Kategorie: Webbasierte Open Source Software

  • WCEU 2026 in Krakau: Die Lage nach dem Slack-Gewitter, CERN-Genialität und tanzenden Drachen

    WCEU 2026 in Krakau: Die Lage nach dem Slack-Gewitter, CERN-Genialität und tanzenden Drachen

    Vielleicht habt ihr im Vorfeld des WordCamp Europe (WCEU) 2026 beim Mitlesen in Medien und Foren auch gedacht: Die WordPress-Welt steht vor dem Kollaps.

    Wenn man das ganze Online-Drama um Aksimet verfolgt hat, konnte man echt Angst bekommen. Aber: Die Realität im ICE Kraków Congress Centre war der absolute Kontrast zur Endzeitstimmung im Netz.

    Neben wegweisenden Tech-Ankündigungen war es vor allem wieder ein Fest der Begegnungen. Es war vollgepackt mit brandneuem Flurfunk, herrlich skurrilen Ausflügen und absolut legendären Nächten.

    Das große Slack-Beben: Matt Mullenweg und der „mittelmäßige Mist“

    Machen wir uns nichts vor. Die Stimmung vor dem Event war – besonders in der US-amerikanischen Entwickler-Community – spürbar und fast schon lähmend angespannt. Warum?

    Drehen wir das Rad kurz zurück zum April 2026. Da hat WordPress-Mitgründer Matt Mullenweg im offiziellen Entwickler-Slack mal so richtig den Hammer kreisen lassen. Frustriert über zähe Abstimmungsprozesse bezeichnete er die Ergebnisse der bisherigen Release-Kultur als – O-Ton – „boring or mediocre crap“. Auf gut deutsch also langweiligen oder mittelmäßigen Mist. Sein bitteres Fazit: „the wheels have fallen off“ – die Räder sind im Grunde abgefallen. Autsch!

    Der konkrete Zündstoff für dieses interne Gewitter? Das berühmt-berüchtigte Trac-Ticket #65012. Da ging es um die Frage, ob das Spam-Schutz-Plugin Akismet – ein kommerzielles Produkt von Mullenwegs eigener Firma Automattic – standardmäßig fest auf der neuen Connectors-Schnittstelle von WordPress 7.0 einprogrammiert sein sollte.

    Mehrere Core-Entwickler protestierten aus Governance-Gründen sofort gegen diese Sonderrolle. Matt überstimmte die Committers jedoch kurzerhand eigenmächtig via Slack – und zwar direkt aus dem Flugzeug! Das hat in der Szene natürlich eine gigantische Debatte über die Machtstrukturen im Open-Source-Universum entfacht.

    Umso elektrisierter wartete die Community in Krakau auf Mullenwegs traditionelle Keynote zum Abschluss der Konferenz. Und dann der absolute Plot-Twist kurz vor dem Start: Matt sagte seine Reise nach Polen ab. Er blieb in den USA, um in einer schweren Zeit bei seiner Familie zu sein. Die inhaltliche Vertretung auf der Megabühne in Krakau übernahmen Mary Hubbard (Executive Director von WordPress.org), Matías Ventura (Gutenberg-Projekt-Lead) und Rich Tabor (Designer und Entwickler). Und ich sage: Die drei haben das gut gerockt!

    Das CERN vertraut auf WordPress!

    Während im Netz die juristischen und organisatorischen Wellen hochschlugen, gab es am ersten Konferenztag eine fast schon poetische Antwort auf alle Zukunftsängste. In einer völlig umjubelten Eröffnungs-Keynote mit dem Titel „Two worlds collide: WordPress at CERN“ machten Joachim Valdemar Yde und Francisco Borges Aurindo Barros das Unmögliche greifbar.

    Das CERN – die Europäische Organisation für Kernforschung an der französisch-schweizerischen Grenze – ist extrem geschichtsträchtig. Hier hat Sir Tim Berners-Lee vor über 30 Jahren das World Wide Web erfunden! Und genau diese Wiege des modernen Internets hat in Krakau stolz verkündet, dass ihre zentrale, globale Flaggschiff-Website home.cern ab sofort vollständig über eine WordPress-Infrastruktur ausgeliefert wird.

    Das CERN-Webteam hat dafür über 800 weitgehend isolierte und veraltete Websites (viele davon auf Drupal-Basis) über eine automatisierte Migrations-Pipeline in native Gutenberg-Blöcke transformiert und auf einer modernen Kubernetes-Infrastruktur aufgesetzt. Sieh selbst: https://home.cern/

    Das Beste für uns alle: Dieses Migrationstool soll bald als Open Source für alle Entwickler freigegeben werden! Es ist eine faszinierende Symmetrie: Die Institution, die die allererste Webseite der Menschheit veröffentlichte, läuft heute auf der freien, von einer weltweiten Community gepflegten Open-Source-Software, die über 40 % des heutigen Webs antreibt. Wenn das kein Ritterschlag ist, was dann?

    „WordPress Dooming“ im Realitätscheck: Totgesagte leben länger

    Dieser monumentale Erfolg des CERN war der perfekte Kontrast zum grassierenden „WordPress Dooming“, das im Frühjahr 2026 durch die Podcaster- und Entwickler-Kreise geisterte. Da wurde intensiv debattiert, ob das klassische CMS durch das Aufkommen von KI-gestütztem „Vibecoding“, moderne JavaScript-Frameworks oder eben die internen Führungsstreitigkeiten dem Tode geweiht sei.

    In Krakau wurde diese Endzeitstimmung jedoch mit pragmatischer Tatkraft und einer fetten Portion Trotz-Humor beiseitegewischt. Beobachter sprachen von einem spürbaren „Pendelschwung zurück zur Boring Technology“ – also einer gesunden Rückbesinnung auf solides Web-Handwerk und die Stabilität bewährter Systeme.

    Der Kampf ums Web: Wo gekämpft wird, wo er verloren ist

    Den intellektuellen Kern dieser Debatte traf Core-Committer Jonathan Desrosiers mit seinem provokanten Vortrag „The fight for the open web is a lie“. Seine These ist eine andere. Das offene Web selbst ist technisch überhaupt nicht bedroht. Es basiert immer noch auf den freien und offenen Protokollen des CERN.

    Was wir tatsächlich verlieren, ist die Psychologie der Nutzer: Wir kapitulieren vor der Bequemlichkeit geschlossener Apps und proprietärer Plattformen („Walled Gardens“).

    Es liegt also ganz allein an uns und der WordPress-Community, die Ärmel hochzukrempeln und die Vorzüge des freien Webs wieder aktiv und selbstbewusst zu verteidigen. Sich in Untergangsszenarien zu ergehen hilft nicht!

    Screenshot aus dem Vortrag Agentic AI & WordPress: from prompts to tools & systems
    KI in WordPress: Aus der Anwendung heraus hat man Zugriff auf ein KI-Modell nach Wahl. Das kann auch eine lokale Instanz ein (etwa mit Ollama) oder eben eine der üblcihen Verdächtigen: ChatGPT, Claude, Mistral. Interessant dürfte die nächste KI-Stufe werden mit MCP und mehr „Agency“. Bildschirmfoto aus dem Vortrag „Agentic AI & WordPress: from prompts to tools & systems

    Und selbst die Angst, dass künstliche Intelligenz die Teams hinter dem CMS arbeitslos machen könnte, wurde im abschließenden Fireside Chat der Konferenz komplett entschärft. Auf die besorgte Frage aus dem Publikum, ob Support- und Dokumentationsteams im KI-Zeitalter nicht bald obsolet werden, entgegnete das Panel auf der Bühne völlig gelassen: KI wird uns repetitive Routineaufgaben abnehmen. Aber die qualitative Kuration, die ethische Moderation, das Training der Modelle und der echte, menschliche Zusammenhalt in der Community? Das kann durch keinen Bot der Welt ersetzt werden. Beruhigend, oder?

    Screenshot mit der Präsentatorin Pooja Sanwal über die Bedeutung von Text im KI Zeitalter und der Dominanz von Video
    82,5 % des globalen Internet-Traffics im Jahr 2026 sind Videos! 🤯
    Als absoluter YouTube-Fan geht mir da natürlich das Herz auf. Aber wo zur Hölle bleibt da eigentlich noch Platz für den guten alten Text? Genau diese Frage hat Pooja Sanwal hier im Talk genial auseinandergenommen.

    Flurfunk, Friedhöfe und fette Side-Events: Das Leben im „Hallway Track“

    Ganz ehrlich: Was wäre das WordCamp Europe ohne das Leben abseits der Session-Räume? Der legendäre „Hallway Track“ war in Krakau ein absolutes Highlight. Die Stadt hat es den über 2.400 Besucherinnen und Besuchern aber auch verdammt leicht gemacht, sich wohlzufühlen:

    Jedes Ticket-Badge war mit einem glitzernden Hologramm versehen, das als Freifahrtschein für alle Straßenbahnen und Busse der Stadt fungierte. Mega gut gelöst! So pendelte die Community mühelos zwischen dem modernen Kongresszentrum, den gemütlichen Gassen des jüdischen Viertels Kazimierz und der Altstadt.

    Kulinarisch wurde die Konferenz von unzähligen Tellern heißer Pierogi, traditioneller Żurek-Suppe und den legendären Obwarzanek-Salzbrezeln begleitet, die es an fast jeder Straßenecke zu kaufen gab. Ein Traum!

    Besonders bunt (und manchmal herrlich skurril) ging es bei den zahlreichen Side-Events her:

    • Der Friedhofs-Spaziergang (Cemetery Walk): Für alle, die eine Pause vom lauten Tech-Talk brauchten, gab es eine geführte Tour über einen der historischen Krakauer Friedhöfe. Klingt erst mal makaber, bot aber inmitten des dichten Konferenz-Trubels einen willkommenen Moment der absoluten Ruhe und des Durchatmens.
    • Netzwerken auf dem Wasser: Die Woo-Community mietete kurzerhand das wunderschöne Restaurantschiff „Aquarius“ direkt auf der Weichsel an. Bei polnischer Küche und kühlen Getränken schwankte die Stimmung im besten Sinne hoch.
    • Aussicht mit Stil: Wer es etwas exklusiver mochte, traf sich in der Groble Skybar Lounge. Bei freiem Blick über die Dächer von Krakau und die beleuchtete Wawel-Burg wurden die neuesten Gerüchte über die Zukunft von WP Engine und die Entwicklung von WordPress 7.1 ausgetauscht. Flurfunk deluxe!
    • Glow Party & Geburtstag: Die legendäre Party von Yoast stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Pride, Licht und intensiven Farben. Da Yoast zeitgleich seinen 16. Geburtstag feierte, verwandelte sich die Tanzfläche in ein glitzerndes Meer aus Neonfarben, Pailletten und metallischen Outfits. Genial!

    Die Nacht der Drachen und das große Finale in der Festung

    Das absolute Über-Highlight des Wochenendes war jedoch der Samstagabend (6. Juni). Nach den offiziellen Abschlussworten zog die Community weiter zur großen After-Party. Und die Location hätte atmosphärischer kaum sein können: Gefeiert wurde im Forty Kleparz, einer historischen Ziegelbaufestung aus dem 19. Jahrhundert, die einst zum österreichisch-ungarischen Verteidigungsring um Krakau gehörte. Die dicken, geschichtsträchtigen Festungsmauern und die offenen Innenhöfe bildeten die perfekte Kulisse für eine Party, die das lokale Organisationsteam auf stolze acht Stunden bis tief in die Nacht (bzw. bis 4:00 Uhr morgens!) ausgedehnt hatte!

    Der Weg dorthin entwickelte sich für viele jedoch zu einem ganz eigenen Abenteuer. Exakt am selben Abend fand in Krakau nämlich die berühmte Große Drachenparade (Parada Smoków) statt. Riesige, leuchtende Drachenfiguren wurden über die Weichsel und durch die Altstadt gesteuert, untermalt von Musik und Feuerwerk. Die Straßen waren mit Zehntausenden Menschen verstopft, Trams wurden umgeleitet und die WordPress-Community musste sich ihren Weg durch ein Meer aus Fabelwesen bahnen – ein absolut surrealer und magischer Übergang vom Tech-Alltag in die Partynacht!

    Auf der After-Party wurde dann auch das am heißesten gehütete Geheimnis gelüftet: Das nächste WordCamp Europe 2027 wird vom 27. bis 29. Mai 2027 in Málaga, Spanien, stattfinden! Nach der kühlen Festung in Krakau dürfen sich die WordPress-Enthusiasten also auf andalusische Sonne, Tapas und das Mittelmeer freuen.

    Mein Fazit: WordPress rockt weiter!

    Krakau hat eindrucksvoll bewiesen, dass WordPress weit mehr ist als die Launen einzelner Akteure oder das Drama in irgendeinem Slack-Kanal. Alles Sessions gibt es auf WordPress TV: https://wordpress.tv/event/wordcamp-europe-2026/

    Während im Hintergrund weiter um Markenrechte und Governance gerungen wird, liefert das Ökosystem stabile Software, unvergessliche Erlebnisse und eine unverwüstliche Community. Wenn selbst die Geburtsstätte des World Wide Web voll auf WordPress vertraut und die Community im Schatten von Drachen und Festungsmauern feiert, ist der Untergang der Plattform wohl noch ein ganzes, weites Stück entfernt.

    Was meinst du – sehen wir uns 2027 in Málaga?

  • WordPress 7.0 „Armstrong“ ist da: Warum das beste Update das ist, von dem du kaum etwas merkst.

    WordPress 7.0 „Armstrong“ ist da: Warum das beste Update das ist, von dem du kaum etwas merkst.

    Es ist so weit: Das Internet atmet tief ein. WordPress 7.0 (Codename „Armstrong“, benannt nach der Jazz-Legende Louis Armstrong) wurde offiziell veröffentlicht. Wenn im Netz eine neue Hauptversion der Software erscheint, auf der fast die Hälfte aller Websites weltweit läuft, geraten viele Hoster in Hektik. Es wird mit Features um sich geworfen, Hype-Feuerwerke werden gezündet – und ein seltsames „WordPress-Dooming“ bricht aus – die unbegründete Panik, dass ab morgen alles anders, komplizierter oder kaputt ist.

    Hier bei goneo in Minden trinken wir erst einmal einen Kaffee. Warum? Weil wir an „Boring Technology“ glauben. Die beste Technologie ist die, über die du im Alltag überhaupt nicht nachdenken musst. Ein Server muss laufen wie ein mechanisches Schweizer Uhrwerk – leise, präzise, unaufgeregt. Wir verändern nicht ständig deine gewohnte Umgebung, wir sichern sie einfach ab.

    Schauen wir uns also ganz pragmatisch, ehrlich und ohne Fachchinesisch an, was WordPress 7.0 wirklich für deine Website bedeutet, was sich im Alltag ändert – und warum du bei goneo absolut sicher bist.

    1. Das Fundament zieht an: PHP 7.4 ist die neue Untergrenze

    WordPress 7.0 hat die alte PHP-Mindestanforderung angehoben. Wer noch auf ganz alten PHP-Versionen funkt, steht ab heute vor einer verschlossenen Tür.

