkt das suchen, was du anbietest. Und weil die meisten halt doch nur die ersten drei Suchergebnisse anklicken – sorry, not sorry.

    Der mega Vorteil von SEO im Vergleich zu kostenpflichtiger Werbung: SEO bringt dir langfristig organischen Traffic, ohne dass du ständig Geld für neue Anzeigen ausgeben musst. Klar, das braucht ein bisschen Geduld, aber du bist dann eben nicht komplett abhängig vom nächsten Werbebudget-Crash.

    Und das allerbeste: Leute vertrauen organischen Suchergebnissen mehr als Ads. Ein fettes Plus für deinen Online-Ruf!

    GEO – Die neue SEO-Geheimwaffe!

    Du hast noch nie von GEO gehört? Willkommen im Club der Zukunft! GEO steht für „Generative Engine Optimization“. Das klingt erst mal ziemlich nerdig, bedeutet aber einfach: Deine Inhalte so verfassen, dass KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Perplexity oder Bing Copilot sie finden und zitieren können.

    Der Unterschied? KI-Suchmaschinen spucken keine Liste von Links aus, sondern liefern fertige Antworten, Zusammenfassungen oder Empfehlungen zu einer Suchanfrage. GEO sorgt dafür, dass deine Inhalte in diesen KI-generierten Antworten auftauchen – und damit neue Leute auf dich aufmerksam werden. Klingt nach Science Fiction? Ist aber schon Realität! Also, ja – du solltest GEO im Auge behalten, wenn du auch in Zukunft sichtbar bleiben willst.

    Die 8 Basics für starke SEO- und GEO-Performance

    Okay, genug Theorie – jetzt kommen die Tipps, die wirklich bringen:

    1. Saubere Seitenstruktur: Schaff Ordnung! Klare Navigation und logisch aufgebaute Seiten helfen Suchmaschinen (und deinen Besucher*innen), sich easy zurechtzufinden.
    2. Einfache Menüführung: Simpel, schnell, verständlich – lass niemanden im Labyrinth verzweifeln.
    3. Schnelle Ladezeiten: Niemand mag lahme Seiten. Optimierte Bilder und responsive Designs sorgen für Geschwindigkeit – und bessere Platzierungen.
    4. Alt-Texte für Bilder: Jede Grafik braucht eine Beschreibung (Alt-Text). Das hilft nicht nur der Suchmaschine, sondern macht deine Seite auch barrierefrei.
    5. Backlinks: Vertrauenswürdige Verlinkungen von anderen Seiten sind wie Empfehlungsschreiben fürs Internet. Hol dir welche!
    6. SEO-freundliche URLs: Kurz, knackig und möglichst mit Keywords gespickt – so lieben es Google & Co.
    7. Responsives Design: Deine Seite muss am Handy genauso geil aussehen wie am Desktop. Punkt.
    8. Metadaten: Titel, Beschreibung, Keywords – das gibt Suchmaschinen den richtigen Überblick. Das Coole? Mit neueren Website-Baukästen wie easyPage von goneo oder anderen AI-Tools kannst du Metadaten automatisch erstellen lassen. #leichtermachtmehrspaß

    Extra GEO-Bonus: Hochwertige Inhalte

    Für GEO zählt in Zukunft noch mehr: Inhalte, die inhaltlich korrekt, gut strukturiert und mit Quellen hinterlegt sind. So können KI-Systeme auf dich zurückgreifen und dich zitieren. Authentische Infos, gute Lesbarkeit und echte Mehrwerte – das ist der neue Goldstandard. Keywords? Die KI erkennt meist selbst, worum es bei dir geht (aber ein bisschen Keyword-Liebe schadet trotzdem nicht).

    Metadaten – Was, wie, warum?

    Kurz erklärt:

    • Meta Title: Die Klick-Überschrift in den Suchergebnissen.
    • Meta-Description: Der Mini-Teaser unter’m Titel, der zum Klicken animiert.
    • Keywords: Die wichtigsten Begriffe, um die sich dein Inhalt dreht.

    Wie gesagt: Mit einer modernen AI-Website kannst du diese Daten heute easy generieren lassen. Spart dir Zeit und Nerven.

    Screenshot aus goneo easyPage (Site.pro Website Builder). Hier kannst du Metatags wie Title, Description und Keywords einfach definieren ohne im Code etwas ändern zu müssen.
    Einfacher geht’s mit einem Website Builder: Ändere Seiteninformationen wie „Title“ und „Description“, die wichtig für SEO und GEO sind direkt,, ohne irgendetwas im Seitencode zu müssen.

