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  • Deswegen ist deine Website im KI-Zeitalter dein wertvollstes Asset

    Deswegen ist deine Website im KI-Zeitalter dein wertvollstes Asset

    Deine digitale Identität im Netz:
    Eigene Domain plus Website plus Social Media Handles

    Wie oft hast du in den letzten Monaten gehört, dass die klassische Website tot wäre? Gefühlt an jeder digitalen Ecke ruft irgendein selbsternannter Tech-Guru das Ende des offenen Webs aus.

    Dank ChatGPT, Claude und Co. tippt man sich heute per „Vibecoding“ mal eben eine App auf der Couch zusammen. Und überhaupt: Wenn Suchmaschinen bald ohnehin alle Antworten direkt ausspucken, warum sollte ein ambitionierter Webseitenbetreiber wie du überhaupt noch Zeit und Geld in eine eigene Domain stecken? Lass uns damit aufräumen!

    Ich sage dir klipp und klar: Wer jetzt seine Website einmottet, begeht den größten Fehler seines digitalen Lebens. Als jemand, die tagtäglich zwischen Marketing und Dev jongliert, sage ich dir: Lass uns das Thema mal ganz ohne Hype-Brille, aber mit einer gehörigen Portion IT-Realismus zerlegen. Spoiler: Es lohnt sich mehr denn je, in die eigene Plattform zu investieren – vorausgesetzt, du professionalisierst dich richtig und öffnest dich auch für die echten Traffic-Kanäle der Zukunft.

    Der Riesen-Fehlschluss: Woher wissen die Bots eigentlich alles?

    Klar, der organische Traffic über die klassische Google-Suche verändert sich spürbar. Aber schauen wir uns das mal ganz nüchtern an: Viele der Klicks von früher waren doch eh nur heißer Dampf – Leute haben kurz gescannt und waren wieder weg.

    Wenn in Zukunft smarte KI-Agenten für uns das Netz nach Lösungen durchsuchen, brauchen diese Bots eine Sache ganz dringend: saubere, strukturierte und verlässliche Daten. Wir hatten das Thema erst neulich hier im Blog: Wer morgen noch stattfinden will, muss das Thema GEO (Generative Engine Optimization) auf dem Schirm haben – das ist das neue SEO für KI-Modelle!

    Die KI saugt sich ihre Infos schließlich nicht aus den Fingern. Wenn du im Netz keine eigene Website mit klaren Daten mehr hast, existierst du für die LLMs der Zukunft schlichtweg nicht. Kein Futter, kein Bot! Deine Website ist das offizielle Daten-Fundament, von dem sich die KIs ihr Wissen abholen, um dich überhaupt als Antwort vorzuschlagen. Keine eigene Website zu haben bedeutet im Jahr 2026 also: Du wirst im digitalen Nirwana unsichtbar.

    Raus aus den Walled Gardens: Warum Meta und LinkedIn nicht reichen

    Versteh mich nicht falsch: LinkedIn und die Meta-Plattformen (Instagram, Threads und Co.) sind nett für die schnelle Reichweite. Aber sie sind digitale Einbahnstraßen auf gemietetem Grund. Morgen ändert ein Konzern den Algorithmus, sperrt dein Konto oder dreht an der Monetarisierungsschraube – und deine mühsam aufgebaute Reichweite ist weg. Das ist unendlich mittelmäßig!

    Du musst sichtbar führen, um den Unterschied zu machen.

    Ayra Mudessir in INSPIRED BY THE FEAR OF BEING AVERAGE: A Teenager’s Guide to Success

    Für uns im Web bedeutet das: Nutze Social Media für den echten Dialog und die menschliche Nähe. Aber mach dich nicht von den Gatekeepern abhängig.

    Mein flammender Appell an dich, wenn du dein Web-Business wirklich professionalisieren willst: Schau über den Tellerrand hinaus und setze auf das dezentrale Web! Egal ob Bluesky, das Fediverse mit ActivityPub oder ATmosphre mit dem zugrundeliegenden ATproto – hier entsteht gerade die echte digitale Unabhängigkeit. Mit we social kommt demnächst sogar eine europäische Plattform auf die Welt.

    Dank offener Protokolle wie ATproto kannst du dein Social-Media-Handle direkt mit deiner eigenen Domain verifizieren. Deine Domain wird so zu deinem offiziellen, fälschungssicheren Ausweis im Netz. Sie validiert deine digitale Identität. Du verbindest also die virale Power von dezentralen Netzwerken direkt mit deiner eigenen Website-Zentrale. Keine Algorithmus-Willkür, volle Datenhoheit!

    Fürs Branding ist also gesorgt. Nun gilt es, die User aus der Social-Media-App auf die eigene Website zu holen, denn hier findet die Conversion statt, das heißt, ein Kauf, ein Newsletterabo etc. Das ist die Herausforderung. Das bedeutet Arbeit. Aber auch zu seligen SEO-Zeiten war Arbeit nötig: Linkaufbau, Keywordstuffing, WDF*IDF … 🙂

    Das „Tag Zwei“-Problem: Warum reines Vibecoding bricht

    Vielleicht hast du die glänzenden Demovideos zum Thema „Vibecoding“ gesehen: Satz eintippen, boom – Website steht. Klingt wie ein Traum, wird im echten Business-Alltag ab Tag zwei aber schnell zum Albtraum.

    Was passiert nämlich, wenn dein Business wächst, du dich weiter professionalisieren willst und eine ganz spezifische Änderung brauchst? Wenn sich ein Formular exakt verschieben soll?

    Du fütterst die KI mit neuen Anweisungen, sie schreibt den Code um, vergisst im Hintergrund alte Abhängigkeiten und das ganze Ding wird zu einem unberechenbaren, zerbrechlichen Kartenhaus. Das erzeugt massive technische Schulden, potenzielle Sicherheitslücken und am Ende einfach unendlich viel Frust. Professionelles Web-Handwerk sieht anders aus.

    Der goldene Mittelweg: Die goneo easyPage

    Wir bei goneo glauben an solides, faires Web-Handwerk und an die Devise, die wir hier im Blog schon oft vertreten haben: Menschen wollen publizieren, nicht permanent programmieren.

    Deshalb gibt es goneo easyPage den perfekten Mittelweg gebaut. Du brauchst kein Informatikstudium und musst dich nicht mit kaputter Code-Architektur rumschlagen, um eine professionelle, stabile Plattform zu betreiben:

    • KI-Slam beim Start: Lass dir deine Seite ganz bequem und mega schnell per Prompt erstellen.
    • Absolute Stabilität am Tag zwei: Wenn du später etwas ändern willst, nutzt du einfach den rock-soliden visuellen Editor. Du ziehst dir die Elemente manuell per Drag-and-Drop genau dorthin, wo du sie brauchst – ohne dass ein unberechenbares Sprachmodell im Hintergrund den ganzen Code neu würfelt. Genial, oder?
    • 100 % Datensouveränität: Die easyPage läuft komplett auf unseren eigenen Servern in Frankfurt. Keine Abo-Fallen, keine Abhängigkeit von plötzlichen US-Exportbeschränkungen.

    Die beste IT ist die, über die man im Alltag überhaupt nicht nachdenken muss, weil sie dir einfach geräuschlos den Rücken freihält, während du neue, unabhängige Trafficquellen im Fediverse (wir haben schon mehrmals über das Fediverse geschrieben) und in ATmosphere (AT-Protokoll)für deine Website erschließt.

    Die bekannteste App für das ATproto, wie man das AT-Protokoll auch nennt, ist Bluesky. Aber da das Protokoll offen ist, kannst du einen eigenen Browser bauen (hier macht Vibecoding sicher mal Sinn)oder eine der zahlreichen Open-Source-Apps nutzen. Wenn du einen Eindruck davon gewinnen willst, was jede Sekunde durch die „ATmosphere“ fliegt, öffene im Browser diesen Blick auf den „firehose„, den Datenstrom aus zehntausenden Messages pro Sekunde weltweit.

    Screenshot https://www.atproto-browser.dev/ mit Blick in den aktuellen Datenstrom firehose

    In der Grundeinstellung werden nur zwei Sekunden gecached und fünf Messages angezeigt. Du kannst aber in den Einstellungen die Werte verändern und gezielt nach einem Handle (einer „Adresse“) suchen.

    Möchtest du dein eigener Türsteher im Netz werden? Dann nutz die Möglichkeiten, deine Identität mit deiner Domain zu validieren. Mehr als einen TXT-Eintrag in den Domainparametern brauchst du nicht.

    Schau dich um auf goneo.de – ganz ohne nervige Chatbots, dafür mit echtem Support durch kompetente Menschen direkt aus Minden. Bleibt unabhängig, professionalisiert eure Präsenz und lasst euch die Datenhoheit nicht abluxen!

    Um dieses Thema geht es auch in der Episode „Warum Vibecoding bricht und deine Souveränität gewinnt“ auf Apple Podcast, Spotify, Amazon Music und als RSS-Feed für den Podcatcher deiner Wahl.

  • Das Ende der digitalen Leibeigenschaft: Warum das AT-Protokoll und W Social deine Website wieder zur Zentrale machen

    Das Ende der digitalen Leibeigenschaft: Warum das AT-Protokoll und W Social deine Website wieder zur Zentrale machen

    Vielleicht hast du es auch gespürt. In den letzten Monaten ist es im offenen Netz seltsam ruhig geworden. Während die Tech-Giganten in Übersee sich gegenseitig mit KI-generiertem Einheitsbrei überbieten und die organische Reichweite traditioneller Webseiten im Juni 2026 im Keller liegt, passiert im Hintergrund etwas Wunderschönes. Ein leises, aber ernstzunehmendes Beben. Das dezentrale Web formiert sich neu – und es baut einen Hafen für uns Webmacher. Zumindest besteht jetzt eine Chance dafür.

    Schauen wir der Realität ungeschminkt ins Auge: Im alten Web 2.0 haben wir die Kontrolle über unsere Inhalte komplett abgegeben. Wir sind zu digitalen Pächtern auf dem Land von Plattform-Monopolisten geworden.