    • Die goneo-Lösung: Während andere Hoster jetzt automatisierte Warn-Mails verschicken, die klingen, als würde morgen die Welt untergehen, sagen wir: Entspann dich. Bei goneo laufen unsere Systeme ohnehin längst auf den modernen, pfeilschnellen PHP 8.x-Versionen. Falls deine Website doch noch einen alten Schubser braucht, führt dich unser goneo-Kundencenter elegant und einfach per Klick zum Update. Technik menschlich erklärt, Schritt für Schritt.

    2. Im Fokus: Die neuen „DataViews“ (Dein aufgeräumter Arbeitsplatz)

    Die größte und spürbarste Änderung im Alltag betrifft die Art und Weise, wie du deine Inhalte verwaltest. Die Entwickler haben die alten, starren Admin-Tabellen im Hintergrund durch ein modernes System namens DataViews ersetzt. Das ist ein echtes Frontend-Evolution-Overlay, das dir die tägliche Arbeit massiv erleichtert, anstatt dich zu überfordern.

    Ein Screenshot der WordPress-Beitragsübersicht, der eine Reihe von Dropdown-Filtern zeigt. Das zentrale Dropdown-Menü "Alle SEO-Werte" ist geöffnet und zeigt Optionen wie "SEO: Verbesserungsbedürftig", "SEO: OK", "SEO: Gut", "SEO: Keine Fokus-Keyphrase" und "SEO: Beitrag nicht indexiert".
    Schluss mit starren Tabellen: Mit den neuen DataViews filterst du deine Beiträge und z.B. SEO-Werte im WordPress-Backend flüssig und in Echtzeit – ganz ohne lästiges Neuladen der Seite.

    Stell dir DataViews wie eine perfekt sortierte, digitale Werkzeugwand vor. Du findest diese neuen Ansichten direkt im WordPress-Adminbereich, vor allem im Site-Editor unter Seiten, Beiträgen oder Vorlagen.

    Drei Dinge machen das Feature extrem sinnvoll für deine Routine:

    • Visueller Überblick (Das Raster-Layout): Wenn du deine alten Blogbeiträge oder Seiten überarbeiten willst, musstest du früher jeden Titel einzeln anklicken, um das Beitragsbild zu sehen. Jetzt schaltest du einfach auf das Raster-Layout (Grid) um. Du siehst deine Beiträge wie in einer Galerie und erkennst sofort, wo ein Bild fehlt oder das Format aus der Reihe tanzt.
    • Filter in Echtzeit: Du suchst alle Entwürfe eines bestimmten Autors aus einer bestimmten Kategorie? Ein Klick auf „Filter“, Kriterien auswählen – und die Liste passt sich sofort an, ohne dass die gesamte Seite träge neu laden muss.
    • Massenbearbeitung ohne Frust: Zehn Seiten gleichzeitig aktualisieren oder kategorisieren geht jetzt flüssig von der Hand. Die Aktionsleiste arbeitet im Hintergrund so geschmeidig, dass du Dutzende Beiträge in Sekunden organisierst. Du kannst dir sogar dein ganz persönliches Dashboard zusammenstellen, unbemerktes Chaos aufräumen und diese Ansicht für morgen speichern.

    3. KI zieht in den Kern ein – aber wir bleiben auf dem Teppich

    Großer Hype im Vorfeld: WordPress 7.0 bringt einen integrierten „WP AI Client“ mit, eine standardisierte Schnittstelle für KI-Plugins (wie für Google, OpenAI oder Anthropic).

    • Unsere Haltung dazu: Wir hosten deine Daten zu 100 % mit Ökostrom in unserem Rechenzentrum in Frankfurt. Das ist deine digitale Souveränität. Wenn du KI-Features nutzen möchtest, kannst du das tun – die Rechenlast und die API-Kosten liegen bei den externen Anbietern, deine goneo-Server-Ressourcen bleiben davon völlig unberührt. Keine Kostenfallen, kein unberechenbares Cloud-Billing. Bei uns gilt: Feste Ressourcen, transparente Fixpreise.
    Ein Screenshot aus dem WordPress 7.0 Backend, der die Einstellungen für den neuen integrierten KI-Client zeigt. Zu sehen ist eine Liste von Schaltern für verschiedene KI-Funktionen unter „Editor Experiments“, darunter Optionen wie Content Resizing, Excerpt Generation, Alt Text Generation und Content Summarization. Einige Schalter sind aktiviert, und am unteren Rand erscheint eine schwarze Bestätigungsmeldung mit dem Text „Image Generation and Editing enabled“.
    Der neue WP AI Client in WordPress 7.0: Hier lässt sich modular einstellen, welche KI-Assistenzfunktionen – wie die automatische Textzusammenfassung oder Alt-Text-Generierung

    4. Was nicht drin ist: Echtzeit-Kollaboration verschoben

    Eigentlich sollte mit Version 7.0 das gemeinsame, gleichzeitige Bearbeiten von Texten kommen, wie man es von Google Docs kennt. Zwölf Tage vor dem Release hat das WordPress-Kernteam die Reißleine gezogen – zu viele Bugs, zu hoher Server-Load (goneo easyPage, unser Website Builder, kann das übrigens schon lange: Man kann andere User per Mail zum Echtzeit-Mitarbeiten einladen).

    • Unser ehrliches Fazit als Hoster: Danke für diese Vernunft! Unreife Features, die Server wahllos in die Knie zwingen, nur um einen Hype zu bedienen, passen nicht zu unserer Philosophie. Es ist besser, ein Feature zu verschieben, als die Stabilität deiner Live-Website zu riskieren.

    Was musst du heute tun?

    Wenn du deine Website bei goneo hast: Erst einmal nichts.

    Wir überwachen die Infrastruktur rund um die Uhr. WordPress 7.0 wird sich in den kommenden Tagen organisch und sicher verbreiten. Wenn du automatische Updates aktiviert hast, wird deine Seite das Update erhalten. Weil wir die technischen Hürden im Hintergrund flach halten, läuft deine gewohnte Umgebung einfach stabil weiter.

    Lass dich vom WordPress-Dooming im Netz nicht ablenken. Genieße den Tag, kümmere dich um dein Handwerk und deine Inhalte – das unaufgeregte goneo-Systematik im Hintergrund läuft verlässlich für dich.

    Kurzantworten für den Kaffee danach: Das WordPress 7.0 Q&A

    Kostet mich der neue KI-Client bei goneo extra?

    Nein. Der „WP AI Client“ ist ein reines Software-Werkzeug im WordPress-Kern. Wenn du ihn nutzt (indem du ihn mit Anbietern wie OpenAI, Claude, Jetpack oder Google verknüpfst), rechnet der jeweilige KI-Anbieter seine API-Gebühren direkt mit dir ab. Auf deine goneo-Hosting-Gebühren hat das absolut keinen Einfluss. Bei uns bleibt es bei deinem fairen, transparenten Fixpreis.

    Was passiert, wenn meine Website noch auf einer alten PHP-Version läuft?

    Wenn deine Website noch auf einer Version älter als PHP 7.4 läuft (was bei goneo nicht mehr sein kann), verweigert WordPress 7.0 das Update, um deine Seite vor Fehlern zu schützen. Bei goneo bist du aber auf der sicheren Seite: Unsere Standard-Infrastruktur läuft längst auf den schnellen Versionen PHP 8.x. Falls deine Seite einen Schubs braucht, kannst du deine PHP-Version im goneo-Kundencenter mit nur einem Klick ganz einfach und sicher selbst anheben.

    Muss ich die neuen DataViews jetzt zwingend nutzen?

    Keine Sorge, du musst nichts Neues lernen, wenn du nicht willst. Die DataViews ersetzen zwar nach und nach die alten, starren Tabellen im Hintergrund, aber das System steuert sich komplett intuitiv. Es ist wie ein aufgeräumter Schreibtisch: Du siehst deine Beiträge und Seiten sofort, kannst sie aber viel schneller filtern, sortieren oder als Raster anzeigen lassen. Es nimmt dir keine Funktionen weg, es spart dir nur Klicks.

    Wo ist die Echtzeit-Kollaboration abgeblieben?

    Das gemeinsame Schreiben wie in Google Docs oder auchin unserem easyPage wurde kurz vor dem Release aus Version 7.0 gestrichen, da es zu viele Server-Ressourcen gefressen hätte und noch zu fehleranfällig war. Das WordPress-Team entwickelt das Feature im Hintergrund weiter. Wir als Hoster begrüßen diese Entscheidung: Stabilität geht immer vor Hype. Deine Website blei

    Kann durch das Update meine Website abstürzen?

    Da WordPress 7.0 tiefgreifende Änderungen an den Admin-Oberflächen (DataViews) vornimmt, könnten extrem veraltete Plugins, die sich in diese Bereiche einklinken, kurz ruckeln. Wir empfehlen: Aktualisiere vor dem großen Sprung all deine Plugins und Themes. Und falls doch mal etwas hakt? Keine Panik. Unser menschlicher Support sitzt in Minden und hilft dir direkt weiter – ganz ohne sterile KI-Warteschleife.

    Welche Version von WordPress bekomme ich installiert, wenn ich das Paket WordPress-Power nutze?

    Es wird grundsätzlich die aktuellste Version automatisch installiert, nun als WordPress 7.0. Ab diesem Zeitpunkt entscheidest du, wie die Updates einer bestehenden Installation vornimmst. Entweder du stellst alles auf „Updates automatisch installieren“ oder du klickst die entsprechenden Menüpunkte für den WordPress-Kern (Core), die Themes und Plugins.

  • WordPress am Ende? Warum wir nicht an Geister glauben

    WordPress am Ende? Warum wir nicht an Geister glauben

    „WordPress ist tot, lang lebe JavaScript!“ – ganz ehrlich: Solche Sätze tauchen im Netz ungefähr so regelmäßig auf wie der nächste „dieses Tool wird ALLES verändern“-Post auf LinkedIn („Es ist kein Update, es ist eine Revolution!“ 😂). Wenn du dich ein bisschen in Entwickler-Bubbles bewegst, kennst du das bestimmt. Da wird KI schon zur ultimativen Website-Maschine erklärt, PHP für erledigt gehalten und alles, was nicht komplett headless, AI-ready und hypermodern klingt, direkt mal in die digitale Mottenkiste gepackt.

    Aber mal kurz Reality-Check, ja?

    Wir bei goneo hören solche Untergangsprognosen nicht erst seit gestern. Wir hosten seit 20 Jahren Websites aus Minden und Frankfurt, und wenn wir in dieser Zeit eins gelernt haben, dann das: Das Web ist voll von Hypes, aber nur wenige Werkzeuge bleiben wirklich nützlich. WordPress gehört ziemlich eindeutig zu diesen Werkzeugen.

    Und deshalb sagen wir es ganz direkt: Nein, WordPress ist nicht am Ende. Ganz im Gegenteil.

    Die Geistergeschichte vom „todgesagten CMS“

    Warum hält sich dieser Mythos eigentlich so hartnäckig?

    Weil neue Technologien natürlich spannend sind. Klar. Neue Frameworks, KI-Builder, No-Code-Plattformen, fancy JavaScript-Stacks – das alles wirkt modern, schnell und ein bisschen futuristisch. Und hihi, wir verstehen das sogar. Neue Sachen sind spannend. Wir mögen neue Sachen auch.

    Aber: Nicht alles, was glänzt, löst echte Probleme besser.

    Denn die meisten Menschen wollen keine technische Machbarkeitsstudie ins Netz stellen. Sie wollen eine Website, die läuft. Einen Blog, den sie pflegen können. Eine Unternehmensseite, die Kundinnen und Kunden überzeugt. Einen Shop, ein Portfolio, ein Vereinsprojekt, eine Landingpage, ein Magazin. Kurz gesagt: Sie wollen publizieren, nicht permanent an der Infrastruktur schrauben.

    Und genau da ist WordPress immer noch mega stark.

    1. Menschen wollen publizieren, nicht programmieren

    Das ist vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt.

    Wenn du selbst entwickelst, gern bastelst und Spaß an komplexen Frontend-Setups hast: go for it. Ehrlich. Es gibt fantastische Tools da draußen. Aber die Realität für viele Selbstständige, kleine Unternehmen, Kreative, Vereine oder Agenturen sieht eben anders aus.

    Die wollen nicht morgens aufstehen und denken:
    „Heute update ich mal 17 Abhängigkeiten, behebe drei Build-Fehler und schaue, warum das Deployment nach dem letzten Paket-Upgrade plötzlich zickt.“

    Die wollen eher:
    „Ich muss schnell einen neuen Beitrag online stellen.“
    „Wir brauchen bis Freitag eine neue Unterseite.“
    „Kann ich mal eben ein Kontaktformular ergänzen?“
    „Wie kriegen wir das ohne eine Woche Entwicklerzeit hin?“

    WordPress ist genau für diese Realität gemacht. Es ist kein akademisches Experiment und kein Tech-Demo-Objekt. Es ist ein Arbeitstier. Eins, das seit Jahren genau das tut, was es soll: Inhalte verwaltbar machen.

    Und das ist kein Nachteil. Das ist eine Stärke.

    Denn am Ende bringt dir die coolste Architektur wenig, wenn sie im Alltag zu kompliziert, zu teuer oder zu fragil wird. Ein Tool muss nicht trendy sein. Es muss dir helfen. Möglichst zuverlässig. Möglichst stressfrei.

    WordPress macht genau das.

    2. Dein Zuhause, deine Regeln

    Jetzt wird’s spannend. Denn hier geht es nicht nur um Komfort, sondern um echte Unabhängigkeit.

    Viele Website-Baukästen und geschlossene Plattformen sehen auf den ersten Blick super praktisch aus. Schnell eingerichtet, hübsche Templates, wenig technischer Aufwand. Klingt erstmal gut. Und ja, für manche Projekte kann das auch passen.

    Aber: Bei solchen Plattformen bist du oft eher Mieter als Eigentümer.

    Das bedeutet:

    • Die Spielregeln macht jemand anderes.
    • Preise können sich ändern.
    • Funktionen können verschwinden.
    • Export und Umzug sind oft komplizierter, als die Werbung glauben macht.
    • Du bewegst dich immer innerhalb eines Systems, das dir nicht wirklich gehört.

    Mit WordPress auf eigenem Hosting sieht das anders aus.

    Da ist deine Website wirklich deine Website. Deine Inhalte, deine Daten, deine Struktur, deine Entscheidungen.

    Bei goneo heißt das für dich: Du hostest mit einem Anbieter in Deutschland, du behältst die Kontrolle und du setzt auf ein offenes System statt auf einen goldenen Käfig mit schicker Oberfläche. Das ist ein riesiger Unterschied.

    Und ja, wir finden: Das ist ziemlich genial.

    Denn digitale Souveränität klingt erstmal sehr groß und sehr politisch. Im Alltag bedeutet sie oft einfach nur: Du kannst selbst entscheiden. Ohne von den Launen einer Plattform abhängig zu sein.

    3. Das Plugin-Dilemma? Eher ein Möglichkeits-Booster

    Lass uns über Plugins sprechen. Das Thema kommt ja zuverlässig immer dann auf den Tisch, wenn jemand WordPress kritisieren möchte.