    SEO-Erfolg tracken – so bleibst du am Ball

    Klar, von alleine weißt du nicht, ob deine Optimierungen wirklich was bringen. Diese Tools solltest du kennen, um dich nach vorne zu bringen:

    Google Analytics

    Das Schweizer Taschenmesser für Website-Analye! Hier siehst du:

    • Wie viele Besucher*innen kommen über Suchmaschinen?
    • Welche Seite läuft richtig gut?
    • Wie lange bleiben die Leute? Was klicken sie an?
    • Wie viele Verkäufe, Anmeldungen, Buchungen entstehen aus SEO-Traffic?
    • Woher (aus welchem Land, auf welchem Gerät etc.) kommen deine Leute?

    Einmal eingerichtet (geht schnell!), weißt du immer genau, wo’s zwickt – und wo’s brummt.

    Google Search Console

    Ein Must-have für alle, die auf Google gefunden werden wollen. Hier gibt’s Infos zu:

    • Für welche Suchbegriffe wurde deine Seite gefunden?
    • Wie ist deine Durchschnittsposition bei Google?
    • Welche Seiten ranken gut, wo gibt’s technische Probleme?
    • Wie steht’s um die Indexierung und Ladezeit?
    • Ist deine Sitemap okay?

    Tipp: Einfach eigene Domain eintragen, bestätigen, Sitemap hochladen und die Performanceberichte feiern.

    Facebook (Meta) Pixel

    Kein klassisches SEO-Tool, aber für alle spannend, die wissen wollen, was SEO-Besucher*innen wirklich bringen – zum Beispiel für:

    • Käufe, Newsletter-Anmeldungen, Kontaktaufnahmen
    • Retargeting (also Besucher*innen später noch mal mit anderen Inhalten ansprechen)

    Kleiner Hinweis: In Deutschland und Europa musst du deine User informieren, dass du bestimmte Tools zur Webanalyse nutzt. Dies sind Tools, die personenbezogenen Daten erfassen. Beachte die DSGVO. 

    Was jetzt? Der nächste Schritt!

    Unsere Partner von Site.pro haben einen echt umfassenden Leitfaden dazu. In ihrem Blogbeitrag, wie du mit Website-Baukästen technisch noch mehr SEO rausholst: HTML-Tags, Seitenstruktur, eigene Scripts, Bild-Beschreibungen und mehr. Lies rein, falls du noch tiefer einsteigen willst.

    Und vergiss nicht: Alt-Texte für Bilder und verständliche Objekt-Benennungen können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden!

    Fazit: SEO + GEO = Langfristiger Erfolg

    Saubere Navigation, schnelle Ladezeiten, responsive Designs, starke Backlinks und optimierte Metadaten – das alles bringt dich sowohl bei Google als auch bei den KI-Suchmaschinen nach oben.

    Wenn du regelmäßig überprüfst und an den richtigen Stellen nachschärfst, steht deinem Sichtbarkeits-Turbo nichts im Weg. Und jetzt – ran an die Optimierung! Und vergiss nicht, einfach mal die goneo easyPage mit ihren AI-Features auszuprobieren. Geil, wie viel leichter das (Web)leben damit wird!

    Fragen, Unsicherheiten oder Fun-Facts zu SEO und GEO? Immer her damit in die Kommentare! 

  • Phishing erkennen like a Pro – So schützt du dich und deine Webhosting-Accounts vorm Abfischen 🐟💻

    Phishing erkennen like a Pro – So schützt du dich und deine Webhosting-Accounts vorm Abfischen 🐟💻

    Phishing-Mails sind wie der Endgegner im E-Mail-Postfach. Die haben einfach kein Chill – und Target Nummer 1 sind halt leider oft Leute, die was im Internet reißen wollen, sprich: Webhosting- oder Premium-E-Mail-User. Warum ausgerechnet ihr? Erklären wir gleich mehr. Aber erstmal: Deep Dive ins Thema „Phishing erkennen“.

    Wie erkennt man Phishing-Mails? 🕵️‍♂️

    Stellen wir uns das wie eine Runde Among Us vor. Irgendwo da draußen ist ein Impostor aka Phisher unterwegs und will dich hopsnehmen. Aber wir sind ja nicht von gestern, also hier die ultimativen Red Flags:

    • Komische Absender-Adresse:
      Sieht irgendwie nach goneo aus, aber dann steht da „g0neo-service@mail987.anonymesDing.ru“? Sus!
    • Dringlichkeit & Panik-Mache:
      „Dein Account läuft ab 🤯 – klick sofort hier, sonst ‘nackt und ohne Server’ – dies das“ oder überkandidelt in Alt-Informatiker/Sysadmin-Sprech. Große Worte, aber nicht von goneo.
    • Unpersönliche Anrede:
      „Sehr geehrter Kunde“, aber nie „Moin Kevin, dein Server ist gestern abgekackt? Kuss geht raus.“ Mega unpersönlich – delete/next!
    • Links, die nicht echt aussehen:
      Hover mal mit der Maus drüber – was da im Hintergrund als Zieladresse angezeigt wird, ist manchmal ganz schön wild. Trust issues 100.
    • Anhänge?
      Wenn du keine Rechnung erwartest, aber irgendeine „superwichtige PDF“ im Anhang ist, dann bitte einfach Finger weit weg. Und den Rechner gleich danach duschen schicken.