    • Zuerst hat uns der Google-Algorithmus zu Sklaven der Suchmaschinenoptimierung gemacht.
    • Dann drosselte Meta externe Links, um die User in der eigenen App einzusperren.
    • Und heute? Mit der flächendeckenden Einführung von KI-Suchantworten wird der Content direkt auf der Suchseite abgegriffen.

    Die Klicks bleiben aus. Werbefinanziertes oder rein reichweitenbasiertes Publishing ist in diesen Silos kein gesundes Business-Modell mehr. Es ist pure Abhängigkeit.

    Doch genau hier entsteht gerade die Gegenbewegung. Ihr Name: Die ATmosphere.

    Die europäische Antwort: W Social und das Fundament der Unabhängigkeit

    Mitten in diesem Reichweiten-Vakuum betritt ein extrem ambitioniertes Projekt die Bühne: W Social. Initiiert in Schweden, geleitet von europäischen Tech- und Medienköpfen, versteht sich die Plattform als die europäische, datenschutzkonforme Antwort auf X und Meta.

    Das Besondere? W Social setzt auf ein kryptografisches Verfahren, das eine einfache Regel durchsetzt: Verified Humans Only. Keine Botnetze, keine Troll-Armeen, die deine Kommentarspalten fluten und deine Marketing-Ressourcen verbrennen. Reine, echte menschliche Interaktion. Zu 100 Prozent in Europa gehostet, voll DSGVO-konform.

    Aber das eigentliche technologische Kunstwerk liegt darunter. W Social baut nicht das nächste geschlossene Silo. Es setzt nativ auf das offene, dezentrale AT-Protokoll.

    Die Souveränitäts-Garantie

    Bisher galt im Netz: Deine Daten gehören der Plattform. Wenn du gehst, fängst du bei null an. Das AT-Protokoll bricht dieses ungeschriebene Gesetz und trennt deine digitale Identität komplett vom Server-Anbieter und den Algorithmen. Wenn dir eine Plattform oder ein Hoster nicht mehr passt, ziehst du mit all deinen Beiträgen, deinen Daten und all deinen Followern einfach nahtlos um. Du bist kein digitales Freiwild mehr – du besitzt deine digitale Existenz wieder selbst.

    Deine eigene Domain wird zur digitalen Zentrale

    Für uns Webmacher und Webseitenbetreiber bietet diese neue Infrastruktur drei massive Hebel, die unsere Arbeit fundamental verändern:

    • Identität durch Handwerk (DNS): Im AT-Protokoll dient dein Domainname als dein Social-Media-Handle. Statt @deinefirma auf einer fremden Plattform verifizierst du einfach deine eigene Domain (z.B. deinedomain.de) direkt aus deinem Hosting-Paket heraus. Das schafft sofortiges, maximales Vertrauen. Deine Domain ist nicht mehr nur eine Visitenkarte – sie ist dein digitaler Reisepass.
    • Content-Syndication ohne Gatekeeper: Automattic hat für WordPress das Plugin ATmosphere veröffentlicht. Wenn du dieses Werkzeug aktivierst, speist du deine Blogartikel direkt und nativ in den weltweiten, offenen Datenstrom – den sogenannten Firehose – ein. Jede App, jeder Client im Netzwerk kann deinen Inhalt im vollen Textformat auslesen. Kein Betteln um Algorithmen-Gunst, keine künstliche Drosselung von Links.
    • Custom Feeds als Marketing-Tool: Im AT-Protokoll kann jeder eigene, algorithmisch kuratierte Feeds bereitstellen. Als Webseitenbetreiber lieferst du so nicht nur deine eigenen Inhalte aus, sondern kuratierst die besten Beiträge deiner gesamten Nische. Nutzer abonnieren deinen Feed, und der Wert deiner Marke steigt, weil du die Schnittstelle zur Community bist.

    Ein Blick durch die pragmatische Brille

    Als dein Hoster, der seit Jahrzehnten auf solides Handwerk statt auf Hype-Zyklen setzt, bleiben wir jedoch realistisch. Wir haben es hier mit einem klassischen Henne-Ei-Problem zu tun. Während die US-Konzerne Milliarden Menschen bewegen, sprechen wir in der ATmosphere aktuell von einstelligen Millionen. Ein kommerzielles Projekt muss genau kalkulieren, wo es seine Entwicklungszeit hineinsteckt.

    Zudem birgt die dezentrale Freiheit auch operative Herausforderungen. Nur weil das Protokoll Links nicht künstlich drosselt, heißt das nicht, dass User ihre vertrauten Client-Apps verlassen wollen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu kostenlosen Content-Lieferanten für die Apps anderer werden, ohne dass der Traffic auf unseren eigenen Angeboten landet. Und auch die rechtliche Moderations-Hölle vor dem Hintergrund des europäischen Digital Services Act (DSA) bei eigenen Feeds muss erst noch durchschritten werden.

    Alles steht und fällt in diesen Wochen mit dem Onboarding. Wenn die separate Verifizierungs-App „W Identity“ beim User-Interface patzt und der Identitäts-Scan für den normalen Nutzer zu komplex wird, droht der Usability-Tod, bevor die Public Beta richtig warmgelaufen ist. Datenschutz ist ein wunderbares Argument für eine Tech-Bubble – aber der Massenmarkt wechselt nur, wenn der Komfort stimmt.

    Infografik zur Funktionsweise des dezentralen AT-Protokolls: Visuelle Darstellung, wie Benutzeridentität über die eigene Domain via DNS verifiziert wird und Daten auf einem persönlichen Datenserver (PDS) statt in US-Silos gespeichert werden. Gezeigt wird der globale Echtzeit-Datenstrom (Firehose), der Inhalte direkt an verschiedene Client-Anwendungen wie W Social oder Bluesky überträgt, sowie der nahtlose, verlustfreie Umzug von Identität und Followern zwischen Server-Anbietern.
    Das AT-Protokoll auf einen Blick: Deine Domain wird zur Zentrale, deine Daten liegen sicher auf deinem Server und der Inhalt fließt frei von Plattform-Willkür durch das Netz. So sieht digitale Unabhängigkeit aus.

    Warum sich der Einstieg jetzt trotzdem lohnt

    Warum betreiben wir bei goneo also den Aufwand und spiegeln unsere Identität in diesem neuen Netz? Weil W Social strategisch einen entscheidenden Fehler des bisherigen Fediverse vermeidet: Es krankt nicht an technologischer Sperrigkeit, sondern sucht die Brücke in den europäischen Massenmarkt.

    Wenn W Social durch seine verifizierte User-Basis eine saubere, bot-freie Umgebung schafft, steigt der Wert dieser Reichweite für Unternehmen rasant. Höhere Datenqualität bedeutet am Ende des Tages einen echten, unverfälschten ROI für deine Kommunikation.

    Und das Beste: Dank der technologischen Offenheit musst du keine neuen, proprietären APIs für jede neue Plattform integrieren. Du bindest deine WordPress- oder Joomla-Installation einmal sauber an das Protokoll an – und bespielst die gesamte ATmosphere automatisch mit. Du erreichst die Menschen, ohne jemals die Kontrolle über deine Daten abzugeben.

    Wer jetzt im Juni 2026 mit einer via DNS verifizierten Domain und funktionierenden Content-Feeds in der Public Beta startet, sammelt unschätzbares Know-how für das Web der Zukunft. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Aber es ist die erste reale Chance seit 15 Jahren, sich aus der digitalen Leibeigenschaft der Silos zu emanzipieren.

    Wir bei goneo halten dir dafür den Rücken frei. Mit felsenfechter Infrastruktur, 100 % Ökostrom aus unserem Rechenzentrum in Frankfurt und dem guten Gefühl, dass deine Daten dort liegen, wo sie hingehören: In deinen Händen.

    Fragen und Antworten zur ATmosphere und zu W Social

    Was ist das AT-Protokoll und wie revolutioniert es die Content-Distribution?

    Das AT-Protokoll (Authenticated Transfer Protocol) ist ein offenes, dezentrales Netzwerkprotokoll, das digitale Identität, Daten-Hosting und Algorithmen voneinander trennt. Für Webseitenbetreiber bedeutet dies absolute Unabhängigkeit: Inhalte werden direkt in einen globalen, offenen Datenstrom (Firehose) eingespeist, statt von den geschlossenen Algorithmen der US-Plattform-Silos gedrosselt oder blockiert zu werden.

    Wie funktioniert das WordPress-Plugin „ATmosphere“?

    Das von Automattic bereitgestellte Plugin „ATmosphere“ verbindet deine WordPress-Seite nativ mit dem dezentralen Netzwerk. Sobald du einen Blogbeitrag veröffentlichst, wird der gesamte Text automatisch in den globalen Datenstrom eingespeist. Jede kompatible App und jeder Client im Netzwerk kann diesen Inhalt auslesen, wodurch deine Reichweite unabhängig von klassischen Social-Media-Plattformen skaliert.

    Warum wird meine eigene Domain im dezentralen Web zum Social-Media-Handle?

    Das AT-Protokoll nutzt das bestehende Domain-Name-System (DNS) zur Identitätsverifizierung. Statt eines generischen Benutzernamens auf einer fremden Plattform (wie @plattformname) verifizierst du deine eigene Domain (z. B. goneo.de) als Profil-Handle. Dies sorgt für maximales Branding, schafft sofortiges Vertrauen und macht deine eigene Website wieder zur unumstrittenen digitalen Zentrale.

    Was unterscheidet W Social von anderen dezentralen Netzwerken wie dem Fediverse?

    Während das klassische Fediverse oft an technologischer Sperrigkeit leidet, schlägt W Social die Brücke in den europäischen Massenmarkt. Es kombiniert die Offenheit des AT-Protokolls mit einem datenschutzkonformen Zero-Knowledge-Verfahren nach dem Prinzip „Verified Humans Only“. Dadurch werden Botnetze und KI-Spam architektonisch ausgeschlossen, was die Datenqualität und den ROI für Unternehmen massiv erhöht.

    Lohnt sich der Einstieg in die ATmosphere jetzt schon für Webseitenbetreiber?