    „Zu viele Plugins!“
    „Alles aufgebläht!“
    „Viel zu abhängig von Drittanbietern!“

    Und weißt du was? Ganz falsch ist das nicht. Natürlich kann man sich eine WordPress-Installation kaputt-konfigurieren. Wenn du wahllos alles installierst, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird’s irgendwann wild. Performance, Sicherheit, Wartung – alles Themen.

    Aber daraus zu schließen, das ganze System sei schlecht, ist ungefähr so sinnvoll, als würde man sagen: „Werkzeugkoffer sind Mist, weil man sich mit einem Schraubenzieher pieksen kann.“

    Die Wahrheit ist doch: Das Plugin-Ökosystem ist eine der größten Stärken von WordPress.

    Für fast jedes Problem gibt es schon eine durchdachte Lösung:

    • SEO optimieren
    • Backups automatisieren
    • Formulare einbauen
    • Mehrsprachigkeit umsetzen
    • Caching aktivieren
    • Shops erweitern
    • Membership-Bereiche anlegen
    • Sicherheitsfunktionen ergänzen
    • Redaktionsprozesse organisieren

    Das spart Zeit. Und zwar richtig viel Zeit.

    Statt alles von Grund auf neu entwickeln zu müssen, kannst du Bestehendes nutzen, anpassen und produktiv werden. Gerade für Freelancer, kleine Unternehmen und Teams mit begrenzten Ressourcen ist das Gold wert. Oder besser: servergoldwert. Hihi.

    Die Kunst liegt nicht darin, keine Plugins zu nutzen. Die Kunst liegt darin, die richtigen Plugins zu nutzen. Sauber ausgewählt, sinnvoll gepflegt, auf einem stabilen Hosting betrieben – dann ist WordPress alles andere als ein Problemfall.

    4. Trends sind laut. Verlässlichkeit ist leiser – aber wichtiger

    Es gibt im Web eine Sache, die fast immer gleich funktioniert: Neue Trends sind laut.

    Sehr laut.

    Da wird dann schnell so getan, als müsse jetzt alles neu gedacht werden. Alles revolutionär, alles disruptiv, alles anders, bitte sofort. Wer nicht mitzieht, sei angeblich schon abgehängt.

    Wir sehen das entspannter.

    Denn wenn du eine Website für ein echtes Projekt betreibst, zählen oft ganz andere Dinge:

    • Ist die Seite erreichbar?
    • Ist sie schnell?
    • Kann ich Inhalte einfach pflegen?
    • Bleibt das System beherrschbar?
    • Ist mein Setup zukunftsfähig, ohne mich jeden Monat neu zu erfinden?

    WordPress gewinnt hier nicht, weil es die lauteste Lösung ist. Sondern weil es eine verlässliche ist.

    Und mal ehrlich: Verlässlichkeit ist im Web massiv unterschätzt.

    Gerade für Unternehmen, Solo-Selbstständige, Vereine oder Agenturen ist es oft viel wertvoller, ein stabiles, gut dokumentiertes und breit unterstütztes System zu haben als die neueste Spielwiese für Tech-Enthusiasten. Das eine ist cool für Konferenz-Slides, das andere trägt dein tägliches Business.

    5. Warum Hosting dabei die halbe Miete ist

    Jetzt kommt der Punkt, über den viel zu selten gesprochen wird: Selbst das beste CMS bringt dir wenig, wenn das Hosting nicht mitspielt.

    Denn was willst du mit einer Website, die theoretisch alles kann, aber praktisch langsam lädt, instabil läuft oder beim kleinsten Besucheransturm schlappmacht?

    Genau deshalb sagen wir bei goneo: Wir machen das Hosting, damit du das Web gestalten kannst.

    Das ist kein bloßer Werbesatz, sondern ziemlich exakt unser Verständnis von gutem Hosting. Du sollst dich auf deine Inhalte, dein Business und deine Ideen konzentrieren können. Nicht auf Server-Drama.

    Unsere Hosting-Pakete sind darauf ausgelegt, dass du solide, bezahlbar und zuverlässig online gehen kannst. Ohne unnötige Komplexität. Ohne Buzzword-Zirkus. Ohne dass du für jedes kleine Webprojekt gleich eine Enterprise-Infrastruktur aufziehen musst.

    Und ja: So günstig kann Hosting eben auch sein, wenn man es vernünftig aufsetzt.

    Gerade für kleinere Unternehmen, private Projekte, Freelancer oder den ersten professionellen Webauftritt ist das wichtig. Nicht jeder braucht sofort das maximale High-End-Setup. Aber jede und jeder braucht ein Hosting, auf das man sich verlassen kann.

    Open Source ist kein Auslaufmodell

    Ein weiterer Punkt, der gern unterschätzt wird: WordPress ist Open Source.

    Das ist nicht einfach nur ein hübsches Label, das man irgendwo im Footer parkt. Das ist ein echtes Prinzip. Es bedeutet, dass die Software nicht an einen einzelnen Anbieter gekettet ist. Es bedeutet, dass eine riesige Community daran arbeitet, sie weiterzuentwickeln, zu verbessern und nutzbar zu halten. Es bedeutet Freiheit.

    Und Freiheit ist im Web kein nostalgischer Luxus. Sie ist ein Wettbewerbsvorteil.

    Wenn du auf offene Standards und offene Systeme setzt, baust du dir Spielräume auf. Du kannst wechseln, erweitern, anpassen, migrieren. Du bist nicht von einem einzigen Geschäftsmodell oder einem einzigen Interface abhängig.

    Das ist langfristig oft schlauer als jede kurzfristige Bequemlichkeit.

    Unser Fazit: WordPress ist nicht tot. Es ist erwachsen. Und wird weiter wachsen

    Vielleicht ist genau das der Punkt, der manche irritiert.

    WordPress ist heute nicht mehr das aufregende neue Ding. Es ist nicht der shiny Newcomer, der mit jedem Satz nach Zukunft klingt. Es ist etwas viel Besseres: ein erwachsenes, bewährtes, flexibles System, mit dem Menschen echte Websites bauen und betreiben.

    Nicht trotz seiner Geschichte, sondern auch wegen ihr. Deswegen haben wir auch „WordPress-Power“ als neues Produkt gebracht. WordPress war immer euer clickStart-Liebling. Nun kürzen wir den Weg zu WordPress nochmal ab.

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    WordPress hat sich gehalten, weil es ein Problem löst, das nicht weggeht: Menschen wollen Inhalte online bringen, ohne dafür jedes Mal die halbe Techniklandschaft neu zu erfinden.

    Und solange das so ist, wird WordPress relevant bleiben.

    Vielleicht nicht immer als lautester Star im Raum.
    Aber ganz sicher als eines der nützlichsten Werkzeuge im Web.

    Unser Versprechen an dich

    Wir bei goneo lieben WordPress nicht, weil es „hip“ ist. Sondern weil es funktioniert.

    Weil es Menschen unabhängig macht.
    Weil es Inhalte ins Netz bringt.
    Weil es sich anpassen lässt.
    Weil es auf solidem Hosting einfach seinen Job macht.

    Und genau dafür sind wir da.

    Wir halten deinen Server stabil, während draußen der nächste Hype durchs Dorf getrieben wird. Egal, welches Frontend gerade als Heilsbringer verkauft wird, egal, welche Debatte gerade trendet: Deine Website soll laufen. Punkt.

    Übrigens: WordPress 7 erscheint nun am 20.5.2026 – freut euch!

    Und du?

    Wie siehst du das?

    Setzt du auf maximale Individualisierung mit allem Drum und Dran? Oder sagst du: Ich nehme lieber das bewährte Kraftpaket, das meine Inhalte zuverlässig online bringt?

    Schreib’s uns gern in die Kommentare – wir sind echt gespannt, wie du das siehst.

    Häufige Fragen dazu

    1. Warum sollte ich mein WordPress selbst hosten, statt zu einem einfachen Baukasten-Anbieter zu gehen?


    Weil es der Unterschied zwischen Mieten und Besitzen ist. Bei den großen, geschlossenen Plattformen bist du nur Gast: Ändern sich dort die Preise oder Funktionen, musst du mitziehen. Mit einem selbstgehosteten WordPress bei goneo gehört deine Website zu 100 % dir. Deine Daten liegen sicher in unserem Rechenzentrum in Frankfurt, geschützt durch deutsche Datenschutzgesetze und betrieben mit 100 % Ökostrom. Das nennen wir digitale Souveränität. Es ist dein digitales Zuhause – und da macht niemand außer dir die Regeln.

    Das Internet verändert sich durch neue Technologien gerade rasant. Wie zukunftssicher ist mein Server bei goneo?

    Extrem sicher, gerade weil wir nicht jedem lauten Trend hinterherlaufen. Wir glauben an das Konzept der „Boring Technology“ – also an Systeme, die sich über Jahre bewährt haben und so präzise und verlässlich laufen wie ein mechanisches Schweizer Uhrwerk. Während draußen ständig neue, ungetestete Frameworks gehypt werden, halten wir deine gewohnte Server-Umgebung felsenfest und stabil. Wir verändern nicht ständig deinen digitalen Alltag, sondern sichern ihn im Hintergrund ab. So kannst du dich darauf verlassen, dass deine Website auch morgen noch einfach funktioniert.goneo wordpress power

    Ich bin kein Tech-Profi. Überfordert mich die Verwaltung eines eigenen Webhosting-Pakets nicht?

    Ganz klares Nein. Wir finden nämlich, dass Technologie unsichtbar sein sollte. Du musst kein Fachchinesisch sprechen, um bei uns online zu gehen. Unsere Benutzeroberfläche ist so gestaltet, dass sie dich elegant und ohne Ablenkung ans Ziel führt – wie zum Beispiel unser optimierter Weg zu deiner WordPress-Installation. Und wenn du doch mal eine Frage hast, erwischt du bei uns kein anonymes Callcenter oder einen fehlerhaften Chatbot, sondern echte, empathische Menschen aus unserem Team in Minden. Wir sprechen deine Sprache, nicht die deines Servers.

    Cloud-Anbieter werben oft mit flexibler Abrechnung nach Verbrauch. Warum setzt goneo auf feste Paketpreise?

    Weil wir dich vor unvorhersehbaren Kostenfallen schützen wollen. Das sogenannte „Cloud-Billing“ nach Verbrauch klingt im ersten Moment flexibel, führt aber oft zu einer bösen Überraschung am Monatsende, wenn die Zugriffe mal steigen. Bei goneo mietest du feste, kalkulierbare Server-Ressourcen zu einem transparenten Fixpreis. Keine versteckten Kosten, keine komplizierten Metriken. Du weißt auf den Cent genau, was dein Webauftritt kostet. Das gibt dir die finanzielle Planungssicherheit, die du für dein Business oder dein Projekt brauchst.

    Ältere Systeme wie PHP und MySQL gelten in manchen Entwickler-Foren als veraltet. Warum hält goneo daran fest?

    Weil diese Technologien das stabile Fundament des modernen Internets sind – sie betreiben weit über 40 % aller Websites weltweit. Für uns ist das keine „veraltete Infrastruktur“, sondern ausgereiftes, verlässliches Handwerk. Damit du im Alltag trotzdem den höchsten Komfort genießt, kombinieren wir dieses felsenfeste Backend mit modernen, eleganten Oberflächen im Frontend. Du spürst die Komplexität der Hintergrundprozesse nicht, profitierst aber von einer unschlagbaren Stabilität und Ladegeschwindigkeit. Es ist das Beste aus beiden Welten: bewährte Substanz und einfache Bedienung.

  • WordPress 7.0 & der Mumbai-Impuls: Wie sich das „Betriebssystem des Webs“ neu erfindet 🚀

    WordPress 7.0 & der Mumbai-Impuls: Wie sich das „Betriebssystem des Webs“ neu erfindet 🚀

    Hast du deinen Kaffee schon auf Betriebstemperatur? Gut so, denn heute graben wir richtig tief.

    Ich komme gerade aus einer – dummerweise nur mentalen – Reise aus Mumbai zurück – dem WordCamp Asia 2026 – und mein Techie-Herz macht gerade mehr Freudensprünge als ein indischer Tanzfilm aus Bollywood zeigt.

    Wer mich kennt, weiß um meinen Bezug zu der geografischen Region. Wenn also technologische Innovationen von Weltformat im Jio World Convention Centre in Mumbai gezündet werden, dann ist das für mich nicht nur Business, das hat auch etwas Persönliches.

    Auch wenn ich selbst nicht vor Ort war, meine Kollegen und Kolleginnen waren es.

    IFlair-Kolleginnen und Kollegen von goneo beim WordCamp Asia im April 2026 im Jio World Convention Centre in Mumbai.
    Unsere Kolleginnen und Kollegen beim WordCamp Asia im April 2026 im Jio World Convention Centre in Mumbai.

    Und weil ich das Buch „INSPIRED BY THE FEAR OF BEING AVERAGE“ von Ayra Mudessir so liebe, sage ich dir: WordPress 7.0 ist die Antwort darauf, niemals nur „Durchschnitt“ zu sein. Es ist der Sprung vom Blog-Tool zur KI-Infrastruktur.

    1. Der Mumbai-Vibe: Mehr als nur Curry und Code

    Die Skalierung in Mumbai war absolut mega. Wir reden hier nicht von einem kleinen Nerd-Treffen. Über 2.281 Teilnehmer haben die Hallen geflutet. Der Contributor Day allein war mit über 1.500 Leuten an über 20 Tischen so produktiv, dass man die Energie förmlich riechen konnte (und ja, das lag ein bisschen auch am Streetfood!).

    Dort wurde die „Wapuulika“ gefeiert – das offizielle Maskottchen im Sari mit Vada Pav in der Hand. Ein Symbol für das moderne Indien, das die Tech-Welt gerade im Sturm erobert.

    KennzahlWordCamp Asia 2026 HighlightsBedeutung für WordPress
    VeranstaltungsortJio World Convention Centre, MumbaiEiner der modernsten Tech-Hubs weltweit
    Teilnehmer2.281 (globaler Mix)WordPress zementiert seine globale Dominanz
    Contributor Day> 1.500 AktiveMassive Manpower für den Core-Schub
    E-Commerce Wachstum+18,6 % in SüdostasienWooCommerce wird zur Infrastruktur Nr. 1
    ZukunftseventWordCamp India 2027 angekündigtIndien wird zum vierten globalen Flaggschiff

    2. Der globale Check: Warum der Osten den Ton angibt

    Warum verlagert WordPress seinen Fokus so krass nach Asien? Ganz einfach: Während der Markt in den USA und Europa (mit über 18,7 Mio. bzw. 1,9 Mio. Seiten) als „erwachsen“ gilt, spielt im asiatisch-pazifischen Raum die Musik der Zukunft. Hier haben wir Wachstumsraten (CAGR) von bis zu 15,1 % – das ist der absolute Wahnsinn!