    Wie sollte man reagieren? 🚨

    Hero-Move. Don’t panic, sondern erstmal tief durchatmen. Wenn du denkst, „Okay, das könnte ein Phisher sein“, dann:

    1. Niemals(!) auf irgendwas klicken oder Datei öffnen.
      Nicht mal aus Neugier, Leute. Versuchung ist groß – aber nein heißt nein.
    2. Mail an den legitimen Support weiterleiten
      Bei goneo zum Beispiel an: info@goneo.de. Lass die Profis ran!
    3. Absender blockieren/spam melden.
      Zeig dem Betrüger, dass wir smarter sind. 😎✌️
    4. Passwort ändern
      … , falls du aus Versehen doch mal zu schnell warst. Safe is safe.

    Vorsichtsmaßnahmen, die jeder Web-Boss nutzen sollte 💪

    • 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung):
      Dein bester Homie. Selbst wenn jemand dein Passwort knackst, kommt er nicht weiter, solange der zweite Faktor fehlt. Also: Aktivieren, bevor du später Stress hast.
    • Regelmäßig Passwörter ändern
      Ja, nervt – aber besser kurz genervt als lange gehackt. Take this L.
    • Updates installieren
      Nicht nur bei Windows, sondern auch bei deiner WordPress-Seite, beim CMS, bei allem. Alte Software = offenes Scheunentor für Cyberkriminelle.
    • Hirn einschalten
      – no front, aber wirklich: Fragt euch lieber einmal zu viel „Würde goneo mir so ‘ne Mail schreiben?“ als einmal zu wenig.

    Warum sind Webhosting- & Premium-E-Mail-Kunden interessant für Phisher? 🤑🏆

    Jetzt zur million dollar question: Was wollen die eigentlich von uns? Webhosting- oder Premium-E-Mail-Zugangsdaten sind für Cyberkriminelle so richtig juicy. Damit können sie:

    • Websites kapern und mit Malware verseuchen.
      Dann ist plötzlich deine Seite ein Virenschleuder für andere 👻.
    • E-Mails von deinem legitimen Account holen – oder versenden!
      Phishing vom Premium-Account einer echten Website hat halt nochmal einen ganz anderen Impact.
    • Kundendaten abziehen und persönlichen Stuff verkaufen.
      Datenschutz, Tschüssikowski.
    • Alles sperren & erpressen:
      Stell dir vor, du kommst nicht mehr in deinen Account, weil irgendein Typ aus Timbuktu den gerade übernommen hat und jetzt Kohle will. Böses Game.

    TL;DR zum Ausdrucken für die Pinnwand

    Phishingschutz = Phishing erkennen wie ein Pro, gesundes Misstrauen, 2FA an den Start bringen und bei komischen Mails erstmal Support fragen. Wer Premium-Accounts hat, ist leider ein Premium-Ziel, also extra safe unterwegs sein!

    Wenn du noch Tipps hast oder mal ‘ne üble Phishing-Story erlebt hast, schreibs in die Kommentare, wir lachen und weinen zusammen – natürlich alles DSGVO-konform 😉👌.

    Phishing erkennen – das sagt das BSI

    Mehr Phishing: Smishing (Betrug per SMS), Quishing (Betrug per QR-Code), Vishing (Phishing am Telefon via voice)

    Phisher phishen (im goneo Blog)

    phishing
  • PHP 8.1 End of Life: Was du jetzt wissen und tun solltest

    PHP 8.1 End of Life: Was du jetzt wissen und tun solltest

    Spätestens am 1. Januar 2026 ist der Support für PHP 8.1 endgültig vorbei – ab dann gibt’s auch keine Ausnahmen oder Sicherheits-Updates mehr!

    Was bedeutet das eigentlich und betrifft mich das überhaupt?

    Vielleicht fragst du dich gerade, warum das Thema überhaupt wichtig ist – schließlich bist du vielleicht kein PHP-Profi oder Entwickler. Ganz einfach:
    PHP ist die technische Grundlage für viele aktuelle Websites, Online-Shops und Content-Management-Systeme wie WordPress, Joomla! oder Typo3.

    Wenn dein Webprojekt auf PHP läuft (das ist in den meisten Fällen so), kann ein veraltetes PHP zur echten Sicherheitslücke werden.

    Unser Tipp:
    Prüfe im goneo Kundencenter, welche PHP-Version für deine Website aktuell aktiviert ist. Falls noch PHP 8.1 läuft, solltest du bald umstellen – mindestens auf PHP 8.2, besser noch 8.3 oder 8.4. Damit bleibst du auf der sicheren Seite – auch ohne Programmierkenntnisse.