    Ja. Wer sich frühzeitig mit einer via DNS verifizierten Domain und funktionierenden Content-Feeds positioniert, sichert sich wertvolle First-Mover-Vorteile in einem rechtssicheren, rein europäischen Raum. Auch wenn es sich um einen Marathon und keinen Sprint handelt, schaffst du so schon heute nachhaltige digitale Unabhängigkeit von den großen Gatekeepern.

    Wann ist der Launch-Termin von W Social

    W Social will am 17.6.2026 einen Public Beta Launch starten. Bis dahin kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen. Damit kann man sich auch das Wunsch-Handle sichern, sofern es noch frei ist.

    Kann man ältere Beiträge im Firehose suchen?

    Um es ganz direkt und ungeschminkt aus der Perspektive des Hosting-Handwerks zu sagen: Nein, der rohe Firehose vergisst sekündlich alles, was war. Er ist ein reiner Echtzeit-Stream – ein digitaler Fluss, der nur das Jetzt kennt.

    Wenn du ein Tool wie Firesky öffnest, siehst du die Daten in der Sekunde an dir vorbeirauschen, in der sie weltweit generiert werden. Sobald ein Post vom Bildschirm rutscht, ist er für den Firehose Geschichte. Der rohe Datenstrom speichert nichts; er leitet nur weiter.

    Aber – und hier kommt das faszinierende Zusammenspiel aus dezentraler Infrastruktur und cleverer Software-Architektur: Man kann alte Inhalte in der ATmosphere suchen, aber nicht im Firehose selbst, sondern über sogenannte Relays und Indexer.

    Wie sehe ich Inhalte, die vor längerer Zeit gepostet wurden?


    Damit du dich nicht mit der technischen Komplexität von Datenbaken und Protokoll-Architektur quälen musst, lässt sich das Prinzip ganz einfach und jargonfrei so erklären:
    Der Firehose ist wie ein globaler Radiosender, der ununterbrochen live sendet. Wenn du wissen willst, was gestern lief, nützt es nichts, das Radio jetzt einzuschalten. Du brauchst jemanden, der die Sendung aufgezeichnet und indexiert hat.

    Im AT-Protokoll übernehmen das die sogenannten Relays (auch AppView-Server genannt):
    Sie „hören“ dem Firehose rund um die Uhr zu.
    Sie saugen alle Daten ab, ordnen sie ordentlich in felsenfeste Datenbanken ein und machen sie durchsuchbar.
    Wenn du in einer App wie Bluesky oder W Social nach einem alten Post aus dem Mai oder nach einem bestimmten Hashtag suchst, fragt deine App im Hintergrund genau diese Indexer ab.

    Hier schließt sich der Kreis zum Versprechen der totalen Unabhängigkeit: Im alten Web 2.0 hat eine einzige US-Plattform entschieden, wer deine alten Beiträge sehen darf, wie lange sie auffindbar sind und welcher Algorithmus sie im Archiv vergräbt.
    In der ATmosphere ist das Archiv demokratisiert:
    Deine Daten liegen dauerhaft und sicher auf deinem eigenen Speicherplatz (dem PDS).

    Unabhängige Indexer bereiten diese Daten lediglich für die Suche auf.

    Wenn dir ein Suchanbieter oder ein Client nicht mehr gefällt, wechselst du einfach die App. Deine alten Inhalte bleiben über deine Domain verifiziert und für die gesamte Welt auffindbar.
    Du musst also kein Datenbank-Spezialist sein, um im dezentralen Netz Spuren zu hinterlassen. Du schreibst einfach deinen Content auf deiner WordPress-Seite, und die dezentrale Infrastruktur sorgt im Hintergrund dafür, dass er sowohl im Live-Rauschen des Jetzt als auch in den Archiven von morgen exakt dort landet, wo er hingehört: In den Händen deiner Community.

  • Neues WHOIS – wozu der ganze Terz?

    Neues WHOIS – wozu der ganze Terz?

    Im Dezember 2025 wurde das WHOIS-System für Domains wieder auf den Kopf gestellt. Nochmal, wie zuletzt bei der Scharfschaltung der DSGVO als es bei Domains darum ging, keine postalischen Adressen von Privatleuten mehr zu veröffentlichen.

    Grund dafür ist aktuell die EU-Richtlinie NIS-2, die für mehr Transparenz und Sicherheit im Netz sorgen soll.

    Bevor wir ins Detail gehen, lasst uns doch mal zurückschauen auf die Anfänge der Domain-Verwaltung und wie sich das Ganze entwickelt hat.

    Von der Hosts-Datei zum Domain Name System (DNS)

    In den wilden Anfangstagen des Internets, genauer gesagt im ARPANET, gab es noch kein zentrales System zur Namensauflösung.

    Stattdessen nutzten Computer eine simple Textdatei namens HOSTS.TXT, die Hostnamen IP-Adressen zuordnete. Diese Datei wurde manuell gepflegt und über das Netzwerk verteilt. Mit dem Wachstum des Internets wurde dieses System jedoch schnell unpraktikabel.

    1983 kam dann das Domain Name System (DNS) ins Spiel, das die Namensauflösung automatisierte und skalierbar machte.

    Dennoch existiert die Hosts-Datei bis heute in Betriebssystemen wie Windows und kann für spezielle Zwecke genutzt werden, etwa um bestimmte Webseiten zu blockieren oder lokale Netzwerke zu konfigurieren.

    Die Geburt der DENIC

    Mit dem Internet-Boom in Deutschland wurde die Verwaltung der .de-Domains immer wichtiger. 1986 wurde die Länderkennung .de in die IANA-Datenbank eingetragen. Anfangs übernahm der Netzbetreiber CSNET in den USA die Verwaltung. 1988 wanderte diese Aufgabe an die Universität Dortmund, wo der Name DENIC entstand.

    1996 schlossen sich 37 deutsche Internet Service Provider zusammen und gründeten die DENIC eG als Genossenschaft, um die Verwaltung der .de-Domains professionell zu organisieren. Seitdem hat sich die DENIC zu einer der größten Domainverwaltungen weltweit entwickelt.

    Andere Registries weltweit

    Mit der rasanten Expansion des Internets in den 1980er und 1990er Jahren wurde die Notwendigkeit deutlich, für jedes Land eigene Verwaltungsstellen für ihre jeweiligen länderspezifischen Top-Level-Domains (ccTLDs) zu etablieren. Diese Registries sind für die Verwaltung und den Betrieb der ccTLDs verantwortlich und gewährleisten die korrekte Zuordnung von Domainnamen zu IP-Adressen.

    In vielen Ländern wurden die Registries entweder von staatlichen Stellen, Universitäten oder gemeinnützigen Organisationen gegründet. Einige Beispiele sind Nominet UK für .uk in Großbritannien und AFNIC für .fr in Frankreich. Diese Organisationen sind für die Verwaltung der jeweiligen ccTLDs verantwortlich und stellen sicher, dass die Domains korrekt funktionieren und den Nutzern zur Verfügung stehen. (en.wikipedia.org)

    Die Gründung dieser Registries war ein entscheidender Schritt, um die Struktur des Internets zu organisieren und den Nutzern weltweit den Zugang zu länderspezifischen Domains zu ermöglichen.

    WHOIS – Was steckt dahinter?

    Domainnamen wurden wichtig. Und wertvoll. Sie mussten weltweit einmalig sein. Eine Domain darf nicht zweimal vergeben werden. Daher brauchte man eine Echtzeit-Abfrage, um herauszufinden, ob ein bestimmter Name schon registiert ist und wenn ja, von wem? Wer kümmert sich technisch darum, wer administrativ, wer ist verantwortlich?

    WHOIS ist ein Protokoll und zugleich ein international verwendeter Begriff für eine öffentlich einsehbare Datenbank, die Informationen über die Inhaber von Domains enthält. Abgefragt werden können je nach Domain-Endung (TLD) in der Regel Angaben wie Name, Adresse, Kontaktdaten des Domaininhabers, technischer Ansprechpartner sowie der Registrar (das ist der Anbieter, bei dem die Domain registriert wurde).

    Warum ist WHOIS wichtig?

    Das WHOIS-System erfüllt mehrere zentrale Funktionen:

    • Transparenz im Internet: Es ermöglicht die Identifikation von Domain-Inhabern.
    • Bekämpfung von Cyberkriminalität: Behörden können bei Missbrauchsfällen schneller reagieren.
    • Schutz von Markenrechten und geistigem Eigentum: Unternehmen können überprüfen, ob ihre Marken unrechtmäßig genutzt werden.
    • Ermöglichung schneller Kontaktaufnahme bei technischen Problemen: Technische Ansprechpartner können bei Störungen direkt kontaktiert werden.

    Wer entscheidet, was im WHOIS sichtbar ist?

    Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass jede Domain-Registry völlig frei entscheiden kann, welche WHOIS-Daten sie veröffentlicht. Tatsächlich ist das international klar geregelt und unterscheidet sich nach Domain-Endung (TLD):

    • Generische TLDs (gTLDs): wie .com, .net, .org werden von internationalen Organisationen wie der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) reguliert.
    • Länderspezifische TLDs (ccTLDs): wie .de für Deutschland, .at für Österreich haben eigene nationale Vergabestellen (Registries) wie die DENIC oder NIC.AT, die auf Basis der europäischen und nationalen Gesetzgebung agieren.

    Regelungen basieren – in Europa maßgeblich – auf Datenschutzgesetzen wie der DSGVO sowie ab 2024 auf der NIS-2-Richtlinie. Die Gestaltungsspielräume der Registries sind also begrenzt und müssen rechtliche sowie technische Standards berücksichtigen.

    Was ändert sich durch dieses NIS-2?