    Status Quo 2026Entwickler-PowerBesonderheit
    USA~16,5-18,7 Mio. Seiten18,3 %
    (Platz 1)
    Fokus auf Enterprise & SaaS-Konkurrenz
    Deutschland~1,9 Mio. Seiten6,75 %
    (Platz 3)
    Fokus auf Stabilität & Datenschutz (GDPR)
    Indien/AsienExplosives Wachstum12,6 % (Platz 2, steigend)Mobile-First & Höchstes KI-Interesse

    Indien führt übrigens weltweit bei den Besuchen von KI-WordPress-Plugins (11,1 Mio. Visits!). Die Leute dort „ballern“ KI-Features in ihre Workflows, während wir hier manchmal noch über das richtige Cookie-Banner diskutieren. Aber genau dieser Speed aus Asien sorgt dafür, dass WordPress für uns alle konkurrenzfähig gegenüber Wix oder Shopify bleibt.

    3. WordPress 7.0: Warum die Verspätung genial ist

    Eigentlich sollte Version 7.0 pünktlich zum Camp droppen. Aber die Führung hat die Reißleine gezogen. Warum? Weil die Real-Time Collaboration (RTC) – also echtes, gleichzeitiges Arbeiten wie in Google Docs – perfekt sein muss.

    Das Problem: Die ursprüngliche Speicherung in der post_meta-Tabelle hat bei großen Seiten das Caching zerschossen. Die Lösung? Eine dedizierte Datenbank-Tabelle nur für die Sync-Daten. Das ist ein massiver Eingriff unter die Motorhaube, aber er sorgt dafür, dass deine Seite stabil läuft, egal wie viele Leute gleichzeitig im Backend tippen. Das ist echte technologische Exzellenz.

    4. WPDrama: WordPress vs. Cloudflare (EmDash)

    In Mumbai gab es nicht nur technisches Feuerwerk, sondern auch Beef am Spielfeldrand! Cloudflare hat am 1. April EmDash rausgehauen und das Ding allen Ernstes als „spirituellen Nachfolger von WordPress“ bezeichnet. Da ist Matt Mullenweg aber offenbar der Kragen geplatzt – und ich kann es verstehen! Die haben WordPress in Typescript nachgebaut – Vibecoding macht’s eben möglich.

    • Demokratisierung vs. Vendor-Lock-in: Während WordPress überall läuft – vom Raspberry Pi bis AWS – dient EmDash laut Matt primär dazu, mehr Cloudflare-Services zu verkaufen. Echte Freiheit bedeutet, dass dein Code unabhängig vom Hosting funktioniert!
    • Plugin-Sicherheit: EmDash setzt auf „Sandboxing“. Matt kritisiert das scharf. Er sagt: Dass Plugins fast alles an WordPress ändern können, ist ein Feature, kein Bug! Die Sicherheitsprobleme will er in den nächsten 18 Monaten lieber durch KI-gestützte Audits lösen.
    • Die Ansage: Emotional wurde es auch. In einer Reaktion, die er später als „zu scharf“ bezeichnete, feuerte er Richtung Cloudflare: „Keep WordPress out of your mouth“, wenn ihr den Geist von Open Source nicht versteht! Geil, oder? Da brennt noch Leidenschaft für die Sache!

    5. Der „Agentic Web“ Shift: Deine Seite bekommt ein Gehirn

    Jetzt wird’s richtig geekig. Mit der Abilities API bekommt WordPress ein Gehirn. WordPress ist nicht mehr nur ein Speicher für Texte, sondern ein System, das seine eigenen Fähigkeiten kennt. Über das Model Context Protocol (MCP) können KI-Agenten deine Seite verstehen.

    Stell dir vor, du sagst deiner KI: „Optimiere alle Bilder und schreib SEO-Exzerpte für die Posts der letzten Woche.“ WordPress liefert die Infrastruktur (Abilities), und die KI führt es sicher aus, ohne dass du 20 Plugins brauchst.

    FeatureTechnischer KernDein Nutzen
    WP AI ClientProvider-agnostische PHP-LibraryEin Standard für OpenAI, Gemini & Co.
    Abilities APIMaschinenlesbares VerzeichnisKIs können Aufgaben autonom ausführen
    DataViewsReact-basiertes Admin-InterfaceWeg mit alten Tabellen, her mit App-Feeling
    Interactivity APINative JS-StandardisierungInteraktive Elemente ohne Plugin-Müll

    6. JavaScript & Node.js: Der neue Standard

    Mit Informatik-Augen sag ich’s euch: Die Zeiten von „nur ein bisschen PHP“ sind vorbei. WordPress 7.0 setzt voll auf den modernen JS-Stack. Der Editor ist jetzt immer in einem Iframe gekapselt – das schützt dein Design vor CSS-Konflikten durch Plugins (endlich!).

    Mit React 19 unter der Haube und einem Build-Workflow, der massiv auf Node.js und wp-scripts setzt, wird WordPress zur echten Web-App-Plattform. Wir nutzen jetzt die gleichen Patterns wie in großen Enterprise-Apps. Das ist kein „Basten“ mehr, das ist Software-Engineering.

    Expertinnen-Check: Bist du bereit für 7.0?

    Damit du nicht im „Average“-Sumpf stecken bleibst, hier meine Checkliste für dich:

    • PHP-Version: WordPress 7.0 braucht mindestens PHP 7.4, aber wer schlau ist, geht direkt auf 8.2 oder 8.3. (7.4 gibt es bei goneo sowieso nicht mehr). Das macht den Code schneller und besser lesbar für KIs.
    • Staging ist Pflicht: Wegen der neuen RTC-Datenbank-Tabellen solltest du niemals direkt „live“ updaten. Teste es erst in einer sicheren Umgebung.
    • Mobile-First: 95,9 % der Leute gehen übers Handy ins Netz. Nutze die neuen responsive Controls von 7.0, um Blöcke gezielt für Mobile ein- oder auszublenden.
    • Data Ownership: In Zeiten von „moody landlords“ (Social Media Algorithmen) ist deine WordPress-Instanz deine einzige Versicherung. WordPress 7.0 macht diese Homebase stärker als je zuvor.

    Fazit: WordPress ist die Zukunft

    Mumbai hat gezeigt: WordPress ruht sich nicht aus. Wir bewegen uns weg vom statischen CMS hin zu einem kollaborativen, KI-gesteuerten Ökosystem. Der Speed aus Asien kombiniert mit unserer europäischen Liebe für Qualität macht WordPress unschlagbar.

    Also, geh in dein goneo-Kundencenter, check deine PHP-Version und mach dich bereit. Die Zukunft ist da – und sie trägt einen Sari und schreibt verdammt guten Code! 😉

    Bleib kreativ, bleib mutig und vor allem: Sei niemals durchschnittlich!

    Du hast Fragen?

    Warum wurde WordPress 7.0 eigentlich verschoben?

    Das Team legt Wert auf extreme Stabilität statt auf schnelle PR-Erfolge. Vor allem die neue Datenbank-Struktur für die Echtzeit-Kollaboration (RTC) braucht diesen Feinschliff, damit die Performance auch bei hoher Last nicht einknickt.

    Was bringt mir die „Abilities API“ im Alltag?

    Stell sie dir wie eine Bedienungsanleitung für KI-Agenten vor. Sie erlaubt es Tools wie Claude oder ChatGPT, genau zu verstehen, was deine Website kann (z. B. „Erstelle eine Zusammenfassung“), und diese Aufgaben sicher auszuführen.

    Muss ich jetzt sofort meine PHP-Version updaten?

    Für WordPress 7.0 ist PHP 7.4 das absolute Minimum, was aber bei goneo nicht mehr zur Verfügung steht. Aber mal ehrlich: Um die neuen Features wirklich zu rocken, solltest du direkt auf PHP 8.2, 8.3 oder höher gehen.

    Was hat der indische Markt mit meiner deutschen Website zu tun?

    In Asien entstehen gerade die Mobile-First-Trends von morgen. Durch den massiven Fokus von WordPress auf diesen Wachstumsmarkt landen Performance-Optimierungen für mobile Geräte direkt im Core – wovon du bei deinen Core Web Vitals massiv profitierst.

    Ist WordPress 7.0 sicher genug für das „agentische Web“?

    Ja, denn Sicherheit wird hier durch KI-gestützte Audits und eine klare Rollenverteilung in der Abilities API neu definiert, anstatt Funktionen einfach nur wegzusperren.

  • Bye-bye durchschnittliche Website: Wie WordPress 7.0 das moderne Web neu definiert

    Bye-bye durchschnittliche Website: Wie WordPress 7.0 das moderne Web neu definiert

    Hey, du WordPress-Fan! Ich sitze gerade bei einer Tasse Kaffee in der Mindener Altstadt und schaue aus dem Fenster auf die Weser. Beim Gedanken an WordPress: Fragst dich auch, was die Zukunft für dein Lieblings-CMS bringt? WordPress 7 kommt. Schnall dich an! Was ich heute habe, ist kein Bericht über ein simples WordPress-Update, ich halte die 7 für eine echte Zäsur nach langer Zeit.

    Ok, WordPress 7.0 wurde verschoben. Erst hieß es: 9. April 2026. Nun soll es am 20.Mai so weit sein.

    Der Release von WordPress 7.0 verschiebt sich, um die Stabilität der neuen Echtzeit-Kollaboration und eine performante Systemarchitektur zu gewährleisten. Das Entwicklerteam priorisiert die Fehlerbereinigung bestehender Funktionen gegenüber neuen Features, um einen reibungslosen Übergang in die nächste Phase der Gutenberg-Evolution sicherzustellen.

    Es ist viel mehr als nur ein bisschen neuer Code – übertreibe ich, wenn ich schreibe, es ist das neue Betriebssystem für das moderne Web werden kann? Lies und urteile selbst.

    Ich denke, wir verabschieden uns von der Zeit, in der WordPress nur ein Content-Management-Werkzeug war. Jetzt wird es zur orchestralen Plattform für digitale Design-Systeme und künstliche Intelligenz.

    Warum 7.0 eine Ansage ist, mit der man rechnen muss

    Vielleicht hast du gemerkt, dass es 2025 etwas ruhiger zuging? Das war Absicht! Anstatt drei Releases durchzupeitschen, wurde das Tempo gedrosselt, um technische Schulden abzubauen und ein Fundament zu gießen, das stabil genug für die nächste Dekade ist.

    Das Ziel war es, die „Angst vor dem Durchschnitt“ zu besiegen -(ein Mindset, das ich aus dem Buch von Ayra Mudessir liebe; Link zu Youtube) – und Funktionen zu bringen, die früher nur teuren Enterprise-Systemen vorbehalten waren.

    Der Fahrplan der Evolution (aktualisiert)

    Die Veröffentlichung sollte zum WordCamp Asia erfolgen, daraus wurde nichts.

    MeilensteinDatumFokus
    Release Candidate 38.Mai 2026fungiert technisch als neue Beta 1
    Release Candidate 414.Mai 2026fungiert als neuer RC 1
    Code-Freeze19.Mai 2026„Dry Run“
    Finaler Release9. April 2026Offizielle Veröffentlichung

    Aus dem Maschinenraum: Wir produzieren in Minden und Frankfurt die Power für das Web mit WordPress

    Um diese geballte Power sicher zu verarbeiten, mussten die Mindestanforderungen steigen. Das ist eine Ansage an alle Profis auch hier hier in Ostwestfalen: Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss sein Stack aktuell halten! Bei goneo tun wir das. PHP 8.4 ist bereit, 8.5 schon in der Erprobung in unseren Rechenzentren in Frankfurt.

    • PHP-Power: Die neue Basis ist PHP 7.4, was moderne Syntax und Typisierung im Kern ermöglicht. Aber mal ehrlich: Für eine wirklich geniale Performance und Sicherheit solltest du auf PHP 8.3 oder 4 setzen. Das reagiert nicht nur schneller, sondern ist auch weniger anfällig für Speicherengpässe.
    • Die Iframe-Revolution: Ein technisches Highlight ist das vollständige Iframing des Editors. Das bedeutet, der Editor wird in einer sauberen Sandbox geladen. CSS-Stile von Plugins leaken nicht mehr in dein Bearbeitungsfenster. Endlich Schluss mit Layout-Differenzen zwischen Backend und Live-Seite – ein mega Fortschritt für deine Design-Präzision!

    Phase 3: Gemeinsam statt einsam (Kollaboration)

    Hier wird es ein bisschen emotional (nur ein bisschen). WordPress transformiert sich von einem System für Einzelkämpfer zu einer dynamischen Umgebung für Teams.

    Real-Time Co-Editing: Bye-bye Post-Locking!

    Kennst du den Frust, wenn ein Beitrag gesperrt ist, weil jemand anderes ihn gerade offen hat? Das ist Geschichte! In WordPress 7.0 können mehrere Leute gleichzeitig am selben Dokument arbeiten. Du siehst die Cursor deiner Kollegen in Echtzeit flitzen. Das System nutzt dafür hocheffizientes HTTP Polling, damit es wirklich überall – auch auf Shared-Hosting – reibungslos läuft.

    Notes & Feedback

    Für die asynchrone Arbeit gibt es jetzt „Notes“. Du kannst Kommentare direkt an Blöcke oder Textstellen heften und Kollegen per @-Erwähnung benachrichtigen. Das ist ein absolutes Killer-Feature für Agenturen, weil das Feedback genau dort landet, wo die Arbeit passiert.

    FeatureNutzen für den WorkflowTechnischer Mechanismus
    Co-EditingGleichzeitiges Schreiben ohne DatenverlustHTTP Polling Sync
    Inline NotesGezieltes Feedback an ElementenKommentar-Registry
    Cursor TrackingSichtbarkeit der Kollegen-AktivitätLive-Presence-API
    Spotlight ModeFokus auf ein einzelnes ElementEditor-Overlay-System

    Design-Systeme: Du bist der Kurator

    Wir verlassen das Zeitalter, in dem wir nur „Seiten“ bauen. WordPress 7.0 setzt auf die Atomic-Design-Methodik. Du gestaltest keine Seiten mehr, du kuratierst Atome, Moleküle und Organismen.

    • theme.json & Design-Tokens: Du steuerst Hierarchien global. Einmal definierte Tokens für Farben oder Abstände ziehen sich durch das gesamte Projekt. Das verhindert Design-Wildwuchs und sorgt für eine beispiellose Wartbarkeit.
    • Dynamische Sichtbarkeit: Du kannst jetzt direkt in der block.json festlegen, ob ein Element nur auf dem Desktop, Tablet oder Smartphone angezeigt wird. Hochgradig optimierte mobile Erfahrungen – genial!

    DataViews: Die neue Admin-Oberfläche

    Sag „Tschüss“ zu den statischen PHP-Tabellen von 2005! Die neuen DataViews sind eine moderne, JavaScript-basierte Schnittstelle, die sich wie eine App anfühlt. Du kannst deine Inhalte in Grids, Tabellen oder Listen visualisieren. Filter und Sortierungen passieren unmittelbar ohne Reload. Das Beste: Das System merkt sich deine bevorzugten Ansichten! Achtung für Entwickler: Plugins, die die alten Listen-Tabellen modifiziert haben, brauchen dringend ein Update, sonst gibt es Brüche in der User-Experience.


    KI-Integration: Dein CMS wird zum Genie

    Das ist die wohl zukunftsträchtigste Neuerung: Die Abilities API und der native KI-Client. WordPress ist hier „Provider-agnostisch“ – es liefert keine eigenen Modelle mit, sondern stellt die standardisierte Schnittstelle bereit.