    Kann ich einfach nichts tun und abwarten?

    Ganz klar: Lieber nicht abwarten!
    Ohne aktuelle PHP-Versionen verlierst du nicht nur Sicherheitsupdates, sondern auch die Unterstützung bei technischen Problemen. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass deine Seite gehackt wird oder schlicht nicht mehr richtig funktioniert.
    Auch Suchmaschinen wie Google bevorzugen schnelle, sichere Seiten – ein Update hilft also sogar für dein Ranking!

    Du kannst (erstmal) nicht umstellen?
    goneo lässt dich nicht im Stich!

    Vielleicht nutzt du ein älteres Shop-System, Blog oder eine individuell programmierte Website, die noch nicht mit den neuen PHP-Versionen kompatibel ist? Kein Problem: goneo bietet dir extra einen sicheren Extended Support für PHP 8.1.

    Was heißt das?

    • goneo stellt eine speziell geschützte und gepflegte PHP 8.1-Version für dich bereit
    • Du kannst diesen Service ab sofort im goneo Kundencenter buchen
    • Abgerechnet wird erst ab Januar 2026
    • So bleibt deine Website weiter online und sicher, bis du umsteigen kannst

    Was ist eigentlich neu(er) ab PHP 8.2?

    Bei PHP gibt es mit jedem Update Verbesserungen – aber auch Veränderungen, die manchmal ältere Funktionen unbrauchbar machen. Damit du vorbereitet bist (auch wenn du kein PHP-Profi bist!), hier die wichtigsten Beispiele:

    • Dynamische Eigenschaften („Properties“):Früher konntest du einer sogenannten PHP-Klasse einfach neue Eigenschaften „on the fly“ hinzufügen, ohne sie zu deklarieren. Das war praktisch, kann aber zu Fehlern führen. Seit PHP 8.2 ist das veraltet („deprecated“) und löst Warnmeldungen aus.
    • Funktionen utf8_encode und utf8_decode:Diese älteren Funktionen für die Umwandlung von Zeichenkodierungen sind nun überholt und werden bald entfernt. Sie wurden ohnehin selten noch benötigt.
    • Sonderregel bei Zeichenketten („String Interpolation“):Früher konntest du Variablen in Zeichenketten schreiben wie ${variable}. Heute ist das verpönt und wird künftig entfernt.
    • Mehr Genauigkeit beim „Typ“:PHP achtet jetzt strenger darauf, ob Variablen und Funktionen wirklich die richtige Datenart haben (also Zahl, Text usw.). Das erhöht die Stabilität – aber alter, unsauberer Code funktioniert eventuell nicht mehr fehlerfrei.

    Extra-Tipp:
    Updates und Hinweise findest du z.B. in den PHP 8.2 Release Notes. Du musst nicht alles lesen oder verstehen, aber es lohnt sich, die wichtigsten Änderungen im Blick zu haben – vor allem, wenn du viele Plugins in z.B. WordPress einsetzt, die nicht im offiziellen Plugin-Directory stehen.

    Was bringt die Zukunft? Ein Blick auf PHP 8.5

    Die PHP-Welt entwickelt sich stetig weiter. goneo wird (Stand Dezember 2025) PHP-Versionen bis 8.4 anbieten – und PHP 8.5 ist schon in den Startlöchern. Damit kommen neue Vorteile für dich:

    • Deutlich mehr Geschwindigkeit („Free Performance“): Deine Seite lädt schneller, ganz ohne zusätzliche Kosten oder teurere Serverpakete.
    • Weniger Ressourcen-Verbrauch: Deine Seite arbeitet effizienter und benötigt weniger Speicher oder Rechenleistung.
    • Besserer „JIT-Compiler“: Klingt technisch, ist aber vor allem für anspruchsvolle Anwendungen und große Webseiten relevant.
    • Sicherere, robuste Programmierung: Der Code läuft stabiler und Fehler werden früh „abgefangen“, was langfristig verlässlichere Seiten bedeutet.
    • WordPress und Co. profitieren direkt: Auch wenn dein CMS (z.B. WordPress) nicht alle neuen Funktionen nutzt, wird deine Seite durch die verbesserte Basis dennoch schneller und sicherer.
    • Starke Community, mehr Zukunftssicherheit: Hinter PHP steht mittlerweile die „PHP Foundation“ – große Anbieter und viele Entwickler sorgen dafür, dass PHP weiter gepflegt und modernisiert wird.

    Fazit: Jetzt prüfen, dann handeln!