    Die neue EU-Richtlinie NIS-2 bringt erhebliche Veränderungen im Umgang mit WHOIS-Daten:

    • Verifizierte WHOIS-Daten: Domain-Inhaber müssen ihre Identität sauber nachweisen. Falsche Angaben oder Fantasienamen sind künftig ausgeschlossen. Das Ziel: besserer Schutz vor Cybercrime, Identitätsmissbrauch und DNS-Missbrauch.
    • Erweiterter Zugang für “berechtigte Anfragen”: Bestimmte Personengruppen oder Behörden (z.B. Polizei, Ermittlungsbehörden, IT-Sicherheitsfirmen) erhalten einen privilegierten Zugang zu vollständigen WHOIS-Daten – auch dann, wenn diese nicht für jedermann einsehbar sind.
    • Datenschutz bleibt erhalten: Für den öffentlichen Zugriff werden weiterhin nur die notwendigsten Daten angezeigt, besonders für Privatpersonen. Die bisherigen Verfahren zur “WHOIS-Privatsphäre” (Stichwort “Domain Privacy”) stehen weiterhin im Einklang mit Datenschutzgesetzen.
    • Verpflichtende Pflege aktueller Daten: Die Inhaber sind verpflichtet, aktuelle und korrekte Angaben vorzuhalten und diese regelmäßig zu prüfen.

    Umstellung auf ein neues Protokoll: RDAP

    Im Zuge der NIS-2-Richtlinie wurde das traditionelle WHOIS-Protokoll durch das modernere Registration Data Access Protocol (RDAP) ersetzt.

    RDAP bietet erweiterte Funktionen, darunter standardisierte Datenformate und sichere Zugriffsmöglichkeiten, die den aktuellen Datenschutzanforderungen besser gerecht werden. Diese Umstellung ermöglicht eine effizientere und sicherere Abfrage von Domain-Registrierungsdaten.

    So sieht der Datenfluss aus

    Als Registrar ist nun goneo stärker in der Pflicht, die vom Domaininhaber bereitgestellten Daten zu prüfen.

    Anfangs wird für die Erzeugung der die Eingabe aus der Bestellung übernommen. Wenn die Domain registriert ist, kann der Domaininhaber über eine Änderung der Handles andere Informationen eintragen. Dies ist im goneo-Kundencenter möglich.

    1. Domaininhaber / Kunde 2. Registrar: goneo Prüfung OK? Nein Ja 3. Registry: DENIC 4. WHOIS / RDAP Öffentlich: Anonymisiert Behörden: Vollständig
    StationAktionNIS-2 Relevanz
    1. DomaininhaberÄnderung der Daten im goneo-Kundencenter.Eigenverantwort-liche Datenpflege.
    2. Registrar (goneo)Validierung der Identität und Formatprüfung.Neu: Aktive Verifizierungs-pflicht.
    3. Registry (DENIC)Übermittlung via EPP-Schnittstelle und Speicherung.Zentrale Datenbank-Integrität.
    4. WHOIS / RDAPAnzeige für die Öffentlichkeit oder Behörden.Neu: Differenzierter Datenzugriff.

    Wie kann man eigene WHOIS-Daten ändern?

    Die Verwaltung der Domain-Daten erfolgt über sogenannte Handles. Das sind Datensätze, die alle relevanten Angaben zu einer Person oder Organisation zusammenfassen – beispielsweise bei goneo.

    Änderungen der Daten (z.B. Adresse, Telefonnummer, Name des Ansprechpartners) kannst du jederzeit über dein goneo-Kundencenter im Bereich “Experten Funktionen” selbst durchführen.

    Die Änderungen werden dann automatisch an die Registry weitergegeben und im WHOIS aktualisiert.

    Was bedeutet das für Privatpersonen?

    Gerade Privatmenschen fürchten die Veröffentlichung persönlicher Daten im Internet. Hier gibt es seit Einführung der DSGVO klare Schutzmechanismen. Für Privatleute werden in der Regel keine oder nur stark limitierte Daten öffentlich angezeigt:

    • Name, Adresse, Telefonnummer sind für Privatkunden meist nicht im öffentlichen WHOIS sichtbar.
    • Betreiber von geschäftlichen Websites (im Sinne des Digitale-Dienste-Gesetzes) müssen jedoch weiterhin ein Impressum bereithalten.
    • Domain Privacy Services können – je nach Endung – zusätzlich genutzt werden, um die Veröffentlichung persönlicher Daten öffentlich zu vermeiden. Ausnahme: Für Ermittlungszwecke kann im Bedarfsfall auf die hinterlegten Daten zugegriffen werden.

    Früher: Admin-C, heute: Inhaber und Kontakte

    Früher war insbesondere bei deutschen .de-Domains der sogenannte Admin-C eine Schlüsselfigur: Die „administrative Kontaktperson“ oder auch der „Domaininhaber vor Ort“. Diese Rolle wurde mit der neuen Datenschutzgesetzgebung (DSGVO) einst abgeschafft:

    • Bei .de-Domains gibt es keinen Admin-C mehr (seit 2018).
    • Bei anderen TLDs ist die Rolle noch teilweise vorhanden, etwa bei einigen generischen TLDs nach internationalen Vorgaben (wie .com oder .org), sofern von der Registry (z.B. Verisign bei .com) gefordert.

    Heute ist primär der Domaininhaber (Owner) relevant. Zusätzlich gibt es – je nach Registry – noch “technische Kontakte” (Tech-C), “zonenverantwortliche Kontakte” (Zone-C), “Rechnungskontakte” (Billing-C), etc.

    Die “Typen” im WHOIS erklärt

    Im WHOIS werden unterschiedliche Kontaktarten (“Typen”) hinterlegt:

    • Owner: Der rechtliche Inhaber der Domain, kann eine natürliche oder juristische Person sein.
    • Admin-C: Früher administrativer Ansprechpartner, heute meist obsolet.
    • Tech-C: Technischer Ansprechpartner, oft der Provider selbst.
    • Billing-C: Ansprechpartner für Rechnungsangelegenheiten.

    Welche Typen angezeigt werden, hängt von der jeweiligen Registry und der Endung ab.

    Vorteile einer eigenen Domain – nicht nur für Unternehmen

    Die Registrierung einer eigenen Domain bietet immense Vorteile – auch für Privatleute:

    • Unabhängigkeit: Du bist unabhängig von Plattformen wie Instagram oder Facebook.
    • Professionelle E-Mail: Eine eigene E-Mail-Adresse (z.B. vorname@nachname.de) wirkt seriöser als Freemail-Dienste. Eben weil man erfahren kann, wer hinter der Sender-Domain steht. Du hast Kontrolle über deinen Namen und deine Daten, statt Werbung und eingeschränkten Support zu akzeptieren.
    • Online-Präsenz und Auffindbarkeit: Mit einer eigenen Website bist du stets auffindbar und bestimmst selbst, welche Inhalte sichtbar sind – anders als bei einem bloßen Instagram-Redirect, bei dem du nur die Nutzer einer Plattform erreichst und deine Sichtbarkeit jederzeit weg sein kann.
  • goneo social

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  • goneo Webhosting im Test bei hosttest – So schneidet unser Angebot ab

    goneo Webhosting im Test bei hosttest – So schneidet unser Angebot ab

    In einem umfangreichen und unabhängigen Test hat hosttest das goneo Webhosting-Angebot unter die Lupe genommen – mit erfreulichem Ergebnis: 

    Besonders in den Bereichen Performance, Funktionsumfang und Preis-Leistungs-Verhältnis konnte goneo punkten. Der getestete Tarif „Webhosting Start“ schneidet mit einer Gesamtbewertung von 4,2 von 5 Sternen ab. Damit gehört goneo zu den empfehlenswerten Webhostern für preisbewusste Anwender, die Wert auf zuverlässige Technik und faire Konditionen legen.

    Das sagt hosttest: „Starker Funktionsumfang zu einem fairen Preis“

    Bereits im Einstiegstarif „Webhosting Start“ profitieren goneo-Kunden von einer soliden technischen Grundlage: schneller SSD-Webspace, kostenlose SSL-Zertifikate für alle Domains und eine breite Unterstützung wichtiger Webhosting-Standards wie PHP, MySQL, Cronjobs sowie Perl und Python. Die Möglichkeit, externe Domains flexibel einzubinden, erhöht den Handlungsspielraum zusätzlich. 

    Besonders erwähnenswert sei laut hosttest: Der Speicherplatz für Webseiten und E-Mails wird getrennt bereitgestellt, sodass in den höheren Tarifen bis zu 100 GB reiner E-Mail-Speicher zur Verfügung stehen – ein echter Mehrwert für anspruchsvollere Projekte. Auch die klare Tarifstruktur ohne versteckte Zusatzkosten oder Einrichtungsgebühren wurde im Test positiv hervorgehoben.

    Performance hat überzeugt

    Bei der Performance konnte goneo im Test auf ganzer Linie überzeugen: Mit einer Uptime von 100 %, einem sehr guten TTFB-Wert (Time to First Byte) von 0,099 Sekunden sowie extrem kurzen Ladezeiten bei LCP (0,87 s) und Pagespeed (0,213 s) liefert goneo messbare Spitzenwerte. Besonders positiv fiel dabei auf, dass die Ergebnisse auf eine solide Serverinfrastruktur mit Rechenzentren in Deutschland zurückzuführen sind – ein klarer Vorteil für Projekte mit Zielgruppe im deutschsprachigen Raum. Die Messungen wurden unter realitätsnahen Bedingungen anhand einer WordPress-Testinstallation durchgeführt. In der Testkategorie „Performance“ erreichte goneo daher die Höchstwertung von 5 von 5 Punkten und positionierte sich im direkten Vergleich mit anderen Anbietern in der Spitzengruppe.

    Benutzerfreundliche Verwaltung – Fragen zum Bestellungablauf

    Die Verwaltung des Webhostings erfolgt über ein intuitiv bedienbares Kundenportal, das auch Einsteigern den Einstieg erleichtert. Die Einrichtung einer WordPress-Seite klappte im Test reibungslos per clickStart-Installer. Kritikpunkte gab es jedoch beim Bestellprozess: Dieser wirkt aus Sicht des Testers etwas altmodisch und erlaubt ausschließlich die Bezahlung per Bankeinzug. Wir bei goneo begründen diese Entscheidung mit dem Ziel, transparente und schlanke Prozesse zu ermöglichen und gleichzeitig zusätzliche Kosten durch externe Zahlungsdienstleister zu vermeiden. Auch die damit verbundene Bonitätsprüfung verstehen wir als Maßnahme zum Schutz vor Missbrauch und Zahlungsausfällen.

    goneo Webhosting Test zeigt: Support mit guter Qualität – eine Nachfrage zur Erreichbarkeit

    Marco Keul von Hosttest

    Betreiber & Gründer von hosttest: Bereits 2006 gründete Marco Keul hosttest, mit dem Ziel den Hosting-Markt im Dach-Raum transparent & vergleichbar zu machen. Wenig später waren mehrere Hundert Anbieter verzeichnet. In den darauf folgenden Jahren wuchs die Plattform zu einer der größten deutschsprachigen Vergleichsplattformen.