    Die Abilities API erlaubt es Plugins, ihre Funktionen maschinenlesbar zu registrieren. Eine KI kann so entdecken, was deine Website alles kann, und Aufgaben autonom ausführen. Stell dir vor, du sagst deinem Assistenten: „Erstelle eine Zusammenfassung der letzten fünf Beiträge und generiere passende Alt-Texte“. Die KI findet die passenden „Abilities“, prüft die Berechtigungen über den permission_callback und legt los.

    Lokale KI & MCP: Datensouveränität pur – Erfahre mehr:

    🤖 KI & Infrastruktur (MCP & Abilities API)


    WebAssembly (WASM): Performance-Wunder im Browser

    Unter der Haube nutzt WordPress 7.0 jetzt die Rechenpower deines Endgeräts. Dank WASM findet aufwendige Medienverarbeitung nun direkt in deinem Browser statt.

    • Bildkomprimierung & Video-Transcoding: Früher musste der Server alles berechnen. Jetzt erledigt das dein Browser via wasm-vips und ffmpeg.wasm. Das reduziert die Serverlast um ca. 80 %!
    • Saliency Detection: Ein mega Feature! Kleine KI-Modelle im Browser erkennen beim Zuschneiden automatisch wichtige Bildbereiche (wie Gesichter). Nie wieder abgeschnittene Köpfe in automatisierten Galerien!
    Infographic comparing traditional server-based media processing with WebAssembly (WASM) in-browser processing, highlightin...

    🎨 Design & Kollaboration -lies weiter:


    Fazit: Die Ära der Souveränität

    WordPress 7.0 ist kein einfaches Blog-Tool mehr. Es ist das Fundament für ein souveränes, intelligentes Webdesign. Ob du nun Blogger bist und von der Kollaboration profitierst , als Freelancer mit der Block Bindings API komplexe Backends baust oder als Agentur die Sicherheit von PHP 8.4 schätzt – diese Version ist eine Befreiung.

    Bevor du den Sprung wagst: Plane sorgfältig! Teste alles in einer Staging-Umgebung, geh erst auf 6.9 und check die PHP-Kompatibilität.

    Es ist Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und die Maloche im Backend durch intelligente Workflows zu ersetzen. Das Web, das wir uns immer gewünscht haben, ist jetzt da – und es startet direkt hier bei uns.

    Nochmal wichtige Quellen für deinen eigen Deep Dive:


    Mehr Futter für WordPress-Fans:

    Fragen, die mir Leser stellten

    Sind mit dem übergang 6.9 auf 7 Migrationsbrüche zu erwarten? Muss der Webseitenbetreiber ran oder wird das ein glattes automatische Update ?

    Das ist nun die Millionen-Frage, oder? Wir alle kennen diesen Moment, wenn man auf „Update“ klickt und kurz die Luft anhält. Ich sag es dir ganz direkt: WordPress 7.0 ist eine Zäsur, kein kleiner Sommerspaziergang. Es ist eine bewusste Neuausrichtung, und das bedeutet, dass man dieses Mal wirklich hinschauen muss.

    Warum du dieses Mal ran musst
    Ein „Klick und Fertig“-Update wird es für viele Profis wahrscheinlich nicht sein. Es gibt ein paar Punkte, die zeigen, dass Handarbeit gefragt ist:

    Technischer Stack: Da die Mindestanforderung auf PHP 7.4 angehoben wurde, ist der erste Check Pflicht. Wenn dein Server noch auf einer uralten Version tuckert, bleibt die Seite nach dem Update schwarz. Kann dir aber bei goneo nicht passieren, da wir kein 7.4 mehr im Stack haben.

    Migrations-Weg: Es wird ausdrücklich empfohlen, nicht direkt von einer uralten Version zu springen, sondern erst das Update auf Version 6.9 zu machen. Das ist quasi dein technischer Stabilisator und der direkte Wegbereiter für die großen Änderungen.

    DataViews vs. Altlasten: Die Einführung der DataViews ist ein radikaler Bruch mit der Vergangenheit. Die alten PHP-basierten „List Tables“, die seit 2005 dabei waren, fliegen raus. Wenn du Plugins nutzt, die tief in diese alten Listen-Tabellen eingreifen (z. B. spezielle Filter in der Beitragsübersicht), müssen diese zwingend auf Kompatibilität geprüft werden, sonst bricht die Nutzererfahrung.

    Iframed Editor: Durch das vollständige Iframing des Editors in Version 7.0 ändert sich, wie CSS im Backend geladen wird. Das ist zwar mega für die Design-Präzision, kann aber bei Themes, die sehr „hacky“ programmiert wurden, zu Darstellungsfehlern im Editor führen.

    Du hast von Atomic design in WordPress gschrieben. ist das durch Quellen gestützt?

    Absolut berechtigte Frage! Ich weiß, das klingt erst mal nach einem riesigen Buzzword, das man eher aus Figma-Workshops kennt. Aber keine Sorge, ich hab das nicht einfach so in den Raum geworfen, um schlau zu klingen – das ist tatsächlich die strategische Richtung, die WordPress mit der Version 7.0 vollendet hat. Hier ist das Grounding dazu direkt aus den Quellen:

    Der Paradigmenwechsel: In den Quellen, die ich angegeben habe,, wird explizit beschrieben, dass WordPress 7.0 die konsequente Implementierung der Atomic-Design-Methodik markiert.

    Atome statt Seiten: Es wird betont, dass Nutzer (besonders Prosumer) umdenken müssen: Man gestaltet keine statischen Seiten mehr, sondern man kuratiert Atome, Moleküle und Organismen.

    Design-Tokens als Bindeglied: Die technische Basis dafür sind die erweiterten Möglichkeiten der theme.json. Hier werden zentrale Design-Tokens für Farben, Abstände (Dimension Presets) und Typografie definiert, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte System ziehen.

    Konsistenz: Ziel dieser „atomaren“ Herangehensweise ist es, den gefürchteten „Design-Wildwuchs“ zu verhindern, indem Hierarchien global und konsistent über das gesamte Projekt hinweg gesteuert werden.

    Kurz gesagt: WordPress 7.0 löst sich von der Vorstellung, dass ein CMS nur Text in Layouts schubst. Es wird zu einem Tool, mit dem du ein echtes, logisch aufgebautes Design-System baust.

    Wie siehst du die Zukunft von WordPress in Bezug auf künstliche Intelligenz?

    Ich glaube, wir stehen da erst am ganz Anfang einer mega spannenden Reise. WordPress 7.0 hat mit der Abilities API und dem Model Context Protocol (MCP) ein absolut geniales Fundament gelegt. Mein Blick auf die Zukunft geht so:
    Vom Werkzeug zum Partner: KI wird nicht mehr nur ein Plugin sein, das dir SEO-Texte schreibt. Sie wird tiefer integriert. Stell dir vor, du sagst deinem WordPress: „Ich brauche eine Landingpage für mein neues Produkt, im Stil meiner Marke, optimiert für Conversions.“ Und das System baut dir einen Entwurf, schlägt Bilder vor, formuliert Texte und richtet die Formulare ein – alles basierend auf den „Abilities“, die deine installierten Plugins bereitstellen.
    Demokratisierung von High-End-Funktionen: KI wird komplexe Aufgaben, die früher teure Entwickler erforderten, für jeden zugänglich machen. Personalisierung von Inhalten in Echtzeit, intelligente A/B-Tests, automatisierte Bild- und Videobearbeitung direkt im Browser (dank WASM!) – das wird Standard.
    Souveränität bleibt der Schlüssel: Und das ist mir persönlich mega wichtig, die Zukunft von WordPress liegt in der Wahlfreiheit. Ja, wir werden mächtige Cloud-KIs wie GPT-4 nutzen. Aber dank MCP und Tools wie Ollama können wir sensible Daten auch lokal auf unseren eigenen Servern verarbeiten. Diese Balance aus Power und Datensouveränität ist genial und wird WordPress auch in der KI-Ära unverzichtbar machen. Kurz gesagt: KI wird WordPress nicht ersetzen, sondern es wesentlich mächtiger, intuitiver und kreativer machen. Es wird die „Maloche“ im Hintergrund reduzieren und uns mehr Raum für die strategische und kreative Arbeit geben.

  • Open Source Cookies und KI-Agenten: Insights vom JoomlaCamp 2026 aus Essen.

    Open Source Cookies und KI-Agenten: Insights vom JoomlaCamp 2026 aus Essen.

    Ich melde mich mal mit ein paar Tagen Abstand zum JoomlaCamp 2026 im Essener Unperfekthaus zurück. Wer mich kennt, weiß: Ich bin bei goneo im PM und Marketing unterwegs. Wer mich kennt, weiß: Als PM bei einem Hoster wie goneo bin ich eher Fan von klaren Strukturen und Roadmaps.

    Deswegen war ich anfangs – ich gebe es zu – etwas skeptisch, was das Format angeht. Es war nämlich eine Unkonferenz (oder Barcamp, für die Retros unter uns). Das heißt: Kein festes Programm, keine vorab gebuchten Speaker-Slots.

    Stattdessen hieß es am Morgen: „So Leute, was habt ihr im Gepäck?

    Gelebte Agilität in Reinform

    Corkboard with handwritten notes and tally marks, displaying a schedule with topics and times
    Der Tagesplan für den Businessday beim JoomlaCamp 2026: Themen wurden von der Community gesammelt und nahe Echtzeit den Räumen zugewiesen.

    Das Bild, das ihr hier seht, war der„Masterplan“ für den Businessday. Jeder, der was zu sagen hatte, hat sein Thema auf eine Karte geschrieben, kurz gepitcht, und die Community hat abgestimmt. Der Gastgeber hat das fast in Echtzeit in die Räume und Zeitslots einsortiert.

    Was vielleicht nach Chaos klingt, hat erstaunlich gut funktioniert. Warum? Weil dadurch genau die Themen auf den Tisch kamen, die uns jetzt unter den Nägeln brennen – und nicht das, was ein Marketing-Team vor sechs Monaten in eine Agenda gepresst hat.

    Für mich als Marketer bei einem Hoster ist das wie eine Fokusgruppe auf Steroiden. Ich sehe ungefiltert, wo die Reise hingeht. Hier ist mein „Professional Take“ – ohne Marketing-Sprech, dafür mit Substanz.

    Als Hoster sind wir per se CMS-agnostisch. Ob du WordPress, Typo3 oder eben Joomla auf unsere Server wirfst, ist uns erst mal egal – solange es performant läuft und die Support-Kollegen nicht mit Sicherheitslücken in den Wahnsinn getrieben werden.

    Wer das Gebäude Unperfekthaus kennt, weiß: Das ist ein verwinkeltes Labyrinth, viereinhalb Stockwerke hoch aus Kreativität und renoviertem Retro-Ruhrpott-Charme mit offene Dachterrassen und nettem Restaurant/Bar in der Lobby.

    Das richtige Setting für das, was wir da besprochen haben. Während draußen die Welt über „NeoCoulds“ buzzworded und Claude als KI-Hype abfeiert, haben wir uns im Business-Track mal mehr oder weniger trocken angeschaut, wo die Reise für Joomla bis 2028 hingeht.

    Hier also mein Recap – ein bisschen tiefer unter die Haube geschaut, als man es im Hochglanz-Prospekt lesen würde.

    Wenn man zwei Tage in Essen mit der Joomla-Core-Prominenz in den Räumen sitzt, ändert sich der Blickwinkel. Aus der Hoster-Perspektive ist Joomla nämlich gerade verdammt spannend geworden. 

    Cookies, Lizenzen und der deutsche „Engine Room“

    Echt jetzt: Jemand hat „Open Source Cookies“ mitgebracht. Mürbeteig mit beiliegender Zutatenliste und Lizenz. Klingt nach einem Nerd-Witz, ist aber eigentlich das perfekte Sinnbild für diese Community. Man will jetzt wissen, was drin ist. Keine Blackbox ansteuern. 

    In Essen wurde klar: Die deutsche und europäische Community ist das Rückgrat der Entwicklung bei Jooma. Wenn Sigrid Gramlinger (ihres Zeichens Joomla Department Coordinator Production) über die Roadmap spricht, Consent Management Ansätze abfragt oder Benjamin Trenkle (CMS Maintenance Team Leader) die AI Policy erklärt, dann merkst du: Hier geht es nicht um „schnell mal was hinklatschen“, sondern um Rechtssicherheit und professionelle Standards.

    Das kann als typisch deutsch gelesen werden, im besten Sinne heißt das: Der German Stack. Die Leute hier bauen den „Engine Room“ – auch für den europäischen Mittelstand.

    Wie ein CMS-agnostischer Hoster heute auf Joomla schaut

    Wir bei goneo beobachten den Markt der Webanwendungen genau. Open-Source ist ein Faktor. Während andere Systeme sich in Richtung „Closed Ecosystems“ oder Plugin-Pagebuilder-Monster entwickeln, hat Joomla in Essen eine ganz andere Richtung eingeschlagen: Stabilität durch Struktur.

    Security & Lifecycle: Der „Boring can be sexy“-Faktor

    Aus Marketing-Sicht klingt „Sicherheit“ oft langweilig. Für uns als Hoster-Provider ist es das Fundament. In Essen ging es auch um Compliance.

    • Mein Take: Joomla 5 und 6 sind „Secure by Design“. Für uns als deutsches Unternehmen ist das Gold wert. Wir brauchen Partner und Communities, die DSGVO nicht als Hindernis, sondern als Standard akzeptieren und wahrnehmen. Die Sessions haben gezeigt: Die Leute bauen hier komplexe Business-Lösungen, keine Hobby-Blogs. Das ist die Zielgruppe, die wir bei goneo mit unseren Paketen ansprechen wollen.
    • Sicherheitsdenke bedeutet für uns: Weniger gehackte Instanzen, weniger Stress mit automatisierten Bots. Das ist für einen Hoster ein riesiges Plus bei den Betriebskosten (TCO). 

    Die Technik: Von der „Insel“ zum „Hub“

    Früher war Joomla eine Art Insel, ein eigener Ansatz, eigene Workflows. Heute ist es eine API-first Schaltzentrale. Verfolgt man die Sessions von Marc Dechèvre von Woluweb aus Brüssel, dann wird das sehr deutlich.

    1. MCP (Model Context Protocol) – Der Gamechanger

    Besonders krass waren die Sessions von David Jardin (Joomla Security Liaison)  und Stefan Wendhausen (Joomla CMS Release Team Leader) zum Model Context Protocol (MCP). Der Clou: Damit können KI-Modelle wie ChatGPT oder Claude direkt mit den Daten in Joomla „kommunizieren“. 

    DIe Hoster-Perspektive: Wenn Joomla zum Headless-Hub für KI-Agenten wird, ändert das die Lastprofile auf unseren Servern. Wir bei goneo müssen hier Infrastruktur bieten, die diese API-Dauerfeuer weglächelt. Marc Dechèvre (Automatisierungsexperte) hat das mit Make-Workflows und der Joomla-API direkt in die Praxis übersetzt. Krass, was da an Effizienz drinsteckt.