    Deine nächsten Schritte:

    1. Melde dich im goneo Kundencenter an und prüfe deine PHP-Version.
    2. Stelle auf mindestens Version 8.2, besser 8.3 oder 8.4 um – sofern möglich.
    3. Für ältere Webseiten: Nutze den gehärteten Extended Support von goneo, falls eine schnelle Umstellung nicht möglich ist. Beachte aber, dass der Betrieb mit PHP 8.1 ab Anfang Januar 2026 extra kostet (6€ im Monat).
    4. Behalte neue Updates im Auge – mit PHP 8.5 geht die Weiterentwicklung weiter in Richtung Sicherheit und Speed.
  • State of the Word 2025: San Francisco, „Gene“ und das Agent-OS – Die Analyse

    State of the Word 2025: San Francisco, „Gene“ und das Agent-OS – Die Analyse

    Matt Mullenweg steht in San Francisco auf der Bühne bzw. im hochauflösenden Hybrid-Stream, den ich mir hier in Deutschland um 21 Uhr MEZ reinziehen wollte. Der Stream war extrem instabil – was mir leid tut für die Zuschauer und Zuschauerinnen bei den vielen Watchparties. Der State of the Word Stream brach immer wieder zusammen, sowohl auf X als auch auf Youtube. Und das zum 22. Geburtstag von WordPress.

    Stream „unlive“ nachgeholt. Wer dachte, wir reden hier nur über ein CMS, das in die Jahre gekommen ist, der irrt. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: 43 % des Webs laufen auf WordPress. Betrachtet man nur den CMS-Markt sind es sogar 60 %. Besonders krass: In Japan liegt der Marktanteil bei 58,5 %. Das Web spricht nicht mehr nur Englisch – über 56 % der Installationen sind international.

    Aber genug der Statistik. Was in San Francisco vorgestellt wurde, ist eine fundamentale Neuausrichtung. WordPress transformiert sich vom „Website-Baukasten“ zum Betriebssystem für das offene Web und KI-Agenten.

    Hier ist meine Analyse – technisch, direkt und ohne Marketing-Filter.

    1. AI Architecture: Standardisierung statt Wildwuchs

    Das dominierende Thema war – wie kann es 2025 anders sein – KI. Aber im Vergleich zu 2023/24 geht es nicht mehr um Spielereien. Matt und sein Team (unterstützt durch Experten wie James LePage und Felix Arntz im Panel) bauen Infrastruktur.

    Die „Abilities API“ & MCP

    Das Herzstück ist die neue Abilities API. Bisher waren LLMs „blind“ für das, was WordPress kann. Mit der neuen API und dem WP AI Client können Entwickler Funktionen registrieren, die KI-Modelle verstehen und ausführen können.

    Noch spannender: WordPress unterstützt jetzt das Model Context Protocol (MCP) von Anthropic. Das bedeutet, KI-Tools wie Claude oder Copilot können standardisiert auf WordPress-Inhalte zugreifen und diese bearbeiten.

    Der technische Clou: Es ist keine proprietäre Blackbox. Es ist ein offener Standard. Wir müssen nicht für jedes Modell (OpenAI, Google, Anthropic) neuen Code schreiben. Das ist echte „Augmentierung“, wie Matt es nennt – der Mensch wird befähigt, nicht ersetzt.

    2. WordPress 6.9 „Gene“: Ein UX-Shift im Live-Release

    Ein Highlight war der Live-Release von WordPress 6.9 „Gene“ (benannt nach dem Jazz-Pianisten Gene Harris) direkt auf der Bühne. Und diese Version ändert, wie wir arbeiten.

    Command-First: Tippen statt Klicken

    Vergesst das Suchen in Block-Bibliotheken. Der neue Workflow ist Command-First. Es gibt ein Eingabefeld, in das ihr Wünsche in natürlicher Sprache eintippt. Beispiel: „Erstelle eine Preistabelle für 3 Produkte mit einem ‚Meistverkauft‘-Badge.“ Die KI baut das Layout, setzt die Spalten, stylt die Buttons – alles basierend auf den Patterns, die im Theme hinterlegt sind. Das ist Layouting via Prompt.

    Block Notes & Kollaboration

    Das Feature, das Agenturen lieben werden: Block Notes. Ähnlich wie in Google Docs könnt ihr jetzt Kommentare direkt an den Block heften. Aber es geht weiter: Ein Redakteur kann notieren: „@AI, mach diesen Text kürzer.“ Die KI führt die Änderung direkt am Block aus. Damit verlagert sich die Diskussion aus Slack und E-Mails direkt ins CMS. Endlich.

    Zoom-Out & Interaktivität

    Da KI oft ganze Sektionen auf einmal baut, gibt es den neuen Zoom-Out Modus. Man verlässt die Pixelebene und schiebt grobe Layout-Stücke hin und her. Dazu kommt nativer Support für LaTeX (endlich vernünftige mathematische Formeln!) und verbesserte Grid-Layouts. Die Demos, wie ein interaktiver Lego-Preisrechner ohne eine Zeile JavaScript erstellt wurde, zeigten eindrucksvoll, was „Low Code“ im Jahr 2025 bedeutet.