    Im Test wurde der goneo Kundenservice als hilfsbereit und fachlich kompetent wahrgenommen. Während der Geschäftszeiten stehen Hotline und E-Mail als Kontaktwege zur Verfügung, ergänzt durch eine sehr ausführliche Onlinehilfe. Im Test kam es allerdings zu längeren Wartezeiten – goneo hat darauf reagiert und erklärt, dass bewusst auf ein internes Team gesetzt wird, das eng mit der Technik zusammenarbeitet, anstatt auf externe Callcenter zurückzugreifen. Das sorgt zwar für hohe Qualität, kann aber bei personellen Engpässen zu Verzögerungen führen. Die gute Nachricht: Wir arbeiten bereits an Optimierungen – mit KI-gestützter Unterstützung und einem neuen Live-Chat, der den goneo Support künftig noch schneller machen soll.

    Test-Fazit: goneo bietet ein rundes Gesamtpaket

    Insgesamt zeigt der Test: goneo bietet ein solides Webhosting-Paket mit sehr guter Leistung und attraktiven Preisen, besonders für Nutzer, die eine deutsche Infrastruktur und klare Tarifmodelle bevorzugen. Der Webhoster richtet sich an pragmatische Kunden, die auf bewährte Technik und ein hohes Maß an Verlässlichkeit setzen. Mit einer Gesamtwertung von 4,2 Sternen bestätigt Hosttest die Qualität des Angebots – und wir freuen uns über das positive Feedback.

    Der vollständige goneo Webhosting Testbericht ist bei hosttest verfügbar.

  • Das bewegte die Tech-Branche 2025 bisher: Misogynie, KI und das OMR Festival

    Das bewegte die Tech-Branche 2025 bisher: Misogynie, KI und das OMR Festival

    2025 ist das Jahr, in dem Tech-Verantwortung mehr als nur ein Schlagwort ist – es ist eine Notwendigkeit. Unser kürzlich veröffentlichter goneo-Podcast taucht tief in die Tech-Landschaft ein und beleuchtet die Herausforderungen, die durch die steigende Online-Misogynie und die tiefgreifenden Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz entstehen. In einer Zeit, in der Algorithmen nicht nur unsere Online-Erfahrungen, sondern auch unsere gesellschaftlichen Werte formen, fordert die Tech-Verantwortung uns dazu auf, bewusster und ethischer mit Technologie umzugehen. Erlebt, wie das OMR Festival 2025 als Bühne für diese entscheidenden Diskussionen dient und warum es für Webprofis essenziell ist, sich in dieser digitalen Ära zurechtzufinden.

    Verantwortung in der digitalen Wildnis: Misogynie und die Manosphäre

    Die goneo-Podcast-Episode 127 nimmt ein Thema ins Visier, das vielen sauer aufstößt: der Aufstieg der Online-Misogynie und der Manosphäre. Wer schon mal in den Untiefen des Internets gegraben hat, weiß, dass es dort nicht immer nach Rosen duftet. Eine Studie von der University College London (UCL) stellt fest: Algorithmen auf Plattformen wie TikTok sind wahre Verstärker für frauenfeindliche Inhalte. Innerhalb weniger Tage könnte der Anteil solcher Inhalte von 13 % auf krasse 56 % ansteigen. Verrückt, oder?

    Diese Algorithmen sind auf maximale Interaktion getrimmt, ganz ohne Rücksicht auf Verluste – sei es wahr, moralisch korrekt oder nicht. Je kontroverser der Inhalt, desto mehr Klicks, likes und shares hagelt es. Besonders junge Männer geraten ins Visier dieser digitalen Puppenspieler, verführt durch Influencer wie Andrew Tate, der das toxische Narrativ aufs Parkett bringt.

    Tate verkauft ein schiefes Bild: männliche Promiskuität als prima Sache, Frauen dafür zur Rechenschaft ziehen – eine Gleichung, die gewaltig schiefläuft. Schulen berichten von einem Anstieg an Sexismus und Belästigungen im Schülerspektrum. Die Frustration durch Online-Dating zieht Jugendliche in die Fänge toxischer Vorbilder. Aber Scott Galloway hat eine Lösung parat: Engagierte Väter statt toxische Influencer oder zerrbildhafte Inkarnationen traditioneller Männlichkeitsideale (TMI)!

    OMR 2025: Die Tech-Olympiade der Zukunft

    Und dann haben wir Episode 128, die auf das OMR Festival 2025 fokussiert. Mit über 70.000 Besuchern ist es der Place-to-be für alle, die in digitalen Bytes denken. Erstaunliche Trends und tiefgründige Diskussionen machen Hamburg zur digitalen Schaltzentrale.

    In der Keynote „State of the German Internet“ brachten Philipp Westermeyer und Roland Eisenbrand es auf den Punkt: Die Content-Schwemme, zumeist minderwertig und KI-generiert, macht es schwer, sich als seriöser Anbieter zu behaupten. Die Folge? Eine kollektive Sehnsucht nach Authentizität. Menschen wollen reale, fühlende Interaktionen – keine kalten Algorithmus-Aufführungen.

    Die Message der beiden Episoden könnte nicht klarer sein: Mit großer Power kommt auch große Verantwortung. Technologie ist nicht bloß kalter Code – sie ist das Fundament unserer Kultur und hat weitreichende Konsequenzen, die uns alle betreffen. Webprofis sollten daher tief in die Materie eintauchen und die Tools und Inhalte klug und bewusst verwenden. Der Einfluss ihrer Arbeit reicht weiter, als so mancher denkt. Gelebte Tech-Verantwortung.

    Wie KI und Technologie die Zukunft prägen – Verantwortung ist Key

    In einer Welt, die durch KI revolutioniert wird, ist Verantwortungsbewusstsein das A und O. Auf dem OMR war KI allgegenwärtig, nicht nur als technische Spielerei, sondern auch als ethische Herausforderung. Die Funktion von Klarna im Kundenservice zeigt, dass grundlegendes Vertrauen unerlässlich bleibt – egal ob Mensch oder Maschine. Sascha Lobos Podcast, „Tech, KI und Schmetterlinge“, setzt ein Spotlight auf gesellschaftliche Konsequenzen von KI. Innovationsapostel Frank Thelen ruft zu mehr Mut in Europa auf. Damit nicht genug – Acts wie Jan Delay und GZus sorgten für Festival-Feels.

    Warum das für Webprofis wichtig ist

    Die wichtigen Fragen: Warum betrifft das Webprofis? Die Tools und Algorithmen von heute bieten ungeahnte Chancen, aber auch Herausforderungen. Episode 127 zeigt, wie Algorithmen Hass verstärken können. Episode 128 beleuchtet die Barrieren der KI-Masseninhaltsproduktion. Authentizität bleibt in beiden Fällen essentiell. Vertrauen ist die Währung der digitalen Welt, unabhängig davon, ob man Kunden oder Communities adressiert.

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    Mitmachen, diskutieren und die Zukunft mitgestalten

    Der Aufruf ist klar: Lasst uns die digitale Zukunft gemeinsam gestalten! An den Diskussionen um diese Podcasts kann jeder teilnehmen. Die aktuellen Episoden sind nur einen Mausklick entfernt auf goneo.de/blog/podcast. Updates auf den Punkt? Einfach unseren Podcast auf Apple Podcasts, Spotify, YouTube, LinkedIn, Instagram und Mastodon abonnieren.

    Welches Bild formt Verantwortung für die Tech-Branche in euren Köpfen? Wo seht ihr Chancen und Herausforderungen durch KI, und wie begegnet ihr den gesellschaftlichen Fragen, die sich daraus ergeben? Wir sind gespannt auf eure Einblicke via Twitter (@goneo) oder per E-Mail an info@goneoserver.de.

    Bleibt dran für den nächsten Schritt: Ein Spin-off-Podcast, der tiefer in die Tech-Galaxie eintaucht und die Schnittstellen von Technologie und Gesellschaft erforscht.

    Bis zur nächsten Frequenzverschiebung im Webprofessionals-Podcast, powered by goneo.de – Webhosting mit Zukunft.  In der dynamischen Taktik der Digitalisierung entscheiden wir heute, wie die Welt von morgen aussieht.

    Links: Rückblick auf OMR 2025 (Ressourcen)

    Persönliche Eindrücke und Kritik (Ressourcen):

    Themen und Trends der OMR 2025 (Ressourcen):

    Einblicke von Speakern (Ressourcen):

  • Podcast-126: Kundenumfrage, OMR, die Bedeutung der Manosphäre

    Podcast-126: Kundenumfrage, OMR, die Bedeutung der Manosphäre

    Anfang Mai 2025 war es wieder so weit: In Episode 126 des goneo-Podcasts haben wir wieder einige Aspekte der digitalen Welt unter die Lupe genommen. Von den Ergebnissen unserer Kundenumfrage über die Highlights der OMR 2024 bis hin zu einem Ausblick auf OMR 2025 und SXSW London – und einem Teaser zur Manosphäre. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse für euch Webmacher und Tech-Begeisterte!

    Ein Blick auf unsere Webmacher: Die goneo-Kundenumfrage

    Wir haben unsere Kunden gefragt: Wer seid ihr, und wie läuft’s bei euch? Die Antworten geben spannende Einblicke: 73% betreiben mindestens eine Website, 34% sogar mehrere – das zeigt, dass viele unserer Kunden echte Profis, Freelancer oder kleine Unternehmen sind. Interessant: 37% betreiben keine Website. Sind das Domain-Sammler oder Projektierer? Markus vermutet Letzteres, und als Hoster sehen wir oft, dass Domains erst mal geparkt werden.