    • Was das für uns bedeutet: Wenn Joomla-Instanzen anfangen, über MCP direkt mit KI-Modellen zu kommunizieren, verschiebt sich die Last auf den Servern Richtung I/O. Wir reden weniger über RAM-lastiges PHP-Rendering, sondern über API-Calls und automatisierte Workflows (Callout an Marc Dechèvre für die Demo mit Make).
    • Die Erkenntnis: Joomla entwickelt sich weg vom reinen Anzeigewerkzeug hin zum Content-Hub. Für goneo heißt das: Wir müssen unsere Infrastruktur genau auf diese API-First-Szenarien optimieren.
      MCP ist für Joomla technisch gesehen ein Sprung. Statt dass wir mühsam jedes KI-Tool per Hand anbinden, bietet Joomla eine standardisierte Schnittstelle.
    • Der Benefit: Claude, ChatGPT oder lokale LLMs können direkt mit den Joomla-Daten sprechen.
    • Use Case: Du tippst: „Analysiere die Tabelle mit den Zugriffszahlen und schreib mir basierend auf den bestperformenden Beiträgen drei Teaser-Texte für die Startseite.“ Das passiert ab 2026 nativ, ohne dass du Daten händisch kopieren musst.

    2. agents.md und die neue KI-Policy

    Agents.md ist quasi eine maschinenlesbare Anleitung für KI-Coding-Agenten in nahezu flachem Text. Wenn eine KI beim Coden hilft, muss sie die Struktur von Joomla verstehen. Das steht in der md-Datei. Mit diesem Standard stellen wir sicher, dass KI-generierter Code nicht den Core zerschießt. Pragmatismus schlägt hier Angst. Wir nutzen die Tools, aber kontrollieren die Qualität. Agents helfen beim Coden und Warten helfen. Für uns bedeutet das: Die Einstiegshürde für komplexe Projekte sinkt, während die Code-Qualität durch KI-Reviews steigt.

    Roadmap 2028: Was ist in der Pipeline?

    Ich habe mir die Pläne für die nächsten zwei Jahre angeschaut. Wer glaubt, Joomla ruht sich auf Version 5 oder 6 aus, irrt. Die Roadmap bis 2028 fokussiert sich auf drei neue Kernpunkte:

    Feature-BereichErwartung bis 2028Warum das wichtig ist
    Structured ContentTiefe Integration von Custom Fields in den Core-Workflow.Weniger Abhängigkeit von Overrides, sauberere Datenbanken.
    Performance 2.0Native Unterstützung für modernste Bildformate und Edge-Caching.Google Core Web Vitals werden noch strenger; Joomla liefert Out-of-the-Box.
    AI Integration„AI-Assisted Site Building“ im Backend.Kunden können Content-Strukturen per Prompt vorschlagen lassen.

    Was kommt da auf uns und auf Anwender zu?

    • Structured Data & Custom Fields: Das ist der Tod des „Frickel-Overhead“. Joomla wird im Core so sauber, dass wir im Hosting weniger Caching-Tricks anwenden müssen, weil die Datenbankabfragen effizienter werden.
    • Mein Take: Das wird die Art, wie wir Content managen, komplett disruptieren. Wenn das CMS zum „Knowledge Hub“ wird, brauchen wir Infrastrukturen, die solche massiven API-Abfragen weglächeln.
    • PHP-Evolution: Joomla ist immer vorne mit dabei, wenn es um neue PHP-Versionen geht. Das pusht uns, unsere Plattformen aktuell zu halten, wovon am Ende alle unsere Kunden profitieren – egal welches CMS sie nutzen.

    Wer trägt das Ganze eigentlich? (Governance & Business)

    Manchmal wird man gefragt: „Markus, wer garantiert mir eigentlich, dass es Joomla in fünf Jahren noch gibt?“

    Für uns bei goneo ist die Stabilität eines Projekts wichtig. Joomla wird von Open Source Matters (OSM) verwaltet.  Das ist kein Ein-Mann-Betrieb.

    OSM ist eine Non-Profit-Organisation, nach US-Recht eine 501(c)(3)), die 2005 gegründet wurde, als sich Joomla von Mambo abgespalten hat. Wenn es um Lizenzen, Markenrechte (Trademarks) oder Verträge geht, tritt OSM als juristische Person auf. Ohne OSM gäbe es niemanden, dem die Marke „Joomla“ gehört – und das wäre im Business-Umfeld ein totales Risiko.

    OSM verwaltet die Gelder. Sponsoring-Einnahmen, Spenden und Einnahmen aus dem Partner-Programm fließen hier rein und werden für die Infrastruktur (Server, Downloads, Marketing) wieder ausgegeben.

    Es gibt ein Board of Directors, das strikt nach Ressorts getrennt ist (Marketing, Finance, Programs). Das Ganze ist demokratisch organisiert.

    • Ich habe mir auch mal die Board-Rollen und die Organisation angeschaut.
    • Mein Fazit: Das ist eine extrem solide, demokratische Struktur. Es gibt keinen „Single Point of Failure“ durch einen Investor, der plötzlich den Geldhahn zudreht. Diese Unabhängigkeit ist für einen Hoster wie goneo ein wichtiges Argument für die langfristige Empfehlung an unsere Kunden.

    Und: Es gibt auch keinen CEO, der morgen beschließt, die Preise um 300% zu erhöhen oder das Projekt an eine Heuschrecke zu verscherbeln. Joomla gehört eigentlich allen.

    Aus unternehmerischer Perspektive kann man eine gewisse  Investment-Sicherheit ableiten. Allerdings fehlt sichtlich ein kommerzieller Arm in einer Welt, in der SaaS-Tools kommen und gehen. Joomla wirkt wie der der Fels in der Brandung – ist ja auch gerad wie goneo 20 Jahre alt geworden.

    Es scheint mit OSM zu funktionieren.  Die Rollen im Board sind klar verteilt. Dass Leute wie Sigrid oder Benjamin tief involviert sind, gibt Hostern das Vertrauen, dass Joomla auch 2028 noch die Engine für anspruchsvolle Business-Websites sein kann.

    Mein Fazit aus Essen

    JoomlaCamp 2026 war ein Augenöffner. Die Organisation und die Akteuere zeigen sich pragmatisch, hochprofessionell und haben den KI-Wandel voll auf dem Schirm. Für goneo bedeutet das: Wir werden unsere Hosting-Pakete noch spezifischer auf diese API- und KI-Workflows optimieren müssen.

    Joomla 2026 fühlt sich nun weniger wie ein CMS an, mehr wie ein Enterprise-Framework. Oder – um ein anderes Bild zu wählen – wie ein gut gewarteter Motor, unaufgeregt, zuverlässig, aber mit der neuen KI-Einspritzung (MCP), so dass es jetzt richtig anziehen kann. Alle Sprachbilder haben eins gemeinsam: Sie sind mindestens leicht schief, aber sie illustrieren: Man bastelt nicht, man baut Architekturen. Und Joomla ist das Fundament, das stabil bleibt, während sich die KI-Welt drumherum dreht.

    Viele Diskussionen drehten sich um Skalierbarkeit und über das YOOtheme Pro Template als Shining Star und Industriestandard für effizientes Design. Auch ein interessanter Impuls: Playwright für automatisiertes Testing. Dirketen Nutzwert lieferten Leute, die nicht der Joomla-Organisation angehören, sondern vielleicht eine Agentur betreibenm, wie zum Beispiel Peter Martin von db8 aus den Niederlanden mit der Präsentation seiner Sammlung netter Tools (nicht nur) für Joomla

    Um auf den Punkt zu kommen: Wir bei goneo bleiben natürlich CMS-agnostisch, weil wir die Wahlfreiheit lieben. Aber nach diesem Joomlacamp in Essen muss ich sagen: Joomla hat seinen Platz in der Professional-Ecke mehr als verdient. Wer Struktur sucht und keine Lust auf „Lock-in-Effekte“ hat, kommt 2026 an Joomla nicht vorbei.

    Die Diskussionen am Board und in den Sessions zeichnen ein klares Bild für die nächsten zwei Jahre:

    1. AI-Native Features: Nicht nur ein Plugin, sondern tiefe Integration im Core.
    2. Positioning: Ein Marketing- & Positionierungs-Experte einer Agentur hat eine interessante Debatte angestoßen: Wo liegt der Wert des Developers, wenn die KI den Code schreibt? Fragen, die man auch im Hause goneo hört. Antwort: In der Architektur und der Strategie.

    Wie sieht’s bei dir aus? Hast du schon eine Strategie, wie du die neuen MCP-Möglichkeiten in deine Kundenprojekte integrierst, oder ist das für dich noch zu weit weg?

    Schreib mir mal – oder noch besser: Sollen wir mal gemeinsam schauen, wie wir deine aktuelle Joomla-Instanz auf die Roadmap 2028 vorbereiten?

    Fragen, die dieser Text beantworten kann

    Wo fand das JoomlaCamp 2026 statt?

    Das Event wurde im Unperfekthaus in Essen abgehalten.

    Welches Veranstaltungsformat wurde für das JoomlaCamp gewählt?

    Es handelte sich um eine Unkonferenz (auch bekannt als Barcamp), bei der es kein festes Programm oder vorab gebuchte Sprecher-Slots gab.

    Wer berichtet in diesem Text über seine Erfahrungen?

    Der Autor ist im Bereich Produktmanagement (PM) und Marketing bei dem Hostinganbieter goneo tätig.

    Warum war der Autor dem Format gegenüber zunächst skeptisch eingestellt?

    Aufgrund seiner beruflichen Rolle als Produktmanager bevorzugt er normalerweise klare Strukturen und feststehende Roadmaps, was im Gegensatz zum offenen Konzept einer Unkonferenz steht.

  • Warum goneo auf Joomla setzt – und diesen Blog trotzdem mit WordPress schreibt

    Warum goneo auf Joomla setzt – und diesen Blog trotzdem mit WordPress schreibt

    Ein Blick hinter die Kulissen unserer neuen Web-Architektur: Über Atomic Design, digitale Souveränität und warum wir Technologie nicht dogmatisch, sondern pragmatisch wählen.

    Es ist offiziell: Die neue goneo Corporate Website ist live. Sie ist schnell, sie ist modern, und wer einen Blick in den Quellcode wirft, wird vielleicht überrascht sein. Wir setzen dort nicht auf den globalen Marktführer. Wir setzen auf Joomla 5.4, das T4 Framework und das JA Stark Template.

    Moment mal – liest du das hier nicht gerade auf einem WordPress-Blog? Ganz genau. Und das ist kein Widerspruch, sondern Strategie.

    Die Elefanten im Raum: 40% Marktanteil und die WordPress-Power

    Wir wissen natürlich genau, in welcher Welt wir leben. Mehr als 40% aller Websites weltweit basieren heute auf WordPress. Das System, einst als kleiner Blog gestartet, ist heute das Betriebssystem des Webs. Ob als kommerzieller Service bei WordPress.com oder als Self-Hosted-Variante mit mächtigen Pagebuildern wie Elementor oder Divi: WordPress ist der Standard.

    Deshalb läuft unser eigener Blog und unser Social Hub social.goneo.de ganz bewusst auf WordPress. Wir wollen weiter Teil dieses gigantischen Ökosystems sein, die Plugins testen, die unsere Kunden nutzen, und unsere Expertise in der WordPress-Welt stetig ausbauen. Wir lieben die Dynamik, die Community und die schiere Unendlichkeit der Möglichkeiten, die WordPress bietet.

    Aber für unsere Hauptseite – das Herzstück unserer Infrastruktur – haben wir uns für einen anderen Weg entschieden. Einen europäischen Weg.

    Warum Joomla 5.4 für uns „Enterprise“ bedeutet

    Für unsere Corporate Site hatten wir Anforderungen, die über das klassische Blogging hinausgingen. Wir wollten eine Architektur, die Sicherheit, Datenschutz und modulare Entwicklung (Atomic Design) nativ verbindet.

    Hier hat uns Joomla 5.4 überzeugt – und zwar nicht aus Nostalgie, sondern wegen harter Fakten:

    1. Architektur statt Baukasten (Atomic Design)

    Mit dem T4 Framework unter der Haube arbeiten wir nach dem Atomic Design Prinzip. Wir bauen keine „Seiten“, wir konstruieren Systeme aus Atomen (Buttons), Molekülen (Suchfelder) und Organismen (komplette Header). Das sorgt für extrem sauberen Code, schnelle Ladezeiten und eine Wartbarkeit, die bei komplexen Unternehmensseiten Gold wert ist.

    2. Ein europäisches Statement (Digitale Souveränität)

    Joomla hat seine Wurzeln tief in Europa. Nach der legendären Abspaltung vom australischen Mambo-Projekt im Jahr 2005 wurde Open Source Matters gegründet, um sicherzustellen, dass der Code der Gemeinschaft gehört – und nicht Investoren. In Zeiten von DSGVO und der Diskussion um digitale Unabhängigkeit ist Joomla ein Statement. Es liefert „Privacy by Design“ ab Werk, ohne dass wir erst zehn Plugins installieren müssen, um datenschutzkonform zu sein.

    3. Die Lektionen der Vergangenheit

    Wir sind ehrlich: Wir erinnern uns noch gut an die Zeit um 2011/2012. Damals glühten bei uns die Telefone, weil Sicherheitslücken in alten Joomla-Versionen (Media Manager) Shops und Seiten lahmlegten. Wir haben damals mit unseren Kunden gelitten, die an komplizierten Updates verzweifelten. Aber genau deshalb ist unsere Wahl heute so fundiert. Wir haben genau hingeschaut: Joomla hat gelernt. Die Architektur ist gehärtet, Updates laufen automatisiert, der Code ist bereit für PHP 8.x und Enterprise-Anforderungen.

    Fazit: Das richtige Werkzeug für den richtigen Job

    Bei goneo glauben wir nicht an Glaubenskriege zwischen CMS-Systemen. Wir glauben an das passende Werkzeug.

    • Für Content, Community und schnelle News: WordPress (wie hier im Blog). Es ist unschlagbar in der Verbreitung und Einfachheit.
    • Für komplexe Strukturen, Daten-Souveränität und striktes MVC-Design: Joomla 5.4 (wie auf unserer Hauptseite).

    Wir laden euch ein, beide Welten bei uns zu erleben. Klickt euch durch die neue goneo.de, spürt die Performance des T4 Frameworks – und dann kommt gerne wieder hierher zurück, um zu lesen, was es Neues gibt.

    Wie seht ihr das? Nutzt ihr auch verschiedene Systeme für verschiedene Zwecke, oder seid ihr „One-CMS-Only“? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • State of the Word 2025: San Francisco, „Gene“ und das Agent-OS – Die Analyse

    State of the Word 2025: San Francisco, „Gene“ und das Agent-OS – Die Analyse

    Matt Mullenweg steht in San Francisco auf der Bühne bzw. im hochauflösenden Hybrid-Stream, den ich mir hier in Deutschland um 21 Uhr MEZ reinziehen wollte. Der Stream war extrem instabil – was mir leid tut für die Zuschauer und Zuschauerinnen bei den vielen Watchparties. Der State of the Word Stream brach immer wieder zusammen, sowohl auf X als auch auf Youtube. Und das zum 22. Geburtstag von WordPress.