    3. Ecosystem & Education: Mary Hubbards Handschrift

    Mit Mary Hubbard als Executive Director weht ein neuer Wind. Sie sprach weniger über Gefühle, sondern über Fakten und „Learn by doing“.

    Campus Connect: Theorie trifft Praxis

    Ein starkes Beispiel für die Professionalisierung ist das Campus Connect Programm. Die Universidad Fidélitas in Costa Rica macht es vor: Studenten erhalten akademische Credits (Noten!) für Beiträge zum Open-Source-Projekt. Das schließt die Lücke zwischen Uni-Theorie und echter Praxis. Wenn Studenten lernen, wie man Core-Tickets löst, sichert das den Nachwuchs für die nächsten 10 Jahre.

    Die Community wächst

    Trotz aller Unkenrufe ist das Ökosystem gesund.

    • 60.000 Plugins im Repo (ein Anstieg von 68 % bei den Neuzulassungen!).
    • 2,1 Milliarden Plugin-Downloads.
    • 81 WordCamps mit über 100.000 Teilnehmern weltweit.

    4. Playground & Data Liberation

    Adam Zielinski und sein Team haben den WordPress Playground auf ein neues Level gehoben. WordPress läuft komplett im Browser (Wasm), ohne Server. Mit dem neuen Datei-Browser und Blueprints (JSON-Vorlagen) können wir Instant-Umgebungen für Tests hochfahren. Und ja, für den Spaßfaktor gibt es jetzt einen KI-Generator für „Wapuu“-Maskottchen.

    Aber hinter dem Spaß steckt Ernst: Data Liberation. Mary Hubbard positionierte einfache Migrationstools als Waffe gegen „Walled Gardens“ wie Wix oder Squarespace. „Eure Daten gehören euch“ ist der USP gegen die Plattform-Giganten.

    5. Was kritisch bleibt

    Bei aller Begeisterung für „Gene“ und die Abilities API – ein paar Dinge dürfen wir nicht ignorieren:

    1. WP Engine Schweigen: Der Konflikt wurde mit keinem Wort erwähnt. Matt setzt darauf, dass Produkt-Exzellenz alle politischen Probleme überstrahlt. Riskante Wette.
    2. Kosten der Intelligenz: Wer zahlt für die API-Calls der KI? Das „Democratize Publishing“ kostet Rechenleistung. Die muss man irgendwo buchen, sei es bei Open AI, Google, XAi…
    3. Die Komplexität: Mit React, MCP, Abilities API und Wasm wird die Einstiegshürde für „Hobby-Coder“ massiv höher. WordPress wird Professional-Grade-Software.

    Fazit: Fight for the Open Web

    Matt beendete die Keynote mit einem Appell:
    „Kämpft für die Freiheit. Kämpft für ein offenes Web.“

    State of the Word 2025

    WordPress 2025 ist mächtiger denn je. Es ist nicht mehr nur ein Blog-Tool, es ist eine Integrationsplattform, die proprietäre Systeme herausfordert. Die Tools (6.9, Playground, Abilities API) sind da. Jetzt liegt es an uns Entwicklern, sie zu nutzen, bevor die geschlossenen Plattformen den KI-Markt unter sich aufteilen.

    Adapt or Die

    Die State of the Word 2025 kann man als Weckruf verstehen. WordPress transformiert sich von einem CMS zu einer Integrationsplattform für KI-gesteuerte Workflows.

    Die Hürde für Einsteiger („Ich bastel mal was mit einem Standard-Theme“) wird durch den Tech-Stack (React, Node, Wasm, AI-Schemas) massiv höher, vielschichtiger, komplexer. Aber die Möglichkeiten für professionelle Entwickler und Agenturen skalieren ins Unermessliche und wie es aussieht will WordPress in der akademischen Welt, da wo Wissen generiert und nicht nur gescaped und repliziert wird, stärker Fuß fassen.

    Wer jetzt nicht anfängt, seine Datenstrukturen für die Abilities API fit zu machen und Workflows auf den Playground umzustellen, wird in den nächsten 12 bis 24 Monaten womöglich abgehängt. Ich selbst freue mich auf den Shift. Aber ich werde sehr genau beobachten, wer am Ende die Rechnung für die Cloud-API bezahlt.

    Wurde die Themen, die wir erwarteten, angesprochen?

    1. Gutenberg Phase 3 (Kollaboration):
    Ja, ein zentrales Thema. Dies war eines der konkretesten Features der vorgestellten Version WordPress 6.9 „Gene“. Mit der Einführung von „Block Notes“ (Kommentare und Notizen direkt an Blöcken im Editor) wurde ein Kernstück der Phase 3 – die Zusammenarbeit am Inhalt in Echtzeit (ähnlich Google Docs) – live demonstriert. Es geht darum, redaktionelle Workflows direkt in den Editor zu holen.