    Beim Traffic wird’s klar: 52% haben unter 100 Besucher pro Tag, nur 5% erreichen über 1000. Unsere Zielgruppe sind also kleine bis mittlere Websites – Blogs, lokale KMUs, Nischenprojekte. Für uns bei goneo heißt das: Wir setzen weiter auf skalierbare Lösungen, die auch kleine Player unterstützen.

    Und wie wirkt sich KI auf den Traffic aus? Nur 27% spüren einen Rückgang durch KI-Zusammenfassungen (6,3% deutlich, 20,6% vermuten es), aber 39,6% können es nicht einschätzen. Die Auswirkungen sind noch diffus, besonders bei kleineren Websites. Ein Punkt für uns: Tutorials und Tools könnten hier helfen, damit unsere Kunden KI-Suchen besser nutzen können. Mehr zur Umfrage und Daten dazu in diesem Blogbeitrag.

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    OMR 2024: Ein Rückblick

    Ein Jahr zurück zur OMR 2024 in Hamburg – was für ein Event! Die Keynote von Philipp Westermeyer und Roland Eisenbrand mit „Mediocrity is now free“ hat uns damals schon beeindruckt. KI als Disruptor war das große Thema: Sie beschleunigt SEO-Analysen, Social Ads und mehr. Daten waren der Star – Kundenbewertungen für Targeting, Reddit als Qualitätsfilter für OpenAI, und kreative Ideen wie Lidls Rap-Kassierer mit Millionen Views. TikTok wurde als Suchmaschine gehypt, aber es gab auch Warnungen: Deepfakes, Vertrauensverlust und die globale Tech-Dominanz der USA (und jetzt auch Chinas) setzen Deutschland unter Druck. Ein Takeaway: Content muss herausstechen, auch gegen KI-Snippets.

    Ausblick: OMR 2025 und SXSW London

    Die OMR 2025 steht vor der Tür – und sie wird groß! Mit Speakern wie Serena Williams, Kai Pflaume und Sascha Lobo geht’s um Videopodcasts, YouTube-Trends und KI. Reddit bleibt ein zentrales Thema, und Social Media wird noch wichtiger. Für uns als Hoster stellt sich die Frage: Wie unterstützen wir unsere Kunden, in dieser Welt sichtbar zu bleiben?

    Dann SXSW London im Juni 2025 – das erste Mal in Europa! Für 595-1000 Pfund (ca. 700-1173 Euro) gibt’s einen Mix aus Tech, Kultur und Gesellschaft: Sessions wie „What Does It Mean to Be Male in Modern Times“ oder „Conquering the Loneliness Epidemic“ mit Gillian Anderson. Ein spannendes Event, das Inspiration und Diskussion verspricht – aber ein großes Thema fehlt: die Manosphäre.

    Manosphäre: Ein heißes Eisen

    Apropos Manosphäre – Markus und ich haben das Thema angeteasert, und es wird eine eigene Folge dazu geben. Die Manosphäre, mit Influencern wie Andrew Tate oder Sneako, verbreitet toxische Botschaften: Männer als Opfer, Frauen als unterlegen. Studien zeigen alarmierende Folgen: mehr Sexismus in Schulen und steigendes Online-Harassment, angetrieben von Algorithmen auf Plattformen wie Rumble oder X. Warum schweigen Events wie OMR und SXSW dazu? Wir finden: Das müssen wir als Web-Profis verstehen, denn Plattformen prägen Kultur – und wir sind Teil dieses Spiels. Freut euch auf die Extra-Folge!

    Podcast Episode 126: Kommende Tech-Events in Hamburg und London

    Fazit: Was nehmen wir mit?

    Episode 126 zeigt, wie vielfältig die digitale Welt ist – von den Bedürfnissen unserer Kunden über die Trends auf Events bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Manosphäre. Als Hoster wollen wir euch unterstützen: mit zuverlässigem Hosting, europäischer Souveränität und bald auch mehr Ressourcen zu KI und Barrierefreiheit (versprochen, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz kommt noch!).

    Was meint ihr? Sollten Events wie OMR oder SXSW die Manosphäre thematisieren? Und wie erlebt ihr den Einfluss von KI auf euren Traffic? Schreibt uns an info@goneoserver.de oder kommentiert unten – wir freuen uns auf eure Gedanken! Hört die volle Episode auf Spotify, YouTube oder eurer liebsten Podcast-Plattform und bleibt dran für die Manosphäre-Folge.

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  • goneo-Kundenumfrage: Zerstört Google-KI deinen Traffic?

    goneo-Kundenumfrage: Zerstört Google-KI deinen Traffic?

    Danke an alle, de sich an unserer Umfrage zu Google KI beteiligt haben, Heute nehmen wir euch mit durch die Ergebnisse. Diese Umfrage wurde in einem Onlinefragebogen über unseren Newsletter verschickt. Das Feedback bietet faszinierende Einblicke in das Nutzungsverhalten und die Einstellungen unserer Kunden zu Datensouveränität und der Zukunft US-amerikanischer Services.

    Ganz wichtig war für uns die Einschätzung wie die Google-KI-Zusammenfassungen auf den Ergebnisseiten der Websuche die Anzahl der Besucher, die sich auf die Website durchklicken beeinflussen. 

    Wer sind die Webmacher? 

    Es stellte sich heraus, dass fast drei Viertel – genauer gesagt, 73,48 % – der Befragten mindestens eine Website betreiben. Davon haben 33,91 % sogar mehrere Projekte am Start. Diese engagierte Zielgruppe lässt uns vermuten, dass wir es hier mit einer Mischung aus passionierten Hobby-Webmastern, Freelancerhelden und kleinen Unternehmen zu tun haben. 

    Zusammenfassung für G02Q02	
Betreiben Sie (mindestens) eine eigene Website?(egal ob bei goneo oder anderswo)	
Antwort	Prozent
Ich betreibe genau eine Website. 	29,57%
Ich betreibe mehrere Websites.	33,91%
Ich betreibe keine Website.	36,52%
Keine Antwort	0,00%

    Überraschend war aber auch, dass 36,52 % derzeit keine Website betreiben. Dies könnte darauf hindeuten, dass einige Kunden unsere Dienste für zukünftige Projekte in Betracht ziehen oder lediglich Domain-Hosting nutzen.

    Der Einfluss von Googles KI-Zusammenfassungen – Segen oder Fluch?

    Ein interessantes Detail: 26,98 % der Befragten beobachten einen Rückgang ihres Traffics, den sie auf KI-generierte Zusammenfassungen bei Google zurückführen. Für manche eine deutlich spürbare Veränderung, während andere nur vermuten. Doch fast 40 % sind sich hier unsicher. Vielleicht eine Gelegenheit, genauer hinzuschauen?

    Zusammenfassung für G03Q03	
Haben Sie einen Verlust an Traffic festgestellt, den Sie auf die Praxis von Google zurückführen würden, zu vielen  Suchanfragen eine KI-generierte Zusammenfassung oben auf der Suchergebnisseite zu zeigen?	
Antwort	Prozent
ja, deutlich	6,35%
ja, ich vermute es 	20,63%
kann ich nicht feststellen	39,68%
nein, ich vermute nicht	17,46%
nein, ganz klar nicht 	7,94%
Keine Antwort	7,94%

    Die Besucher

    Mehr als die Hälfte der Websites sehen weniger als 100 Besucher am Tag vorbeischlendern. 33,33 % begrüßen sogar weniger als 20 Besucher täglich. Nur ein kleiner Hauch von 4,76 % kann sich über mehr als 1.000 Besucher pro Tag freuen. 

    Offensichtlich tummeln sich bei uns viele kleine bis mittelgroße Websites – der Charme privater Blogs, lokaler Unternehmen oder Nischenprojekte, die mit Herzblut betrieben werden.

    Zusammenfassung für G03Q04	
In welcher Klasse liegt die Anzahl Ihrer Webseitenbesucher?(Wenn Sie keine Trafficmessung per Webanalyse vornehmen, schätzen Sie bitte)	
Antwort	Prozent
unter 20 pro Tag 	33,33%
20 bis 100 pro Tag 	19,05%
101 bis 500 pro Tag 	11,11%
501 bis 1.000 pro Tag 	4,76%
1.001 bis 5.000 pro Tag 	3,17%
über 5.000 pro Tag 	1,59%
Das weiß ich nicht. 	17,46%
Keine Antwort	9,52%

    US-Dienste versus europäische Alternativen – Die ewige Frage vor einer neuen Antwort?

    Ein heiß diskutiertes Thema: Ersatzfähigkeit amerikanischer Digitaldienste. 38,54 % sehen Potenzial in europäischen Alternativen, während 18,75 % keinen gleichwertigen Ersatz finden. Ein Drittel der Befragten ist sich noch unsicher – ein Zeichen, dass wir in Sachen Aufklärung noch nachlegen können.

    Interessanterweise befürchten 73,96 %, dass geopolitische Spannungen die Nutzung von US-Diensten erschweren könnten. Ein bedeutender Teil fühlt sich durch unsere europäische Verankerung bereits sicherer – ein wichtiges Argument in unseren Gesprächen!

    Es gibt für die meisten US-Digitaldienste gleichwertigen Ersatz in Deutschland oder Europa.Stimmen Sie zu?

    [Es gibt für die meisten US-Digitaldienste gleichwertigen Ersatz in Deutschland oder Europa.Stimmen Sie zu? 	
Antwort	Prozent
Ja	38,54%
Nein 	25,00%
Unsicher 	27,08%
Keine Antwort	9,38%

    Ein Zoll- und Handelskrieg könnte die Nutzung auf US-Digitaldienste erschweren oder verteuern. Stimmen Sie zu?

    Ein Zoll- und Handelskrieg könnte die Nutzung auf US-Digitaldienste erschweren oder verteuern.	
"Stimmen Sie zu?
"	
Antwort	Prozent
Ja 	73,96%
Nein 	4,17%
Unsicher 	14,58%
Keine Antwort	7,29%

    Bei den Zoll- und Handeslstreitigkeiten handelt es sich um eine kurzfristige Episode ohne dass wesentliche Änderungen passieren. Stimmen Sie zu?

    Bei den Zoll- und Handeslstreitigkeiten handelt es sich um eine kurzfristige Episode ohne dass wesentliche Änderungen passieren. Stimmen Sie zu?	
	