    Stream „unlive“ nachgeholt. Wer dachte, wir reden hier nur über ein CMS, das in die Jahre gekommen ist, der irrt. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: 43 % des Webs laufen auf WordPress. Betrachtet man nur den CMS-Markt sind es sogar 60 %. Besonders krass: In Japan liegt der Marktanteil bei 58,5 %. Das Web spricht nicht mehr nur Englisch – über 56 % der Installationen sind international.

    Aber genug der Statistik. Was in San Francisco vorgestellt wurde, ist eine fundamentale Neuausrichtung. WordPress transformiert sich vom „Website-Baukasten“ zum Betriebssystem für das offene Web und KI-Agenten.

    Hier ist meine Analyse – technisch, direkt und ohne Marketing-Filter.

    1. AI Architecture: Standardisierung statt Wildwuchs

    Das dominierende Thema war – wie kann es 2025 anders sein – KI. Aber im Vergleich zu 2023/24 geht es nicht mehr um Spielereien. Matt und sein Team (unterstützt durch Experten wie James LePage und Felix Arntz im Panel) bauen Infrastruktur.

    Die „Abilities API“ & MCP

    Das Herzstück ist die neue Abilities API. Bisher waren LLMs „blind“ für das, was WordPress kann. Mit der neuen API und dem WP AI Client können Entwickler Funktionen registrieren, die KI-Modelle verstehen und ausführen können.

    Noch spannender: WordPress unterstützt jetzt das Model Context Protocol (MCP) von Anthropic. Das bedeutet, KI-Tools wie Claude oder Copilot können standardisiert auf WordPress-Inhalte zugreifen und diese bearbeiten.

    Der technische Clou: Es ist keine proprietäre Blackbox. Es ist ein offener Standard. Wir müssen nicht für jedes Modell (OpenAI, Google, Anthropic) neuen Code schreiben. Das ist echte „Augmentierung“, wie Matt es nennt – der Mensch wird befähigt, nicht ersetzt.

    2. WordPress 6.9 „Gene“: Ein UX-Shift im Live-Release

    Ein Highlight war der Live-Release von WordPress 6.9 „Gene“ (benannt nach dem Jazz-Pianisten Gene Harris) direkt auf der Bühne. Und diese Version ändert, wie wir arbeiten.

    Command-First: Tippen statt Klicken

    Vergesst das Suchen in Block-Bibliotheken. Der neue Workflow ist Command-First. Es gibt ein Eingabefeld, in das ihr Wünsche in natürlicher Sprache eintippt. Beispiel: „Erstelle eine Preistabelle für 3 Produkte mit einem ‚Meistverkauft‘-Badge.“ Die KI baut das Layout, setzt die Spalten, stylt die Buttons – alles basierend auf den Patterns, die im Theme hinterlegt sind. Das ist Layouting via Prompt.

    Block Notes & Kollaboration

    Das Feature, das Agenturen lieben werden: Block Notes. Ähnlich wie in Google Docs könnt ihr jetzt Kommentare direkt an den Block heften. Aber es geht weiter: Ein Redakteur kann notieren: „@AI, mach diesen Text kürzer.“ Die KI führt die Änderung direkt am Block aus. Damit verlagert sich die Diskussion aus Slack und E-Mails direkt ins CMS. Endlich.

    Zoom-Out & Interaktivität

    Da KI oft ganze Sektionen auf einmal baut, gibt es den neuen Zoom-Out Modus. Man verlässt die Pixelebene und schiebt grobe Layout-Stücke hin und her. Dazu kommt nativer Support für LaTeX (endlich vernünftige mathematische Formeln!) und verbesserte Grid-Layouts. Die Demos, wie ein interaktiver Lego-Preisrechner ohne eine Zeile JavaScript erstellt wurde, zeigten eindrucksvoll, was „Low Code“ im Jahr 2025 bedeutet.

    3. Ecosystem & Education: Mary Hubbards Handschrift

    Mit Mary Hubbard als Executive Director weht ein neuer Wind. Sie sprach weniger über Gefühle, sondern über Fakten und „Learn by doing“.

    Campus Connect: Theorie trifft Praxis

    Ein starkes Beispiel für die Professionalisierung ist das Campus Connect Programm. Die Universidad Fidélitas in Costa Rica macht es vor: Studenten erhalten akademische Credits (Noten!) für Beiträge zum Open-Source-Projekt. Das schließt die Lücke zwischen Uni-Theorie und echter Praxis. Wenn Studenten lernen, wie man Core-Tickets löst, sichert das den Nachwuchs für die nächsten 10 Jahre.

    Die Community wächst

    Trotz aller Unkenrufe ist das Ökosystem gesund.

    • 60.000 Plugins im Repo (ein Anstieg von 68 % bei den Neuzulassungen!).
    • 2,1 Milliarden Plugin-Downloads.
    • 81 WordCamps mit über 100.000 Teilnehmern weltweit.

    4. Playground & Data Liberation

    Adam Zielinski und sein Team haben den WordPress Playground auf ein neues Level gehoben. WordPress läuft komplett im Browser (Wasm), ohne Server. Mit dem neuen Datei-Browser und Blueprints (JSON-Vorlagen) können wir Instant-Umgebungen für Tests hochfahren. Und ja, für den Spaßfaktor gibt es jetzt einen KI-Generator für „Wapuu“-Maskottchen.

    Aber hinter dem Spaß steckt Ernst: Data Liberation. Mary Hubbard positionierte einfache Migrationstools als Waffe gegen „Walled Gardens“ wie Wix oder Squarespace. „Eure Daten gehören euch“ ist der USP gegen die Plattform-Giganten.

    5. Was kritisch bleibt

    Bei aller Begeisterung für „Gene“ und die Abilities API – ein paar Dinge dürfen wir nicht ignorieren:

    1. WP Engine Schweigen: Der Konflikt wurde mit keinem Wort erwähnt. Matt setzt darauf, dass Produkt-Exzellenz alle politischen Probleme überstrahlt. Riskante Wette.
    2. Kosten der Intelligenz: Wer zahlt für die API-Calls der KI? Das „Democratize Publishing“ kostet Rechenleistung. Die muss man irgendwo buchen, sei es bei Open AI, Google, XAi…
    3. Die Komplexität: Mit React, MCP, Abilities API und Wasm wird die Einstiegshürde für „Hobby-Coder“ massiv höher. WordPress wird Professional-Grade-Software.

    Fazit: Fight for the Open Web

    Matt beendete die Keynote mit einem Appell:
    „Kämpft für die Freiheit. Kämpft für ein offenes Web.“

    State of the Word 2025

    WordPress 2025 ist mächtiger denn je. Es ist nicht mehr nur ein Blog-Tool, es ist eine Integrationsplattform, die proprietäre Systeme herausfordert. Die Tools (6.9, Playground, Abilities API) sind da. Jetzt liegt es an uns Entwicklern, sie zu nutzen, bevor die geschlossenen Plattformen den KI-Markt unter sich aufteilen.

    Adapt or Die

    Die State of the Word 2025 kann man als Weckruf verstehen. WordPress transformiert sich von einem CMS zu einer Integrationsplattform für KI-gesteuerte Workflows.

    Die Hürde für Einsteiger („Ich bastel mal was mit einem Standard-Theme“) wird durch den Tech-Stack (React, Node, Wasm, AI-Schemas) massiv höher, vielschichtiger, komplexer. Aber die Möglichkeiten für professionelle Entwickler und Agenturen skalieren ins Unermessliche und wie es aussieht will WordPress in der akademischen Welt, da wo Wissen generiert und nicht nur gescaped und repliziert wird, stärker Fuß fassen.

    Wer jetzt nicht anfängt, seine Datenstrukturen für die Abilities API fit zu machen und Workflows auf den Playground umzustellen, wird in den nächsten 12 bis 24 Monaten womöglich abgehängt. Ich selbst freue mich auf den Shift. Aber ich werde sehr genau beobachten, wer am Ende die Rechnung für die Cloud-API bezahlt.

    Wurde die Themen, die wir erwarteten, angesprochen?

    1. Gutenberg Phase 3 (Kollaboration):
    Ja, ein zentrales Thema. Dies war eines der konkretesten Features der vorgestellten Version WordPress 6.9 „Gene“. Mit der Einführung von „Block Notes“ (Kommentare und Notizen direkt an Blöcken im Editor) wurde ein Kernstück der Phase 3 – die Zusammenarbeit am Inhalt in Echtzeit (ähnlich Google Docs) – live demonstriert. Es geht darum, redaktionelle Workflows direkt in den Editor zu holen.

    2. Data Views mit WordPress 6.9:
    Teilweise. Während der Begriff „Data Views“ nicht als alleinstehende Schlagzeile dominiert, wurden massive Verbesserungen an den Design-Tools und der Verwaltung von Inhalten in Version 6.9 gezeigt.

    Besonders hervorgehoben wurden die „Zoom-Out“-Ansicht zum Bearbeiten von Patterns (Vorlagen) und verbesserte Raster-Layouts. Zudem wurde „Data Liberation“ (Datenfreiheit) betont, was bessere Im- und Exporte impliziert, um Daten nicht in einem System gefangen zu halten.

    3. Politics und „Five for the Future“:
    Indirekt (Fokus auf Bildung). Interne Projekt-Politik oder Dramen waren kein Thema der Keynote. Das Prinzip der Contribution (Beiträge zum Projekt) wurde jedoch stark durch das neue Bildungs-Thema adressiert.

    4. Mehrsprachigkeit ab Werk:
    Ja, aber durch KI. Das Thema wurde aus zwei Winkeln beleuchtet:

    • Wachstum: Der Marktanteil in Japan (fast 60%) und die Tatsache, dass über 56% der Installationen nicht-englisch sind, wurden gefeiert.
    • Technologie: Anstatt nur über die klassische „Phase 4“ (Multilingual Core) zu sprechen, lag der Fokus darauf, wie KI Übersetzungen automatisiert und sogar Live-Übersetzungen (erwähnt im Zusammenhang mit Airpods/Real-time translation) ermöglicht.

    5. WordPress for the next generation & die Hobby-Admins:
    Hier gab es eine klare Botschaft:

    • Next Generation: Dies war explizit Thema durch Mary Hubbard und die Universitätsprogramme. Man will junge Menschen nicht nur als Nutzer, sondern als Contributor gewinnen („Learn by doing“).
    • Hobby-Admins: Sie wurden nicht ausgeschlossen, im Gegenteil. Die massive Integration von KI-Tools (Abilities API, Layout-Generierung per Chat) wurde damit begründet, die „Kluft zwischen Idee und Umsetzung“ zu schließen.
    • Fazit für Hobbyists: Die Botschaft war, dass man kein Entwickler mehr sein muss, um komplexe Dinge zu bauen (z. B. einen Preisrechner oder ein Layout). KI soll den „Hobby-Admin“ so mächtig machen wie eine Agentur. Auch der WordPress Playground (WP im Browser ohne Server-Setup) richtet sich stark an Einsteiger und Experimentierfreudige, was den Hobby-Bereich stärkt.

    State of the Word 2025 auf Youtube:
    https://youtu.be/U_DF4-23C8Q?si=5Bfx_uVzUm6U5dc3

  • Vollständige Kontrolle: Das neue goneo Backup- und Wiederherstellungs-Feature ist da!

    Vollständige Kontrolle: Das neue goneo Backup- und Wiederherstellungs-Feature ist da!

    Jeder, der eine Website betreibt, kennt dieses mulmige Gefühl: Man aktualisiert ein Plugin, ändert eine Zeile Code, und plötzlich – eine weiße Seite. Oder schlimmer: Man bemerkt, dass Daten versehentlich gelöscht wurden. Bisher war der nächste Schritt eine E-Mail an den Support mit der Bitte, ein Backup einzuspielen. Das kostet Zeit und Nerven.

    Diese Zeiten sind jetzt vorbei.

    Wir freuen uns, Ihnen eine leistungsstarke neue Funktion im goneo Kundencenter vorstellen zu dürfen: die selbstgesteuerte Backup-Wiederherstellung. Ab sofort haben Sie die volle Kontrolle und können Ihren Webspace oder Ihre MySQL-Datenbanken mit wenigen Klicks selbst auf einen früheren Stand zurücksetzen. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, ganz ohne Wartezeit.

    Was genau ist neu?

    Im goneo Kundencenter finden Sie ab sofort den neuen Menüpunkt „Webserver > Backups„. Dieses Tool ist Ihre direkte Verbindung zu unserem Backup-System.

    Hier können Sie zwei Kernbereiche Ihrer Website unabhängig voneinander wiederherstellen:

    1. Webspace: Alle Ihre Dateien und Ordner (PHP, HTML, Bilder etc.).
    2. MySQL-Datenbanken: Die „Gedächtnisse“ Ihrer Website, in denen Inhalte (z.B. von WordPress oder Joomla), Benutzereinstellungen und Shop-Daten gespeichert sind.

    Die Backups liegen auf unseren Systemen bereits vor. Wir erstellen diese regelmäßig sowieso. Wir nutzen diese im Bedarfsfall als Desaster Recovery.

    So einfach funktioniert die Wiederherstellung: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Die Nutzung des Features ist bewusst einfach und transparent gehalten.

    1. Webspace Backup selbst wiederherstellen

    Sollte Ihr Webspace (z.B. nach einer fehlerhaften Datei-Aktualisierung) Probleme machen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Wählen Sie im Menü „Webserver > Backups“ die Option „Webspace wiederherstellen„.
    2. Sie sehen nun eine Liste aller verfügbaren Backup-Zeitpunkte der letzten Tage.
    3. Wählen Sie den gewünschten Zeitpunkt aus, zu dem Ihre Website noch einwandfrei funktioniert hat.
    4. Bestätigen Sie die Wiederherstellung.

    Innerhalb weniger Minuten wird der Zustand Ihres Webspaces auf genau diesen Zeitpunkt zurückgesetzt.

    2. MySQL-Datenbank Backup selbst wiederherstellen

    Wenn Daten in Ihrer Datenbank verloren gegangen sind (z.B. ein gelöschter Blogbeitrag oder ein Problem nach einem Plugin-Update), ist dies der richtige Weg:

    1. Wählen Sie im Menü „Backup & Wiederherstellung“ die Option „MySQL-Datenbank wiederherstellen„.
    2. Zuerst sehen Sie eine Liste all Ihrer Datenbanken. Wählen Sie die Datenbank aus, die Sie wiederherstellen möchten.
    3. Anschließend wird eine Liste der verfügbaren Backup-Zeitpunkte für diese spezielle Datenbank geladen.
    4. Wählen Sie den gewünschten Zeitpunkt und bestätigen Sie die Wiederherstellung.

    Auch hier wird der frühere Datenstand schnell und automatisch eingespielt.

    WICHTIGER HINWEIS: Die Wiederherstellung aus dem Backup ist ein mächtiges Werkzeug. Wenn Sie einen früheren Zustand einspielen, werden alle Daten, die nach diesem Zeitpunkt erstellt wurden, unwiderruflich überschrieben. Gehen Sie daher mit Bedacht vor und stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Zeitpunkt wählen.

    Mehr als nur ein Feature: Eine smarte Backup-Strategie

    Dieses neue Tool ist ein mächtiger Verbündeter für die Sicherheit Ihrer Website. Es ist ideal für die schnelle Behebung von alltäglichen Problemen – ein fehlerhaftes Update, ein gelöschter Ordner.