    2. Data Views mit WordPress 6.9:
    Teilweise. Während der Begriff „Data Views“ nicht als alleinstehende Schlagzeile dominiert, wurden massive Verbesserungen an den Design-Tools und der Verwaltung von Inhalten in Version 6.9 gezeigt.

    Besonders hervorgehoben wurden die „Zoom-Out“-Ansicht zum Bearbeiten von Patterns (Vorlagen) und verbesserte Raster-Layouts. Zudem wurde „Data Liberation“ (Datenfreiheit) betont, was bessere Im- und Exporte impliziert, um Daten nicht in einem System gefangen zu halten.

    3. Politics und „Five for the Future“:
    Indirekt (Fokus auf Bildung). Interne Projekt-Politik oder Dramen waren kein Thema der Keynote. Das Prinzip der Contribution (Beiträge zum Projekt) wurde jedoch stark durch das neue Bildungs-Thema adressiert.

    4. Mehrsprachigkeit ab Werk:
    Ja, aber durch KI. Das Thema wurde aus zwei Winkeln beleuchtet:

    • Wachstum: Der Marktanteil in Japan (fast 60%) und die Tatsache, dass über 56% der Installationen nicht-englisch sind, wurden gefeiert.
    • Technologie: Anstatt nur über die klassische „Phase 4“ (Multilingual Core) zu sprechen, lag der Fokus darauf, wie KI Übersetzungen automatisiert und sogar Live-Übersetzungen (erwähnt im Zusammenhang mit Airpods/Real-time translation) ermöglicht.

    5. WordPress for the next generation & die Hobby-Admins:
    Hier gab es eine klare Botschaft:

    • Next Generation: Dies war explizit Thema durch Mary Hubbard und die Universitätsprogramme. Man will junge Menschen nicht nur als Nutzer, sondern als Contributor gewinnen („Learn by doing“).
    • Hobby-Admins: Sie wurden nicht ausgeschlossen, im Gegenteil. Die massive Integration von KI-Tools (Abilities API, Layout-Generierung per Chat) wurde damit begründet, die „Kluft zwischen Idee und Umsetzung“ zu schließen.
    • Fazit für Hobbyists: Die Botschaft war, dass man kein Entwickler mehr sein muss, um komplexe Dinge zu bauen (z. B. einen Preisrechner oder ein Layout). KI soll den „Hobby-Admin“ so mächtig machen wie eine Agentur. Auch der WordPress Playground (WP im Browser ohne Server-Setup) richtet sich stark an Einsteiger und Experimentierfreudige, was den Hobby-Bereich stärkt.

    State of the Word 2025 auf Youtube:
    https://youtu.be/U_DF4-23C8Q?si=5Bfx_uVzUm6U5dc3

  • Vollständige Kontrolle: Das neue goneo Backup- und Wiederherstellungs-Feature ist da!

    Vollständige Kontrolle: Das neue goneo Backup- und Wiederherstellungs-Feature ist da!

    Jeder, der eine Website betreibt, kennt dieses mulmige Gefühl: Man aktualisiert ein Plugin, ändert eine Zeile Code, und plötzlich – eine weiße Seite. Oder schlimmer: Man bemerkt, dass Daten versehentlich gelöscht wurden. Bisher war der nächste Schritt eine E-Mail an den Support mit der Bitte, ein Backup einzuspielen. Das kostet Zeit und Nerven.

    Diese Zeiten sind jetzt vorbei.

    Wir freuen uns, Ihnen eine leistungsstarke neue Funktion im goneo Kundencenter vorstellen zu dürfen: die selbstgesteuerte Backup-Wiederherstellung. Ab sofort haben Sie die volle Kontrolle und können Ihren Webspace oder Ihre MySQL-Datenbanken mit wenigen Klicks selbst auf einen früheren Stand zurücksetzen. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, ganz ohne Wartezeit.

    Was genau ist neu?

    Im goneo Kundencenter finden Sie ab sofort den neuen Menüpunkt „Webserver > Backups„. Dieses Tool ist Ihre direkte Verbindung zu unserem Backup-System.

    Hier können Sie zwei Kernbereiche Ihrer Website unabhängig voneinander wiederherstellen:

    1. Webspace: Alle Ihre Dateien und Ordner (PHP, HTML, Bilder etc.).
    2. MySQL-Datenbanken: Die „Gedächtnisse“ Ihrer Website, in denen Inhalte (z.B. von WordPress oder Joomla), Benutzereinstellungen und Shop-Daten gespeichert sind.

    Die Backups liegen auf unseren Systemen bereits vor. Wir erstellen diese regelmäßig sowieso. Wir nutzen diese im Bedarfsfall als Desaster Recovery.