Antwort	Prozent
Ja 	8,33%
Nein 	37,50%
Unsicher 	45,83%
Keine Antwort	8,33%

    Mit meiner Entscheidung für goneo habe ich dem aktuellen Szenario vorgebeugt. Stimmen Sie zu?

    Mit meiner Entscheidung für goneo habe ich dem aktuellen Szenario vorgebeugt. Stimmen Sie zu? 	
Antwort	Prozent
Ja (Y)	53,13%
Nein (N)	15,63%
Unsicher (U)	18,75%
Keine Antwort	12,50%

    Ich würde jedem empfehlen, deutschen oder europäischen Digitaldiensten den Vorzug vor US-Diensten zu geben. Stimmen Sie zu?

    Wenn die von mir genutzten US-Dienste sich nicht verteuern oder verschlechtern, werde ich diese weiter nutzen. Stimmen Sie zu?

    Zusammenfassung für G04Q05(SQ005)[Ich würde jedem empfehlen, deutschen oder europäischen Digitaldiensten den Vorzug vor US-Diensten zu geben.]	
"Stimmen Sie zu?
"	
Antwort	Prozent
Ja	78,13%
Nein 	7,29%
Unsicher 	10,42%
Keine Antwort	4,17%

    Es gibt keinen wirklichen Ersatz in Europa oder Deutschland für die US-Digitaldienste, die ich nutze. Stimmen Sie zu?

    Wenn die von mir genutzten US-Dienste sich nicht verteuern oder verschlechtern, werde ich diese weiter nutzen.]	
"Stimmen Sie zu?
"	
Antwort	Prozent
Ja 	23,96%
Nein 	27,08%
Unsicher 	36,46%
Keine Antwort	12,50%
	
	
Zusammenfassung für G04Q05(SQ007)[Es gibt keinen wirklichen Ersatz in Europa oder Deutschland für die US-Digitaldienste, die ich nutze.]

    Was bedeutet das alles für dich und uns?

    Mit den Erkenntnissen dieser Umfrage können wir euch besser unterstützen. Wir überlegen, wie wir unsere Kommunikation über die Vorteile eines europäischen Hosters weiter stärken können. Was haltet ihr von skalierbaren Hosting-Paketen für unsere Viel-Website-Betreiber und SEO-Optimierungstools für die, die mit Traffic kämpfen?

    Die Unsicherheiten und der Informationsbedarf deutlichen darauf hin, dass wir unser Angebot an Webinaren und Vergleichsstudien ausbauen sollten. Eure Bedürfnisse sind vielfältig, und das ist großartig – denn es gibt so viele Wege und Projekte zu unterstützen.

    Diese Umfrage zeigt uns einmal mehr die Präferenz für sichere europäische Digitaldienste und gleichzeitig einige Herausforderungen, die das digitale Zeitalter mit sich bringt. Zusammen mit euch möchten wir die beste Basis für eure Online-Projekte schaffen.

    Lasst uns den Weg gemeinsam weitergehen. 

    Hört dazu auch mal rein in unsere Podcast-Episode Nummer 127 vom 2.5.2025

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  • Valentinstag: Liebe in der digitalen Welt – Filmtipps

    Valentinstag: Liebe in der digitalen Welt – Filmtipps

    Valentinstag! Wie wäre es mit einem gemütlichen Streamingabend, bei dem ihr gemeinsam in die faszinierende Welt der Mensch-Maschine-Beziehungen eintauchen könnt? Wir wünschen euch ganz viel Liebe und Herzklopfen!

    Hier haben wir genau das Richtige für euch. Also lehnt euch zurück, kuschelt euch in euer Sofa und lasst euch von den folgenden Filmen inspirieren.

    🌹 Diese Auswahl zeigt, wie positiv und überraschend herzlich das Thema Mensch-Maschine-Beziehung auf der Leinwand behandelt werden kann. Natürlich ist das Science-Fiction und Phantasy. What’s real anyway und die Dinge ändern sich und sind Gegenstand ernsthafter, intensiver Forschung.

    „I, Robot“ (2004)

    Starten wir mit einem Klassiker! Dieser Film hat zwar einige dystopische Elemente, aber die besondere Mensch-Maschine-Beziehung zwischen dem Protagonisten und einem Roboter, der Gefühle entwickelt, zeigt, dass hier richtig Herz drinsteckt.
    IMDB

    „Her“ (2013)

    Eine romantische Geschichte der besonderen Art. Stellt euch vor, ihr verliebt euch in ein intelligentes Betriebssystem. Dieser Film zeigt, wie Maschinen zu großartigen emotionalen Stützen werden können und wie sie echte menschliche Beziehungen ergänzen, zumindest im Kontext der Mensch-Maschine-Beziehung im Film.
    IMDB

    „Der 200 Jahre Mann“ (1999)

    Basierend auf einem Werk von Isaac Asimov, sehen wir hier einen Roboter auf seiner Reise zur Menschlichkeit. Mit anrührenden Momenten wird die Frage aufgeworfen, was es wirklich heißt, menschlich zu sein, und wie die Mensch-Maschine-Beziehung diese Reise beeinflusst.
    IMDB

    „A.I. Künstliche Intelligenz“ (2001)

    Eine tiefgründige Geschichte über einen Roboterjungen und die Liebe seiner menschlichen „Mutter“. Der Film ist eine herzzerreißende Reflektion darüber, wie Maschinen lieben könn(t)en und welche Rollen die Mensch-Maschine-Beziehung in unserem Alltag spielen könnte.
    IMDB

    „Nummer 5 lebt“ (1986)

    Für alle Comedy-Fans: Hier bekommt ein Militärroboter durch einen Blitzschlag ein Bewusstsein und sorgt für viele Lacher und einige berührende Momente. Freundschaften ohne Grenzen!
    IMDB

    „Ex Machina“ (2014)

    Ein intelligenter Blick auf die Komplexität der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Auch wenn der Film seine düsteren Momente hat, beeindruckt er durch die Möglichkeit, dass Maschinen echte menschliche Eigenschaften entwickeln.
    IMDB

    „Robot & Frank – zwei diebische Komplizen“ (2012)

    Eine herzerwärmende und fast familiäre Geschichte über einen älteren Mann und seinen Pflegeroboter. Dieser Film zeigt auf humorvolle und emotionale Weise, wie Technologie das Leben lebenswerter machen kann. Hier wird die Mensch-Maschine-Beziehung auf eine Weise dargestellt, die unsere demografische Entwicklung widerspiegelt.
    IMDB

    „Lisa, der helle Wahnsinn“ (1985)

    Für etwas nostalgischen Spaß sorgt dieser Kultklassiker. Zwei Teenager schaffen durch ein wissenschaftliches Experiment eine ideale Frau. Mit einem Augenzwinkern beleuchtet der Film die Mensch-Maschine-Beziehung und die Herausforderungen, die das Streben nach Perfektion mit sich bringt.
    IMDB

    „A.I. Rising“ (2018)

    Schließlich haben wir dieses serbische Science-Fiction-Juwel. Es spielt in einer eher dystopisch anmutenden Zukunft und lässt uns über die Grenzen der Menschlichkeit und Künstlichkeit nachdenken. Die komplexe Beziehung zwischen einem Astronauten und einem weiblichen Androiden ist sowohl nachdenklich stimmend als auch faszinierend. Die Darstellerin der Hauptrolle der Androidin Nimani 1345 mag dem einen oder anderen bekannt vorkommen.
    IMDB

    Also, schnapp dir Partner, Partnerin und/oder Popcorn und gönn dir diese filmischen Highlights! Egal, ob du die Magie der Liebe feiern oder einfach nur in technologische Träume entfliehen möchtest, diese Filme bieten herzliche Geschichten und inspirierende Gedanken über die Verbindung zwischen Menschen und Maschinen. Happy Watching und einen wundervollen Valentinstag! ❤️🎬

  • Wie sich das offene Web verändert und wie du als Webseitenbetreiber reagierst

    Wie sich das offene Web verändert und wie du als Webseitenbetreiber reagierst

    Gerade war Jahreswechsel. Wir wollen einen Blick nach vorne werfen, ausgehend vom aktuellen Zustand des offenen Webs im Jahr 2025. Wer eine eigene Website betreibt, gehört mit großer Wahrscheinlichkeit zum offenen Web. 

    Die Bezeichnung offenes Web steht für den freien und ungehinderten Zugang zu Inhalten im Internet, ohne dass Benutzer sich registrieren oder anmelden müssen. Es ist das, was das ursprüngliche World Wide Web ausmachte: Eine Plattform für Vielfalt und Innovation. 

    Doch der Druck von geschlossenen Systemen, den sogenannten „Walled Gardens“, nahm auch in den letzten Jahren weiter zu. Diese Systeme erfordern eine Registrierung oder eine Bezahlung, um auf Inhalte zugreifen zu können. Diese Dynamik kam mit der Entwicklung von Social Media in Gang und setzt sich fort. Wie kann man als Webmacher darauf reagieren? 

    1,1 bis 1,2 Milliarden Websites existieren

    Betrachten wir das Web top down: Seit einigen Jahren beobachten Analysefirmen eine Stagnation in der Anzahl der weltweiten Webseiten. 2016 haben wir noch einen gewaltigen Sprung gesehen, zumindest bei der Gesamtanzahl. Die Zahl aktiver Website stagniert seit 2012 mehr oder weniger.

    Derzeit gibt es etwa 1,1 Milliarden Webseiten, wenn man dem englischen Analyseunternehmen Netcraft folgt. Von diesen sind in den letzten Jahren stabil rund 18 % aktiv, was bedeutet, dass sie regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden.