    Ein professionelles Backup-Konzept verlässt sich jedoch nie auf eine einzige Lösung. Unser neues Feature ist ein wichtiger Teil Ihrer Strategie, aber es sollte nicht der einzige sein.

    Die goldene 3-2-1-Regel: Warum eigene Backups unerlässlich sind

    In der IT-Sicherheit gibt es eine bewährte Faustregel für Backups, die sogenannte 3-2-1-Regel:

    • 3 Kopien Ihrer Daten (die Live-Version + 2 Backups)
    • 2 verschiedene Medien (z.B. Ihr Webspace und eine externe Festplatte)
    • 1 Kopie extern (Off-Site, also an einem anderen physischen Ort)

    Die Backups, die goneo für Sie anlegt und die Sie nun selbst wiederherstellen können, sind eine hervorragende „On-Site“-Sicherung für die schnelle Wiederherstellung.

    Wir empfehlen Ihnen dringend, zusätzlich eigene, vollständige Backups anzulegen und diese an einem sicheren, externen Ort (z.B. auf Ihrem lokalen PC, einer externen Festplatte oder in einem Cloud-Speicher) aufzubewahren. So sind Sie selbst für den unwahrscheinlichen Fall eines größeren Problems gewappnet und erfüllen die 3-2-1-Regel.

    Denken Sie daran: Das goneo-Backup ist Ihr Airbag für den schnellen Schutz. Ihr eigenes, externes Backup ist Ihr Rettungsfallschirm für den absoluten Notfall.

    Mehr Kontrolle, mehr Sicherheit

    Mit der neuen selbstgesteuerten Backup-Wiederherstellung geben wir Ihnen ein entscheidendes Werkzeug an die Hand, um die Kontrolle über Ihre Website zu behalten und auf Probleme sofort reagieren zu können.

    Schauen Sie sich die neue Funktion am besten direkt in Ihrem goneo Kundencenter an. Wir sind überzeugt, dass dieses Feature Ihnen ein großes Plus an Sicherheit und Sorgenfreiheit bieten wird.

    Noch eins ist zu bedenken:
    Wenn Sie wegen eines Problems mit Schadcode (Virenbefall) ein Backup nutzen, kann es sein, dass schon im Backup dieser Schadcode enthalten war.

    Hier unsere ausführliche Beschreibung des Restore-Features auf Seite 2:

    Seiten: 1 2

  • 🚀 WordPress 6.9: Ist das der Shift zum Content-Hub und zu immersiven Web-Experiences?

    🚀 WordPress 6.9: Ist das der Shift zum Content-Hub und zu immersiven Web-Experiences?

    Der technologische Shift ist unübersehbar: WordPress 6.9, das planmäßig am 2. Dezember 2025 landet, legt das Fundament dafür, WP vom reinen CMS zu einem echten Content-Hub und einer High-Performance-Plattform für immersive Web-Erlebnisse zu transformieren.

    Dieses Update ist der finale Quarterly Release 2025 und liefert eine Reihe von kritischen Upgrades, die besonders relevant sind für professionelle oder semiprofessionelle User, Agenturen und für alle, die maximale Effizienz und Speed brauchen.

    Der Fokus dieses Releases ist klar definiert und sichtbar:

    • Kollaboration: Teamwork auf Block-Level, optimiert für den Redaktions-Workflow.
    • Immersive Experiences: Neue Blöcke und Core APIs für dynamische, interaktive Inhalte.
    • Performance: Spürbare Geschwindigkeitsvorteile durch Under-the-Hood-Optimierungen – passt gut zur goneo Server-Architektur.
    • Future-Proofing: Der fundamentale Grundstein für seriöse AI-Integration in den Core.

    Wir gehen die wichtigsten confirmed Features durch, die dein WordPress-Projekt auf goneo pushen und die Tür zu echt dynamischen Web-Erlebnissen öffnen.

    ℹ️ Die Betaversionen 1 und 2 für WP 6.9 sind draußen (Stand Anfang November 2025). Never ever diese Version auf einem Live-System installieren. Nutze das Plugin WordPress Beta Tester oder eine dedizierte Staging-Umgebung zum Testen.

    🤝 Workflow-Optimierung: Neue Tools für effizientes Content-Management

    1. Block-Level-Feedback über „Notizen“

    Das gemeinsame Arbeiten wird massiv gestrafft, vergleichbar mit dem Comment-Feature in Tools wie man das z.B. von Google Docs kennt. Die neue Funktion „Notizen“ (Block-Kommentare) erlaubt es, Feedback und Action Items direkt an einzelne Blöcke zu knüpfen.

    • Dein Gain: Der Redaktions-Workflow wird echt straffer und effizienter, weil Diskussionen direkt am Content stattfinden. Die Notizen sind nur intern sichtbar – kein Frontend-Exposure.

    2. Block-Sichtbarkeit: Frontend-Inhalte gezielt ausblenden

    Temporäre oder experimentelle Inhalte können nun direct im Editor verwaltet werden, ohne den Stress, sie im Entwurf zu parken oder zu löschen.

    • Funktionalität: Schalte einzelne Blöcke on/off, sodass sie im Frontend unsichtbar sind, aber im Backend editierbar bleiben.
    • Use Case: Ideal zur Vorbereitung saisonaler Content-Drops, interner Vermerke oder – für Profis – für simple A/B-Tests von CTA-Varianten oder Layouts.

    Block-Sichtbarkeit

    Auf diesem Screenshot siehst du den Block-Inspektor (die rechte Sidebar), wo das neue Visibility Control platziert ist. Es ist ein simpler on/off-Switch, der es echt einfach macht, diesen spezifischen Block auf der Live Site unsichtbar zu schalten. Der Clou: Der Block bleibt im Backend editierbar – das ist clean Staging ohne externe Plugins. So kannst du saisonale Inhalte vorbereiten oder A/B-Testing-Elemente parken, ohne sie löschen oder in separate Entwürfe verschieben zu müssen. Wirklich ein nettes Productivity Feature.

    WordPress 6.9 Screenshot der Block-Sichtbarkeits-Funktion (Block Visibility) im Gutenberg Editor, die das Ausblenden von Blöcken im Frontend ermöglicht.

    3. Universelle Befehlspalette (Dashboard-Turbo)

    Die aus dem Site Editor bekannte, zeitsparende Command Palette (Strg/Cmd + K) skaliert auf die gesamte WordPress-Administration.

    • Dein Gain: Rapid Navigation, Suchen und das Ausführen von Key Actions sind nun von jedem Admin-Screen aus möglich – ein krasser Productivity Boost.

     🎨 Full Site Editing (FSE) und Template-Control

    Die Improvements im FSE adressieren primär die Pain Points von Agenturen und Advanced Usern:

    • Template-Beständigkeit: Custom Templates bleiben jetzt beim Theme-Switch erhalten. Das fixt einen großen Legacy-Ärger und erhöht die Flexibilität.
    • Management: Du kannst Templates nun als Draft speichern, editieren und speichern, ohne sie direkt zu deployen. Außerdem lassen sich Templates deaktivieren, duplizieren und flexibleren Seitentypen zuweisen. Echt pragmatisch.
    • Fokus-Modi: Im Editor wechselst du zwischen einem Writing Mode (fokussiert auf Inhalt, reduzierte Ablenkung) und einem Design Mode (voller Zugriff auf Layout und Styles). Mehr Klarheit bei der Texterstellung, weniger Noise.

    Die Verbesserungen im FSE adressieren primär die Pain Points von Agenturen und Advanced Usern: Gerade das Handling von Block-Patterns wird immer wichtiger, um konsistente Designs über die gesamte Site zu gewährleisten. Hier siehst du, wie das Management im Site Editor aussieht:

    Der Screenshot zeigt die "Patterns"-Verwaltung im WordPress Site Editor. Links ist die Navigation mit Kategorien wie "All template parts", "Header", "Footer" und spezifischen Pattern-Kategorien wie "About", "Banners", "Call to action", "Featured" (aktuell ausgewählt) zu sehen. Der Hauptbereich zeigt eine Übersicht von vordefinierten Block-Patterns ("Featured"). Jedes Pattern ist visuell als Miniaturansicht dargestellt (z.B. "Cover with big heading", "Short heading and paragraph and image", "Banner with description and images grid"). Unter jedem Pattern ist der "Sync status" (z.B. "Not synced") zu erkennen, was auf die Flexibilität bei der Wiederverwendung hinweist. Oben rechts gibt es einen "Add Pattern"-Button.

    Wir kennen bisher nur die englischen Begriffe aus dem Payground von WordPress. Mit den deutschen Bezeichnungen muss man sich neu orientieren. Man kann schnell Dinge durcheinanderbringen.

     ✨ Neue Blöcke und Advanced Design Options

     WP 6.9 erweitert die Block-Library um nützliche Core Blocks und verbessert dieEditing-Experience:

    Funktion Detail Dein Gain
    Akkordeon-Block Ein nativer, WCAG-konformer Block für auf- und zuklappbare Inhalte. Neue Styling-Hooks für Developer. Ideal für FAQs und klare Darstellung. Volle Design-Control.
    Taxonomie-Abfrage-Block Ermöglicht das flexible Rendern von Taxonomie-Termen (z.B. Kategorien) in Listen. Vereinfacht das Erstellen dynamischer Content Directories oder Übersichten.
    Time to read / Word Count Zeigt automatisch die geschätzte Read Time oder die Wortanzahl an. Steigert das User Engagement und die Transparenz.
    Dehnbarer Text (Stretchy Type) Füllt den Text automatisch auf die gesamte verfügbare Breite des Containers auf. Perfekt für Impactful, Dynamic Headlines in Hero-Sektionen.
    Usability-Detail Verbessertes Drag-and-Drop, bei dem der tatsächliche Block verschoben wird. Flüssigeres, visuell klares und zugänglicheres Arbeiten im Editor.
    Design-Steuerung Verbesserte Unterstützung für Border Radius in der theme.json und die Möglichkeit, Custom Social Icons zu registrieren. Mehr Kontrolle über das globale Styling von Block Themes.

     ⚡ The Interactivity API: Der Game Changer

     iAPI: Warum der Vergleich mit klassischen CMS?

    Die Interactivity API (iAPI) ist die wichtigste Innovation für eine moderne User Experience. Sie ist das Core Framework, um dynamische, reaktive Frontends ohne Full Page Reload zu bauen.

    Mechanik Fokus Ziel Resultat
    WordPress iAPI User Experience Steuerung der Interaktivität (Live-Filter, Warenkörbe, dynamische Elemente) ohne Neuladen. Instant-Update einzelner Elemente (Single-Page-Application-Feeling).
    Klassische CMS-Mechaniken (z.B. Joomla) Inhaltsverwaltung Speichern von Daten und Generieren der Seite. Speichern von Daten und oft Full Page Reload.

    In WP 6.9 wird die iAPI durch Client-Side Navigation (Routing-Improvements) massiv erweitert. Das ist wirkmächtig, denn es ermöglicht, dass Seitenübergänge und Interaktionen (wie das Absenden eines Kommentars oder Filtern einer Post-List) ohne den klassischen, sichtbaren Ladevorgang ablaufen. Das ist der Kern der „immersiven Web-Erlebnisse“ und eine klare strategische Abgrenzung zu älteren Architekturen. Echt gut gelöst!

    ⚙️ Performance-Tuning und Developer-Grundlagen

    Besonders goneo-Kunden, die auf Speed stehen, profitieren von diesen Optimizations:

    • Effizientere Cron-Jobs: Geplante Aufgaben (Cron-Jobs) laufen jetzt beim Shutdown des Requests, anstatt während des Seitenaufrufs. Das reduziert den Impact auf die Server-Antwortzeit (TTFB).
    • Laden nach Bedarf (On-Demand Loading): Block-Styles in klassischen Themes werden nun lazy-loaded, was unnötiges CSS vermeidet und die Page Load Times verkürzt.
    • Bfcache Navigation: Ermöglicht eine Instant Back/Forward-Navigation im Browser (Back/Forward Cache). Das pusht die wahrgenommene Geschwindigkeit für Besucher drastisch.

    AI-Grundlagen: Safety First

    WordPress 6.9 legt den sicheren und zukunftsweisenden Grundstein für AI-gestützte Workflows im Core:

    • Abilities API: Schafft eine gemeinsame, maschinenlesbare Sprache, über die AI-Systeme die Funktionen von Plugins und Themes sicher und kontrolliert erkennen und nutzen können. Das ist Governance pur.

    Fazit: Must-Update

    WordPress 6.9 ist ein Pflicht-Updateno discussion. Bei WordPress stellte sich die Frage eigentlich nie, auch wenn man alte Hauptversionen getrost noch eine Weile laufen lassen konnte.

    Es positioniert WordPress klar als modernen Content-Hub und fokussiert sich auf die User Experience. Dies kommt den Veränderungen, die wir im Web sehen entgegen. WordPress stellt sich darauf ein.

    Die Verbesserungen bei der Kollaboration, die Server-Side Performance und der Ausbau der Interactivity API machen WordPress fit für die nächste Generation dynamischer und fesselnder Online-Präsenzen. Eine wirklich hervorragende Nachricht für alle, die auf die Stabilität und den Speed-Boost von goneo Hosting setzen.

    Frage: Welche Use Cases siehst du für die iAPI in deinem Projekt? Wir sind sehr gespannt, hier konkrete Umsetzungen zu sehen.

    Eine letzte Frage war: Bringt WP mit 6.9 ein neues Theme (das hat ja schon Tradition bei einem Major Release)?

    Klare Ansage: Nein, WordPress 6.9 bringt kein neues Standard-Theme.

    Das ist eine offenbar eine bewusste Priorisierung des Core-Teams, und ehrlich gesagt auch pragmatisch. Man sieht auch hier: Die Dinge ändern sich.

    🧐 Der technische und strategische Hintergrund (mein Blick auf die Dinge)

    1. Fokus auf den Core-Shift: Der primäre Fokus dieses Major Release liegt auf der Weiterentwicklung der Architektur – sprich, der Interactivity API, den Kollaborations-Tools und den Performance-Optimierungen (Cron-Jobs, Output Buffering).
    2. Maturity der Block-Themes: Die Block-Themes sind inzwischen sehr reif. Das letzte Standard-Theme, „Twenty Twenty-Five“, ist da, wo es sein muss. Ein neues Default Theme würde primär Styling-Updates mitbringen, was im Kontext der revolutionären iAPI-Erweiterungen gerade zweitranging ist.
    3. Entwicklungs-Pace: Offenbar war der Release-Zyklus für dieses Update (6.9 ist das zweite Major Release 2025) so getaktet, dass die Ressourcen voll in die strategisch wichtigen Features (wie die AI Building Blocks und die Abilities API) geflossen sind. Kein neues Theme bedeutet hier: Full-Power-Commitment auf Funktionalität und Speed.

    Das Team hat entschieden, die Developer- und Redaktions-Experience massiv zu pushen, statt ein Design-Update zu liefern. Das ist vernünftig. Die Kontrolle über das Layout und die Templates wird in 6.9 ohnehin so stark verbessert, dass du die Funktionen in jedem Block-Theme voll nutzen kannst.