    So einfach funktioniert die Wiederherstellung: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Die Nutzung des Features ist bewusst einfach und transparent gehalten.

    1. Webspace Backup selbst wiederherstellen

    Sollte Ihr Webspace (z.B. nach einer fehlerhaften Datei-Aktualisierung) Probleme machen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Wählen Sie im Menü „Webserver > Backups“ die Option „Webspace wiederherstellen„.
    2. Sie sehen nun eine Liste aller verfügbaren Backup-Zeitpunkte der letzten Tage.
    3. Wählen Sie den gewünschten Zeitpunkt aus, zu dem Ihre Website noch einwandfrei funktioniert hat.
    4. Bestätigen Sie die Wiederherstellung.

    Innerhalb weniger Minuten wird der Zustand Ihres Webspaces auf genau diesen Zeitpunkt zurückgesetzt.

    2. MySQL-Datenbank Backup selbst wiederherstellen

    Wenn Daten in Ihrer Datenbank verloren gegangen sind (z.B. ein gelöschter Blogbeitrag oder ein Problem nach einem Plugin-Update), ist dies der richtige Weg:

    1. Wählen Sie im Menü „Backup & Wiederherstellung“ die Option „MySQL-Datenbank wiederherstellen„.
    2. Zuerst sehen Sie eine Liste all Ihrer Datenbanken. Wählen Sie die Datenbank aus, die Sie wiederherstellen möchten.
    3. Anschließend wird eine Liste der verfügbaren Backup-Zeitpunkte für diese spezielle Datenbank geladen.
    4. Wählen Sie den gewünschten Zeitpunkt und bestätigen Sie die Wiederherstellung.

    Auch hier wird der frühere Datenstand schnell und automatisch eingespielt.

    WICHTIGER HINWEIS: Die Wiederherstellung aus dem Backup ist ein mächtiges Werkzeug. Wenn Sie einen früheren Zustand einspielen, werden alle Daten, die nach diesem Zeitpunkt erstellt wurden, unwiderruflich überschrieben. Gehen Sie daher mit Bedacht vor und stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Zeitpunkt wählen.

    Mehr als nur ein Feature: Eine smarte Backup-Strategie

    Dieses neue Tool ist ein mächtiger Verbündeter für die Sicherheit Ihrer Website. Es ist ideal für die schnelle Behebung von alltäglichen Problemen – ein fehlerhaftes Update, ein gelöschter Ordner.

    Ein professionelles Backup-Konzept verlässt sich jedoch nie auf eine einzige Lösung. Unser neues Feature ist ein wichtiger Teil Ihrer Strategie, aber es sollte nicht der einzige sein.

    Die goldene 3-2-1-Regel: Warum eigene Backups unerlässlich sind

    In der IT-Sicherheit gibt es eine bewährte Faustregel für Backups, die sogenannte 3-2-1-Regel:

    • 3 Kopien Ihrer Daten (die Live-Version + 2 Backups)
    • 2 verschiedene Medien (z.B. Ihr Webspace und eine externe Festplatte)
    • 1 Kopie extern (Off-Site, also an einem anderen physischen Ort)

    Die Backups, die goneo für Sie anlegt und die Sie nun selbst wiederherstellen können, sind eine hervorragende „On-Site“-Sicherung für die schnelle Wiederherstellung.

    Wir empfehlen Ihnen dringend, zusätzlich eigene, vollständige Backups anzulegen und diese an einem sicheren, externen Ort (z.B. auf Ihrem lokalen PC, einer externen Festplatte oder in einem Cloud-Speicher) aufzubewahren. So sind Sie selbst für den unwahrscheinlichen Fall eines größeren Problems gewappnet und erfüllen die 3-2-1-Regel.

    Denken Sie daran: Das goneo-Backup ist Ihr Airbag für den schnellen Schutz. Ihr eigenes, externes Backup ist Ihr Rettungsfallschirm für den absoluten Notfall.

    Mehr Kontrolle, mehr Sicherheit

    Mit der neuen selbstgesteuerten Backup-Wiederherstellung geben wir Ihnen ein entscheidendes Werkzeug an die Hand, um die Kontrolle über Ihre Website zu behalten und auf Probleme sofort reagieren zu können.

    Schauen Sie sich die neue Funktion am besten direkt in Ihrem goneo Kundencenter an. Wir sind überzeugt, dass dieses Feature Ihnen ein großes Plus an Sicherheit und Sorgenfreiheit bieten wird.

    Noch eins ist zu bedenken:
    Wenn Sie wegen eines Problems mit Schadcode (Virenbefall) ein Backup nutzen, kann es sein, dass schon im Backup dieser Schadcode enthalten war.

    Hier unsere ausführliche Beschreibung des Restore-Features auf Seite 2:

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