    Grafik zeigt die Anzahl gemessener Websites im offenen Web und die Anzahl aktiver Websites im Zeitverlauf von 2008 bis 2024: 

Year

All Websites

Active Websites

Active Websites %

January 2024

1,079,154,539

192,375,760

17.83%

January 2023

1,132,268,801

202,900,724

17.92%

January 2022

1,167,715,133

198,988,100

17.04%

January 2021

1,197,982,359

199,533,484

16.66%

January 2020

1,295,973,827

189,000,000

14.58%

January 2019

1,518,207,412

182,185,876

12.00%

January 2018

1,805,260,010

171,648,771

9.51%

January 2017

1,800,047,111

172,353,235

9.57%

January 2016

906,616,188

170,258,872

18.78%

January 2015

876,812,666

177,127,427

20.20%

January 2014

861,379,152

180,067,270

20.90%

January 2013

629,939,191

186,821,503

29.66%

January 2012

582,716,657

182,441,983

31.31%

January 2011

273,301,445

101,838,083

37.26%

January 2010

206,741,990

83,456,669

40.37%

January 2009

185,497,213

71,647,887

38.62%

January 2008

155,583,825

68,274,154

43.88%
    Anzahl gemessener Websites und die Anzahl aktiver Websites im Zeitverlauf von 2008 bis 2024:. Quellen: Netcraft zitiert nach Siteefy

    18 % mag gering erscheinen, aber der Wert zeigt einen positiven Trend: Die Websites, die es heute gibt, werden zu einem wachsenden Anteil aktualisiert und genutzt. In den Jahren 2017 und 2018 lag der Anteil aktiver Webseiten bei unter 10 %. Das ist ein Lichtblick für das Offene Web, das trotz der Herausforderungen eine beachtliche Aktivität aufweist. Zuletzt, im Dezember 2024, sah Netcraft sogar einen leicht steigenden Trend.

    Zu den Netcraft-Zahlen muss man bedenken, dass sicherlich viele statistische Artefakte eine Rolle spielen, auch bedingt durch die Art und Weise, wie die Informationen erhoben werden. Hier stellen sich viele Fragen zur Abgrenzung und der Definition: Was ist eine Website? Es gibt auch keine klare Grenze zwischen dem offenen Web und dem, was man landläufig Dark Web nennt.

    Ein vergleichbares Bild zeigt die Zeitreihe der registrierten Domainnamen unter der Top Level Domain .de. Auch hier sieht man eine Sättigung ab 2023 nachdem um 2020 herum während der Corona-Krise viele .de Domains neu hinzu gekommen sind.

    Eine Domain benötigt man um auf ein Informationsangebot im Web zugreifen zu können. Domains werden registriert und zwar unter einer Top Level Domain. Die Grafik zeigt die Anzahl der Domainnamen unter der Top Level Domain .de für Deutschland.
    Zeitreihe der Anzahl registrierter Domainnamen unter .de. Quelle: Denic. Stand Januar 2025.

    Natürlich braucht man .de-Domains nicht nur für eine Website, sondern z.B. auch für eine E-Mail-Adresse. Zudem werden ständig Domains gelöscht und neue registriert. so dass in einer solchen Statistik viele Aspekte stecken. Insofern kann man bezogen auf Deutschland nur herauslesen, dass es aktuell keinen Run auf .de-Domains gibt, wie die in den 2000er oder 2010ern noch der Fall war.

    Walled Gardens ziehen Werbegelder an, mehr noch als die Websuche

    Interessanterweise zählte Nectraft die meisten Websites als Facebook zum ersten Mal zwei Milliarden monatliche Nutzer meldete. Das war im November 2016.

    Ein wesentlicher Faktor, der das Offene Web unter Druck setzt, ist das kontinuierliche Wachstum dieser Walled Gardens als Werbeträger und Umsatzbringer. Vielen Besitzern einer Homepage hat Facebook gereicht, um irgendwelche Texte oder Bilder ins Internet zu stellen.

    Diese geschlossenen Systeme, die von nutzererstelltem Content leben (user generated content; UGC) wuchsen und haben im Jahr 2024 nun beeindruckende 240 Milliarden Dollar an Werbebudgets angezogen. Das ist mehr als für die Websuche, dem Bereich, in dem Alphabet mit Google Ads als marktbeherrschend gilt. Dies Zahlen erhebt das Programmatic-Ads-Dienstleistungsunternehmen Jouncemedia und berichtet diese jährlich.

    Aus „The State Of The Open Internet„, Jouncemedia 2023

    Im Vergleich dazu hat das Offene Web „nur“ um die 80 Milliarden Dollar erhalten. Plattformen wie Meta, Google, Amazon, TikTok, LinkedIn und Snapchat dominieren also den Werbemarkt und monetarisieren zusätzlich die Nutzer durch vielfältige Angebote wie In-App-Käufe und Mikrotransaktionen. Zudem verfügen diese Plattformen über User- und Verhaltensdaten, die programmatic advertising, also zielgerichtete Werbeauspielungen in Echtzeit ermöglichen. Das geht auch im offenen Web, ist dort aber wegen der heterogenen Technologielandschaft komplexer.

    Dort wo das Werbegeld landet, findet Weiterentwicklung statt, schon alleine, um die Marktposition zu halten oder auszubauen. Der große Star ist derzeit TikTok. Die Betreiberfirma Bytedance verzeichnet seit einiger Zeit nun anhaltend schnelles Wachstum.

    Finanzierungsfragen und die Bindung von Nutzern

    Diese Massierung der Werbebudgets stellt Webseitenbetreiber, die mit ihrer Website Umsätze generieren wollen, vor große Herausforderungen. Wie sollen sie ihre Inhalte finanzieren, wenn das große Werbe-Geld in die Walled Gardens fließt? 

    Zudem versuchen geschlossenen Systeme, Nutzer möglichst lange auf ihren Plattformen zu halten.. Das macht es schwieriger, genug User aus Teasern auf die Website im offenen Web zu bringen. Ein Beispiel für solche Bindungsmaßnahmen, dass Plattformen die Sichtbarkeit von User-Beiträgen reduzieren, wenn diese externe Links enthalten.

    Die Idee des Hyperlinks, die einst revolutionär war, verliert an Power. Webseitenbetreiber müssen kreativ werden und neue Ansätze finden, um ihre Inhalte zu monetarisieren und Nutzer zu binden, über Suchmaschinenoptimierung hinaus.

    Eine Möglichkeit ist, eine direkte Beziehung zum Nutzer aufzubauen, vielleicht über eine Registrierung oder eine Mailingliste. Oder auch mittels Nutzung anderer Plattformen, die nicht so verfahren, wie etwa Tumblr oder Bluesky.

    Neue Trends in der Webnutzung

    Ein weiterer interessanter Trend ist die Entwicklung, dass eine Websites, oft nur noch eine Bedienoberfläche für eine reaktive beziehungsweise interaktive Webanwendungen fungiert.

    Besonders bei den inflationär wachsenden KI-Anwendungen sieht man das. Es dominieren nicht mehr Informationsangebote, durch die man sich lesend klicken kann. Eine direkte Interaktionsmöglichkeit ist wichtig. Auch die Google Suche bewertet solche „User Signals“, um das Ranking auf den Suchergebnisseiten festzulegen.  

    Personen in der U-Bahn, die auf ihr Handy sehen. Sie nutzen nicht das offene Web, sondern Apps.
    Die Nutzung des World Wide Webs hat sich verändert. Besonders auf Mobilgeräten dominieren geschlossene Plattformen, auf die mit Apps zugegriffen wird. Walled Gardens wollen die Nutzer möglichst lange binden und schränken gerne die Sichtbarkeit von User-Beiträgen ein, die Links ins offene Web beinhalten.

    Letztlich sind auch Content-Management-Systeme wie WordPress und Websitebuilder wie easyPage solche Webanwendungen. Diese ermöglichen es Nutzern wiederum, eigene Webpräsenzen mit interaktiven Elementen zu erstellen. Auch Online-Shops gehören in die Kategorie Webanwendungen. 

    Social Media und die Creator Economy

    Social Media hat sich zur Hauptplattform für Meinungsäußerungen entwickelt. Hier wird debattiert, gestritten und manchmal auch kräftig ausgeteilt – Rage-Baiting ist ein aktueller Trend, der für Aufregung sorgt. 

    Doch trotz der Dominanz von Social Media stellt man fest, dass Influencer und Content Creators nach einer eigenen digitalen Heimat suchen: Viele von ihnen betreiben zusätzlich zu ihren Social-Media-Kanälen eine eigene Website oder einen Blog mit eigener Domain, um ihre Präsenz zu stärken. 

    Es hat sich eine regelrechte Creator Economy herausgebildet, die sich weiter diversifiziert: Plattformen wie Patreon oder bepreiste Newsletter bieten neue Einnahmequellen für Content Creators. Auch Reddit spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Meinungsbildung – ebenfalls eine Funktion, die einst mit Webforen realisiert worden wurde.

    Die Bedeutung einer eigenen Website

    Trotz der Herausforderungen bleibt die eigene Website mit eigener Domain also ein zentraler Bestandteil jeder ernstzunehmender digitalen Strategie. Sie bietet Stabilität und eine verlässliche Basis für den Aufbau der eigenen Marke. Social Media Inhalte hingegen sind oft flüchtig und schwer auffindbar, selbst wenn Nutzer aktiv danach suchen. Es ist fast unmöglich, einen bestimmten Post wiederzufinden.

    Eine eigene Domain bietet Beständigkeit und wird von Suchmaschinen wie Google als verlässliche Quelle bevorzugt. Daher ist es entscheidend, den eigenen Webauftritt kontinuierlich zu optimieren und als zentrale Anlaufstelle für Nutzer zu etablieren. Branding ist und bleibt wichtig.

    Fazit

    Das offene Web steht auch 2025 vor großen Herausforderungen, insbesondere durch die Konkurrenz der geschlossenen Systeme und Mobile Apps. Hinzu kommt noch die sich verändernde Nutzung des Internets. Dennoch bietet es weiterhin Chancen für Kreative, Unternehmen und Individuen, sich unabhängig zu positionieren und eigene Inhalte zu verbreiten. 

    Die Entwicklung des offenen Webs wird maßgeblich davon abhängen, wie gut es gelingt, diese Herausforderungen zu meistern und die Vorteile einer offenen und freien Internetnutzung zu erhalten. Die eigene Website als stabile Plattform sollte dabei nicht vernachlässigt werden. Sie ist ein wertvolles Instrument in unserer zunehmend dynamischen digitalen Welt. Bleibt also am Ball und nutzt die Chancen, die das offene Web euch bietet.